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Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – Januar 2020

Themen im Januar 2020:

  • China bereitet sich auf Post-Quatum Zeiten vor…
  • Die Medizin gegen Datenverlust: Verschlüsselung!
  • Und täglich grüßt das Malware-Tier!
  • Hacker-Gruppe Maze erpresst Unternehmen und öffentliche Einrichtungen

China bereitet sich auf Post-Quatum Zeiten vor…

Berichten von „Prisco“ zufolge verfolgt Peking einen “heute ernten, morgen lesen”-Ansatz. Das Land versuche, so viele verschlüsselte Daten wie möglich zu sammeln, selbst wenn diese heute nicht lesbar seien. In Zukunft erwarte man, es dennoch zu können. Nicht nur China verfolgt die Strategie heute verschlüsselte Daten zu sammeln und in Zeiten von Quanten-Computern zu knacken.

Wer sich heute schon schützen möchte, der sollte seine Daten mit einer Post-Quantum resistenten Encryption verschlüsseln. Das geht heute schon mit normalen Computern!

Die Medizin gegen Datenverlust: Verschlüsselung!

Es ist wohl eines der größten Datenlecks in der Geschichte der Bundesrepublik: Persönliche Daten von drei Millionen Kunden der Autovermietung Buchbinder standen wochenlang ungeschützt im Netz. Ursache des Lecks war ein Konfigurationsfehler bei einem Backup-Server. Es stand der Port 445 offen, der Zugriffe über das Netzwerkprotokoll SMB erlaubt. Deshalb konnte jeder Internet-Nutzer die von Buchbinder auf dem Server abgelegten Dateien herunterladen – insgesamt über 10 Terabyte. Ein Passwort war dafür nicht nötig. Man musste lediglich die IP-Adresse des Servers im Windows-Datei-Explorer eingeben, große Festplatten und ein paar Stunden Zeit zum Download investieren.

Wären die Daten vor dem Backup oder zumindest das Backup selbst verschlüsselt worden, wäre es nicht zu dem Datendiebstahl in diesem Ausmaß gekommen! Daher empfiehlt sich der Einsatz von Verschlüsselungen auf allen Datenwegen und -ablagen!

In einem weiteren Beispiel, zur Notwendigkeit der Verschlüsselung ist ein SSD-Speichermedium mit zehntausenden Bürgerdaten aus der Kfz-Zulassungsstelle und dem Jugendamt der Stadt Coburg auf der Online-Plattform eBay zum Kauf angeboten worden. Den Recherchen zufolge war das Speichermedium nach technischen Problemen im Sommer an einen IT-Dienstleister gegangen, der auch eine Löschbescheinigung für die defekte SSD ausgegeben habe. Es habe sich aber herausgestellt, dass das Löschverfahren zwar für magnetische Speicher, aber nicht für SSDs geeignet gewesen sei.

Besser wäre es gewesen von Anfang an auf die Sicherheit der Daten auf der SSD zu achten – nicht nur im Zuge der DSGVO. Und dabei ist es so einfach! Denn mit Festplattenverschlüsselung (FDE) erreichen Sie, dass Daten Unberechtigten nicht zugänglich sind. Um den Schutz der FDE zu erhöhen, empfiehlt sich eine PreBoot Authentifizierung einzusetzen.

Und täglich grüßt das Malware-Tier!

Das Thema Malware wird nie aufhören uns zu beschäftigen. Im Gegensatz zu früher sind die unterschiedlichen Varianten immer besser angepasst, dass Virenscanner diese erst einmal nicht finden. Auch im Januar 2020 gab es wieder einige Fälle von Malware-Opfern:

Wie einer kurzen Mitteilung auf der Website der Stadtverwaltung von Alsfeld zu entnehmen ist, sind im Januar 2020 alle Server offline gewesen. Dieser Zustand wurde beibehalten, bis geklärt war, “ob und wie weit die städtischen IT-Systeme angegriffen wurden und welche Daten möglicherweise betroffen” seien.

Die Schadsoftware Emotet, die unter anderem das Klinikum in Fürth lahmgelegt hat. Verbreitet über Spam-Mails mit einem Trojaner im Anhang nutzten die Angreifer die Unbedarftheit der Nutzer aus. Diese Unbedarftheit wird auch bei Phishing-Angriffen ausgenutzt, wenn User beispielsweise auf Fake-Seiten aufgefordert werden, sensible Daten einzugeben.

Das Unternehmen Picanol hat seine 1500 Mitarbeiter wegen höherer Gewalt im Januar in Kurzarbeit geschickt.

Pre- und Post-Infection, sowie Data Protection Maßnahmen hätten diese Vorfälle verhindert.

Hacker-Gruppe Maze erpresst Unternehmen und öffentliche Einrichtungen

Es ist ein besonders dreistes Vorgehen: Seit einigen Wochen erpresst die Hacker-Gruppe Maze Unternehmen und öffentliche Institutionen damit, dass sie Daten im großen Stil absaugt und die Veröffentlichung androht. Bislang waren sie vor allem in Amerika und Italien aktiv. Jetzt hat es erstmals ein deutsches Unternehmen getroffen.

Am besten schützen Sie sich vor diesen Bedrohungen durch Datenverschlüsselungen, Zugriffskontrollen, Protokollierung, Anomalie Erkennung, Data Loss Prevention und Endpoint Detection & Response. Der Schutz kann jedoch nur bestens erreicht werden, wenn die Lösungen integral aufeinander abgestimmt sind.

Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – September 2019

Themen im September 2019:

  • Google deckt Apple-Hack auf
  • Emotet wütet weiter…
  • Mobiles und flexibles Arbeiten muss sicher sein!
  • Das schwächste Glied in der IT-Security Kette: Passwörter!
  • Wir hätten Edward Snowden aufhalten können 😉
  • Wenn ein Lieferdienst zu viel ausliefert…
  • Hackerangriff auf Wikipedia
  • Peinlich, wenn man sich mit längst bekannten Hacks profilieren möchte…
  • Veröffentlichungen

Google deckt Apple-Hack auf

Google deckt eine große Malware-Kampagne auf, bei der Nutzer von iPhones durch gehackte Webseiten angegriffen wurden. Dabei kamen auch sogenannte Zero-Days zum Einsatz, also Sicherheitslücken, für die zum Zeitpunkt ihres Einsatzes noch kein Fix bereitstand.

Google identifizierte mit seinem Project Zero verschiedene Angriffe, die mehrere Sicherheitslücken kombinieren. Dadurch konnten die Angreifer die Kontrolle über betroffene Geräte zu übernehmen. Mindestens bei einem waren die Sicherheitslücken unbekannt und zu dem Zeitpunkt, als Google sie fand, nicht geschlossen. Apple veröffentlichte ein außerplanmäßiges Sicherheitsupdate, nachdem Google Anfang des Jahres einen Tipp gegeben hat.

Unter anderem konnten die Angreifer durch infizierte Webseiten erlangen, dass zum Beispiel Whatsapp Nachrichten ausgelesen werden konnten und GPS-Tracking erlaubt wurde.

Emotet wütet weiter…

Auch im September gibt es einige Opfer der neuen Emotet Wellen. Unter anderem wurde durch einen Malware Befall die Stadtverwaltung Neustadt am Rübenberge bei Hannover getroffen. Mehrere Ämter Stadtverwaltung sind offiziellen Angaben zufolge Opfer eines Angriffs durch die Schadsoftware Emotet geworden.

Des weiteren hat die Schadsoftware Emotet das Netzwerk der Medizinischen Hochschule Hannover befallen. Laut Klinik sind 170 Rechner betroffen.

Emotet wurde bereits Anfang des Jahres vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als eine der gefährlichsten Bedrohungen gemeldet. Die Anzahl der verschiedenen Varianten und damit verbundenen Infektionen steigt täglich weiter an.

Emotet ist jedoch nicht alleine! Immer wieder fallen Unternehmen und Behörden wie Städte und Gemeinden weltweit Ransomware-Angriffen zum Opfer. So auch New Bedford im US-Bundesstaat Massachusetts: Dort nistete sich in der vergangenen Woche der Schädling “Ryuk” im Netz von Stadtverwaltung und städtischen Behörden ein.

Klassische Antiviren-Lösungen sind hier machtlos. Daher ist einer Kombination aus Pre- und Post-Infektion, sowie weiteren automatisierten Endpoint Security Maßnahmen in einem integralen Ansatz zu empfehlen.

Mobiles und flexibles Arbeiten muss sicher sein!

Bereits heute arbeiten in Deutschland rund 39 Prozent der Beschäftigten zumindest teilweise von zuhause aus. Flexibles Arbeiten macht Spaß und ist produktiv, solange es auch sicher ist!

Aus Angst vor Produktivitätsverlusten lösen viele Unternehmen das Sicherheitsproblem bei mobilen Arbeitsplätzen so, dass sie den Mitarbeitern zum Beispiel lokal administrative Rechte gewähren. Besser wäre es, den modernen Arbeitsplatz aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und ihn insgesamt deutlich sicherer zu gestalten. Zum Beispiel, indem die Administratoren die IT-Systeme aus der Ferne warten und sicherer machen. Auch gilt es, entsprechende Sicherheitsmaßnahmen wie Festplatten- und Datenverschlüsselung, erhöhten Malware-Schutz sowie Zugriffskontrollen und -protokolle verpflichtend einzuführen. Bevor ein Mitarbeiter von unterwegs oder im Homeoffice auf unternehmenseigene Anwendungen und Daten zugreifen darf, muss er idealerweise eine automatisierte Authentifizierung und Prüfung der vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen durchlaufen.

Der moderne Arbeitsplatz an sich stellt aber nicht generell ein Risiko dar – wenn zuvor ein klares Sicherheitskonzept aufgesetzt und daraus resultierende Maßnahmen abgeleitet und implementiert werden. Hierbei ist es ratsam, vor der Realisierung neuer Arbeitsplatzmodelle die Arbeitsweisen und Datenbewegungen transparent zu machen, nachvollziehbar zu gestalten und von Zeit zu Zeit neu zu überprüfen.

Das schwächste Glied in der IT-Security Kette: Passwörter!

Sicherheitsforscher entlockten dem Passwortmanager LastPass Kennwörter – dennoch sind Password Manager deutlich sicherer als durch Menschen verwaltete Passwörter.

Hoffentlich setzen Sie keine Passwörter ein wie Passwort123. Aber auch komplexere selbst ausgedachte Passwörter können geknackt werden. Das sicherste Passwort ist das, welches man selbst nicht kennt.

Man kann versuchen zu erklären wie Passwörter sicher werden oder man nutzt am besten einen Password Manager. Denn die sichersten Passwörter sind die, welche durch Computer per Zufall und hoher Komplexität erstellt wurden.

Wir hätten Edward Snowden aufhalten können 😉

Whistleblower Snowden schmuggelte Daten mit einer im Zauberwürfeln versteckten SD Card raus.

Wussten Sie, dass dies mit EgoSecure Data Protection verhindert werden kann?

Mit Access Control hätte die NSA den Zugriff auf fremde Datenträger blockiert, mit DLP sensible Daten vor dem ungewollten Abfluss geschützt, mit Insight und Intellact, sowie Audit auf den Vorfall aufmerksam gemacht und weitere Workflow Aktionen durchgeführt, sowie mit der Removable Device Encryption verschlüsselt.

Schützen auch Sie sich vor Angriffen von Innen und Außen!

Wenn ein Lieferdienst zu viel ausliefert…

Das Lieferdienstunternehmen Delivery Hero muss wegen Datenschutzverstößen ein Bußgeld in Höhe von 195.000 Euro zahlen. Unter anderem hatte die Firma Auskunfts-, Lösch- und Widerspruchsrechte missachtet.

Das teilt die Berliner Datenschutzbehörde Ende September in einer Pressemitteilung mit. Die Entscheidung ist rechtskräftig.

In diesem Fall hat die EU-Datenschutzgrundverordnung seine Wirksamkeit deutlich gezeigt und schützt somit die Bürger und Unternehmen der EU-Zone.

Hackerangriff auf Wikipedia

Dieser Angriff beweist mal wieder, dass Hauptangriffsziele die sogenannten Endpoints sind. In diesem Fall war es ein IoT Gerät, über welches der Angriff erfolgreich durchgeführt wurde und für Wikipedia zu einem großen Schaden führte. Was lernen wir daraus? In einem IT Security Konzept müssen sämtliche Endgeräte betrachtet werden!

Hätte Wikipedia auch für IoT Systeme beispielsweise eine Anwendungskontrolle und Post-Infection Maßnahmen, sowie Anomalien-Erkennung mit Verbindung zu einer Network-Access-Control- und SIEM-Lösung eingesetzt, dann hätte die Hackertruppe „UkDrillas“ es zumindest an der Stelle nicht so einfach gehabt – und der Vorfall wäre sofort blockiert und gemeldet worden.

Peinlich, wenn man sich mit längst bekannten Hacks profilieren möchte…

Angeblich knackte Crown Sterling einen RSA-Schlüssel, um die Effizienz ihres Verfahrens zu zeigen.

Allerdings darf RSA 256 nicht mit AES 256 verwechselt werden! AES 256 wird vom BSI als sicheren Verschlüsselungs-Algorithmus empfohlen – RSA 256 wurde hingegen bereits in den 90er geknackt.

Wir von Matrix42 setzen in EgoSecure Data Protection u.a. AES 256 in Kombination mit RSA 4096 ein und präsentieren zur it-sa 2019 einer der ersten Post-Quantum Encryption Lösungen.

Veröffentlichungen:

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Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – März 2019

Themen im März 2019:

  • Der Monat der Verschlüsselung
  • Logitech Funktastaturen werden zu Hacker-Tools (BadUSB)
  • Geklaut in der Cloud? Oder Sieger von morgen?
  • Der Streichelzoo der Hacker

Der Monat der Verschlüsselung

Diesen Monat habe ich gespürt, dass sehr viel Aufmerksamkeit auf das Thema der Datenverschlüsselung besteht. Nach meinen Präsentationen und Webinaren wurde verstärkt die Notwendigkeit von Verschlüsselung angesprochen. Viele meiner Gesprächspartner waren überrascht, wie einfach eine Verschlüsselung von Daten im Unternehmen umgesetzt werden kann. Sei es auf USB, CD/DVD, Cloud, lokalen Ordnern, Netzwerk-Ordnern, Festplatten oder auch bei E-Mail.

Nicht erst seit der EU-DSGVO ist die Verschlüsselung von sensiblen Informationen zwingend erforderlich! Auch Edward Snowden hatte schon vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass Daten das Öl der Zukunft sind und diese verschlüsselt werden müssen.

Gute Verschlüsselungslösungen behindern nicht – ganz im Gegenteil, sie können sogar einiges vereinfachen und erleichtern. Beispielsweise habe ich mit einem Klinikum zusammen umgesetzt, dass die Prozesse der sicheren Ablage von Patientendaten im Zuge der Notfallpläne vereinfacht werden. Ebenfalls konnten wir dort den Prozess der Berichtswesen an die jeweiligen Krebsregister sicher, unkompliziert und kostensparend gestalten. Bei Handelsketten haben wir sichergestellt, dass die Kassen-PCs verschlüsselt und somit vor Datendiebstahl geschützt werden – auch nach dem Austausch dieser IT-Systeme. Ebenfalls unterstützen wir bei der sicheren Ablage von Forschungsdaten im Bereich “Autonomes Fahren”. Es gibt noch einiges mehr an Vorteilen im Zuge der transparenten on-the-fly Verschlüsselung zu erzählen. Wir unterstützen Sie gerne bei Fragen und Anregungen zu Verschlüsselungen und Co..

Logitech Funktastaturen werden zu Hacker-Tools (BadUSB)

Eine Logitech-Software zum Konfigurieren von Eingabegeräten ist aus dem Internet angreifbar. Googles renommierter Sicherheitsforscher Tavis Ormandy empfiehlt, die Windows-Konfigurationssoftware Options für Mäuse und Tastaturen von Logitech zu deaktivieren. Als Grund dafür führt er eine Schwachstelle an: Aufgrund einer fehlenden Prüfung nimmt die Software Befehle von beliebigen Websites entgegen und führt Kommandos aus. Auf diesem Weg könnten entfernte Angreifer zum Beispiel Tastaturen fernsteuern und so quasi direkt Schadcode in bedrohte Systeme eingeben.

Eine gepatchte Version ist seitens Logitech verfügbar. Sorgen Sie mit Patch Management dafür, dass Ihre Systeme durch neueste Updates vor Schwachstellen geschützt sind.

Die Matrix42 bietet Patch Management im Bereich UEM, sowie BadUSB Schutz in der Endpoint Security Lösung namens EgoSecure Data Protection.

Geklaut in der Cloud? Oder Sieger von morgen?

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung habe ich einen sehr spannenden Kommentar zum Thema Cloud gefunden. Hier wird folgendes gesagt:” Seine Unternehmensdaten in die Cloud eines Tech-Konzerns zu laden, eröffnet ungeahnte Möglichkeiten. Das Vorgehen birgt aber auch ein Risiko.” Seien auch Sie ein Sieger von morgen – aber schützen Sie bitte Ihre Daten. Gehören Sie nicht zu den vielen Unternehmen, die gar nicht wissen, „was für Schätze sie aus ihren Daten zutage fördern könnten“.

Bevor Sie Cloud Services nutzen, sollten Sie vorab ein Sicherheitskonzept erstellen. Welche Daten werden wir in der Cloud gespeichert bzw. verarbeitet. Welche Risiken können dadurch entstehen? Wie können Sie Ihre Daten in der Cloud schützen – ist eine Verschlüsselung möglich und wenn ja, wie? Erst, wenn Sie wirklich sicherstellen können, dass Sie alle Anforderungen der DSGVO & Co umsetzen können, sollten Sie auch wirklich erst die Cloud Services in Verwendung neben. Wir zeigen Ihnen gerne wie Sie sicher in die Cloud gelangen!

Der Streichelzoo der Hacker

Wenn man die Produktnamen der neuesten Hacker Gadgets liest, denkt man an einen Streichelzoo. Hier fallen Begriffe wie Häschen, Entchen, Schildkröte. Es kommt aber auch ein Ninja vor. Was der im Zoo verloren hat, weiß ich nicht – eventuell geklaute Daten ;).

Aber Scherz bei Seite. Bei BadUSB hat jeder das typische Aussehen der RubberDucky vor Augen. Es gibt aber auch Geräte, die sehen gar nicht wie ein solcher USB Stick aus. Diese Geräte haben zum Beispiel die Bauform eines USB Netzwerkadapter, WiFi Router, USB Ladekabel und so weiter. Für den normalen Anwender sind die Geräte überhaupt nicht zu erkennen, dass es Hacker-Werkzeug ist.

Ich habe mir einige dieser Geräte für Vorführzwecke bezogen. Alles recht einfach, nur beim deutschen Zoll musste bestätigt werden, dass ich es für Präsentationen nutzen werde. Geschockt hat mich der USB-Ninja. Dieses Gerät hat eine erweiterte BadUSB Funktion und kann nun auch Schadcode per Funk infiltrieren bzw. Daten exfiltrieren. Somit sind noch mehr weitere Angriffsmöglichkeiten recht einfach umsetzbar. Ich würde behaupten, dass das dem Hersteller-Kabel ähnlich entsprechende Kabel von Angriffsopfern nicht enttarnt wird bzw. ohne Zweifel weiterverwendet wird. Einzige Lösung: Erweiterte Schnittstellenkontrolle mit der Verwaltung von USB Netzwerkadapter, WiFi, Bluetooth / NFC und Tastatur / Maus.

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Quellen:

  • heise.de
  • FAZ
  • CyberAndResistant.de
Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel‘s Data Protection Monat – Januar 2019

Themen im Januar 2019:

  • Doxxing Vorfall – Der Hackerangriff auf Politiker und Prominente
  • Neues Geschäftsmodell der Erpressungstrojaner
  • Malware-Attacken nehmen dramatisch zu!
  • Password Leaks Collection #2 – 5 ins Netz gestellt
  • Kulturelle Probleme mit der Cybersicherheit…
  • Ponemon Tenable Studie über die Blindheit in der IT-Security
  • Health Care Branche im Fokus der Datensicherheit!
  • Kennen Sie die USB(ee)?

Doxxing Vorfall – Der Hackerangriff auf Politiker und Prominente

Weil ein 20-Jähriger aus Mittelhessen zu viel Langeweile hatte, wurde er zum Cyber-Kriminellen…

Wie? Er ging ins Darknet und auf Social Media’s, besorgte sich Benutzernamen und Passwörter und somit Zugang zu vielen privaten Daten. Danach publizierte er das zusammengetragene Meisterstück im Web und wurde (ein Glück) gefasst. Welche Lücke hat er übersehen, dass die Behörden ihn finden konnten? Hat er sich und seine Daten nicht ausreichend geschützt – oder warum wurde der Hacker gefasst? BKA, Verfassungsschutz, BSI und Co. hatten Erfolg – auch wenn es ein paar Kleinigkeiten gab.

Was lernen wir daraus? Mit den eigenen Daten sollte man recht sparsam im Internet umgehen. Sensible Daten sollten entweder gar nicht oder wenn, dann nur verschlüsselt in der Cloud abgelegt werden. Passwörter sollten nicht nur sicher sein, sondern auch regelmäßig geändert werden. Am besten durch Password Manager! Wenn ein veraltetes und nicht mehr genutztes Passwort “geleakt” wird, schadet es nicht mehr – es sei denn das Passwort beinhaltet enthüllende Informationen (z.B. das Passwort: “Ichwiege300kg!”).

Unternehmen und Behörden sollten gerade im Zuge von Cyber-Kriminellen und DSGVO Cyber-Angriffe durch z.B. Datenverschlüsselungen verhindern, Anomalien erkennen und beseitigen und Malware blockieren.

Neues Geschäftsmodell der Erpressungstrojaner

Verzweiflung bringt Menschen zu den fraglichsten Aktionen. Auf diesen psychologischen Fakt zielt nun eine neue Masche von Erpressungstrojanern. Wie ein Schneeballsystem soll sich der Trojaner weiter erfolgreich ausbreiten, in dem nun Opfer neben der Zahlung von Bitcoins sich auch mit anderen Opfern freikaufen können. Heißt im Beispiel der Malware Phobos, dass der Rechner angeblich wieder entschlüsselt wird, wenn bei anderen 2 empfohlenen Opfern mindestens 1 – 2 Dateien ebenfalls mit der Ransomware verschlüsselt wurden. Lassen Sie sich auf diese Deals bitte nicht ein – selbst der schlimmste Feind sollte vor solchen Machenschaften verschont werden. Schützen Sie sich lieber im Vorfeld durch Backup, Patch-Management, Endpoint Security und Post-Infection Protection!

Malware-Attacken nehmen dramatisch zu!

Kaum hat das Jahr begonnen, gibt es schon wieder einige Fälle an neuen Malware Berichten. Unter anderem gibt es weiterentwickelte Ableger von Emotet.

Emotet hat sich laut Aussagen von Experten dieses Mal unter anderem über gefälschte Amazon E-Mails verbreitet. Diese E-Mails beinhalten einen Link zu verseuchten Word Dateien. Kunden berichteten, dass durch unsere Post-Infection Maßnahme (enSilo) gleichzeitig mehrere unterschiedliche Schadprogramme geblockt wurden und somit der Angriff erfolgreich abgewehrt wurde. Emotet öffnet mit den ausgeklügelten Mailing Kampagnen die Tür des Verderbens, um weiteren Schaden durch nachgelagerten Schadcode anrichten zu wollen.

Password Leaks Collection # 2 – 5 ins Netz gestellt

Nach der Passwort-Sammlung Collection #1 kursieren nun auch die riesigen Collections #2-5 im Netz. Insgesamt sind 2,2 Milliarden Accounts betroffen!

Bin ich betroffen? Finden Sie es mit dem HPI Identity Leak Checker heraus. Dieser ist kostenlos und sendet Ihnen eine E-Mail mit dem jeweiligen Resultat.

Empfehlung – Password Manager: Unsichere Passwörter wie z. B. 123456 sind bestimmt nicht die Lösung und auch das Aufschreiben birgt die Gefahr, dass der Zettel in falsche Hände gerät. Die Lösung heißt auch hier: Der Password-Manager! Merken Sie sich nur ein Passwort für den Passwort-Safe und haben Sie Zugriff auf alle anderen, die sicher verschlüsselt abgelegt sind. Mitarbeiter müssen nicht mehr ihre Identitäten (E-Mail-Adresse, Benutzernamen, Logins) und Passwörter auf Post-It’s, in Dateien oder ähnlichen Hilfsmöglichkeiten notieren – dies übernimmt der sichere Password Manager. Bereits bei der Erstellung von komplexen Passwörtern kann der Passwort Manager durch ein intelligentes Verfahren unterstützen. Auch der Austausch von Anmelde-Informationen mit Kollegen wird durch die Ablage der geschützten Password Manager Dateien über das Netzwerk ermöglicht. EgoSecure bietet in den jeweiligen Versionen für Unternehmen aber auch für Privatkunden einen einfachen und effizienten Password Manager.

Kulturelle Probleme mit der Cybersicherheit…

Anfang Januar berichtete die Fachzeitschrift CIO über „Kulturelle Probleme mit der Cybersicherheit“. Hierzu predige ich seit Jahren: “Die besten Schutzmaßnahmen scheitern an der Akzeptanz der Mitarbeiter.” Wenn ein Mitarbeiter in seinem gewohnten Arbeitsfluss gestört wird, verlieren Unternehmen nicht nur an Produktivität, sondern auch an Sicherheit. Die Anwender versuchen entsprechende Lücken und Alternativen zu nutzen. Bestes Beispiel: Das Umbenennen von Dateiendungen vor dem Versand von gesperrten Dateitypen per E-Mail.

Im Beispiel der Verschlüsselung legen Anwender lieber Daten in unverschlüsselten Bereichen ab, anstatt eine zusätzliche Authentifizierung oder Anwendung ausführen zu müssen. Daher empfiehlt sich hierbei die Verwendung einer transparenten on-thefly Verschlüsselung. Das bestätigt auch das Fazit des Artikels: „Mitarbeiter sind bereit, Best Practices zur Cybersicherheit auch über die Grenzen der Unternehmensrichtlinien hinaus zu befolgen. Aber wenn Unternehmen ihre Sicherheitsrichtlinien nicht in einer Weise kommunizieren, mit der die Mitarbeiter etwas anfangen können, oder wenn ihre Richtlinien die täglichen Arbeitsprozesse schwerfälliger oder problematischer machen, tendieren sie eher zu riskantem Verhalten.“

Nur ein kontrollierter Arbeitsplatz ist ein sicherer Arbeitsplatz. Wir nennen das #WeSimplifyDigitalWork !

Ponemon Tenable Studie über die Blindheit in der IT-Security

Ponemon Tenable Studie: 75 Prozent der deutschen Unternehmen haben keinen ausreichenden Einblick in ihre Angriffsoberfläche.

Sammeln Sie Fakten über die datenschutzrelevante Situation in Ihrem Netzwerk. Stellen am besten Ihrem Management automatisiert diese Informationen als Grafiken und sehr detaillierte Tabellen zur Verfügung. Werden Sie den Informationsansprüchen des Managements als auch denen der Administratoren gerecht. Damit sorgen Sie bereits dafür, dass Schutzmaßnahmen nicht blind eingerichtet werden müssen. Die Fakten dienen einerseits zur Ermittlung des Schutzbedarfs für die erstmalige Einrichtung der Maßnahmen, aber auch für die ständige Überprüfung, ob sich der Schutzbedarf im Laufe der Zeit ändert. Wenn Ihnen dies zu Aufwändig ist, können Sie sich gerne über entsprechende Werkzeuge informieren. Ich freue mich auf Ihre Anfrage. 🙂

Health Care Branche im Fokus der Datensicherheit!

Dank des Datendiebstahl‘s und der Veröffentlichung sensibler Daten von Prominenten auf dem Kurznachrichtendienst Twitter ist auch der Gesundheits­bereich erneut in den Fokus der Diskussion gerückt, denn der digitaleDatenaustausch und die Entwicklung elektronischer Patientenakten sind zentrale Themen der aktuellen Gesundheitspolitik. EGOSECURE HEALTH-CARE-DATA ist eine voll integrierte Gesamtlösung für den gesetzeskonformen Datenschutz in Krankenhäusern und Praxen. Sie kann schnell und weitgehend ohne externe Hilfe installiert werden und bietet schon nach der einfachen Basisinstallation einen umfassenden Schutz. Die Administration findet über eine zentrale Management-Konsole intuitiv statt – teure und zeitraubende Schulungen sind nicht nötig.

Kennen Sie die USB(ee)?

USB-Geräte sind wie Honigbienen. Sie bieten große Vorteile. ABER: Wenn sie falsch behandelt werden, können sie schmerzhaft oder sogar tödlich werden. Daher sollten Sie den Umgang mit Ihren Daten kontrollieren, prüfen, filtern und verschlüsseln. Im Falle von DSGVO und Malware. Die EgoSecure GmbH, ein Unternehmen der Matrix 42, freut sich auf Ihren Kontakt. #USBee

Am Schluss muss noch gesagt werden, …

… dass im Januar die Tage wieder heller und länger werden. Somit kann man sich die Zeit nehmen, um mehr an die Datensicherheit zu denken. Bei mir ist es jetzt Zeit mich auf den Weg zum KickOff der Matrix42 am wunderschönen Tegernsee zu machen! 🙂 #WePlayToWin #OneTeamOneDream

 

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