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Daniel’s Data Protection Monat – Mai 2020

Auch in schwierigen Zeiten muss man sein Leben genießen. Am besten mit dem Schutz von Matrix42 und einem i(ce)CAFE*-Prinzip.

*i.C.A.F.E. ist das Prinzip, auf dem EgoSecure Data Protection basiert. 😀

Themen im Mai 2020:

  • Zurück zur neuen “Normalität”…
  • Malware-Infektionen bei Fresenius zeigen die Wichtigkeit der Cyber-Resilience Strategie!
  • Der USB ist tot, es lebe der USB… Das unterschätzte Sicherheitsrisiko!
  • EU verurteilt Cyber-Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen in Corona-Krise…
  • Veröffentlichungen

Zurück zur neuen “Normalität”

Die letzten Wochen haben unseren Alltag, aber auch die digitale Arbeitswelt stark verändert. Währenddessen früher in vielen Unternehmen aus den Büros gearbeitet haben, sind nun die meisten Mitarbeiter mit der Home-Office Situation vertraut geworden. In erster Linie war für viele IT-Abteilungen erst einmal das Thema “Business Continuity” im Vordergrund gestanden. Jetzt sollte aber auch ein Blick auf die Security der Home-Office Arbeitsplätze geworfen werden, denn wir werden uns an ein Hybrid-Modell aus Home-Office und Office Arbeitsplätzen gewöhnen dürfen.

Durch die stark zunehmende Digitalisierung wird das Know-how von IT-Experten in den Unternehmen immer mehr benötigt. Viele IT-Verantwortliche stellen sich folgende Fragen:

  • “Auf welche Sicherheitsrisiken und Probleme müssen wir uns einstellen?”
  • “Was passiert, wenn wir nach der auferlegten Auszeit mit den Systemen wieder ins Office Netz gehen?”
  • “Wie stellt man die IT-Security im Zuge der neuen Arbeitswelt optimal auf?”

Diese Fragen und neuen Anforderungen benötigen in vielen IT-Abteilungen weitere Experten und Ressourcen. Daher ist die Nachfrage nach Managed Security Services (MSS) derzeit sehr hoch. Aber auch MSS-Anbieter sollten zu einer Gemeinschaft und nicht zu Konkurrenten werden. Jeder hat seine eigenen Stärken, und wenn sie im Bereich der IT-Sicherheit Hand in Hand vorangebracht werden, kann dies für MSSPs und ihre Kunden sehr nützlich sein. Die Anbieter von IT-Security Lösungen haben dies bereits erkannt und bilden zunehmend ein Ökosystem statt isolierter Lösungen.

Malware-Infektionen bei Fresenius zeigen die Wichtigkeit der Cyber-Resilience Strategie

Aufgrund von Malware-Infektionen war bei Fresenius die Produktion im Mai vorübergehend eingeschränkt. Dieser Vorfall zeigt wieder wie wichtig das Thema Cyber-Resilience geworden ist.

Es muss nicht nur in kritischen Infrastrukturen die Widerstandsfähigkeit der IT-Infrastruktur gestärkt werden, so dass Bedrohungen präventiv durch Zugriffskontrollen und – filterungen, Verschlüsselung, Backup und Patch Management verhindert werden. Pre- und Post-Infection Protection blockieren bekannte und unbekannte Malware durch NextGen AV und Automated Endpoint Detection & Response. Im Ernstfall werden betroffene Systeme isoliert und schnellstmöglich neu installiert, sowie Backups zurückgespielt. Danach haben sie genügend Zeit für forensische Analysen.

Der USB ist tot, es lebe der USB… Das unterschätzte Sicherheitsrisiko!

Vor über 10 Jahren hieß es zu mir “USB ist tot”. Naja, dennoch ist auch 2020 die Gefahr durch USB-Geräte in allen Bereichen der IT-Infrastrukturen spürbar. Geldautomaten werden durch bootfähige USB-Sticks geknackt, Stuxnet ist wieder zu spüren, das FBI warnt vor BadUSB Angriffen, Behörden und Unternehmen verlieren USB-Sticks mit unverschlüsselten sensible Daten…

Und jetzt in der Zeit des Wechselns zwischen Office und Home-Office werden sehr viele Daten auf physikalischen Speichermedien und virtuellen Speichern (Cloud) hin und her kopiert. Auch das bietet das Risiko des Datenverlustes, wenn Zugriffe nicht kontrolliert, protokolliert, gefiltert und verschlüsselt werden. Nicht nur an Arbeitsplätzen, sondern auch in der Fertigung: Malware, eingeschleust durch Wartungszugänge und auf externen Datenträgern (zum Beispiel auf einem USB-Stick), stellen weiterhin in OT-Umgebungen den häufigsten „Infektionsweg“ dar.

Integrale Datensicherheitsansätze nennt man auch gerne C.A.F.E. Prinzip (bestehend aus Control, Audit, Filter, Encryption) und automatisiert dies mit einer Intelligenz (Anomalien Erkennung, Workflow-Management, etc.) zu dem sogenannten i.C.A.F.E. Prinzip.

EU verurteilt Cyber-Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen in Corona-Krise…

In den EU-Mitgliedstaaten und Partnerländern seien “Cyber-Bedrohungen und böswillige Cyber-Aktivitäten” gegen “kritische Infrastruktur” registriert worden, “die für die Bewältigung dieser Krise von entscheidender Bedeutung ist”, erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell.

Dies ist wieder einmal ein Beispiel vieler, wie unmenschlich Cyberkriminelle agieren. Neben dem Versuch Geld durch Erpressungstrojaner zu erzielen, gehen Hacker auch gerne den Weg einfach nur Schaden anzurichten. Wenn hierbei Leben und Existenzen bedroht sind, ist das besonders negativ. Aber leider ist dies zum Alltag geworden. Dies sehen wir auch wieder im aktuellen Beispiel der Cyber-Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen.

Schützen Sie sich neben den klassischen Virenschutz und Firewall Lösungen durch weitere Schutzmaßnahmen wie EDR, Data Protection und Application Control. Sorgen Sie mit Unified Endpoint Management dafür, dass IT-Systeme schnellst möglich bekannte Schwachstellen durch Patch Management geschlossen bekommen und betroffene Systeme im Ernstfall wieder schnell neu installiert und einsatzbereit sind. Dies gelingt am schnellsten durch automatisierte und integrale Lösungen.

Veröffentlichungen

Berliner Verwaltung: Datensicherheit im Home-Office

In Zeiten der verstärkten Nutzung von Home-Office gibt es weitere Bedrohungslagen für Unternehmen und Behörden. Die Berliner Verwaltung beschreibt zum Beispiel, wie sie eine bessere Datenschutzkonformität im Home-Office erreicht haben.

“Um das Berliner Landesnetz zu schützen, wurden unsichere Kontakte zu nicht von der Verwaltung geschützter IT, wie z.B. privaten Speichern in einer Cloud oder auf ungesicherten USB-Sticks, verboten.”

https://www.egovernment-computing.de/datenschutzkonform-auch-in-der-coronakrise-a-933006/

Dieses Beispiel sollte als Mindeststandard für Datensicherheit im Home-Office betrachtet werden und kann mit der EgoSecure Data Protection von Matrix42 einfach und effizient realisiert werden.

Daniel’s Data Protection Monat – April 2020

Themen im April 2020:

  • Corona-Krise & Datensicherheit!
  • FBI: Cybercrime Gang versendet ‘BadUSB’-Geräte an Opfer.
  • Wenn der Virenscanner die IT-Systeme lahm legt…
  • Hacker sehen und hören unbemerkt mit!
  • Veröffentlichungen

Corona-Krise & Datensicherheit!

Auch im April 2020 beherrscht die Corona-Krise unseren (Arbeits-)Alltag enorm. Viele Arbeitnehmer haben seit Wochen nicht mehr die Firmengebäude von innen gesehen und arbeiten mit firmeneigenen oder privaten IT-Systemen von zuhause aus. Nachdem anfänglich der Fokus der IT-Abteilungen auf das Aufrechterhalten der Produktivität lag, ist es nun wichtig zu prüfen, wie die Datensicherheit während und nach der COVID-19 Pandemie gewährleistet wird. Natürlich blieben Cyberkriminelle in den letzten Wochen nicht untätig, was nun bekannte und neue Bedrohungslagen mit sich bring.

Wir sehen hier einen enormen Anstieg von gefälschten Websites, Datenklau und Erpresser-Software! Dies wurde auch seitens der europäischen Polizeibehörde Europol erkannt.

“Angesichts einer Rekordzahl potenzieller Opfer in der Europäischen Union, die wegen der Pandemie zu Hause bleiben und dort Online-Dienste nutzen, haben sich Möglichkeiten für Cyberkriminelle vervielfacht, Schwachstellen und neue Gelegenheiten auszunutzen”,

mahnte Europol am Freitag in Den Haag.

Da die meisten Angriffe auf den Endgeräten vorgenommen werden, hilft gegen die meisten Bedrohungsszenarien ein integrales und automatisiertes Endpoint Security Konzept aus Data Protection und Malware Protection.

Weiter bringt die Nutzung des Internets im Zeitalter des Coronavirus sowohl Chancen als auch Risiken mit sich – und diese Risiken gehen über das Potenzial einer unverantwortlichen Nutzung von Daten durch Behörden oder Unternehmen hinaus. Laut Reuters haben Hacker Anfang März versucht, in die Weltgesundheitsorganisation einzubrechen. Auch das US-Gesundheitsministerium wurde angegriffen. Das kanadische Zentrum für Cybersicherheit gab eine Warnung über Risiken an nationale Gesundheitsorganisationen heraus, die an der Bekämpfung des Coronavirus beteiligt sind. Schützen Sie Ihre Daten und IT Systeme.

FBI: Cybercrime Gang versendet ‘BadUSB’-Geräte an Opfer.

In den letzten Jahren hat Matrix42 zunehmend auf die Risiken von BadUSBs in der Art von USB-Ladekabeln, USB-Sticks, Netzwerkadaptern hingewiesen. Nun warnt das FBI vor solchen Hackerangriffen. 

Das FBI warnte vor kurzem Unternehmen davor, dass sie von einem teuflischen neuen Schema ins Visier genommen werden könnten, das von der FIN7-Bande, auch bekannt als die Carbanak-Gruppe und die Navigator-Gruppe, praktiziert wird.

Die berüchtigte Bande ist bereits mit Betrug im Wert von mehr als 1 Milliarde Dollar in Verbindung gebracht worden, in der Regel durch Infizierung von Point-of-Sale-Geräten mit Malware und deren Verwendung zum Stehlen von Zahlungskartendaten…

Jetzt hat die Gruppe einen neuen Trick im Ärmel: Sie schickt den Opfern ein USB-Speichergerät mit einem Teddybären und einer angeblichen Geschenkkarte im Wert von 50 Dollar. “Sie können sie für jedes Produkt aus der Liste der auf einem USB-Stick präsentierten Artikel ausgeben”, heißt es im Begleitschreiben zu einem solchen Angriff, so die Sicherheitsfirma Trustwave. Alles, was ein Opfer tun muss, ist das USB-Gerät an seinen Computer anzuschließen.

“Das beiliegende USB-Gerät ist ein kommerziell erhältliches Werkzeug, das als ‘BadUSB’- oder ‘Bad Beetle USB’-Gerät bekannt ist”, sagt das FBI in einer Blitzmeldung an Unternehmen, die das Schema skizziert. Solche Schemata sind auch als “Bash Bunny”-Angriffe bekannt.

Abhilfe gegen diese Bedrohungen bringen BadUSB-Protection Funktionen in Lösungen zur Schnittstellenkontrolle. Hierbei werden diese bösartigen USB Sticks erkannt und die emulierte Scripteingabe mittels weiterer HID-Tastatur blockiert.

Wenn der Virenscanner die IT-Systeme lahm legt…

Durch fehlerhaftes Signaturenupdate lahmgelegt: Windows Defender, sowie auch Microsofts System Center Endpoint Protection (SCEP) und die Microsoft Security Essentials (MSE) waren von dem Problem betroffen, dass unter anderem der “Viren- und Bedrohungsschutz” ausgeschaltet war. Der Windows Defender ließ sich nicht neu starten oder stürzte bei dem Versuch immer wieder mit der Meldung ab, dass der Bedrohungsdienst beendet werde. Ein Neustart des Systems brachte das, wenn überhaupt, nur kurzzeitig in Ordnung.

Abhilfe bieten Pre- und Post-Infection Protection, welche nicht auf Virensignaturen angewiesen ist, sondern anhand des Verhalten auch unbekannte Malware erkennt und blockiert. Einen weiteren konsequenten Schutz Ihrer Anwendungen und Daten erhalten Sie durch Data Protection Lösungen.

Hacker sehen und hören unbemerkt mit!

Die meisten von uns haben eine Kamera im Telefon, Tablet, Laptop oder eine Desktop-Webcam, welche wir zum Arbeiten, Lernen oder für virtuelle Kontakte nutzen.

Leider kann uns dieses Privileg anfällig für einen Online-Angriff machen, der als Camfecting bezeichnet wird. In diesem Fall übernehmen Hacker die Kontrolle über Ihre Webcam aus der Ferne. Sie tun dies, indem sie das “Ein”-Licht deaktivieren, das normalerweise anzeigt, dass die Kamera aktiv ist – die Opfer sind also nicht gewarnt.

Eine moderne Schnittstellenkontrolle ist in der Lage, jede Art von Peripheriegeräten wie Webcams, Mikrofone, Bluetooth-Adapter und -Funktionen usw. zu steuern.

Veröffentlichungen

Hacker können auf Ihre mobilen und Laptop-Kameras zugreifen und Sie aufzeichnen!

Die meisten von uns haben eine Kamera im Telefon, Tablet, Laptop oder eine Desktop-Webcam, welche wir zum Arbeiten, Lernen oder für virtuelle Kontakte nutzen.

Leider kann uns dieses Privileg anfällig für einen Online-Angriff machen, der als Camfecting bezeichnet wird. In diesem Fall übernehmen Hacker die Kontrolle über Ihre Webcam aus der Ferne. Sie tun dies, indem sie das “Ein”-Licht deaktivieren, das normalerweise anzeigt, dass die Kamera aktiv ist – die Opfer sind also nicht gewarnt.

EgoSecure Data Protection und myEgoSecure ist in der Lage, jede Art von Peripheriegeräten wie Webcams, Mikrofone, Bluetooth-Adapter und -Funktionen usw. zu steuern. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, freut sich Matrix42 Ihnen mehr zu erzählen.

Quelle: https://theconversation-com.cdn.ampproject.org/c/s/theconversation.com/amp/hackers-can-access-your-mobile-and-laptop-cameras-and-record-you-cover-them-up-now-135933

Cyberkriminalität im Vormarsch – Die Schweiz im Fokus der Internet-Hacker – News – SRF

Über die Datensicherheit in der Schweiz gibt es erschreckende Aussagen.

Einen Grund für den Unterschied ortet das BFS in der Laschheit, mit der Schweizer ihre Daten schützen. 2014 verwendeten nach eigenen Angaben drei Viertel der Nutzer Sicherheitssoftware. 2019 waren es nur noch zwei Drittel.

Aber nicht nur in der Schweiz muss mehr auf Datensicherheit geachtet werden.

Auch in Deutschland und vielen anderen Ländern ist Nachholbedarf! Schützen Sie sich bevor auch Sie von Datenverlust und Malware Befall betroffen sind. Matrix42 unterstützt Sie gerne.

https://www.srf.ch/news/schweiz/cyberkriminalitaet-im-vormarsch-die-schweiz-im-fokus-der-internet-hacker

Daniel’s Data Protection Monat – März 2020

Themen im März:

  • Cyberkriminelle sind bestens auf COVID-19 vorbereitet
  • Biologische vs digitale Viren
  • Malware Gefahr: Home-Office Anwender
  • Risiko: Nutzung privater WLAN-Verbindungen
  • Home-Office: Verschlüsseln Sie Ihre mobilen Arbeitsplätze
  • Berliner Justiz: USB-Sticks „für die häusliche Arbeit“
  • TeleTrust: In Krisen ist man füreinander da!
  • Veröffentlichungen

Aufgrund der aktuellen Situation der COVID-19 Pandemie gibt es einige Themen, welche zu einer neuen digitalen Arbeitsweise führen. Aus dem Grund gibt es im März 2020 neue Herausforderungen im Zuge der Datensicherheit. Diesbezüglich möchte ich den “Daniel’s Data Protection Monat” im März 2020 dem Thema “sicheres digitales Arbeiten während der Corona Krise” widmen.

Cyberkriminelle sind bestens auf COVID-19 vorbereitet

Sämtliche Unternehmen kämpfen mit Herausforderungen bei der Umstellung Ihrer Mitarbeiter auf Home-Offices. Eine andere Branche hat sich dagegen bereits bestens vorbereitet.

Cyberkriminelle versuchen seit geraumer Zeit die Angst und Hysterie für großangelegte Cyberangriffe auszunutzen. Zum Einsatz kommt quasi das komplette Portfolio an Schadsoftware. Ein Beispiel sind Phishing-Angriffe, andere Beispiele sind Fake Apps, die Infografiken zu Fallzahlen des Corona Virus anzeigen, aber als Schadprogramm fungieren.

Biologische vs digitale Viren

Biologische und digitale Viren haben sehr viel gemeinsam – u.a. ist es tragisch für Einzelschicksale, aber fatal für die Wirtschaft und Gesellschaft… Erst einmal muss der Virus entdeckt werden und ein Gegenmittel gefunden wird. Bis es soweit ist, vergeht einiges an Zeit und der Virus kann sich ungehindert ausbreiten. Bis es ein Gegenmittel gibt, ist es wichtig, dass die Ausbreitung reduziert wird, Symptome behandelt und gestoppt werden. Pre-Infection ist das so genannte Händewaschen / -desinfizieren und Vermeiden von Krisengebieten – in der IT ist dies Application Control, Backup, Device Control und co.. Bei biologischen Viren behandelt man mit Medikamenten und bei digitalen Viren durch Post-Infection Protection wie automatisierter EDR und ebenfalls Application Control. Damit man in der digitalen Welt nach einem Befall wieder schnell auf die Beine kommt, ist es auch per Unified Endpoint Management möglich, dass geschädigte Systeme schnellst möglich wieder einsatzbereit sind – das nennt sich ‘Cyber Resilience’, also die Widerstandsfähigkeit gegen neue Bedrohungen.

Kennen Sie das Prinzip von Grippeviren?

Diese verändern sich jedes Jahr, tricksen die Immunabwehr aus und verbreiten sich rasend schnell. So ähnlich verhält es sich auch mit Malware. Emotet und Co. werden immer raffinierter, wandeln ihre Angriffsmuster und umgehen selbst KI-basierte Schutzmaßnahmen. Cybersicherheitsforscher haben mehrere gefälschte COVID-19 Tracker-Maps identifiziert, die die Computer von Personen beim Öffnen mit Malware infizieren. Diese Taktik ist eine von vielen Möglichkeiten, wie Hacker und Betrüger die Ängste der Menschen vor dem Coronavirus ausnutzen, um Malware zu verbreiten.

Die Auswirkungen der Corona Krise sind in allen Branchen zu spüren.

Ich finde es gut, dass mein Arbeitgeber (Matrix42) sich rechtzeitig auf Ernstfälle vorbereitet und diese auch ernsthaft vor den stärkeren gesetzlichen Bestimmungen geprüft hatte. Als Unternehmen, welches seinen Kunden das “Secure and Modern Digital Workspace” ermöglicht, stellten wir beim “Corona Stresstest Tag” uns selbst unter Beweis, dass der moderne Arbeitsplatz ohne gebundene Orte (Büros) möglich ist. Und da sehe ich die Zukunft unabhängig der COVID-19 Thematik. Schon 2004 habe ich bei einer Veranstaltung namens “Das Büro der Zukunft” meines damaligen Arbeitgebers aufzeigen dürfen, wie mobiles und sicheres Arbeiten gestaltet werden kann. Ich sehe eine definitive Chance, dass wir aus den aktuellen Zeiten der Quarantäne und co. auch unsere Erfahrungen und Lehren für eine modernere und sichere digitale Arbeitswelt ziehen werden.

Malware Gefahr: Home-Office Anwender

Viele Unternehmen trifft in der aktuellen Phase der Corona Krise es unerwartet und folgenreich – Malware Angriffe!

Die meisten Angriffe sind auf die Endgeräte zurück zu führen. Besonders Geräte, welche sich nicht nur im Unternehmen, sondern auch unterwegs und im Homeoffice befinden, sind von dieser Bedrohung betroffen. Von hier aus kann es dann die komplette IT-Infrastruktur betreffen, wenn Zugriffe auf Firmenanwendungen und VPN-Einwahlen vorgenommen werden.

Schützen Sie sich und Ihre Endgeräte durch Endpoint Security und Endpoint Management in integralen und automatisierten Ansätzen. Somit werden viele Schäden vermieden oder sofort wieder beseitigt.

Sollte es jedoch zu einem Befall von Ransomware kommen, zahlen Sie bitte nie Lösegeld bei Cyberangriffen – sonst unterstützen Sie die falschen Leute und Organisationen! Investieren Sie lieber in proaktive und reaktive Sicherheitsmaßnahmen, welche integral und automatisiert Bedrohungen reduzieren und im Worst Case sofort wieder Ihre IT-Systeme einsatzbereit machen – dies nennt sich Cyber Resilience.

Risiko: Nutzung privater WLAN-Verbindungen

Forscher entdeckten ernsthafte Schwächen in WPA2, einem Protokoll, das alle modernen geschützten Wi-Fi-Netzwerke sichert.

Ein Angreifer, der sich in Reichweite eines WLAN des Opfers befindet, kann diese Schwächen mit Hilfe von Key-Re-Installations-Angriffen (KRACKs) ausnutzen. Konkret können Angreifer diese neuartige Angriffstechnik nutzen, um Informationen zu lesen, die zuvor als sicher verschlüsselt galten.

Dies kann missbraucht werden, um sensible Informationen wie Kreditkartennummern, Passwörter, Chat-Nachrichten, E-Mails, Fotos usw. zu stehlen. Der Angriff funktioniert gegen alle modernen geschützten Wi-Fi-Netzwerke.

Moderne Data Protection Lösungen ermöglichen, dass WiFi Hijacking nicht durchgeführt werden kann, da die WLAN-Zugriffe der kontrollierten Endgeräte per Whitelist auf MAC-Adressen des Routers, SSID, Verschlüsselungsmethoden und co vorgegeben werden können.

Home-Office: Verschlüsseln Sie Ihre mobilen Arbeitsplätze

Schon wieder führte ein nicht ausreichend verschlüsseltes Notebook der Bundeswehr zu Schlagzeilen. Auf einem alten Laptop der Bundeswehr fanden IT-Experten unter anderem eine Anleitung, wie man das Flugabwehrsystem Ozelot im Notfall zerstört. 90 Euro hat das gebrauchte Gerät gekostet. Dabei lassen sich Daten und Datenträger automatisiert und ohne Einbußen der Produktivität verschlüsseln.

Da viele Unternehmen ihre Mitarbeiter zu Zeiten der Corona Pandemie ins Home-Office senden, ist es wichtig, dass die IT Systeme ausreichend durch Festplattenverschlüsselung geschützt sind. Hierbei ist es zu empfehlen, dass neben der Verschlüsslung der Datenträger ebenfalls eine PreBoot Authentifizierung vor dem Start des Systems stattfindet.

Berliner Justiz: USB-Sticks „für die häusliche Arbeit“

Die folgenschwere Virus-Attacke auf das Netzwerk des Berliner Kammergerichts ist noch keine sechs Monate her, da riskiert die Justiz den nächsten Krisenfall. Weil aufgrund der grassierenden Coronavirus-Pandemie immer mehr Mitarbeiter nach Hause geschickt werden, beschafft die Senatsverwaltung für Justiz aktuell USB-Sticks „für die häusliche Arbeit“.

Hier sollten weitere Maßnahmen getroffen werden. Zum einen ist es wichtig, dass alle Daten der Organisation auf den USB-Datenträgern verschlüsselt werden. Moderne Data Protection Lösungen bieten zum Beispiel die Möglichkeit an, dass Daten on-the-fly verschlüsselt werden und ein Dateifilter nur die verschlüsselten Daten aus dem Unternehmen erlaubt. Ebenso sollte der Datentransfer betriebs-/personalratskonform protokolliert werden. Erst dann ist das Arbeiten mit USB-Sticks nicht nur in COVID-19 & Home-Office Zeiten sicher!

TeleTrust: In Krisen ist man füreinander da!

In Zeiten von Krisen muss man zusammen sich gegenseitig unterstützen. IT Security Association Germany (TeleTrusT) hat auf ihrer Homepage zusammengefasst, welche Mitglieder einen Beitrag zur COVID-19 Krise leisten. Matrix42 unterstützt Homeoffice Anwender mit kostenfreier Datensicherheit. Matrix42 bietet eine bis zum 31.12.2020 kostenfreie myEgoSecure-Version. MyEgoSecure ist ein All-in-one-Rundumpaket inklusive Applikationskontrolle, Verschlüsselung, Password Manager, Schnittstellenkontrolle und Green-IT bzw. optionalen Virenschutz – auch für Standalone Systeme und BYOD.

https://www.teletrust.de/kostenfreie-it-sicherheitsloesungen/

Veröffentlichungen:

https://www.all-about-security.de/unter4ohren/single/unterschiede-zwischen-klopapier-viren-und-emotet-keine

https://blog.matrix42.com/de/2020/03/16/cyber-resilience-strategien-fuer-maximale-it-sicherheit/

Schützen Sie Ihre Daten auch in Zeiten von HomeOffice & COVID-19

Die folgenschwere Virus-Attacke auf das Netzwerk des Berliner Kammergerichts ist noch keine sechs Monate her, da riskiert die Justiz den nächsten Krisenfall. Weil aufgrund der grassierenden Coronavirus-Pandemie immer mehr Mitarbeiter nach Hause geschickt werden, beschafft die Senatsverwaltung für Justiz aktuell USB-Sticks „für die häusliche Arbeit“.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/gefahren-durch-homeoffice-wegen-corona-justizverwaltung-riskiert-hacker-angriff-durch-usb-sticks/25650262.html

Hier sollten weitere Maßnahmen getroffen werden. Zum einen ist es wichtig, dass alle Daten der Organisation auf den USB Datenträgern verschlüsselt werden. Moderne Data Protection Lösungen bieten zum Beispiel die Möglichkeit an, dass Daten on-the-fly verschlüsselt werden und ein Dateifilter nur die verschlüsselten Daten aus dem Unternehmen erlaubt. Ebenso sollte der Datentransfer betriebs-/personalratskonform Protokolliert werden. Erst dann ist das Arbeiten mit USB-Sticks nicht nur in COVID-19 & HomeOffice Zeiten sicher! Matrix42 schützt mit Data Protection und Malware Protection ihre IT Systeme im Unternehmen und HomeOffice.

Daniel’s Data Protection Monat – Februar 2020

Themen im Februar:

  • Malware legt US Gas-Pipeline Betreiber lahm
  • PhotoSquared Datenbank mit 94,7 GB Daten ungeschützt im Netz
  • Auch gut gemeinter Datenklau rechtfertigt fristlose Kündigungen
  • Des Hackers Lieblingsgadget kommt in Umlauf
  • USA klagen chinesisches Militär wegen Datenklau an
  • Corona-Virus infiziert auch die digitale Welt
  • Veröffentlichungen

Malware legt US Gas-Pipeline Betreiber lahm

Laut einem Gutachten, das von der Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) des US-Heimatschutzministeriums veröffentlicht wurde, hat die Lösegeldforderung eine unbenannte Erdgasverdichteranlage infiziert. Der Angriff begann mit einem böswilligen Link in einer Phishing-E-Mail, der es den Angreifern ermöglichte, einen ersten Zugang zum IT-Netzwerk der Organisation zu erhalten und später auf das OT-Netzwerk des Unternehmens zuzugreifen. Schließlich wurden sowohl das IT- als auch das OT-Netzwerk mit dem infiziert, was der Berater als “commodity ransomware” bezeichnete.

Die Infektion des OT-Netzwerks führte dazu, dass die Ingenieure den Zugang zu mehreren automatisierten Ressourcen verloren, die Echtzeit-Betriebsdaten von Geräten innerhalb des Kompressionsbetriebs der Einrichtung lesen und aggregieren. Zu diesen Ressourcen gehörten Mensch-Maschine-Schnittstellen oder HMIs, Datenhistoriker und Polling-Server. Der Verlust dieser Ressourcen führte zu einem teilweisen “Sichtverlust” für die Ingenieure.

Das Personal der Einrichtung reagierte darauf mit einer “absichtlichen und kontrollierten Abschaltung des Betriebs”, die etwa zwei Tage dauerte. Kompressionseinrichtungen an anderen geographischen Orten, die mit der gehackten Einrichtung verbunden waren, wurden ebenfalls abgeschaltet, was dazu führte, dass die gesamte Pipeline zwei Tage lang nicht betriebsbereit war. Danach wurde der normale Betrieb wieder aufgenommen.

Fazit: Durch einen Phishing-Angriff gelangte die Ransomware von der IT Infrastruktur in die OT Umgebung. Es war mal wieder ein unbewusster Klick eines Mitarbeiters, der dieses mal dazu führte, dass der Pipeline Betreiber zu einer Zwangspause gezwungen wurde. Neben Sensibilisierungen hätten hier weitere Endpoint Security Maßnahmen den Anfang des Übels vermeiden können. Wenn der Virenscanner die Malware nicht findet, verhindern Post-Infection Protection und auch Anwendungskontrollen die weitere Ausführungen ungewollter Schadcodes.

PhotoSquared Datenbank mit 94,7 GB Daten ungeschützt im Netz

Durch einen ungesicherten Amazon Web Services (AWS) Speicher waren persönlichen Daten und Bilder tausender Kunden einer beliebten Foto-App zugänglich.

Forscher von vpnMentor fanden heraus, dass eine falsch konfigurierte S3-Datenbank der Firma PhotoSquared ohne jeglichen Passwortschutz online gelassen wurde.

Die S3-Datenbank speicherte 94,7 GB Daten und enthielt über 10.000 Datensätze von November 2016 bis Januar 2020. Die Benutzerfotos, Bestellunterlagen, Quittungen und Versandetiketten wurden alle durch das Datenleck freigelegt.

Dieser Datenverlust ist sehr bitter, da weder Verschlüsselung noch starke Passwörter verwendet wurden. Dennoch hätte der Vorfall so leicht vermieden werden können… Aber sicher wurde gesagt, “wir haben keine schützenswerten Daten”, so dass der Blick auf eine gesamtheitliche IT-Sicherheitslandschaft nicht vertieft wurde.

Auch gut gemeinter Datenklau rechtfertigt fristlose Kündigungen

Mit einem privaten Daten-Stick lud der Mitarbeiter einer Softwarefirma im Kreis Siegburg von einem verschlüsselten Rechner des Kunden die Namen, Adressen und Bankverbindungen von zwei Vorstandsmitgliedern herunter. Dann nutzte er diese Daten, um von einem Computer in einem Spielcasino aus im Namen der Vorstandsmitglieder Kopfschmerztabletten zu bestellen. Die damit verbundene Botschaft:

“Datenmissbrauch kann Kopfschmerzen verursachen.“

Die Softwarefirma kündigte ihrem Mitarbeiter daraufhin fristlos, der Mann klagte – und verlor. Als Angestellter sei er verpflichtet, Rücksicht auf die Interessen des Arbeitgebers zu nehmen, erklärte das Gericht. Schützen Sie sich vor Datenklau und Co..

Des Hackers Lieblingsgadget kommt in Umlauf

Letztes Jahr haben auf den Matrix42 Experience Days Carsten Maceus und Daniel Döring in der Live Hacking Demo das erste Mal externe und interne Bedrohungen durch Malware und manipulierte USB-Ladekabel gezeigt. Nun gibt es diese Hacking-Kabel auch schon mit WLAN, damit die Angriffe aus größeren Distanzen durchgeführt werden können. Hacker werden für gezielte Angriffe auf Unternehmen immer einfallsreicher. Schützen Sie sich proaktiv!

USA klagen chinesisches Militär wegen Datenklau an

Vier chinesische Soldaten sollen Daten von 150 Millionen US-Bürgern gehackt haben. Dafür müssen sie sich nun vor Gericht verantworten. Die US-Justiz bewertet den von Peking unterstützten Großangriff auf den Finanzdienstleister Equifax als eins der größten Datenlecks aller Zeiten.

Die USA hätten die Bürgerdaten durch integrale Sicherheitsmaßnahmen wie Verschlüsselung, Data Loss Prevention, Data Monitoring, Anomalie Erkennung und Post-Infection Protection vor den Hackern schützen können. Am besten gelingt das, wenn diese Lösungen integral, automatisiert und einfach bedienbar sind.

Corona-Virus infiziert auch die digitale Welt

Die Angst vor dem Coronavirus versetzt viele Leute in Alarmbereitschaft. Die weltweite Aufmerksamkeit für den Krankheitserreger nutzen kriminelle Gruppen nun, um über das Internet Schadsoftware zu verbreiten.

Dieses Beispiel zeigt mal wieder, wie Cyber-Kriminelle die Neugier von Menschen ausnutzen, um Malware zu verteilen. Das Risiko, dass Schadsoftware auf Ihren IT-Systemen landet ist hoch. Daher ist es wichtig, dass Sie vorzeitig handeln und Ihre Daten vor unberechtigten Zugriffen schützen

Veröffentlichungen

Daniel’s Data Protection Monat – Dezember 2019

Themen im Dezember 2019:

  • Ist Emotet der Grinch?
  • Emotet, Heiligabend und Greta Thunberg – Noch mehr vom “grünen” Grinch?
  • Festplattenverschlüsselung – Drum prüfet wer sich ewig bindet!
  • Autodieb stiehlt Daten von Facebook Mitarbeiter…
  • Ransomware nutzt Schwachstelle des Windows Safe-Mode!
  • Veröffentlichungen

Ist Emotet der Grinch?

Eine grüne Kreatur, Grinch genannt, steht mit Weihnachten auf Kriegsfuß und will […] das Fest gründlich verderben. Er lebt einsam in seiner Höhle und hasst alles, was Freude macht.

Wenn man das liest und Emotet betrachtet, sieht man sehr viele Gemeinsamkeiten! Weihnachten steht vor der Tür, jedoch werden den IT Administratoren, IT-Sicherheitsexperten und CISO’s durch immer mehr Emotet Ausbrüchen die Vorweihnachtszeit stark verdorben.

Und ähnlich wie das kleine Mädchen, dass dem Grinch helfen möchte, ist auch die Post-Infection Protection für die IT-Security. Denn damit lässt sich der wütende Emotet eventuell noch beruhigen und das Weihnachtsfest retten.

Und wer war diesen Monat eines der Opfer von Emotet?

Der folgenreiche Hackerangriff auf das Klinikum Fürth geht auf den Trojaner Emotet zurück. Dieser Computervirus sei per E-Mail eingeschleust worden, teilte ein Kliniksprecher mit. Der Schulbürgermeister Klemens Gsell (CSU) der Stadt Nürnberg hatte gesagt, dass das IT-System der dortigen Schulen eine Woche zuvor mit dem Emotet-Virus infiziert worden sei. Der Sprecher des Fürther Klinkums teilte weiter mit: “Unsere IT-Experten arbeiten gemeinsam mit externen Spezialisten und Behörden rund um die Uhr an der weiteren Aufklärung und Stabilisierung unserer IT-Infrastruktur.”

Die Computer an der Universität Gießen sind lahmgelegt, auch die Frankfurter Stadtverwaltung hat ihre Computer außer Betrieb genommen: Per Email scheint sich der Trojaner “Emotet” weiterzuverbreiten, Sicherheitsbehörden warnen vor dem Schadprogramm.

Die Katholische Hochschule Freiburg (KH) in Freiburg im Breisgau hat ihr komplettes Netzwerk abgeschaltet. Betroffen von diesem Schritt sind laut einem Facebook-Beitrag “sämtliche hochschuleigenen IT-Services, Portale, Plattformen, Netzwerke und Kommunikationsmöglichkeiten”.

Unbekannte Kriminelle haben einen Hackerangriff auf ein Spital im Zürcher Oberland verübt und den Betrieb beeinträchtigt, wie watson-Recherchen zeigen. Laut einem Informanten mussten medizinische Geräte vorübergehend vom Netz genommen werden. Es seien «keine größeren Ausfälle der zentralen Systeme» entstanden, versichern die Verantwortlichen des Spitals in Wetzikon. Patienten seien nie in Gefahr gewesen. Gemäß der zuständigen IT-Firma wurde der Angriff mit der Schadsoftware Emotet ausgeführt. Sehr wahrscheinlich wurde der Windows-Trojaner über eine E-Mail-Nachricht mit gefälschtem «Absender» eingeschleust.

Anstatt sich vor Malware zu schützen, zahlt eine Österreichische Firma 4 Millionen Euro Lösegeld. Der entstandene Schaden ist deutlich höher und meistens erhält man für das Lösegeld keine Abhilfe. Mit einem Schutzkonzept aus integralen und automatisierten Pre- und Post-Infection Protection gegen Bedrohungen von Innen und Außen wäre es deutlich kostengünstiger und eine nachhaltige Investition. Da heißt es nur Daumen drücken, dass entweder das Unternehmen rechtzeitig lernt oder nicht noch einmal Opfer von Malware wird. Man kann aber davon ausgehen, dass sich der Vorfall wiederholt, wenn nicht rechtzeitig gehandelt wird.

Emotet, Heiligabend und Greta Thunberg – Noch mehr vom “grünen” Grinch?

Greta Thunberg als Vorwand zum Öffnen eines Anhangs

“Sie können Heiligabend auf der Suche nach Geschenken für Kinder verrbingen. Sie werden dir nur an diesem Tag danken”, heißt es in der E-Mail. Gefolgt von dem Aufruf, sich stattdessen doch lieber an der “größten Demonstration gegen die Untätigkeit der Regierung im Zusammenhang mit der Klimakrise” zu beteiligen. Geschickt wird dann nochmals erwähnt, dass man mit der Teilnahme Greta Thunberg unterstütze.

Zu guter Letzt rufen die Verfasser auch noch dazu auf, die E-Mail doch bitte an Kollegen, Freunde und Verwandte weiterzuleiten, um die Emotet-Ausbreitung noch zu beschleunigen.

Der Schädling steckt im Anhang der E-Mail, in einem Word-Dokument mit dem Titel “Heiligabend.doc”. Die Endung lässt es bereits erahnen: Ein Makro im Dokument lädt Schadcode in Gestalt von Emotet nach.

Festplattenverschlüsselung – Drum prüfet wer sich ewig bindet!

Gerade im Bereich der Festplattenverschlüsselung ist der Produkteinsatz langfristiger. Es gibt unterschiedliche Lösungen, welche openSource oder „kostenfrei“ sind. Im Bereich der Sicherheitsmaßnahmen sollte man jedoch auf Qualität statt Preis setzen. Das BSI hat nun bestätigt, dass die openSource Verschlüsselungslösungen TrueCrypt und VeraCrypt Sicherheitsmängel aufweisen. Matrix42 bietet eine Festplattenverschlüsselung mit PreBoot Authentifizierung, welche u.a. in kritischen Infrastrukturen eingesetzt wird und bei einem unserer zahlreichen Kunden über 80.000 Clients seit über 10 Jahren erfolgreich schützt.

Autodieb stiehlt Daten von Facebook Mitarbeiter…

Dass Facebook schon immer bezüglich des Datenschutzes nicht vorbildlich ist, haben die letzten Jahre immer wieder gezeigt. Aber, dass sich Mitarbeiter tausende Daten der Kollegen aneignen können und dann noch unverschlüsselt mitnehmen können, ist schon sehr peinlich. Allerdings ist es leider immer noch der Fall, dass so etwas auch in vielen Unternehmen passieren kann. Denn die meisten Organisationen schützen sich gegen Angriffe von Außen und wenig vor Angriffen von Innen. Dabei verpflichtet die DSGVO zu mehr Datenschutz.

Ransomware nutzt Schwachstelle des Windows Safe-Mode!

Viele Antiviren- und IT-Sicherheitslösungen laufen nicht im abgesicherten Modus von Windows. Interessanterweise wird dieses Szenario jetzt ausgenutzt. Obwohl es einige Einschränkungen im Safe Mode von Windows gibt, können mehrere Angriffe durchgeführt werden, wie der Ransomware Snatch nun beweist.

Was lernen wir daraus? Auch IT-Sicherheitslösungen müssen auf allen Ebenen eines Betriebssystems überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie in verschiedenen Situationen immer lauffähig sind.

Es ist für mich spannend, dass mir vor einigen Monaten ein Kunde von uns bestätigt hat, dass er sich vor etwa 10 Jahren für unsere Lösung entschieden hat, weil wir unter anderem schon damals unsere Sicherheitsmaßnahmen im Safe Mode garantiert haben und viele andere Lösungen dies noch immer nicht können.

Veröffentlichungen

  • https://www.all-about-security.de/unter4ohren/single/distanziert-sich-bitlocker-zukuenftig-von-der-hardware-verschlue/
  • https://www.matrix42.com/blog/2019/12/09/it-security-2020-which-trends-matter/
  • https://www.youtube.com/watch?v=6rWRtpLpQPk
  • https://www.matrix42.com/blog/2019/12/02/take-mobile-security-to-the-next-level/
  • https://www.linkedin.com/posts/hornetsecurity_itsecurity-socialengineering-phishing-activity-6613423387308109824-z0w5

#threatdetection #vulnerability #securityupdate #BadUSB #SecureDigitalWorkspace #emotet #EgoSecure #Matrix42 #DataProtection #AccessConrol #Encryption #anomalydetection #EDR #PreInfection #PostInfection #Malware #GDPR #PrivacyPolicy #HackerAttack #EndpointDetectionResponse #MalwareDefense

#DSGVO #DataProtection #endpointsecurity #WePlayToWin #cyberresilience #matrix42 #egosecure #badusb #365tagedsgvo #malware #emotet #DataBreach #malwaredefense #espionage #anomalydetection #passwordmanager #securitythreats #modernworkplace #digitalworkspace

Autodieb stiehlt tausende Daten von Facebook Mitarbeitern

Dass Facebook schon immer bezüglich des Datenschutzes nicht vorbildlich ist, haben die letzten Jahre immer wieder gezeigt. Aber, dass sich Mitarbeiter tausende Daten der Kollegen aneignen können und dann noch unverschlüsselt mitnehmen können, ist schon sehr peinlich. Allerdings ist es leider immer noch der Fall, dass so etwas auch in vielen Unternehmen passieren kann. Denn die meisten Organisationen schützen sich gegen Angriffe von Außen und wenig vor Angriffen von Innen. Dabei verpflichtet die DSGVO zu mehr Datenschutz. Matrix42 kann diese Bedrohungen durch DLP, Access Control, Verschlüsselung von Netzwerk Ordner, lokalen Ordner, USB- und Cloud-Speicher, sowie Festplattenverschlüsselung verhindern. #EgoSecure #Matrix42 #DataProtection #ITSecurity #Datensicherheit #Datenschutz #Datendiebstahl #facebook #databreach #GDPR #encryption https://www.heise.de/newsticker/meldung/Festplatten-Leak-Autodieb-erbeutet-Daten-von-Tausenden-Facebook-Mitarbeitern-4615664.html

Daniel’s Data Protection Monat – November 2019

Themen im November 2019:

  • 2020 wird das Jahr der Cyber Resilience…
  • Mal wieder durch einen USB Stick gehackt!
  • Opfer von Cyberkriminellen im November 19…
  • Da wurde der falsche USB Stick geklaut!

2020 wird Cyber Resilience

2019 neigt sich dem Jahresende zu und schon werden Themen im Jahr 2020 angesprochen. In meinen Gesprächen in diesem Monat habe ich auf verschiedene Art und Weiße den Trend der Cyber Resilience herausgehört.

Doch was ist Cyber Resilience?

Im Prinzip ist es ganz einfach auf dem Punkt zu bringen. Egal was in der Cyberwelt an Ereignissen und Bedrohungen existieren, ein Unternehmen muss in der Lage sein die Produktivität, Stabilität und Verfügbarkeit in der IT weiter aufrecht zu erhalten.

Gerade in Zeiten von Malware wie Emotet haben wir in diesem Jahr festgestellt, wie schmerzhaft ein Ausfall oder Verlust von Daten sein kann und wie wichtig es ist, dass die IT Systeme und Geschäftsprozesse wieder schnellst möglich einsatzbereit sein müssen.

Und genau da sehen wir unsere Strategie bestätigt, dass egal, ob es einen Vorfall durch interne oder externe Bedrohungen gibt in einem integralen Ansatz sofort weitere automatisierte Maßnahmen umgesetzt werden. Und dies bekommen wir durch ein starkes integrales Produktportfolio aus Endpoint Security, Unified Management, Service Management und Asset Management optimal gelöst.

Mal wieder durch einen USB Stick gehackt worden!

Im November 2019 wurde die italienische öffentliche Verwaltung angegriffen. Dies geschah über ein Portal namens “People1” und einen USB-Stick. Es war möglich, auf Millionen von sensiblen Daten italienischer Steuerzahler zuzugreifen!

Dieser Vorfall zeigt erneut, wie wichtig es ist, ein mehrschichtiges Schutzsystem in einem ganzheitlichen Ansatz zu betreiben.

Wir sehen unsere Strategie ebenfalls bestätigt, dass Datensicherheit, Malware-Schutz, Unified Endpoint Management und Service Management kombiniert werden muss, um solche Vorfälle zu verhindern.

Opfer von Cyberkriminellen im November 19…

Auch im November gab es wieder einige Opfer von Malware Angriffen und Hacker Attacken.

Die beliebte US-Kaufhauskette Macy’s hat bekannt gegeben, dass ihre Website mit bösartigen Skripten gehackt wurde, um die Zahlungsinformationen ihrer Kunden zu stehlen. Diese Gefahr droht überall. IT-Anwender merken nicht, ob bösartige Skripte auf Websites, in E-Mails und bisher versteckt sind. Daher sind weitere Schutzmaßnahmen unbedingt erforderlich.

Unbekannte nutzten eine Sicherheitslücke beim Elektronikkonzern Conrad. Betroffen sind rund 14 Millionen Kunden-Datensätze. Durch ein mehrschichtiges, integrales Schutzsystem könnte Conrad Electronic Group sicherstellen, dass diese sensiblen Daten nicht in falsche Hände geraten. Dies ist unter anderem durch die Datenverschlüsselung möglich und die DLP Funktion, welche kritische Daten in Dateien ausfindig macht, darüber informiert, sensible Informationen entfernt und betroffene Dateien löscht bzw. in Quarantäne setzt.

Obwohl es sich durch Post-Infection Maßnahmen verhindern lässt, infiziert Emotet weiter Netzwerke. Der Computer-Trojaner Emotet hat nach dem Berliner Kammergericht nun auch Teile des Netzwerks der Humboldt-Universität infiziert. “Am 29. Oktober warnte der CMS (Computer- und Medienservice) vor der Malware Emotet, die zu dem Zeitpunkt an HU-Mailadressen verschickt wurde”, heißt es in einer internen E-Mail der IT-Abteilung der Universität vom Freitag.

Da wurde der falsche USB Stick geklaut!

Dieser Beitrag ist weder ein Fake noch ein Scherz! Matrix42 hat USB-Geräte an vier Kollegen geschickt. Leider kam nur ein Gerät an. Die anderen sind verschwunden. 🤔

Aber die neuen Besitzer wissen nicht, dass es sich um BadUSB-Geräte handelt. 😉 Es gibt also keinen Datenspeicher, sondern einen Penetrationstestangriff, der sich automatisch ausführt. 😎

Wenn Sie wissen möchten, wie ein solcher Angriff aussieht: https://lnkd.in/dFPt2r5

❗Für alle anderen sollte dies ein Weckruf sein, dass echte Speichermedien nur verschlüsselt gesendet werden sollten. ❗

#threatdetection  #Sicherheitslücke #Sicherheitsupdate #BadUSB #SecureDigitalWorkspace  #emotet #EgoSecure #Matrix42 #DataProtection #AccessConrol #Encryption #Anomalienerkennung #EDR #PreInfection #PostInfection #Malware #DSGVO #Datenschutzgrundverordnung #GDPR #Hackerangriff #EndpointDetectionResponse #MalwareDefense #365xDSGVO #365TageDSGVO

Daniel’s Data Protection Monat – Oktober 2019

Themen im Oktober 2019:

  • Malware sorgt für Geldregen
  • Malware-Ausbrüche bringen Unternehmen in finanzielle Schieflagen
  • Entschlüsselungstool für Crypto-Trojaner STOP erschienen
  • Nach Trojaner-Angriff Berliner Kammergericht hantierte leichtfertig mit sensiblen Daten
  • Hackerangriffe auf Avast
  • Manipulierte USB-Ladekabel bieten Hackern neue Angriffsvektoren
  • Veröffentlichungen

Malware sorgt für Geldregen

Wie Sicherheitsforscher von NJCCIC anhand des Schädlings “Cutlet Maker” beschreiben, wird dieser genutzt, um Geldautomaten der Firma Wincor Nixdorf zu attackieren. Dafür wird die Schadsoftware zunächst einfach auf einem USB-Stick abgespeichert. Die Automaten selbst verfügen über USB-Anschlüsse, die sich lediglich hinter leicht zu öffnenden Paneelen verbergen. Einmal angeschlossen, sendet die Schadsoftware über den weltweit verbreiteten Diebold Nixdorf DLL dann entsprechende Ausgabesignale an den “Dispenser”.

Dieses unschöne, aber reelle Szenario lässt sich durch Post-Infection und Data Protection Maßnahmen verhindern.

Malware-Ausbrüche bringen Unternehmen in finanzielle Schieflagen

Auch im Oktober 2019 gab es wieder enorm viele erfolgreiche Ransomware Attacken. Zum Beispiel war es Hackern gelungen, sämtliche Unternehmens-Server des Sicherheitsexperten Pilz mit Erfolg anzugreifen und die darauf befindlichen Daten zu verschlüsseln. Selbst die Website des Unternehmens zeigt sich im Wartungsmodus.

Der aktuelle Ransomware Report von Datto zu den Schäden durch Malware-Befall zeigt, dass es wichtig ist proaktiv zu handeln. Aus dem Report geht hervor, dass die Kosten für Ausfallzeiten über 23-mal höher sind als die Lösegeld-Forderung der Cyber-Kriminellen. Denn diese liegen im Durchschnitt bei 5.000 Euro. Riskieren Sie keinen Schaden durch Malware. Die durchschnittlichen Kosten für die Ausfallzeit der IT-Systeme betragen der Studie zufolge circa 121.500 Euro. 2018 lagen diese noch bei 40.500 Euro. Das entspricht einem Anstieg von 200 Prozent.

Ransomware-Angriffe haben laut dem BSI-Lagebericht 2019 zu zahlreichen Produktionsausfällen und teils erheblichen Beeinträchtigungen hierzulande geführt.

Auch, wenn das Lösegeld gezahlt wird, ist es dennoch nicht gewährleistet, dass die Daten auch wieder freigegeben werden.

Des weiteren warnt Microsoft derzeit vor einer Malware namens Nodersok, die ohne schädliche Dateien auskommt und sich lediglich im Arbeitsspeicher einnistet. Virenscanner wie Windows Defender tun sich bei der Erkennung schwer.

Riskieren Sie keinen Schaden durch Malware – handeln Sie rechtzeitig!

Entschlüsselungstool für Crypto-Trojaner STOP erschienen

Obwohl ein kostenloses Entschlüsselungstool für Erpressungstrojaner STOP erschienen ist, sollte ein Malware-Befall nicht riskiert werden. Zum einem funktioniert einen Das Tool nur bei 148 der dokumentierten 160 Varianten des Schädlings STOP, zum anderen sind die verbleibenden Schäden, Effizienzverluste und weiteren Gefahren nicht zu unterschätzen. Besser ist es, wenn Sie Maßnahmen ergreifen, welche einen Ausbruch der Malware von vorn herein verhindern.

Nach Trojaner-Angriff Berliner Kammergericht hantierte leichtfertig mit sensiblen Daten

Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass das Computersystem im Berliner Kammergericht mit dem Trojaner „Emotet“ infiziert ist. Nun mehren sich Anzeichen dafür, dass dort grundlegende Standards im Umgang mit sensiblen Daten systematisch verletzt wurden.

Tagesspiegel-Informationen zufolge war die Nutzung privater Speichermedien wie USB-Sticks zum Transport dienstlicher Daten zwischen Arbeits- und Privatcomputern Alltag unter den mehr als 400 Richtern und Mitarbeitern. Ein Richter erklärt, jeder im Haus habe davon gewusst, viele hätten mitgemacht, auch wenn ein solches Vorgehen in anderen Bereichen der öffentlichen Verwaltung durch interne Weisungen verboten ist.

Erst jetzt, da sich die Folgen des „Emotet“-Befalls für das Gericht und die Mitarbeiter immer klarer abzeichnen, kündige sich ein Umdenken an. Dem Richter zufolge werden die Mitarbeiter des Kammergerichts seit Kurzem per Aushang dazu aufgerufen, private Speichermedien zerstören zu lassen. Eine Abgabestelle für möglicherweise infizierte Speichermedien sei eingerichtet worden.

Wenn ich so etwas lese werde ich wirklich sprachlos. Seit Jahren zeigen wir die Gefahren im Umgang mit externen Datenträgern und Malware-Bedrohungen auf. Es wird Zeit, dass sich etwas ändert und Endpoint Security ein fester Bestandteil in IT Infrastrukturen wird. Es ist nicht mehr freiwillig – sondern dank DSGVO auch Pflicht!

Hackerangriffe auf Avast

Laut Heise hatten Unbekannte fast ein halbes Jahr Zugang zum Firmennetz von Avast, gesteht der Hersteller von Antiviren-Software ein.

Am 23. September bemerkte Avast verdächtige Aktivitäten im eigenen Netz. Sie konnten diese auf einen VPN-Zugang zurückführen, den es eigentlich schon nicht mehr geben sollte, weil er keine Zwei-Faktor-Authentifizierung aufwies. Offenbar begannen diese Angriffe bereits im Mai 2019 und der Angreifer hat sich zwischenzeitlich sogar Rechte eines Domänen-Administrators verschafft.

Dieser Fall zeigt, dass es jedes Unternehmen treffen kann. Auch Sicherheitsexperten sind angreifbar. Daher ist ein mehrschichtige Schutzsystem aus verschiedenen Maßnahmen in einem integralen Ansatz erforderlich. Setzen Sie auf innovative Technologien, welche keine Silos sind, sondern eine Digital Workspace Security gegen interne und externe Bedrohungen ermöglichen!

Manipulierte USB-Ladekabel bieten Hackern neue Angriffsvektoren

Ein Software-Entwickler hat ein „bösartiges“ Kabel entworfen, das exakt wie das offizielle Apple-Ladekabel aussieht. Es ermöglicht Hackern den Zugriff auf sensible Daten des iPhones, sobald dieses mit der „Angriffshardware“ am Computer angeschlossen wird. Das Diebstahl-Equipment trägt den Namen „O.MG-Kabel“ und kann auf den ersten Blick nicht vom Original-Produkt aus dem Hause Apple unterschieden werden.

Nicht nur iPhone User sind von diesen BadUSB-Ladekabel betroffen. Ich habe bereits ein solches Hacker-Kabel für USB-C… Wie kann man sich bestens dagegen schützen? Ich zeige es gerne!

Veröffentlichungen:

–       it-sa 2019 – Vortrag: https://youtu.be/fb8Sx6IoPtg

–       “Wie Malware-Schutz automatisiert wird” in der IT Director Ausgabe 9/2019: https://www.linkedin.com/posts/egosecure_egosecure-matrix42-wearematrix42-activity-6590617260203749376-gg0s

–       USB als Sicherheitsrisiko: https://datenschutz-agentur.de/expertenbeitrag-unglaublich-aber-wahr-usb-als-sicherheitsrisiko-unterschaetzt/

#threatdetection #apple #iphone #Sicherheitslücke #Sicherheitsupdate #BadUSB #SecureDigitalWorkspace #Ryuk #emotet #EgoSecure #Matrix42 #DataProtection #AccessConrol #Encryption #Anomalienerkennung #EDR #PreInfection #PostInfection #Malware #DSGVO #Datenschutzgrundverordnung #GDPR #Hackerangriff #AES #RSA #PostQuantumEncryption #EndpointDetectionResponse #MalwareDefense #365xDSGVO #365TageDSGVO

Daniel’s Data Protection Monat – September 2019

Themen im September 2019:

  • Google deckt Apple-Hack auf
  • Emotet wütet weiter…
  • Mobiles und flexibles Arbeiten muss sicher sein!
  • Das schwächste Glied in der IT-Security Kette: Passwörter!
  • Wir hätten Edward Snowden aufhalten können 😉
  • Wenn ein Lieferdienst zu viel ausliefert…
  • Hackerangriff auf Wikipedia
  • Peinlich, wenn man sich mit längst bekannten Hacks profilieren möchte…
  • Veröffentlichungen

Google deckt Apple-Hack auf

Google deckt eine große Malware-Kampagne auf, bei der Nutzer von iPhones durch gehackte Webseiten angegriffen wurden. Dabei kamen auch sogenannte Zero-Days zum Einsatz, also Sicherheitslücken, für die zum Zeitpunkt ihres Einsatzes noch kein Fix bereitstand.

Google identifizierte mit seinem Project Zero verschiedene Angriffe, die mehrere Sicherheitslücken kombinieren. Dadurch konnten die Angreifer die Kontrolle über betroffene Geräte zu übernehmen. Mindestens bei einem waren die Sicherheitslücken unbekannt und zu dem Zeitpunkt, als Google sie fand, nicht geschlossen. Apple veröffentlichte ein außerplanmäßiges Sicherheitsupdate, nachdem Google Anfang des Jahres einen Tipp gegeben hat.

Unter anderem konnten die Angreifer durch infizierte Webseiten erlangen, dass zum Beispiel Whatsapp Nachrichten ausgelesen werden konnten und GPS-Tracking erlaubt wurde.

Emotet wütet weiter…

Auch im September gibt es einige Opfer der neuen Emotet Wellen. Unter anderem wurde durch einen Malware Befall die Stadtverwaltung Neustadt am Rübenberge bei Hannover getroffen. Mehrere Ämter Stadtverwaltung sind offiziellen Angaben zufolge Opfer eines Angriffs durch die Schadsoftware Emotet geworden.

Des weiteren hat die Schadsoftware Emotet das Netzwerk der Medizinischen Hochschule Hannover befallen. Laut Klinik sind 170 Rechner betroffen.

Emotet wurde bereits Anfang des Jahres vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als eine der gefährlichsten Bedrohungen gemeldet. Die Anzahl der verschiedenen Varianten und damit verbundenen Infektionen steigt täglich weiter an.

Emotet ist jedoch nicht alleine! Immer wieder fallen Unternehmen und Behörden wie Städte und Gemeinden weltweit Ransomware-Angriffen zum Opfer. So auch New Bedford im US-Bundesstaat Massachusetts: Dort nistete sich in der vergangenen Woche der Schädling “Ryuk” im Netz von Stadtverwaltung und städtischen Behörden ein.

Klassische Antiviren-Lösungen sind hier machtlos. Daher ist einer Kombination aus Pre- und Post-Infektion, sowie weiteren automatisierten Endpoint Security Maßnahmen in einem integralen Ansatz zu empfehlen.

Mobiles und flexibles Arbeiten muss sicher sein!

Bereits heute arbeiten in Deutschland rund 39 Prozent der Beschäftigten zumindest teilweise von zuhause aus. Flexibles Arbeiten macht Spaß und ist produktiv, solange es auch sicher ist!

Aus Angst vor Produktivitätsverlusten lösen viele Unternehmen das Sicherheitsproblem bei mobilen Arbeitsplätzen so, dass sie den Mitarbeitern zum Beispiel lokal administrative Rechte gewähren. Besser wäre es, den modernen Arbeitsplatz aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und ihn insgesamt deutlich sicherer zu gestalten. Zum Beispiel, indem die Administratoren die IT-Systeme aus der Ferne warten und sicherer machen. Auch gilt es, entsprechende Sicherheitsmaßnahmen wie Festplatten- und Datenverschlüsselung, erhöhten Malware-Schutz sowie Zugriffskontrollen und -protokolle verpflichtend einzuführen. Bevor ein Mitarbeiter von unterwegs oder im Homeoffice auf unternehmenseigene Anwendungen und Daten zugreifen darf, muss er idealerweise eine automatisierte Authentifizierung und Prüfung der vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen durchlaufen.

Der moderne Arbeitsplatz an sich stellt aber nicht generell ein Risiko dar – wenn zuvor ein klares Sicherheitskonzept aufgesetzt und daraus resultierende Maßnahmen abgeleitet und implementiert werden. Hierbei ist es ratsam, vor der Realisierung neuer Arbeitsplatzmodelle die Arbeitsweisen und Datenbewegungen transparent zu machen, nachvollziehbar zu gestalten und von Zeit zu Zeit neu zu überprüfen.

Das schwächste Glied in der IT-Security Kette: Passwörter!

Sicherheitsforscher entlockten dem Passwortmanager LastPass Kennwörter – dennoch sind Password Manager deutlich sicherer als durch Menschen verwaltete Passwörter.

Hoffentlich setzen Sie keine Passwörter ein wie Passwort123. Aber auch komplexere selbst ausgedachte Passwörter können geknackt werden. Das sicherste Passwort ist das, welches man selbst nicht kennt.

Man kann versuchen zu erklären wie Passwörter sicher werden oder man nutzt am besten einen Password Manager. Denn die sichersten Passwörter sind die, welche durch Computer per Zufall und hoher Komplexität erstellt wurden.

Wir hätten Edward Snowden aufhalten können 😉

Whistleblower Snowden schmuggelte Daten mit einer im Zauberwürfeln versteckten SD Card raus.

Wussten Sie, dass dies mit EgoSecure Data Protection verhindert werden kann?

Mit Access Control hätte die NSA den Zugriff auf fremde Datenträger blockiert, mit DLP sensible Daten vor dem ungewollten Abfluss geschützt, mit Insight und Intellact, sowie Audit auf den Vorfall aufmerksam gemacht und weitere Workflow Aktionen durchgeführt, sowie mit der Removable Device Encryption verschlüsselt.

Schützen auch Sie sich vor Angriffen von Innen und Außen!

Wenn ein Lieferdienst zu viel ausliefert…

Das Lieferdienstunternehmen Delivery Hero muss wegen Datenschutzverstößen ein Bußgeld in Höhe von 195.000 Euro zahlen. Unter anderem hatte die Firma Auskunfts-, Lösch- und Widerspruchsrechte missachtet.

Das teilt die Berliner Datenschutzbehörde Ende September in einer Pressemitteilung mit. Die Entscheidung ist rechtskräftig.

In diesem Fall hat die EU-Datenschutzgrundverordnung seine Wirksamkeit deutlich gezeigt und schützt somit die Bürger und Unternehmen der EU-Zone.

Hackerangriff auf Wikipedia

Dieser Angriff beweist mal wieder, dass Hauptangriffsziele die sogenannten Endpoints sind. In diesem Fall war es ein IoT Gerät, über welches der Angriff erfolgreich durchgeführt wurde und für Wikipedia zu einem großen Schaden führte. Was lernen wir daraus? In einem IT Security Konzept müssen sämtliche Endgeräte betrachtet werden!

Hätte Wikipedia auch für IoT Systeme beispielsweise eine Anwendungskontrolle und Post-Infection Maßnahmen, sowie Anomalien-Erkennung mit Verbindung zu einer Network-Access-Control- und SIEM-Lösung eingesetzt, dann hätte die Hackertruppe „UkDrillas“ es zumindest an der Stelle nicht so einfach gehabt – und der Vorfall wäre sofort blockiert und gemeldet worden.

Peinlich, wenn man sich mit längst bekannten Hacks profilieren möchte…

Angeblich knackte Crown Sterling einen RSA-Schlüssel, um die Effizienz ihres Verfahrens zu zeigen.

Allerdings darf RSA 256 nicht mit AES 256 verwechselt werden! AES 256 wird vom BSI als sicheren Verschlüsselungs-Algorithmus empfohlen – RSA 256 wurde hingegen bereits in den 90er geknackt.

Wir von Matrix42 setzen in EgoSecure Data Protection u.a. AES 256 in Kombination mit RSA 4096 ein und präsentieren zur it-sa 2019 einer der ersten Post-Quantum Encryption Lösungen.

Veröffentlichungen:

#threatdetection #apple #iphone #Sicherheitslücke #Sicherheitsupdate #Whatsapp #GPSTracking #Google #ProjectZero #SecureDigitalWorkspace #Ryuk #emotet #PasswordManager #UnsicherePasswörter #myEgoSecure #EgoSecure #Matrix42 #DataProtection #EdwardSnowden #Whistleblower #NSA #DSP #AccessConrol #Encryption #Anomalienerkennung #LastPass #EDR #PreInfection #PostInfection #Malware #DSGVO #Datenschutzgrundverordnung #GDPR #UkDrillas #Wikipedia #Hackerangriff #AES #RSA #PostQuantumEncryption #CrownSterling #EndpointDetectionResponse #MalwareDefense #365xDSGVO #365TageDSGVO

Whistleblower Edward Snowden schmuggelte Daten mit einer im Zauberwürfeln versteckten SD Card raus

Wussten Sie, dass dies mit EgoSecure Data Protection verhindert werden kann? Mit Access Control hätte die NSA den Zugriff auf fremde Datenträger blockiert, mit DLP sensible Daten vor dem ungewollten Abfluss geschützt, mit Insight und Intellact, sowie Audit auf den Vorfall aufmerksam gemacht und weitere Workflow Aktionen durchgeführt, sowie mit der Removable Device Encryption verschlüsselt. Schützen auch Sie sich vor Angriffen von Innen und Außen – die Matrix42 hilft Ihnen gerne! https://www.heise.de/newsticker/meldung/Whistleblower-Snowden-schmuggelte-Daten-mit-Zauberwuerfeln-raus-4523238.htm

Lesetipp: Wie Malware-Schutz automatisiert wird

Empfehlung: Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von IT Director meinen Fachartikel “Wie Malware-Schutz automatisiert wird”. Matrix42 bietet Ihnen die besten Lösungen zum Schutz Ihrer Daten und vor Malware Angriffen. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Daniel’s Data Protection Monat – August 2019

Themen im August 2019:

  • Mentalist + IT Devices = IT Security Paranoia
  • Wenn ein Atomkraftwerk zum Bitcoin-Mining missbraucht wird…
  • Achtung: Emotet hat keine Sommerferien mehr!
  • Auch die Schweiz ist zurzeit mehrfach durch Hackerangriffe betroffen…
  • Sicherheitslücke in Bluetooth-Technologie seit rund 20 Jahren
  • Sommerzeit = Malware-Zeit
  • Veröffentlichungen

Mentalist + IT Devices = IT Security Paranoia

Es gibt einige Dinge, welche einem länger zu denken geben. Bei mir ist es immer noch das Gespräch mit Madou Mann, welcher mir aufzeigte, wie schnell man fremde Passwörter und PIN Codes als Mentalist erraten kann. Und 3 Tage später zeigt auch noch die Sendung des deutschen Magiers Farid einen Chris Ramsey aus Montreal, der auf YouTube über 3 Millionen Abonnenten mit seinem Können begeistert. Das Multitalent hat neun Jahre in Deutschland gelebt. Seine Spezialität: er kommt geheimen Informationen von Fremden auf die Schliche – er kann zum Beispiel ihren Pin-Code vom Handy bloß durch mentale Fähigkeiten herausfinden.

Da stellt mir sich die Frage, wie sicher meine Daten bzw. ich bin, wenn ich durch „Brain-Hacking“ so einfach manipuliert bzw. austrickst werden kann. Bin ich wirklich sicher, wenn ich mein eigenes Passwort oder den PIN-Code kenne? Kann man auch als Mentalist an meine Passwörter kommen? Klar, denn unbewusste Reaktionen und Körpersprache kann einiges verraten. Daher ist es besser, wenn ich mein Zugangsdaten selbst nicht komplett kenne.

Wie kann man Zugangsdaten nutzen, ohne sie selbst zu kennen? Ganz einfach! Zum einen gibt es Password Manager, welche hoch komplexe Passwörter generieren und an jeweilige Anmeldungen übergeben können. Hierbei ist natürlich zu beachten, dass man seine geschützten Passwörter immer bei sich trägt. Zum Beispiel mit einem verschlüsselten Passwort-Container, welcher sich an allen erforderlichen IT Systemen (Windows, MacOS, iOS, Android) öffnen lässt. Zum anderen gibt es aber auch Geräte wie Yubikey’s. Hier werden Anmeldungen mittels Zertifikaten, On-Time-Passwörtern, etc..

Mit einer dieser beiden Maßnahmen kann auch ein Mentalist meine PINs und Passwörter nicht mehr so einfach erraten!

Wenn ein Atomkraftwerk zum Bitcoin-Mining missbraucht wird…

Ermittler des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SGE) durchsuchten am 10. Juli das Kernkraftwerk Jushnoukrainsk. Während der Durchsuchungen wurden zwei maßgeschneiderte Hardware-Rigs für den das „Mining“ von Kryptowährung aus dem Büro 104 im Verwaltungstrakt des Werks beschlagnahmt, ebenso wie Glasfaser- und Netzwerkkabel.

Gut – es gibt in diesem Fall zwar keine Malware-Gefahr oder das Risiko für Datenverluste an sich, aber das Mining kostet nicht nur Strom, sondern auch CPU-Performance, was zu weiteren Problemen führen kann. Anwendungskontrolle, Post-Infektionsschutz und Kommunikationskontrolle können solche unansehnlichen Aktivitäten verhindern.

Achtung: Emotet hat keine Sommerferien mehr!

Es war relativ ruhig die letzten Monate gewesen – aber Emotet ist aus den Sommerferien zurück! Seit einigen Tagen ist die Anfang Juni abgeschaltete C&C-Infrastruktur von Emotet wieder online und liefert Module an noch infizierte Clients aus. Schützen Sie sich vor der Bedrohung durch Data Protection und Post-Infection Protection.

Emotet hatte Anfang des Jahres seine Aktivitäten stark ausgeweitet. Mit gut gemachten Phishing-Mails gelang es dem Schädling immer wieder, in Unternehmen einzudringen. In vielen Fällen wurden dort danach wichtige Daten verschlüsselt und Lösegeld erpresst. Zu den Opfern zählen neben unzähligen kleineren mittelständischen Unternehmen auch Stadtverwaltungen und Krankenhäuser, bei denen dann oft tage- und wochenlang gar nichts mehr ging. Auch Heise.de hatte einen Emotet-Vorfall.

Emotet gilt laut dem deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als eine der größten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit!

Auch die Schweiz ist zurzeit mehrfach durch Hackerangriffe betroffen…

Das Gebäudetechnik-Unternehmen Meier Tobler AG agiert nach einem Malware-Befall vorbildlich und bietet seinen Kunden und Lieferanten Transparenz zu den aktuellen Geschehnissen. Die IT-Infrastruktur wurde durch Hacker-Angriffe lahmgelegt und musste nach dem Ransomware-Befall sukzessive wiederaufgebaut werden. Diese Risiken bestehen besonders bei Firmen, welche sich „nur“ durch Antivirus und Firewall schützen. Ein heutiges erforderliches IT Security Konzept beinhaltet deutlich mehr.

Dieser Vorfall hätte sich unter anderem durch Post-Infection, Application Control, Anomaly-Detection, Data Protection Maßnahmen und co. verhindern lassen können.

Nach der Meier Tobler AG trifft es nun auch die IT Firma Crealogix. Die Firma Crealogix entwickelt IT-Systeme für Banken, nun wurde sie Opfer von Hackern. Es warnt die Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani), dass mehrere namhafte Unternehmen betroffen seien. «Seit Anfang Juli wurden vermehrt Cyber-Angriffe vermeldet, bei denen die Angreifer eine neue Vorgehensweise gewählt haben. Dabei werden Schweizer Unternehmen gezielt mittels schädlicher E-Mails angegriffen.» Sichern Sie sich durch verschiedene Cybersecurity Maßnahmen besser ab. Die meisten Angriffe werden auf den Endpoints vorgenommen.

Hier hilft unter anderem Malware Protection und Data Protection um die Risiken und Folgen dieser Bedrohungen deutlich zu minimieren.

Sicherheitslücke in Bluetooth-Technologie seit rund 20 Jahren

Auf der Usenix-Sicherheitskonferenz in Santa Clara präsentierten Forscher der Universitäten Singapur, Oxford und des Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit in Saarbrücken einen KNOB Angriff auf Blueooth (Key Negotiation Of Bluetooth). Der Angriff basiert auf einer gravierenden konzeptionellen Schwäche der Bluetooth-Spezifikation, die seit dem alten Bluetooth 1.0 – also seit rund 20 Jahren – in allen Versionen des Lokalradios unverändert geblieben ist.

Angreifer könnten damit z.B. Eingaben von Bluetooth-Tastaturen aufzeichnen oder den Internetverkehr von Laptops lesen, die über Bluetooth-Tethering mit Smartphones verbunden sind. Dazu manipulieren sie den Kopplungsprozess, den sie selbst initiieren können Diese Schwachstelle ist sehr schockierend, da sie es Hackern noch einfacher macht, direkt auf Daten, Kommunikation und Anwendungen auf den Endpunkten der Benutzer zuzugreifen. So wäre beispielsweise die Eingabe von Passwörtern hörbar, Internetverbindungen könnten ausspioniert werden und das Eindringen von Malware wäre einfacher.

Sichern Sie sich bestmöglich gegen diese Schwachstellen, indem Sie den Bedarf an Bluetooth untersuchen und nach dem Whitelist-Verfahren gezielte Releases von Bluetooth-Geräten & -Funktionen definieren.

Sommerzeit = Malware-Zeit

Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz warnt vor Malware Befall in der Sommerzeit. Die Sommerferien sind noch in einigen Bundesländern, es herrscht Personalmangel und neue Auszubildende beginnen in Unternehmen. Dies führt zu höheren Risiken in der Cybersecurity. Warum? Ungeschultes oder auch gestresstes Personal ist häufiger ein Opfer von erfolgreichen Malware Infektionen.

Und genau in dieser Sommerzeit warnt CERT-Bund (das Notfallteam des BSI) aktuell vor einer besonders perfiden Ransomware-Variante. GermanWiper zerstört das wichtigste Gut der digitalen Welt – Ihre Daten! Das Zahlen von Lösegeld bringt nichts, da im Gegensatz zu CryptoTrojanern eine Wipeware keine Entschlüsselungsmöglichkeit bietet. In diesem Fall werden Dateien inhaltlich mit Nullen überschrieben und anschließend die Dateiendungen geändert. Warten Sie nicht ab, bis es auch Sie erwischt hat.

Schützen Sie sich durch bessere und automatisierte IT-Security!

Veröffentlichungen

Auch die Schweiz ist zurzeit mehrfach durch Hackerangriffe betroffen!

Es warnt die Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani), dass mehrere namhafte Unternehmen betroffen seien.

«Seit Anfang Juli wurden vermehrt Cyber-Angriffe vermeldet, bei denen die Angreifer eine neue Vorgehensweise gewählt haben. Dabei werden Schweizer Unternehmen gezielt mittels schädlicher E-Mails angegriffen.»

Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani)

Sichern Sie sich durch verschiedene Cybersecurity Maßnahmen besser ab. Die meisten Angriffe werden auf den Endpoints vorgenommen.

Hier hilft unter anderem Malware Protection und Data Protection um die Risiken und Folgen dieser Bedrohungen deutlich zu minimieren.

Matrix42 hilft gerne weiter!

https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/zuercher-itfirma-von-hackerangriff-betroffen-attacke-weitet-sich-aus/story/17670298

Amazon Web Services: Tausende virtuelle Festplatten frei zugänglich im Netz | heise online

Dieser Vorfall zeigt wieder wie wichtig es ist, Daten mit eigenen Schlüsseln zu verschlüsseln.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Sichern Sie sich besonders in Cloud Umgebungen besser ab. Dann wird von Ihnen nicht tonnenweise vertraulicher Sourcecode, Datenbanken mit persönlichen Daten samt Admin-Passwort, VPN-Logindaten, AWS-Keys, Google OAuth-Tokens, SSH Private Keys frei zugänglich im Netz gefunden. Auch nicht auf falsch konfigurierten virtuellen Festplatten von Amazon Web Services.

https://www.heise.de/security/meldung/Amazon-Web-Services-Tausende-virtuelle-Festplatten-frei-zugaenglich-im-Netz-4493402.html

Landeskriminalamt Rheinland Pfalz: Achtung vor Malware in der Sommerzeit!

Das Landeskriminalamt Rheinland Pfalz warnt vor Malware Befall in der Sommerzeit. Die Sommerferien beginnen, es herrscht Personalmangel und neue Auszubildende beginnen in Unternehmen. Dies führt zu höheren Risiken in der Cybersecurity.

Warum? Ungeschultes oder auch gestresstes Personal ist häufiger ein Opfer von erfolgreichen Malware Infektionen. Schützen Sie sich durch bessere und automatisierte IT-Security!

https://www.mimikama.at/allgemein/warnung-schadsoftware-erpressung/

Daniel’s Data Protection Monat – Juli 2019

Daniel Döring – Technical Director Security & Strategic Alliances – Matrix42 AG / EgoSecure GmbH
Daniel Döring – Technical Director Security & Strategic Alliances – Matrix42 AG / EgoSecure GmbH

Themen im Juli 2019:

  • Gefahren werden oft falsch eingeschätzt!
  • Die explodierende Anzahl der Malware-Angriffe
  • Wenn ein Förster die Bundeswehr hackt…
  • Wenn Tastaturen und Mäuse zu Sicherheitsrisiken werden
  • Frank Thelen und die (i)Cloud
  • Studie von Ernst & Young: IT-Sicherheit von Unternehmen eher mau
  • Wenn das Küchenpersonal einen Malware-Befall entdeckt, ist es zu spät!
  • Veröffentlichungen

Gefahren werden oft falsch eingeschätzt!

In sehr vielen Gesprächen (zum Beispiel auf der heise Cyber Security Challenge 2019) musste ich feststellen, dass sich sehr viele Menschen mehr Gedanken über IT Security Bedrohungen machen. Finde ich sehr gut! Schade fande ich aber, dass es mal wieder sehr stark nur in eine Richtung ging – Malware Angriffe! Ja, Malware Angriffe sind heute eines der größten und schmerzhaftesten Bedrohungen. Aber die Frage ist auch, ob Malware nicht einfach Mittel zum Zweck ist? Die Malware ist “nur” die Waffe!

Wenn ein Hacker heutzutage ein Unternehmen ausspionieren oder schädigen möchte, dann macht er sich nicht immer das Leben schwer und versucht Firewall und Co. zu knacken. Er nutzt die Unwissenheit vieler Anwender aus. Heißt, dass gerne auch Angriffe mehrstufig platziert werden. Zum Beispiel wird einfach einem Mitarbeiter über die Schulter geschaut und nach dem verräterischen Hinweis eine Antiviren-Tray-Icon (das Symbol neben der Uhr) geprüft. Dann kenne ich schon einmal meinen größten Feind für einen Malware Angriff. Nun schreibt sich der Hacker eine Malware oder besorgt sich diese aus dem Internet und sucht sich das Opfer. Gerne mal ein Geschäftsführer mit einem Lightweight-Notebook oder Tablet-PC – denn die kommen meist an die meisten Daten. Nun muss man nur noch dem Opfer ein Geschenk mit einem Gerät machen, dass dieser gerne gebrauchen kann. Das Opfer weiß aber dann nicht, dass es sich um manipulierte USB Sticks, USB Netzwerk-Adapter oder Ladekabel handelt. Und schon ist man drin… Aber nicht nur hierüber gelingen heutzutage erfolgreiche Angriffe. Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, ob Sie im Zug, Hotel oder Café wirklich in dem richtigen WLAN surfen? WiFi Hijacking ist nicht unüblich und ermöglicht den Angreifern einiges…

In Den Haag hat die HagaZiekenhuis eine GDPR-Strafe für den Verlust von Patientendaten erhalten. Dies ist das Ergebnis von Untersuchungen der niederländischen Datenschutzbehörde (AP). Die Untersuchung wurde eingeleitet, als dutzende Mitarbeiter des Krankenhauspersonals die Barbie-Krankenakte ohne Berechtigung gesehen hatten. Damit muss das Krankenhaus nun eine Strafe von 460.000 Euro zahlen.

Was lernen wir daraus? Die größte Gefahr ist ein nicht ausreichend geschulter und ungeschützte Anwender!

Die explodierende Anzahl der Malware Angriffe

Diesen Monat hatte es wieder einige Opfer von Malware Angriffen gegeben. Derzeit sind weltweit rund 800 Millionen Malwareprogramme im Umlauf. Dazu zählen neben Viren beispielsweise Trojaner, Spyware, Adware und Ransomware. Schließlich entstehen rund 70 Prozent aller Malware-Angriffe direkt am Endpoint. Rund 60 Prozent werden überhaupt nicht erkannt. Demzufolge gelangen sie direkt ins Netzwerk und breiten sich dort aus.

Zum Beispiel sind Attacken mit Erpresser-Software ein ständiges Problem. Im Juni 2019 hat es mit Wempe eine traditionsreiche deutsche Juwelierkette getroffen. Im aktuellen Fall von British Airways sehen wir, dass keine Antivirenlösung diesen Vorfall erkannt hat. Das modifizierte Skimming-Skript durchlief die wahrscheinlich hohen Sicherheitsvorkehrungen von British Airways. Gegen solche unerwünschten Skripte und Anwendungen helfen vor allem Post-Infektionsmaßnahmen, die das Verhalten von Prozessen und Aktivitäten im Speicher und auf der Festplatte überwachen und bösartigen Code verhindern, dateilose und speicherinterne Angriffe.

Die Malware Varianten von Winnti zeigen, dass hinter den meisten Angriffen organisierte Hackergruppen stecken. Zuerst wurde Winnti nur in der Computerspiele-Welt eingesetzt, um sich virtuell zu bereichern. Danach hat anscheinend eine weitere Gruppierung Winnti zur Industriespionage genutzt. Betroffen sind Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Sie alle haben eines gemeinsam: Der vorhandene Schutz wurde umgangen und die Beseitigung kostete den Unternehmen enorm viel Geld.

Wie geht Winnti vor? Hat die Schadsoftware einen Computer infiziert, verhält sie sich zunächst passiv und wartet auf Steuerbefehle. Danach greifen die Hacker aus der Ferne auf die betroffenen IT-Systeme und -Netzwerke zu und spionieren die Unternehmen auf Dauer gezielt aus.

Was hilft gegen solche Angriffe? Nur eine gesamtheitliche IT-Security Strategie! Zum Beispiel durch ApplicationControl, Data Monitoring, Datenverschlüsselungen, DLP-Maßnahmen, Endpoint Detection & Response, Firewall, NetworkMonitoring, NextGEN Antivirus, Patch-Management, Post-Infection Protection.

Wenn ein Förster die Bundeswehr hackt…

Dass ein Notebook mit als Verschlusssache klassifizierten Daten nicht verschlüsselt ist, ist extrem unschön und fahrlässig.

Aber wie der Förster an das Passwort kam, hat mich extrem geschockt. Es wurde tatsächlich der Benutzername als Passwort verwendet… Das muss man erst einmal erraten – Respekt Herr Förster!

Aber: Nicht nur VS-NfD und personenbezogene Daten müssen verschlüsselt und sicher gelöscht werden. Auch Passwörter müssen sicher sein. Mit einfachen Maßnahmen hätte diese Datenschutz Verletzung nicht stattgefunden.

Wenn Tastaturen und Mäuse zu Sicherheitsrisiken werden

Laut c’t magazine sind nach USB-Moderatoren nun auch Logitech-Tastaturen und -Mäuse anfällig für umfangreiche Angriffe. Das Risiko betrifft jedoch nicht nur Logitech-Geräte.

Empfehlung: Unternehmen sollten kabelgebundene Mäuse und Tastaturen kaufen.

Das Problem ist jedoch, dass die Mitarbeiter ihre eigenen Eingabegeräte (HIDs) im Unternehmen verwenden können. Um dieses Risiko zu vermeiden, wird der BadUSB-Schutz empfohlen. Denn der Einsatz von Tastaturen und Mäusen kann gezielt gesteuert werden, so dass fremde HID-Geräte erst zugelassen werden müssen oder gesperrt werden.

Frank Thelen und die (i)Cloud

Frank Thelen verrät “Ich habe persönliche Foto’s in der (i)Cloud […] Ich speichere meine Daten bei einem zuverlässigen Anbieter mit 2-Wege-Authentifizierung […]”.

Besser hätte ich es gefunden, wenn er sagen könnte: “Ich habe meine persönlichen Foto’s in der Cloud… !Aber!: Ich verschlüssele meine Daten zuverlässig mit einem Schlüssel, welchen nur ich besitze”.

Ich erkläre gerne wie das geht und wie der Vorteil weiterhin besteht, dass man von allen Geräten an seine verschlüsselten Cloud-Daten kommt. 🙂

Achso! Den Zugriff auf die verschlüsselten Cloud-Speicher kann man noch zusätzlich mit einer 2-Faktor-Authentifizierung schützen.

PS: Habe acht vor “Geklaut in der Cloud”! Der seriöseste Cloud-Anbieter kann irgendwann von Hackern angegriffen werden. Daher muss man zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen berücksichten.

Studie von Ernst & Young: IT-Sicherheit von Unternehmen eher mau

Wie kann es sein, dass trotz automatisieren IT-Security Lösungen in Zeiten von Datenverlusten, Malware und Cyberkriminalität so viele Unternehmen sich nicht ausreichend schützen?

Geht man bereitwillig ein, dass Malware, Hacker und DSGVO Strafen zu erheblichen finanziellen Schäden und Ausfällen führen?

Ändern Sie etwas an dieser Situation. Wir beraten Sie gerne!

Wenn das Küchenpersonal einen Malware-Befall entdeckt, ist es zu spät!

Wenn das Küchenpersonal einen Malware-Befall entdeckt, ist es zu spät! Ein ganzer Krankenhausverbund des Deutschen Roten Kreuz (DRK) ist durch eine Malware lahmgelegt worden.

Die komplette IT Landschaft musste abgeschalten werden, damit die Malware sich nicht weiter verbereitet. Aufgefallen ist es, als Mitarbeiter der Küche ihr IT System nicht hochfahren konnten. Auch der Domain Controller (sozusagen das Herzstück der IT) war von dem Angriff auf alle 11 Krankenhäuser und 4 Altenheime betroffen gewesen. Das LKA Saarland hat die Ermittlungen aufgenommen.

Verhindert hätte dieser Vorfall durch Pre- und Post-Infection Maßnahmen werden können. Bei der Masse an täglich neuen Malware Arten, ist ein klassischer NextGen Antivirus alleine auf neue Angriffstechnologien am ersten Tag der Bedrohung machtlos. Gute Post-Infection Maßnahmen erkennen Verhaltensanomalien und blockieren diese, ohne dass die Malware vorher bekannt sein muss.

Veröffentlichungen:

Die deutschen Banken haben ein IT-Problem | Gründerszene

Nicht nur deutsche Banken haben mit veralteten IT Systemen und unzureichender IT Security ein Problem. Auch viele Unternehmen und Behörden. Dabei ist das Thema IT Change Management so einfach umsetzbar und kann genauso wie viele IT Security Maßnahmen automatisiert werden, ohne dass die Produktivität darunter leidet. Sie fragen sich wie?

Matrix42 hilft mit Unified Endpoint Management, Service Management, Software Asset Management und Endpoint Security gerne weiter!

Wir unterstützen bereits schon über 5.000 Kunden wie Behörden, Kliniken, Banken, Versicherungen, Automobilhersteller und -zulieferer, Handelsunternehmen, uvm..

https://www.gruenderszene.de/business/deutsche-banken-it-problem

Wenn ein Förster die Bundeswehr hackt…

Dass ein Notebook mit als Verschlusssache klassifizierten Daten nicht verschlüsselt ist, ist extrem unschön und fahrlässig.

Aber wie der Förster an das Passwort kam, hat mich extrem geschockt. Es wurde tatsächlich der Benutzername als Passwort verwendet… Das muss man erst einmal erraten – Respekt Herr Förster!

Aber: Nicht nur VS-NfD und personenbezogene Daten müssen verschlüsselt und sicher gelöscht werden. Auch Passwörter müssen sicher sein. Mit einfachen Maßnahmen hätte diese Datenschutz Verletzung nicht stattgefunden.

Matrix42 schützt Ihre Daten zuverlässig und ohne Produktivitätsverlust. Wir zeigen Ihnen gerne wie!

https://lnkd.in/d-WRjRE

Daniel’s Data Protection Monat – Juni 2019

Daniel Döring – Technical Director Security & Strategic Alliances – Matrix42 AG / EgoSecure GmbH
Daniel Döring – Technical Director Security & Strategic Alliances – Matrix42 AG / EgoSecure GmbH

Themen im Juni 2019:

  • Im Juni meist diskutiert: MSSP, SECaaS & Co.
  • Heise fängt sich Emotet ein – Schaden von weit über 50.000 EUR
  • IT Security muss auch vor Innentäter schützen
  • Unterschätztes Risiko: Mobile Datenträger
  • Silex nutzt die gleiche Schwachstelle wie Stuxnet

Im Juni meist diskutiert: MSSP, SECaaS & Co.

Diesen Monat war jede Woche das Thema MSSP und SECaaS in meinen Gesprächen. Angefangen auf dem Kingston Cognate Influencer Huddle ging die Diskussion nach der Frage “What concerns companies the most?” sehr schnell in Richtung SOC. Ebenfalls wurde in einem weltweit führenden IT Marktforschungs- und Beratungsunternehmen positiv gesehen, dass die Matrix42 sich ebenfalls in Richtung MSP / MSSP Unterstützung ausrichtet. Auf dem “Managed Security Services Forum” in München, sowie auch bei meinem Besuch eines weltweit agierenden CyberSecurity “Experts as a Service” Unternehmen muss ich nicht erwähnen, um was es ging 😉

Warum MSSP / SECaaS?

Die IT Infrastrukturen werden immer komplexer, da die Anzahl der digitalisierten Daten, sowie Art der Gerätetypen rasant steigt. Früher war lediglich die Absicherung von Netzwerken, Server und klassischen Computern des Unternehmens erforderlich. Heute sind die Gefahren durch Smartphones, Tablet-PCs, Notebooks, Home-Office Nutzung, IoT, etc. deutlich höher. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass IT-Security Hersteller ihre Lösungen mehr und mehr automatisieren und vernetzen. Dennoch ist es aber wichtig, dass neben künstlicher Intelligenz auch weiterhin viele Maßnahmen durch den Menschen unterstützt werden. Denn ein Security Vorfall muss sofort erkannt, forensisch analysiert, bewertet, gemeldet und gemildert werden.

Hierzu fehlt es jedoch an Fachkräften. Nicht jedes Unternehmen kann sich zum Beispiel ein eigenes Security Operation Center (SOC) Team leisten. Kompetenz sollte am Besten gebündelt werden. Und hier kommen die Managed Security Service Provider (MSSP) ins Spiel.

Managed Security Service Provider bieten je nach Service Level eine starke Unterstützung im Kampf gegen zum Beispiel Hacker Angriffe, Datenschutz Verletzungen und Malware Infektionen. Da die meisten Services auf von außen erreichbaren Maßnahmen der Unternehmen zurückgreifen, ist es empfehlenswert, wenn Lösungen eingesetzt werden, welche unter anderem Mandanten- und Managed-Service-fähig sind. Hier bieten Hersteller zum Beispiel auch eine gute Ergänzung durch “Security as a Service” (SECaaS) bzw. “Software as a Service” (SaaS) Modellen, auf welche der MSSP bzw. MSP seine Mehrwerte platziert. Allerdings ist zu erwähnen, dass S(EC)aaS und M(S)SPs stärker auf deren Sicherheit geprüft werden müssen. Denn wird ein solcher Anbieter gehackt oder durch Malware befallen, ist der Schaden sehr schnell nicht nur in einem Unternehmen vorhanden. Ein Anbieter muss der beste Kunde von sich selbst sein!

Heise fängt sich Emotet ein – Schaden von weit über 50.000 EUR

Auch die IT-Experten der Heise Medien GmbH & Co. KG sind nicht mehr vor Malware sicher. Der Trojaner Emotet* hat bei heise Schäden von weit über 50.000 Euro verursacht. Auch das Unternehmensimage leidet unter solchen Vorfällen.

*Emotet gilt laut dem deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als eine der größten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit!

Wie kam es zu dem Malware Vorfall? Ein Mitarbeiter erhielt eine E-Mail eines anscheinenden Geschäftspartners. Nach dem Öffnen der angehängten Microsoft Word Datei wurde eine gefälschte Fehlermeldung angezeigt. Der Mitarbeiter kam der Aufforderung nach „Enable Editing“ anzuklicken – und das Unheil nahm seinen Lauf.

Nachdem erste Emotet Alerts seitens IT Abteilung bearbeitet wurden, war ersichtlich, dass sehr viele Firewall Logs auf bekannte Emotet-Server verwiesen. Einer der Administratoren entdeckte, dass es bereits höchst verdächtige Zugriffe auf den Domain Controller des Active Directory gab. Die Administratoren versuchten, die Kommunikation mit der Emotet-Kommandoinfrastruktur zu unterbinden. Dieses “Hase-und-Igel-Rennen” war nicht zu gewinnen, da ständig neue Emotet-Verbindungen hinzu kamen.Zu diesem Zeitpunkt wurde entschieden, dass die Internet-Verbindung für alle betroffenen Netze komplett gekappt werden.

IT Security muss auch vor Innentäter schützen

Bis zu 100.000 Fotos von USA-Reisenden und Autokennzeichen sind nach einem Hack eines Dienstleisters der US-Grenzbehörde CBP (Customs and Border Protection) von Unbekannten kopiert worden.

Seit Jahren zeigen die IT Security Experten der EgoSecure GmbH (ein Matrix42 -Unternehmen), dass Hacker nicht nur außerhalb des Netzwerks, sondern auch innerhalb von Unternehmen und Behörden angreifen. Wenn der Schutz sensibler Daten nur nach extern hin (z.B. durch Antivirus und Firewall) erfolgt, ist er nicht ausreichend. Eine der einfachsten Maßnahmen ist die Verschlüsselung und Überwachung. Dies wird auch im Rahmen der EU-GDPR empfohlen.

Unterschätztes Risiko: Mobile Datenträger!

Welche Gefahren bestehen im Umgang mit mobilen Datenträger bezüglich Compliance- und Cybersecurity-Risiken? Sind die Datenträger nicht ausreichend geschützt, kann ein Verlust einer einzigen sensiblen Information auf einem verlorenen oder gestohlenen Datenträger zu immensen Image-Schäden, Verlust des Wettbewerbsvorsprungs und potentiellen Geldstrafen (Stichwort DSGVO) führen. Folgende 5 Maßnahmen sind daher zwingend erforderlich:

1.     Beschaffung sicherer Hardware: „Bring your own devices“ birgt auch bei USB Geräten ein großes Sicherheitsrisiko. Nicht nur, dass potentiell ungewünschte Daten wie Raubkopien, Malware und sicherheitskritische Anwendungen in Unternehmen gelangen können, sondern auch Hardware zuvor manipuliert wurde. Heutzutage gibt es sehr viele Geräte, welche aussehen wie ein USB Stick, Ladekabel, Netzwerkadapter – jedoch als Bad-USB agieren und IT Systeme mittels emulierter Tastatureingabe von Scripten und Schadcode oder „Man-In-The-Middle“ Angriffe attackieren. Hier sind Antiviren und Firewall Lösungen meist machtlos. Setzen Sie daher auf USB Geräte, welche Ihren Mitarbeitern ausreichende Sicherheitsmerkmale aufzeigen.

2.     Standardisierung von USB Geräten: Wenn Sie ein Gebäude betreten, möchten Sie nicht jedes Mal prüfen müssen, ob dies von einem Einsturz gefährdet ist. Ihre Mitarbeiter müssen das gleiche auch im Umgang mit USB Geräten haben. Somit müssen IT Geräte im Unternehmen standardisiert werden, von welchen auszugehen ist, dass sie beste Sicherheit gewähren.

3.     Kontrollierter Umgang mit Datenträgern: Auch wenn Sie Ihren Mitarbeitern einen Datenträger der Firma zur Verfügung stellen, besteht das Risiko, dass fremde Datenträger an Ihren IT Systemen angesteckt werden können. Hierbei ist es wichtig, dass Sie sicherstellen können, dass der Zugriff auf fremde Datenträger zum Beispiel nur lesend, nur auf bestimmte Datentypen oder -inhalten, beziehungsweise gar nicht gewährt wird. Beachten Sie bei der Auswahl von Lösungen auf den vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik definierten „Mindeststandard des BSI für Schnittstellenkontrollen“ nach § 8 Absatz 1 Satz 1 BSIG.

4.     Protokollierung des Datentransfers: Die Artikel 30, 33 und 34 der EU-DSGVO verpflichtet zu verschiedenen Protokollierungsmaßnahmen im Zuge von Datenübertragungen. Ebenfalls beschreibt der Absatz SSK.10. „Audidaten“ der „Mindeststandard des BSI für Schnittstellenkontrollen“ erforderliche Protokollierungsmaßnahmen.

Die Protokollierung muss sich von berechtigten Personen abschalten, pseudonymisieren und feingranular konfigurieren lassen. Die Schnittstellenkontrolle muss entweder die Protokollierungsfunktionen des Betriebssystems nutzen oder die Protokolle strukturiert an einen zentralisierten Protokollierungsspeicher zur Auswertung übertragen können. Eine darüberhinausgehende Protokollierung muss per Konfiguration festlegbar sein.

5.     Angriffe durch Datenverschlüsselung verhindern: Zum Schutz der Daten auf dem Transportweg ist die Verschlüsselung diese unumgänglich. Jeder Verlust von nicht verschlüsselten Daten sorgt für Image-Schäden, Know-How Verlust und ggf. Geldstrafen bei Personenbezogenen Daten. Die Verschlüsselung ist somit der wichtigste Bestandteil im Umgang mit digitalisierten Informationen.

Silex nutzt die gleiche Schwachstelle wie Stuxnet

Was wurde 2010 aus Stuxnet gelernt? Anscheinend nichts… Sonst wäre nicht schon wieder eine Malware mit Verwendung von Standard Passwörtern erfolgreich!

Ein Sicherheitsforscher hat eine Malware namens Silex entdeckt, die derzeit schlecht gesicherte Geräte im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) angreift. Sie versucht, sich via Telnet und unter Verwendung bekannter Default-Login-Daten Zugriff auf die Geräte zu verschaffen, um diese anschließend schrittweise unbrauchbar zu machen. Potenzielle Angrifssziele für Silex sollen alle Geräte mit UNIX-artigem Betriebssystem sein. Der angerichtete Schaden lässt sich nur durch eine Neuinstallation der Firmware beheben.

Was lernen wir aus Silex? Nutzt sichere Passwörter und IoT-fähige Malware Protection!


Daniel’s Data Protection Monat – Mai 2019

Daniel’s Themen im Mai 2019:

  • Happy Birthday GDPR – Die DSGVO ist ein Jahr alt!
  • IT-Security geht über den Tellerrand hinaus
  • Österreichischer Baukonzern Porr von Cyberangriff getroffen
  • Video-Tipp: Angriffsszenario mit USB Ladekabel
  • Matrix-Ransomware MegaCortex wird durch Matrix42 blockiert

Happy Birthday GDPR – die DSGVO ist ein Jahr alt!

Data Breach, Data Breach – wer hat einen Data Breach? Ich glaube, dass die Veröffentlichung von Datenverlusten seit einem Jahr das spürbarste der EU Datenschutzgrundverordnung (kurz DSGVO; engl. GDPR) ist. Finde ich teilweise sehr gut. Warum nur teilweise?

Das Thema Datenschutz und deren Auswirkungen ist nun (dank der DSGVO) in vielen Köpfen präsenter – schon einmal gut… Leider ist es aber doch nicht so präsent, dass viele Unternehmen und Behörden immer noch nicht ausreichende technische und organisatorische Maßnahmen (kurz TOM) umgesetzt haben. Es gibt eher das Gefühl, dass es manche Unternehmen darauf anlegen lieber zu warten als proaktiv zu handeln – wird schon nichts passieren… Das muss sich ändern! Wir müssen also weiterhin starke Aufklärungsarbeit in Sachen Datenschutz / Datensicherheit betreiben.

Lasst es uns anpacken: Verschlüsselt Eure Daten! Sensibilisiert Eure Mitarbeiter! Führt Zugriffs- und Zugangskontrollen, sowie Protokollierungen ein! Sorgt für ausreichend gepatchte IT-Systeme! Sichert Eure Daten! Verhindert Malware-Befall!

Ihr denkt jetzt, dass diese Themen zu aufwändig und teuer sind? NEIN, sind sie nicht. Falls es Bedenken gibt, fragt nach. Es muss eines klar sein: Wenn nur eine falsche Information in falsche Hände gelangt oder manipuliert wird, kann es das Unternehmen i.S. Firmen-Image, Produktivität, Finanzen, Wettbewerbsvorteile, etc. stark schädigen. Also schützt Euer teuerstes Gut – Eure Daten!

IT-Security geht über

den Tellerrand hinaus

IT-Security ist ein MUSS in Unternehmen. Wenn ein Unternehmen nicht ausreichend geschützt ist, ist es in der heutigen Digitalen Arbeitswelt grob fahrlässig. In vielen Schutzkonzepten besteht daher, dass das gesamte Unternehmensnetzwerk sicher werden muss. Hier gibt es aber nicht nur seit Bring Your Own Device (BYOD) das Problem, dass es nicht mehr ausreicht, dass “nur” das eigene Unternehmensnetzwerk gesichert wird. Dank der DSGVO haben wir nun den Vorteil, dass man auch seine Geschäftspartner nach der Auftragsdatenverarbeitung fragen kann – und somit nach technisch / organisatorischen Maßnahmen im Zuge des Datenschutzes.

Aber haben auch eigene Mitarbeiter an privaten Geräten, Freelancer oder kleine Unternehmen auch ausreichende Schutzmaßnahmen? Wie sieht es im Unternehmen mit “Stand-Alone-Systemen” aus? Gerade im Umgang der Mitnahme und Weiterverarbeitung von Daten muss das Schutzkonzept auch diese schwächsten Glieder betrachten. Somit ist es wichtig, zu erruieren, wohin Daten fließen können und ob sie dort auch sicher sind. Z.B. durch Malware-Protection (z.B. Antivirus + Application Control), Verschlüsselung und Co.. Wenn man in Suchmaschinen nach dem Wort Verschlüsselung sucht, findet man für “Stand-Alone-Systeme” oder Privatanwender kaum Lösungen. Schützen Sie Ihre Daten des Unternehmens auch an diesen Systemen! Wenn Sie Fragen haben, gerne fragen – denn Fragen kostet nichts! 😉

Österreichischer Baukonzern Porr von Cyberangriff getroffen

Porr hatte das Glück, dass die Unternehmensdaten nicht von der Malware angegriffen wurden. Dennoch sind Schäden entstanden – nicht nur technologisch, sondern auch im Hinblick auf den Imageverlust des Unternehmens. Dieses Beispiel zeigt, wie verletzlich Unternehmen sind.

Schützen Sie sich gezielter vor Malware-Angriffen. Z.B. durch Post-Infektionsschutz – dies verhindert den Ausbruch, wenn Pre-Infection-Maßnahmen wie NextGenAV und AV das Risiko nicht erkennen und beseitigen konnten.

Video-Tipp: Angriffsszenario mit USB Ladekabel

Auf den Matrix42 Experience Days habe ich in meiner Live Hacking Session gezeigt, wie einfach über ein vermeindliches USB Ladekabel ein IT System mit Malware infiziert werden kann. Das dazugehörige Video befindet sich hier: https://youtu.be/I0NR42XOAgc

Matrix-Ransomware MegaCortex wird durch Matrix42 blockiert

Die Anfang Mai erschienene Ransomware namens MegaCortex richtet sich auf Unternehmensnetzwerke und deren IT-Systemen aus. Sobald die Malware im Netzwerk ist, infizieren die Angreifer das gesamte Netzwerk, indem sie die Ransomware über den Windows Domain Controller verteilen. Wie das Netzwerk der Unternehmen infiltriert wird und welcher Verschlüsselungsalgorithmus verwendet wird, ist derzeit nicht bekannt. Interessant ist, dass in den durch MegaCortex infizierten Netzwerken ebenfalls die Malware Varianten von Emotet* oder Qakbot zu finden waren.

*Emotet gilt laut dem deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als eine der größten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit!

Vorgehen der Infizierung: Auf dem Domänencontroller der betroffenen Netzwerke wird ein Cobolt Strike ausgeführt, um eine Reverse Shell zurück zum Host eines Angreifers zu erstellen. Mit dieser Shell erhalten die Angreifer aus der Ferne Zugriff auf den Domänencontroller und konfigurieren ihn so, dass er eine Kopie von PsExec, der wichtigsten ausführbaren Malware-Datei und eine Batch-Datei an alle Computer im Netzwerk verteilt. Anschließend wird die Batchdatei über PsExec remote ausgeführt. Anschließend werden alle Prozesse und Dienste gestoppt, welche der Malware oder Dateien am verschlüsseln hintern könnte.

Durch die Ransomware verschlüsselte Dateien erhalten eine Erweiterung der Dateiendung. Zum Schluss erstellt die Ransomware eine Lösegeldaufforderung mit dem Namen !!!!_READ_ME_!!!.txt, welche Informationen darüber enthält, was passiert ist, und E-Mail-Adressen, mit denen die Angreifer kontaktiert werden können. Die E-Mail-Adressen lauten derzeit anderssperry6654818@mail.com und shawhart1542925@mail.com. Hier wird mit den E-Mail-Adressen und Zitaten bezug auf den SciFi-Klassiger Matrix genommen.

Die meisten Angriffe durch MegaCortex sind derzeit in den USA, Kanada, Deutschland Frankreich, Italien, Niederlande und Irland.

Matrix-Ransomware MegaCortex – Matrix42 ist die Antwort!
Matrix42 sichert Ihre Endgeräte mit einem Agenten ab. Die Software unterstützt bei der Abwehr von Ransomware und unbekannter Angriffe mithilfe eines mehrstufigen Abwehrsystems. Die Lösung mit hochentwickelten maschinellen Lerntechnologien und Verhaltensanalysen maximiert den Schutz und minimiert Falschmeldungen (False Positives). Das z.B. hilft Ihnen Zero-Day-Angriffe zu blockieren, die speicherbasierte Sicherheitslücken in gängigen Anwendungen ausnutzen.

Wie man auch wieder bei MegaCortex feststellen muss, ist das Eindringen von Schadsoftware nicht immer zu verhindern. Die Software sichert die Ausgangspunkte gegen unautorisierten Datentransfer. Die Matrix42 Automated Endpoint Security hält die Angreife wie MegaCortex auf, bevor Daten verschlüsselt werden können. Es arbeitet auf der Ebene des Betriebssystems (Kerneltreiber) und ist damit die einzige Universallösung. Die Lösung warnt Sie, nachdem es eine schädliche Out-bound-Kommunikation, Datenmanipulation oder unautorisierte Verschlüsselung unterbunden hat. Das verschafft Ihrer IT genügend Zeit, die Eingangstore auf mögliche Sicherheitslücken zu analysieren und Gegenstrategien zu entwickeln.

On-demand Webinar zur DSGVO

Erfahren Sie mehr über die EU Datenschutzgrundverordnung und genießen das gemeinsame On-Demand Webinar von Matrix42 und Kingston Technology.

https://event.on24.com/wcc/r/1995161/B2A0902812548A958CE2750772CB80EB?partnerref=matrix42FB

59.000 Datenverletzungen gemeldet, 91 Geldbußen seit der DSGVO verhängt

Seit der Verabschiedung der DSGVO der EU am 25. Mai 2018 wurden Datenschutzbehörden in ganz Europa mehr als 59.000 Benachrichtigungen über Verstöße gegen Datenverstöße gemeldet. Die DS-GVO ist eine Datenschutzrichtlinie für Nutzer und Datenschutz, die am 25. Mai in der Europäischen Union in Kraft getreten ist und den Datenschutz von EU-Bürgern sowie den Export personenbezogener Daten außerhalb der EU- und EWR-Gebiete zum Gegenstand hat. Die Niederlande, Deutschland und das Vereinigte Königreich führen die Rangliste mit rund 15.400, 12.600 und 10.600 gemeldeten Verstößen an, wie in einem Bericht der globalen Anwaltskanzlei DLA Piper beschrieben.

Erschreckende Bilanz… Schützen Sie sich vor Datenverlust mit den Lösungen der Matrix42! EgoSecure unterstützt DSGVO-Maßnahmen, sowie DLP. enSilo verhindert den Befall mit Malware. Wir helfen gerne weiter. https://matrix42.com

Quelle:

https://www.bleepingcomputer.com/news/security/59k-data-breaches-reported-91-fines-imposed-since-gdpr-enactment/

Kennen Sie die #USBee? ;)

USB Geräte sind wie Bienen. Sie bieten einen hohen Nutzen – geht man mit ihnen falsch um, können sie schmerzhaft bis tödlich werden. Daher sollten Sie den Umgang mit Ihren Daten nicht nur im Zuge der DSGVO kontrollieren, protokollieren, filtern und verschlüsseln.

Schützen Sie Ihre #USBee’s mit EgoSecure – A Matrix42 Company 😉

EgoSecure – A Matrix42 Company zeigt Ihnen gerne wie Sie Ihre #USBee’s schützen!
#USBee

https://egosecure.com

🎶 IoT like a Bosch 🔊

Enter the future – but please safe and secure! Many IoT devices are powered by Windows IoT or ARM. EgoSecure provides IT security measures for Windows IoT and ARM clients. By the way: Search for EgoSecure in your Play Store (Android) or App Store (iOS) 👍.
🔊Protect your data like a Boss 😉!

Größter Ransomware Angriff jährt sich!

Es jährt sich der größte Ransomware Angriff! Dies wird nicht der letzte Vorfall sein – bereiten Sie sich vor!

Am 27. Juni 2017 setzte eine neue Version der Ransomware (Not-)Petya viele Rechner weltweit außer Funktion.

Petya existiert als ursprünglicher Erpressungstrojaner inzwischen in mindestens vier verschiedenen Varianten. Weitere Anpassungen der Ransomware bzw. Wipeware können noch größere Auswirkungen erzielen. Der Befall ist auch an Systemen ohne Internet- und E-Mailanbindung möglich. Das Ziel der Hacker ist nicht nur Geld (zB Bitcoins) zu erpressen, sondern auch enormen Schaden anzurichten.

Bereits vor der Ransomware (Not-)Petya klärte der deutsche IT Security Hersteller EgoSecure zusammen mit seinen Alliance Partner (#EgonFriends) über diese Risiken auf und zeigte entsprechende Schutzmaßnahmen.

Nach wie vor ist ein mehrschichtiges Schutzsystem aus mehreren untereinander ergänzenden ITSecurity Lösungen stark zu empfehlen:

– Application Control: Applikationskontrolle mit Whitelist-Verfahren ist wohl einer der wirksamsten Methoden gegen Ransomware, weshalb man sie auf keinen Fall vergessen sollte. Apps, Anwendungen und Prozesse werden geblockt, wenn Sie zum Beispiel nicht explizit durch Hash Werte, Zertifikate (zB von Hersteller), Besitzer der Anwendung oder Ausführungspfade erlaubt wurden.

– Antivirus: Eine Antivirus Lösung ist generell ein Muss. Allerdings empfiehlt es sich unterschiedliche Systeme einzeln zu betrachten. Ein Client ist nicht gleichzusetzen mit einem Mailserver – ein Mailserver muss anders gescant werden als eine Fileserver oder Domaincontroller. Externe Datenträger sollte vor dem Verwenden an Arbeitsplätzen überprüft werden.

– Device Control: Die Verwendung von fremden Geräten kann Risiken des Malwarebefalls mit sich bringen. Daher ist ein kontrollierter und gefilteter Zugriff notwendig.

– Audit und Monitoring: Bei der Geschwindigkeit von Angriffswellen ist ein schnelles Erkennen, Analysieren und Reagieren extrem wichtig. Daher ist das Aufzeichnen von Aktivitäten durch Anwendungen, Dateitransfers, Internettraffic, Systemverhalten und Network Monitoring nicht zu vergessen.

– Network Access Control: Systeme, welche von Bedrohungen befallen oder nicht „compliant“ sind, sollten automatisiert und sofort in Quarantäne-Netzwerke gesetzt werden.

– Mail Signierung & Verschlüsselung: Der Befall von Krypto- Trojaner entsteht oftmals durch gefälschte E-Mails. Würden Empfänger schnell erkennen, dass die E-Mail gefälscht und somit gefährlich ist, wäre das Risiko minimiert. Mit der Signierung von E-Mails ist es erkennbar, ob der Absender wirklich der richtige ist. Die Verschlüsselung erhöht dabei noch die Sicherheit.

– Multi-Faktor-Authentifikation & Folder Encryption: Wenn Sie Ihre Daten in lokalen Ordner und Netzwerkordnern verschlüsseln, können Sie den Zugang an die Daten zusätzlich durch eine 2-Faktor-Authentifizierung schützen. Dies verhindert, dass ein dateibasierter Krypto-Trojaner die Daten ungewollt vernichtet. Hinweis: Eine Wipeware-Attacke, welche den MBR manipuliert und die komplette Festplatte verschlüsselt, wird hier nicht verhindert – die weitere Verbreitung über Netzwerkordner wäre jedoch verhinderbar.

– Patch Management: Die meisten Angriffe basieren häufig auf Sicherheitslücken und Schwachstellen, welche bereits schon durch die jeweiligen Hersteller gefixt wurden. Hierfür stehen dann Updates und Patches zur Verfügung. Patch Management stellt sicher, dass Ihre Systeme Up-To-Date sind.

– Backup & Restore: Falls alles zu spät ist hilft nur noch die Datenwiederherstellung. Bei der Ablage von Backups auf Cloud Speicher, im Netzwerk und Datenträgern sollten Sie die Verschlüsselung der Daten berücksichtigen!

Weitere Informationen:

Nach der Analyse des Datenflusses und der Ermittlung der Schwachstellen mit Insight und IntellAct, können die Schutzmaßnahmen individuell mit 20 Schutzfunktionen konfiguriert werden. Diese Schutzfunktionen orientieren sich am C.A.F.E. MANAGEMENT PRINZIP.

Alle Funktionen sind in einer Lösung integriert, greifen auf nur eine Datenbank zu und werden durch eine zentrale Management-Konsole gesteuert. Es findet nur eine Installation statt, danach können die Funktionen entsprechend des Schutzbedarfs aktiviert werden. Eine spätere Anpassung des Schutzbedarfs bedarf keiner neuen Installation.

EgoSecure Data Protection ermöglicht eine einfache und schnelle Installation ohne aufwendige und kostspielige Consulting-Unterstützung. EgoSecure Data Protection besteht zum überwiegenden Anteil aus Eigenentwicklungen und verfügt daher über ein einheitliches Installations-, Administrations- und Bedienungskonzept.

Alle Schutzfunktionen fokussieren sich darauf, dass es der Benutzer so einfach wie möglich hat und dennoch sicher ist. Das nennt EgoSecure „schöne IT-Security“.

Hier finden Sie passende Schutzfunktionen gegen Ransomware: https://egosecure.com/de/loesungen/schutzfunktionen/

Durch die enge Zusammenarbeit mit den stragischen Allianzen der EgoSecure erweitern Experten permanent ihr technologisches Know-How. In diesem Austausch erkennen EgoSecure und seine Kooperationspartner erfolgsversprechende Trends aber auch IT Sicherheitsgefahren frühzeitig und sichern Ihnen einen technologischen Vorsprung.

Gemeinsam mit etablierten Produktherstellern werden Ihre Herausforderungen zielstrebig adressiert und gelöst.

Eine passende Auswahl an sogenannten #EgonFriends und deren ergänzenden Lösungsansätzen finden Sie hier: https://egosecure.com/de/egon-friends/

Hinweis: Es lohnt sich Ihr Besuch der Playlist “Egon & Friends – Strategic Alliances” im EgoSecure YouTube Kanal: https://www.youtube.com/playlist?list=PLA1uxAHKpeaI8k89LYW7zWqX4UnqTlAov

#GDPR #DataProtection #StrategicAlliances #EgonFriends

#Avira #Bitdefender #FSecure #PRESENSE #macmon #SEPPMail #Yubico #EgoSecure #Matrix42 #Paessler

EgoSecure & Yubico: 2-Factor-Authentication in Pre-Boot Authentication

In diesem kurzen Video sehen Sie die 2-Faktor-Authentifizierung mit Yubikey 4 / Yubikey NEO bei der Pre-Boot-Authentifizierung von EgoSecure Full Disk Encryption.

 

 

Daniel Döring Director of Strategic Alliances & Professional Services EgoSecure GmbH

Daniel Döring (Director of Strategic Alliances & Professional Services EgoSecure GmbH)

Webinar: EU-DSGVO Konformität durch Data Protection & Network Monitoring erreichen

Die neam IT Services GmbH ist langjähriger Partner der beiden deutschen Hersteller EgoSecure und Paessler. Aus den Erfahrungen verschiedener Projekte möchten wir Ihnen die Mehrwerte beider Lösungen zum Thema EU-DSGVO aufzeigen.

Erfahren Sie, wie Sie verschiedene Vorgaben der neuen europäischen Datenschutz-Grundverordnung in Kombination der beiden Lösungen umsetzen können.

Sie können hierbei Informationen aus der EgoSecure Data Protection mittels Sensoren von PRTG aufbereiten lassen. In Dashboards zur Datensicherheit erhalten Sie Einsicht, wenn Anomalien in Form von erhöhten Datenabflüssen, Zugriffsverletzungen oder unzureichender Schutzstati auftreten.

Dauer: 45 Minuten
Sprache: Deutsch
Moderation:
Peter Schaarschmidt (neam IT-Services GmbH),
Daniel Döring (EgoSecure GmbH),
Dennis Kierdorff (neam IT-Services GmbH),
Gabriel Fugli (Paessler AG),
Thomas Schmidt (EgoSecure GmbH)  

 

 

Daniel Döring Director of Strategic Alliances & Professional Services EgoSecure GmbH

Daniel Döring (Director of Strategic Alliances & Professional Services EgoSecure GmbH)

Webinar: EgoSecure Data Protection mit Avira Antivirus

EgoSecure Data Protection ist nicht nur vollkompatibel mit Aviras Sicherheitslösungen für Unternehmen, sondern bietet auch eine zentrale Verwaltung von Avira Antivirus. Somit können Sie Konfiguration, Lizenzverwaltung, Installation und Deinstallation über die On-Premises Managementkonsole von EgoSecure vornehmen. In Kombination mit den weiteren Schutzmodulen von EgoSecure erreichen Sie einen noch höheren IT-Sicherheitsstandard an Ihren IT-Systemen.

Sprache: Deutsch
Dauer: 37,14 Minuten
Sprecher:
– Michael Moll (Techn. Project Manager Stratgic Alliances – Avira Operations GmbH & Co. KG)
– Daniel Döring (Director of Professional Services & Strategic Alliances – EgoSecure GmbH)
– Christian Kröger (Consultant – Helmich IT-Security GmbH)
– Thomas Schmidt (Director of Sales – EgoSecure GmbH)
 
  

Daniel Döring Director of Strategic Alliances & Professional Services EgoSecure GmbH

Daniel Döring (Director of Strategic Alliances & Professional Services EgoSecure GmbH)

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