Schlagwort-Archiv DLP

Datendiebstahl in Lagerhaus von Wahlautomaten

In dem Lagerhaus, in dem die Wahlautomaten von Philadelphia aufbewahrt werden, tauchten weitere Lücken in der Sicherheit und Aktenführung auf, was die Stadtbeamten dazu veranlasste – zum zweiten Mal in weniger als einer Woche – zu versprechen, dass sie die Sicherheit inmitten einer Untersuchung des Diebstahls eines Laptops und von USB-Laufwerken aus der Einrichtung erhöhen würden.

Stellen Sie sicher, dass Daten in der Cloud, lokalen oder externen Datenträgern immer verschlüsselt, protokolliert und kontrolliert abgelegt werden. Mit dem iCAFE Prinzip der EgoSecure Data Protection bietet die Matrix42 im Zuge der Secure Unified Endpoint Management Lösung eine integrale und automatisierte Schutzmaßnahme für alle Datenflüsse im Unternehmen.

https://www.inquirer.com/news/philadelphia-election-voting-machines-theft-integrity-trump-city-commissioners-20201001.html/

Wie wähle ich eine Remote-Work-Protection für mein Unternehmen aus?

Jüngste Untersuchungen zeigen, dass fast drei Viertel der Großunternehmen der Meinung sind, dass die zur Eindämmung der Verbreitung von COVID-19 eingeführten Richtlinien zur Fernarbeit ihre Unternehmen anfälliger für Cyberattacken machen. Es wurden neue Angriffsvektoren für opportunistische Cyberangreifer – und neue Herausforderungen für Netzwerkadministratoren eingeführt.

Um für Ihr Unternehmen eine geeignete Lösung zum Schutz Ihrer Mitarbeiter aus der Ferne auszuwählen, müssen Sie eine Reihe von Faktoren berücksichtigen. Mirko Zorz, Chefredakteur bei Help Net Security, hat mit mehreren Cyber-Sicherheitsexperten (wie Daniel Döring, Technischer Direktor Sicherheit und Strategische Allianzen bei Matrix42) gesprochen, um einen Einblick in das Thema zu erhalten.

Weiterlesen:

Video: Das Problem mit USB-Sticks

In diesem deutschsprachigen Video wird sehr gut veranschaulicht, warum und wie USB Geräte zu einem Sicherheitsrisiko für Unternehmen werden können. Diese Aufklärungsarbeit leisten wir bereits seit 15 Jahren und sensibilisieren Unternehmen und Anwender zu den Risiken im Umgang mit sensiblen Informationen auf USB, Cloud, Netzlaufwerken, sowie Notebooks, Tablet-PCs und co..

Matrix42 Secure Unified Endpoint Management (SUEM) bzw. EgoSecure Data Protection vereinfacht und schützt die digitale Arbeit.

Interpol: So nutzen Hacker die Covid-19-Pandemie aus

Cyberkriminelle haben nach Angaben von Interpol während der Coronavirus-Pandemie vermehrt auch große Unternehmen und wichtige Infrastrukturen ins Visier genommen. Mehrere Mitgliedsstaaten hätten Angriffe mit schädlicher Software auf Regierungs- und medizinische Einrichtungen wie Krankenhäuser gemeldet, teilte die internationale Polizeiorganisation mit. Matrix42 schützt zahlreiche Behörden, Kliniken und Unternehmen gegen Bedrohungen von Innen und Außen.

Schützen auch Sie sich durch automatisierte und integrale Data Protection, sowie Pre- und Post-Infection Lösungen.

https://www.it-markt.ch/news/2020-0805/so-nutzen-hacker-die-covid-19-pandemie-aus

Matrix42 SUEM – Bring together what belongs together

Heute hatte die Matrix42 mit dem Motto “Bring together what belongs together” das neue Release des Secure Unified Endpoint Management (SUEM) vorgestellt.

In dem Release Announcment Webinar erläuterten Miralem Cebic, Horst Droege und Daniel Doering die Mehrwerte des neuen konsolidierten Digital Workspace Produktportfolio im Bereich von SUEM, sowie Hightlights aus den darin enthaltenen Kernkomponenten EgoSecure Data Protection, Empirum und Silverback.

Mit Secure Unified Endpoint Management (SUEM) erhalten Kunden ab sofort eine einheitliche Lösung, die sich aus den Bereichen Unified Endpoint Management (UEM) und Data Security zusammensetzt.

Die Aufzeichnungen finden Sie unter:
DE: https://attendee.gotowebinar.com/recording/4781678621441413384
EN: https://attendee.gotowebinar.com/recording/8281881529487715855

Die 5 größten Datenbrüche des Jahres 2020 (bisher)

Bis jetzt wurden in diesem Jahr fast 16 Milliarden Datensätze gehackt. Darüber hinaus wurden nach Angaben von Forschern allein im 1. Quartal 2020 geklaute 8,4 Milliarden Datensätze veröffentlicht! Diese Zahl ist ein Anstieg um 273% im Vergleich zur ersten Hälfte des Jahres 2019, in der 4,1 Milliarden Datensätze exponiert wurden!

Schützen Sie Ihre Daten!

Matrix42 bietet IT-Sicherheitsmaßnahmen wie Datenverschlüsselung, Zugriffskontrolle, DLP, Pre- und Post-Infection Protection.

Berliner Verwaltung: Datensicherheit im Home-Office

In Zeiten der verstärkten Nutzung von Home-Office gibt es weitere Bedrohungslagen für Unternehmen und Behörden. Die Berliner Verwaltung beschreibt zum Beispiel, wie sie eine bessere Datenschutzkonformität im Home-Office erreicht haben.

“Um das Berliner Landesnetz zu schützen, wurden unsichere Kontakte zu nicht von der Verwaltung geschützter IT, wie z.B. privaten Speichern in einer Cloud oder auf ungesicherten USB-Sticks, verboten.”

https://www.egovernment-computing.de/datenschutzkonform-auch-in-der-coronakrise-a-933006/

Dieses Beispiel sollte als Mindeststandard für Datensicherheit im Home-Office betrachtet werden und kann mit der EgoSecure Data Protection von Matrix42 einfach und effizient realisiert werden.

Schützen Sie Ihre Daten auch in Zeiten von HomeOffice & COVID-19

Die folgenschwere Virus-Attacke auf das Netzwerk des Berliner Kammergerichts ist noch keine sechs Monate her, da riskiert die Justiz den nächsten Krisenfall. Weil aufgrund der grassierenden Coronavirus-Pandemie immer mehr Mitarbeiter nach Hause geschickt werden, beschafft die Senatsverwaltung für Justiz aktuell USB-Sticks „für die häusliche Arbeit“.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/gefahren-durch-homeoffice-wegen-corona-justizverwaltung-riskiert-hacker-angriff-durch-usb-sticks/25650262.html

Hier sollten weitere Maßnahmen getroffen werden. Zum einen ist es wichtig, dass alle Daten der Organisation auf den USB Datenträgern verschlüsselt werden. Moderne Data Protection Lösungen bieten zum Beispiel die Möglichkeit an, dass Daten on-the-fly verschlüsselt werden und ein Dateifilter nur die verschlüsselten Daten aus dem Unternehmen erlaubt. Ebenso sollte der Datentransfer betriebs-/personalratskonform Protokolliert werden. Erst dann ist das Arbeiten mit USB-Sticks nicht nur in COVID-19 & HomeOffice Zeiten sicher! Matrix42 schützt mit Data Protection und Malware Protection ihre IT Systeme im Unternehmen und HomeOffice.

Interessanter Artikel zu Office 365 und Emotet

“Dokumentiert aber wenig bekannt: Den Business-Versionen von Office 365 fehlt eine wichtige Schutzfunktion, die unter anderem Emotet-Infektionen verhindern kann” […] “Damit verdichtet sich der Eindruck, dass es Microsoft vor allem um eines geht: Den Kunden die teuren Enterprise-Lizenzen aufzuzwingen. Wer dafür nicht das Geld auf den Tisch legen will, lebt eben gefährlich. Angesichts von Emotet-Infektionen die Firmen und Organisationen bis in den Ruin treiben können, ist das ein sehr fragwürdiges Vorgehen. Insbesondere weil viele Betroffene gar nicht mitbekommen, dass sie ein Problem haben.”

Verlassen Sie sich nie auf reine build-in Security. Matrix42 bietet Endpoint Security Maßnahmen die nicht nur alarmiert, sondern automatisiert und integral weitere Maßnahmen und Workflows initiert.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Emotet-Sicherheitsrisiko-Microsoft-Office-365-4665197.html

Der Fall Buchbinder: Größtes Datenleck in der Geschichte der Bundesrepublik

Es ist wohl eines der größten Datenlecks in der Geschichte der Bundesrepublik: Persönliche Daten von drei Millionen Kunden der Autovermietung Buchbinder standen wochenlang ungeschützt im Netz.

Ursache des Lecks war ein Konfigurationsfehler bei einem Backup-Server. Es stand der Port 445 offen, der Zugriffe über das Netzwerkprotokoll SMB erlaubt. Deshalb konnte jeder Internet-Nutzer die von Buchbinder auf dem Server abgelegten Dateien herunterladen – insgesamt über 10 Terabyte. Ein Passwort war dafür nicht nötig. Man musste lediglich die IP-Adresse des Servers im Windows-Datei-Explorer eingeben, große Festplatten und ein paar Stunden Zeit zum Download investieren.

Wären die Daten vor dem Backup oder zumindest das Backup selbst verschlüsselt worden, wäre es nicht zu dem Datendiebstahl in diesem Ausmaß gekommen! Daher empfiehlt Matrix42 den Einsatz von Verschlüsselungen auf allen Datenwegen und -ablagen!

https://www.heise.de/ct/artikel/Daten-Leak-bei-Autovermietung-Buchbinder-3-Millionen-Kundendaten-offen-im-Netz-4643015.html

Schwachstelle in Citrix ermöglicht Zugriffe auf Server-Daten

Mehr als 2.000 Server von Behörden, Unternehmen und Krankenhäusern in Deutschland weisen laut einem Bericht eine gefährliche Sicherheitslücke auf. Wie der SWR berichtet, soll seit dem Wochenende ein Code für Schadprogramme im Umlauf sein, die eine Schwachstelle in Software des Netzwerkdienstleisters Citrix ausnützen könnten. Dem Bericht zufolge besteht die Gefahr, dass Hacker sensible Daten stehlen oder manipulieren.

Schützen Sie Ihre Daten vor Datendiebstahl und Manipulation, dann können selbst Hacker nichts mit den gestohlenen Daten etwas anfangen. Sie fragen sich wie? Ganz einfach, durch Verschlüsselung! Aber auch neue Schadprogramme lassen sich durch Anwendungskontrolle und Post-Infection Protection blockieren. Matrix42 hilft Ihnen jederzeit gerne weiter.

https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2020-01/it-sicherheit-citrix-sicherheitsluecke-behoerden-firmen

Daniel’s Data Protection Monat – August 2019

Themen im August 2019:

  • Mentalist + IT Devices = IT Security Paranoia
  • Wenn ein Atomkraftwerk zum Bitcoin-Mining missbraucht wird…
  • Achtung: Emotet hat keine Sommerferien mehr!
  • Auch die Schweiz ist zurzeit mehrfach durch Hackerangriffe betroffen…
  • Sicherheitslücke in Bluetooth-Technologie seit rund 20 Jahren
  • Sommerzeit = Malware-Zeit
  • Veröffentlichungen

Mentalist + IT Devices = IT Security Paranoia

Es gibt einige Dinge, welche einem länger zu denken geben. Bei mir ist es immer noch das Gespräch mit Madou Mann, welcher mir aufzeigte, wie schnell man fremde Passwörter und PIN Codes als Mentalist erraten kann. Und 3 Tage später zeigt auch noch die Sendung des deutschen Magiers Farid einen Chris Ramsey aus Montreal, der auf YouTube über 3 Millionen Abonnenten mit seinem Können begeistert. Das Multitalent hat neun Jahre in Deutschland gelebt. Seine Spezialität: er kommt geheimen Informationen von Fremden auf die Schliche – er kann zum Beispiel ihren Pin-Code vom Handy bloß durch mentale Fähigkeiten herausfinden.

Da stellt mir sich die Frage, wie sicher meine Daten bzw. ich bin, wenn ich durch „Brain-Hacking“ so einfach manipuliert bzw. austrickst werden kann. Bin ich wirklich sicher, wenn ich mein eigenes Passwort oder den PIN-Code kenne? Kann man auch als Mentalist an meine Passwörter kommen? Klar, denn unbewusste Reaktionen und Körpersprache kann einiges verraten. Daher ist es besser, wenn ich mein Zugangsdaten selbst nicht komplett kenne.

Wie kann man Zugangsdaten nutzen, ohne sie selbst zu kennen? Ganz einfach! Zum einen gibt es Password Manager, welche hoch komplexe Passwörter generieren und an jeweilige Anmeldungen übergeben können. Hierbei ist natürlich zu beachten, dass man seine geschützten Passwörter immer bei sich trägt. Zum Beispiel mit einem verschlüsselten Passwort-Container, welcher sich an allen erforderlichen IT Systemen (Windows, MacOS, iOS, Android) öffnen lässt. Zum anderen gibt es aber auch Geräte wie Yubikey’s. Hier werden Anmeldungen mittels Zertifikaten, On-Time-Passwörtern, etc..

Mit einer dieser beiden Maßnahmen kann auch ein Mentalist meine PINs und Passwörter nicht mehr so einfach erraten!

Wenn ein Atomkraftwerk zum Bitcoin-Mining missbraucht wird…

Ermittler des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SGE) durchsuchten am 10. Juli das Kernkraftwerk Jushnoukrainsk. Während der Durchsuchungen wurden zwei maßgeschneiderte Hardware-Rigs für den das „Mining“ von Kryptowährung aus dem Büro 104 im Verwaltungstrakt des Werks beschlagnahmt, ebenso wie Glasfaser- und Netzwerkkabel.

Gut – es gibt in diesem Fall zwar keine Malware-Gefahr oder das Risiko für Datenverluste an sich, aber das Mining kostet nicht nur Strom, sondern auch CPU-Performance, was zu weiteren Problemen führen kann. Anwendungskontrolle, Post-Infektionsschutz und Kommunikationskontrolle können solche unansehnlichen Aktivitäten verhindern.

Achtung: Emotet hat keine Sommerferien mehr!

Es war relativ ruhig die letzten Monate gewesen – aber Emotet ist aus den Sommerferien zurück! Seit einigen Tagen ist die Anfang Juni abgeschaltete C&C-Infrastruktur von Emotet wieder online und liefert Module an noch infizierte Clients aus. Schützen Sie sich vor der Bedrohung durch Data Protection und Post-Infection Protection.

Emotet hatte Anfang des Jahres seine Aktivitäten stark ausgeweitet. Mit gut gemachten Phishing-Mails gelang es dem Schädling immer wieder, in Unternehmen einzudringen. In vielen Fällen wurden dort danach wichtige Daten verschlüsselt und Lösegeld erpresst. Zu den Opfern zählen neben unzähligen kleineren mittelständischen Unternehmen auch Stadtverwaltungen und Krankenhäuser, bei denen dann oft tage- und wochenlang gar nichts mehr ging. Auch Heise.de hatte einen Emotet-Vorfall.

Emotet gilt laut dem deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als eine der größten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit!

Auch die Schweiz ist zurzeit mehrfach durch Hackerangriffe betroffen…

Das Gebäudetechnik-Unternehmen Meier Tobler AG agiert nach einem Malware-Befall vorbildlich und bietet seinen Kunden und Lieferanten Transparenz zu den aktuellen Geschehnissen. Die IT-Infrastruktur wurde durch Hacker-Angriffe lahmgelegt und musste nach dem Ransomware-Befall sukzessive wiederaufgebaut werden. Diese Risiken bestehen besonders bei Firmen, welche sich „nur“ durch Antivirus und Firewall schützen. Ein heutiges erforderliches IT Security Konzept beinhaltet deutlich mehr.

Dieser Vorfall hätte sich unter anderem durch Post-Infection, Application Control, Anomaly-Detection, Data Protection Maßnahmen und co. verhindern lassen können.

Nach der Meier Tobler AG trifft es nun auch die IT Firma Crealogix. Die Firma Crealogix entwickelt IT-Systeme für Banken, nun wurde sie Opfer von Hackern. Es warnt die Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani), dass mehrere namhafte Unternehmen betroffen seien. «Seit Anfang Juli wurden vermehrt Cyber-Angriffe vermeldet, bei denen die Angreifer eine neue Vorgehensweise gewählt haben. Dabei werden Schweizer Unternehmen gezielt mittels schädlicher E-Mails angegriffen.» Sichern Sie sich durch verschiedene Cybersecurity Maßnahmen besser ab. Die meisten Angriffe werden auf den Endpoints vorgenommen.

Hier hilft unter anderem Malware Protection und Data Protection um die Risiken und Folgen dieser Bedrohungen deutlich zu minimieren.

Sicherheitslücke in Bluetooth-Technologie seit rund 20 Jahren

Auf der Usenix-Sicherheitskonferenz in Santa Clara präsentierten Forscher der Universitäten Singapur, Oxford und des Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit in Saarbrücken einen KNOB Angriff auf Blueooth (Key Negotiation Of Bluetooth). Der Angriff basiert auf einer gravierenden konzeptionellen Schwäche der Bluetooth-Spezifikation, die seit dem alten Bluetooth 1.0 – also seit rund 20 Jahren – in allen Versionen des Lokalradios unverändert geblieben ist.

Angreifer könnten damit z.B. Eingaben von Bluetooth-Tastaturen aufzeichnen oder den Internetverkehr von Laptops lesen, die über Bluetooth-Tethering mit Smartphones verbunden sind. Dazu manipulieren sie den Kopplungsprozess, den sie selbst initiieren können Diese Schwachstelle ist sehr schockierend, da sie es Hackern noch einfacher macht, direkt auf Daten, Kommunikation und Anwendungen auf den Endpunkten der Benutzer zuzugreifen. So wäre beispielsweise die Eingabe von Passwörtern hörbar, Internetverbindungen könnten ausspioniert werden und das Eindringen von Malware wäre einfacher.

Sichern Sie sich bestmöglich gegen diese Schwachstellen, indem Sie den Bedarf an Bluetooth untersuchen und nach dem Whitelist-Verfahren gezielte Releases von Bluetooth-Geräten & -Funktionen definieren.

Sommerzeit = Malware-Zeit

Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz warnt vor Malware Befall in der Sommerzeit. Die Sommerferien sind noch in einigen Bundesländern, es herrscht Personalmangel und neue Auszubildende beginnen in Unternehmen. Dies führt zu höheren Risiken in der Cybersecurity. Warum? Ungeschultes oder auch gestresstes Personal ist häufiger ein Opfer von erfolgreichen Malware Infektionen.

Und genau in dieser Sommerzeit warnt CERT-Bund (das Notfallteam des BSI) aktuell vor einer besonders perfiden Ransomware-Variante. GermanWiper zerstört das wichtigste Gut der digitalen Welt – Ihre Daten! Das Zahlen von Lösegeld bringt nichts, da im Gegensatz zu CryptoTrojanern eine Wipeware keine Entschlüsselungsmöglichkeit bietet. In diesem Fall werden Dateien inhaltlich mit Nullen überschrieben und anschließend die Dateiendungen geändert. Warten Sie nicht ab, bis es auch Sie erwischt hat.

Schützen Sie sich durch bessere und automatisierte IT-Security!

Veröffentlichungen

Daniel’s Data Protection Monat – Juli 2019

Daniel Döring – Technical Director Security & Strategic Alliances – Matrix42 AG / EgoSecure GmbH
Daniel Döring – Technical Director Security & Strategic Alliances – Matrix42 AG / EgoSecure GmbH

Themen im Juli 2019:

  • Gefahren werden oft falsch eingeschätzt!
  • Die explodierende Anzahl der Malware-Angriffe
  • Wenn ein Förster die Bundeswehr hackt…
  • Wenn Tastaturen und Mäuse zu Sicherheitsrisiken werden
  • Frank Thelen und die (i)Cloud
  • Studie von Ernst & Young: IT-Sicherheit von Unternehmen eher mau
  • Wenn das Küchenpersonal einen Malware-Befall entdeckt, ist es zu spät!
  • Veröffentlichungen

Gefahren werden oft falsch eingeschätzt!

In sehr vielen Gesprächen (zum Beispiel auf der heise Cyber Security Challenge 2019) musste ich feststellen, dass sich sehr viele Menschen mehr Gedanken über IT Security Bedrohungen machen. Finde ich sehr gut! Schade fande ich aber, dass es mal wieder sehr stark nur in eine Richtung ging – Malware Angriffe! Ja, Malware Angriffe sind heute eines der größten und schmerzhaftesten Bedrohungen. Aber die Frage ist auch, ob Malware nicht einfach Mittel zum Zweck ist? Die Malware ist “nur” die Waffe!

Wenn ein Hacker heutzutage ein Unternehmen ausspionieren oder schädigen möchte, dann macht er sich nicht immer das Leben schwer und versucht Firewall und Co. zu knacken. Er nutzt die Unwissenheit vieler Anwender aus. Heißt, dass gerne auch Angriffe mehrstufig platziert werden. Zum Beispiel wird einfach einem Mitarbeiter über die Schulter geschaut und nach dem verräterischen Hinweis eine Antiviren-Tray-Icon (das Symbol neben der Uhr) geprüft. Dann kenne ich schon einmal meinen größten Feind für einen Malware Angriff. Nun schreibt sich der Hacker eine Malware oder besorgt sich diese aus dem Internet und sucht sich das Opfer. Gerne mal ein Geschäftsführer mit einem Lightweight-Notebook oder Tablet-PC – denn die kommen meist an die meisten Daten. Nun muss man nur noch dem Opfer ein Geschenk mit einem Gerät machen, dass dieser gerne gebrauchen kann. Das Opfer weiß aber dann nicht, dass es sich um manipulierte USB Sticks, USB Netzwerk-Adapter oder Ladekabel handelt. Und schon ist man drin… Aber nicht nur hierüber gelingen heutzutage erfolgreiche Angriffe. Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, ob Sie im Zug, Hotel oder Café wirklich in dem richtigen WLAN surfen? WiFi Hijacking ist nicht unüblich und ermöglicht den Angreifern einiges…

In Den Haag hat die HagaZiekenhuis eine GDPR-Strafe für den Verlust von Patientendaten erhalten. Dies ist das Ergebnis von Untersuchungen der niederländischen Datenschutzbehörde (AP). Die Untersuchung wurde eingeleitet, als dutzende Mitarbeiter des Krankenhauspersonals die Barbie-Krankenakte ohne Berechtigung gesehen hatten. Damit muss das Krankenhaus nun eine Strafe von 460.000 Euro zahlen.

Was lernen wir daraus? Die größte Gefahr ist ein nicht ausreichend geschulter und ungeschützte Anwender!

Die explodierende Anzahl der Malware Angriffe

Diesen Monat hatte es wieder einige Opfer von Malware Angriffen gegeben. Derzeit sind weltweit rund 800 Millionen Malwareprogramme im Umlauf. Dazu zählen neben Viren beispielsweise Trojaner, Spyware, Adware und Ransomware. Schließlich entstehen rund 70 Prozent aller Malware-Angriffe direkt am Endpoint. Rund 60 Prozent werden überhaupt nicht erkannt. Demzufolge gelangen sie direkt ins Netzwerk und breiten sich dort aus.

Zum Beispiel sind Attacken mit Erpresser-Software ein ständiges Problem. Im Juni 2019 hat es mit Wempe eine traditionsreiche deutsche Juwelierkette getroffen. Im aktuellen Fall von British Airways sehen wir, dass keine Antivirenlösung diesen Vorfall erkannt hat. Das modifizierte Skimming-Skript durchlief die wahrscheinlich hohen Sicherheitsvorkehrungen von British Airways. Gegen solche unerwünschten Skripte und Anwendungen helfen vor allem Post-Infektionsmaßnahmen, die das Verhalten von Prozessen und Aktivitäten im Speicher und auf der Festplatte überwachen und bösartigen Code verhindern, dateilose und speicherinterne Angriffe.

Die Malware Varianten von Winnti zeigen, dass hinter den meisten Angriffen organisierte Hackergruppen stecken. Zuerst wurde Winnti nur in der Computerspiele-Welt eingesetzt, um sich virtuell zu bereichern. Danach hat anscheinend eine weitere Gruppierung Winnti zur Industriespionage genutzt. Betroffen sind Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Sie alle haben eines gemeinsam: Der vorhandene Schutz wurde umgangen und die Beseitigung kostete den Unternehmen enorm viel Geld.

Wie geht Winnti vor? Hat die Schadsoftware einen Computer infiziert, verhält sie sich zunächst passiv und wartet auf Steuerbefehle. Danach greifen die Hacker aus der Ferne auf die betroffenen IT-Systeme und -Netzwerke zu und spionieren die Unternehmen auf Dauer gezielt aus.

Was hilft gegen solche Angriffe? Nur eine gesamtheitliche IT-Security Strategie! Zum Beispiel durch ApplicationControl, Data Monitoring, Datenverschlüsselungen, DLP-Maßnahmen, Endpoint Detection & Response, Firewall, NetworkMonitoring, NextGEN Antivirus, Patch-Management, Post-Infection Protection.

Wenn ein Förster die Bundeswehr hackt…

Dass ein Notebook mit als Verschlusssache klassifizierten Daten nicht verschlüsselt ist, ist extrem unschön und fahrlässig.

Aber wie der Förster an das Passwort kam, hat mich extrem geschockt. Es wurde tatsächlich der Benutzername als Passwort verwendet… Das muss man erst einmal erraten – Respekt Herr Förster!

Aber: Nicht nur VS-NfD und personenbezogene Daten müssen verschlüsselt und sicher gelöscht werden. Auch Passwörter müssen sicher sein. Mit einfachen Maßnahmen hätte diese Datenschutz Verletzung nicht stattgefunden.

Wenn Tastaturen und Mäuse zu Sicherheitsrisiken werden

Laut c’t magazine sind nach USB-Moderatoren nun auch Logitech-Tastaturen und -Mäuse anfällig für umfangreiche Angriffe. Das Risiko betrifft jedoch nicht nur Logitech-Geräte.

Empfehlung: Unternehmen sollten kabelgebundene Mäuse und Tastaturen kaufen.

Das Problem ist jedoch, dass die Mitarbeiter ihre eigenen Eingabegeräte (HIDs) im Unternehmen verwenden können. Um dieses Risiko zu vermeiden, wird der BadUSB-Schutz empfohlen. Denn der Einsatz von Tastaturen und Mäusen kann gezielt gesteuert werden, so dass fremde HID-Geräte erst zugelassen werden müssen oder gesperrt werden.

Frank Thelen und die (i)Cloud

Frank Thelen verrät “Ich habe persönliche Foto’s in der (i)Cloud […] Ich speichere meine Daten bei einem zuverlässigen Anbieter mit 2-Wege-Authentifizierung […]”.

Besser hätte ich es gefunden, wenn er sagen könnte: “Ich habe meine persönlichen Foto’s in der Cloud… !Aber!: Ich verschlüssele meine Daten zuverlässig mit einem Schlüssel, welchen nur ich besitze”.

Ich erkläre gerne wie das geht und wie der Vorteil weiterhin besteht, dass man von allen Geräten an seine verschlüsselten Cloud-Daten kommt. 🙂

Achso! Den Zugriff auf die verschlüsselten Cloud-Speicher kann man noch zusätzlich mit einer 2-Faktor-Authentifizierung schützen.

PS: Habe acht vor “Geklaut in der Cloud”! Der seriöseste Cloud-Anbieter kann irgendwann von Hackern angegriffen werden. Daher muss man zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen berücksichten.

Studie von Ernst & Young: IT-Sicherheit von Unternehmen eher mau

Wie kann es sein, dass trotz automatisieren IT-Security Lösungen in Zeiten von Datenverlusten, Malware und Cyberkriminalität so viele Unternehmen sich nicht ausreichend schützen?

Geht man bereitwillig ein, dass Malware, Hacker und DSGVO Strafen zu erheblichen finanziellen Schäden und Ausfällen führen?

Ändern Sie etwas an dieser Situation. Wir beraten Sie gerne!

Wenn das Küchenpersonal einen Malware-Befall entdeckt, ist es zu spät!

Wenn das Küchenpersonal einen Malware-Befall entdeckt, ist es zu spät! Ein ganzer Krankenhausverbund des Deutschen Roten Kreuz (DRK) ist durch eine Malware lahmgelegt worden.

Die komplette IT Landschaft musste abgeschalten werden, damit die Malware sich nicht weiter verbereitet. Aufgefallen ist es, als Mitarbeiter der Küche ihr IT System nicht hochfahren konnten. Auch der Domain Controller (sozusagen das Herzstück der IT) war von dem Angriff auf alle 11 Krankenhäuser und 4 Altenheime betroffen gewesen. Das LKA Saarland hat die Ermittlungen aufgenommen.

Verhindert hätte dieser Vorfall durch Pre- und Post-Infection Maßnahmen werden können. Bei der Masse an täglich neuen Malware Arten, ist ein klassischer NextGen Antivirus alleine auf neue Angriffstechnologien am ersten Tag der Bedrohung machtlos. Gute Post-Infection Maßnahmen erkennen Verhaltensanomalien und blockieren diese, ohne dass die Malware vorher bekannt sein muss.

Veröffentlichungen:

Daniel’s Data Protection Monat – April 2019

Daniel Döring - Technical Director Security & Strategic Alliances - Matrix42 AG / EgoSecure GmbH

Daniel Döring – Technical Director Security & Strategic Alliances – Matrix42 AG / EgoSecure GmbH

Themen im April 2019:

  • Viren, Würmer, Trojaner- Das waren noch Zeiten …
  • Windows 10 1809: USB-Sticks müssen nicht mehr sicher entfernt werden
  • Wenn ein US Secret Service Agent zu schnell handelt
  • Der Mitarbeiter und die IT Risiken

Viren, Würmer, Trojaner- Das waren noch Zeiten …

In den letzten Wochen dachte ich gerne an die Zeit zurück, als Viren noch hauptsächlich Scherzprogramme waren. Damals konnten einfache Antivirenlösungen noch sehr viel gegen diese unschönen Progrämmchen vornehmen. Heute sieht das anders aus! Gruppierungen aus Terroristen, Kriminellen und Regierungen schreiben die katastrophalsten Malware Varianten. Aber auch Leute, die sich einfach nur Bereichern möchten, können ganz einfach im Darknet „Malware-as-a-Service“ bestellen. Das alles führt dazu, dass täglich unzählige neue Bedrohungen, sowie deren Modifikationen entstehen und verbreitet werden.

Jeder wurde zum Angriffsziel – viele Experten bezeichnen diese weltweite Situation schon als Cyberkrieg.

Am Meisten habe ich im April 2019 die Verbreitung von Emotet erwähnt bekommen. Emotet gilt laut dem deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als eine der größten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit und verursacht auch in Deutschland aktuell hohe Schäden. Das BSI warnt ebenfalls vor gezielten Ransomware-Angriffen auf Unternehmen. Mit den Methoden staatlicher Elite-Hacker erpressen Cyberkriminelle immer mehr deutsche Unternehmen; es drohen “existenzbedrohende Datenverluste”.

Daher ist es wichtig, dass man heutzutage über Pre- und Post-Infection-Protection nachdenkt. Pre-Infection-Protection in Form von NextGen AV und Post-Infection-Protection in Form von Überwachung bösartiger Aktivitäten im File-System, Arbeitsspeicher und Co..

Windows 10 1809: USB-Sticks müssen nicht mehr sicher entfernt werden

USB Sticks müssen in Windows 10 nicht mehr sicher entfernt werden.

Schön, dass Microsoft es endlich nach ca. 20 Jahren gelöst hat. Eines ist aber “sicher”: Stellen Sie “sicher”, dass Ihre Daten wirklich sicher auf USB Geräten abgelegt werden. Ganz sicher macht dies die Verschlüsselung von USB Sticks und externen Festplatten. Wir zeigen Ihnen gerne wie!

Der US Secret Service Agent und der USB Stick

Es hört sich wie ein schlechter Witz an: Steckt der Secret Service Agent einen USB Stick an…

Lustig ist die Realität jedoch nicht! Der USB Stick der chinesischen Besitzerin war mit Malware verseucht – und danach auch der Computer des US Secret Service. Es benötigt keine Hacker um Firewalls zu durchbrechen – wenn die größten Schwachstellen durch die eigenen Mitarbeiter entstehen. Daher ist es wichtig, dass Mitarbeiter aufgeklärt werden und Security Maßnahmen wie Zugriffskontrolle und Anwendungskontrolle eingesetzt wird. Des Weiteren ist es wichtig nicht nur auf Antivirus, sondern auch Anti-Malware Maßnahmen zu setzen. Matrix42 bietet hierzu mehrschichtige Schutzmaßnahmen an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Der Mitarbeiter und die IT Risiken

Ich stelle immer wieder fest, dass viele Unternehmen weder technisch noch organisatorisch ausreichend Maßnahmen zur IT Security und DSGVO umsetzen. In diesem Artikel unseres Partners mod-IT (https://www.it-mod.de/von-viren-wuermern-und-trojanern-koennen-sich-unternehmen-vor-malware-schuetzen/) steht sehr gut, was in einer Anwenderschulung aufgezeigt werden sollte.

Der erste Schritt zu mehr IT-Sicherheit wäre beispielsweise, dass Ausschnitte aus eines Datenschutz-Artikels den Mitarbeitern des Unternehmens als Infobrief ausgehändigt werden.

Der zweite Schritt wäre eine generelle Anwenderschulung, was auch im Zuge der DSGVO verargumentiert werden kann.

Der dritte Schritt wäre dann das Aufzeigen gefundener IT Security Ereignisse.

Diese Fakten zum Aufzeigen von Informationen zu Schwachstellen und Risiken liefern unter anderem die Data Protection Monitoring Lösung namens Insight von EgoSecure, sowie die EDR von enSilo der Matrix42.

Daniel’s Data Protection Monat – März 2019

Themen im März 2019:

  • Der Monat der Verschlüsselung
  • Logitech Funktastaturen werden zu Hacker-Tools (BadUSB)
  • Geklaut in der Cloud? Oder Sieger von morgen?
  • Der Streichelzoo der Hacker

Der Monat der Verschlüsselung

Diesen Monat habe ich gespürt, dass sehr viel Aufmerksamkeit auf das Thema der Datenverschlüsselung besteht. Nach meinen Präsentationen und Webinaren wurde verstärkt die Notwendigkeit von Verschlüsselung angesprochen. Viele meiner Gesprächspartner waren überrascht, wie einfach eine Verschlüsselung von Daten im Unternehmen umgesetzt werden kann. Sei es auf USB, CD/DVD, Cloud, lokalen Ordnern, Netzwerk-Ordnern, Festplatten oder auch bei E-Mail.

Nicht erst seit der EU-DSGVO ist die Verschlüsselung von sensiblen Informationen zwingend erforderlich! Auch Edward Snowden hatte schon vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass Daten das Öl der Zukunft sind und diese verschlüsselt werden müssen.

Gute Verschlüsselungslösungen behindern nicht – ganz im Gegenteil, sie können sogar einiges vereinfachen und erleichtern. Beispielsweise habe ich mit einem Klinikum zusammen umgesetzt, dass die Prozesse der sicheren Ablage von Patientendaten im Zuge der Notfallpläne vereinfacht werden. Ebenfalls konnten wir dort den Prozess der Berichtswesen an die jeweiligen Krebsregister sicher, unkompliziert und kostensparend gestalten. Bei Handelsketten haben wir sichergestellt, dass die Kassen-PCs verschlüsselt und somit vor Datendiebstahl geschützt werden – auch nach dem Austausch dieser IT-Systeme. Ebenfalls unterstützen wir bei der sicheren Ablage von Forschungsdaten im Bereich “Autonomes Fahren”. Es gibt noch einiges mehr an Vorteilen im Zuge der transparenten on-the-fly Verschlüsselung zu erzählen. Wir unterstützen Sie gerne bei Fragen und Anregungen zu Verschlüsselungen und Co..

Logitech Funktastaturen werden zu Hacker-Tools (BadUSB)

Eine Logitech-Software zum Konfigurieren von Eingabegeräten ist aus dem Internet angreifbar. Googles renommierter Sicherheitsforscher Tavis Ormandy empfiehlt, die Windows-Konfigurationssoftware Options für Mäuse und Tastaturen von Logitech zu deaktivieren. Als Grund dafür führt er eine Schwachstelle an: Aufgrund einer fehlenden Prüfung nimmt die Software Befehle von beliebigen Websites entgegen und führt Kommandos aus. Auf diesem Weg könnten entfernte Angreifer zum Beispiel Tastaturen fernsteuern und so quasi direkt Schadcode in bedrohte Systeme eingeben.

Eine gepatchte Version ist seitens Logitech verfügbar. Sorgen Sie mit Patch Management dafür, dass Ihre Systeme durch neueste Updates vor Schwachstellen geschützt sind.

Die Matrix42 bietet Patch Management im Bereich UEM, sowie BadUSB Schutz in der Endpoint Security Lösung namens EgoSecure Data Protection.

Geklaut in der Cloud? Oder Sieger von morgen?

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung habe ich einen sehr spannenden Kommentar zum Thema Cloud gefunden. Hier wird folgendes gesagt:” Seine Unternehmensdaten in die Cloud eines Tech-Konzerns zu laden, eröffnet ungeahnte Möglichkeiten. Das Vorgehen birgt aber auch ein Risiko.” Seien auch Sie ein Sieger von morgen – aber schützen Sie bitte Ihre Daten. Gehören Sie nicht zu den vielen Unternehmen, die gar nicht wissen, „was für Schätze sie aus ihren Daten zutage fördern könnten“.

Bevor Sie Cloud Services nutzen, sollten Sie vorab ein Sicherheitskonzept erstellen. Welche Daten werden wir in der Cloud gespeichert bzw. verarbeitet. Welche Risiken können dadurch entstehen? Wie können Sie Ihre Daten in der Cloud schützen – ist eine Verschlüsselung möglich und wenn ja, wie? Erst, wenn Sie wirklich sicherstellen können, dass Sie alle Anforderungen der DSGVO & Co umsetzen können, sollten Sie auch wirklich erst die Cloud Services in Verwendung neben. Wir zeigen Ihnen gerne wie Sie sicher in die Cloud gelangen!

Der Streichelzoo der Hacker

Wenn man die Produktnamen der neuesten Hacker Gadgets liest, denkt man an einen Streichelzoo. Hier fallen Begriffe wie Häschen, Entchen, Schildkröte. Es kommt aber auch ein Ninja vor. Was der im Zoo verloren hat, weiß ich nicht – eventuell geklaute Daten ;).

Aber Scherz bei Seite. Bei BadUSB hat jeder das typische Aussehen der RubberDucky vor Augen. Es gibt aber auch Geräte, die sehen gar nicht wie ein solcher USB Stick aus. Diese Geräte haben zum Beispiel die Bauform eines USB Netzwerkadapter, WiFi Router, USB Ladekabel und so weiter. Für den normalen Anwender sind die Geräte überhaupt nicht zu erkennen, dass es Hacker-Werkzeug ist.

Ich habe mir einige dieser Geräte für Vorführzwecke bezogen. Alles recht einfach, nur beim deutschen Zoll musste bestätigt werden, dass ich es für Präsentationen nutzen werde. Geschockt hat mich der USB-Ninja. Dieses Gerät hat eine erweiterte BadUSB Funktion und kann nun auch Schadcode per Funk infiltrieren bzw. Daten exfiltrieren. Somit sind noch mehr weitere Angriffsmöglichkeiten recht einfach umsetzbar. Ich würde behaupten, dass das dem Hersteller-Kabel ähnlich entsprechende Kabel von Angriffsopfern nicht enttarnt wird bzw. ohne Zweifel weiterverwendet wird. Einzige Lösung: Erweiterte Schnittstellenkontrolle mit der Verwaltung von USB Netzwerkadapter, WiFi, Bluetooth / NFC und Tastatur / Maus.

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Quellen:

  • heise.de
  • FAZ
  • CyberAndResistant.de
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