Schlagwort-Archiv Datenverlust

Daniel’s Data Protection Monat – März 2020

Themen im März:

  • Cyberkriminelle sind bestens auf COVID-19 vorbereitet
  • Biologische vs digitale Viren
  • Malware Gefahr: Home-Office Anwender
  • Risiko: Nutzung privater WLAN-Verbindungen
  • Home-Office: Verschlüsseln Sie Ihre mobilen Arbeitsplätze
  • Berliner Justiz: USB-Sticks „für die häusliche Arbeit“
  • TeleTrust: In Krisen ist man füreinander da!
  • Veröffentlichungen

Aufgrund der aktuellen Situation der COVID-19 Pandemie gibt es einige Themen, welche zu einer neuen digitalen Arbeitsweise führen. Aus dem Grund gibt es im März 2020 neue Herausforderungen im Zuge der Datensicherheit. Diesbezüglich möchte ich den “Daniel’s Data Protection Monat” im März 2020 dem Thema “sicheres digitales Arbeiten während der Corona Krise” widmen.

Cyberkriminelle sind bestens auf COVID-19 vorbereitet

Sämtliche Unternehmen kämpfen mit Herausforderungen bei der Umstellung Ihrer Mitarbeiter auf Home-Offices. Eine andere Branche hat sich dagegen bereits bestens vorbereitet.

Cyberkriminelle versuchen seit geraumer Zeit die Angst und Hysterie für großangelegte Cyberangriffe auszunutzen. Zum Einsatz kommt quasi das komplette Portfolio an Schadsoftware. Ein Beispiel sind Phishing-Angriffe, andere Beispiele sind Fake Apps, die Infografiken zu Fallzahlen des Corona Virus anzeigen, aber als Schadprogramm fungieren.

Biologische vs digitale Viren

Biologische und digitale Viren haben sehr viel gemeinsam – u.a. ist es tragisch für Einzelschicksale, aber fatal für die Wirtschaft und Gesellschaft… Erst einmal muss der Virus entdeckt werden und ein Gegenmittel gefunden wird. Bis es soweit ist, vergeht einiges an Zeit und der Virus kann sich ungehindert ausbreiten. Bis es ein Gegenmittel gibt, ist es wichtig, dass die Ausbreitung reduziert wird, Symptome behandelt und gestoppt werden. Pre-Infection ist das so genannte Händewaschen / -desinfizieren und Vermeiden von Krisengebieten – in der IT ist dies Application Control, Backup, Device Control und co.. Bei biologischen Viren behandelt man mit Medikamenten und bei digitalen Viren durch Post-Infection Protection wie automatisierter EDR und ebenfalls Application Control. Damit man in der digitalen Welt nach einem Befall wieder schnell auf die Beine kommt, ist es auch per Unified Endpoint Management möglich, dass geschädigte Systeme schnellst möglich wieder einsatzbereit sind – das nennt sich ‘Cyber Resilience’, also die Widerstandsfähigkeit gegen neue Bedrohungen.

Kennen Sie das Prinzip von Grippeviren?

Diese verändern sich jedes Jahr, tricksen die Immunabwehr aus und verbreiten sich rasend schnell. So ähnlich verhält es sich auch mit Malware. Emotet und Co. werden immer raffinierter, wandeln ihre Angriffsmuster und umgehen selbst KI-basierte Schutzmaßnahmen. Cybersicherheitsforscher haben mehrere gefälschte COVID-19 Tracker-Maps identifiziert, die die Computer von Personen beim Öffnen mit Malware infizieren. Diese Taktik ist eine von vielen Möglichkeiten, wie Hacker und Betrüger die Ängste der Menschen vor dem Coronavirus ausnutzen, um Malware zu verbreiten.

Die Auswirkungen der Corona Krise sind in allen Branchen zu spüren.

Ich finde es gut, dass mein Arbeitgeber (Matrix42) sich rechtzeitig auf Ernstfälle vorbereitet und diese auch ernsthaft vor den stärkeren gesetzlichen Bestimmungen geprüft hatte. Als Unternehmen, welches seinen Kunden das “Secure and Modern Digital Workspace” ermöglicht, stellten wir beim “Corona Stresstest Tag” uns selbst unter Beweis, dass der moderne Arbeitsplatz ohne gebundene Orte (Büros) möglich ist. Und da sehe ich die Zukunft unabhängig der COVID-19 Thematik. Schon 2004 habe ich bei einer Veranstaltung namens “Das Büro der Zukunft” meines damaligen Arbeitgebers aufzeigen dürfen, wie mobiles und sicheres Arbeiten gestaltet werden kann. Ich sehe eine definitive Chance, dass wir aus den aktuellen Zeiten der Quarantäne und co. auch unsere Erfahrungen und Lehren für eine modernere und sichere digitale Arbeitswelt ziehen werden.

Malware Gefahr: Home-Office Anwender

Viele Unternehmen trifft in der aktuellen Phase der Corona Krise es unerwartet und folgenreich – Malware Angriffe!

Die meisten Angriffe sind auf die Endgeräte zurück zu führen. Besonders Geräte, welche sich nicht nur im Unternehmen, sondern auch unterwegs und im Homeoffice befinden, sind von dieser Bedrohung betroffen. Von hier aus kann es dann die komplette IT-Infrastruktur betreffen, wenn Zugriffe auf Firmenanwendungen und VPN-Einwahlen vorgenommen werden.

Schützen Sie sich und Ihre Endgeräte durch Endpoint Security und Endpoint Management in integralen und automatisierten Ansätzen. Somit werden viele Schäden vermieden oder sofort wieder beseitigt.

Sollte es jedoch zu einem Befall von Ransomware kommen, zahlen Sie bitte nie Lösegeld bei Cyberangriffen – sonst unterstützen Sie die falschen Leute und Organisationen! Investieren Sie lieber in proaktive und reaktive Sicherheitsmaßnahmen, welche integral und automatisiert Bedrohungen reduzieren und im Worst Case sofort wieder Ihre IT-Systeme einsatzbereit machen – dies nennt sich Cyber Resilience.

Risiko: Nutzung privater WLAN-Verbindungen

Forscher entdeckten ernsthafte Schwächen in WPA2, einem Protokoll, das alle modernen geschützten Wi-Fi-Netzwerke sichert.

Ein Angreifer, der sich in Reichweite eines WLAN des Opfers befindet, kann diese Schwächen mit Hilfe von Key-Re-Installations-Angriffen (KRACKs) ausnutzen. Konkret können Angreifer diese neuartige Angriffstechnik nutzen, um Informationen zu lesen, die zuvor als sicher verschlüsselt galten.

Dies kann missbraucht werden, um sensible Informationen wie Kreditkartennummern, Passwörter, Chat-Nachrichten, E-Mails, Fotos usw. zu stehlen. Der Angriff funktioniert gegen alle modernen geschützten Wi-Fi-Netzwerke.

Moderne Data Protection Lösungen ermöglichen, dass WiFi Hijacking nicht durchgeführt werden kann, da die WLAN-Zugriffe der kontrollierten Endgeräte per Whitelist auf MAC-Adressen des Routers, SSID, Verschlüsselungsmethoden und co vorgegeben werden können.

Home-Office: Verschlüsseln Sie Ihre mobilen Arbeitsplätze

Schon wieder führte ein nicht ausreichend verschlüsseltes Notebook der Bundeswehr zu Schlagzeilen. Auf einem alten Laptop der Bundeswehr fanden IT-Experten unter anderem eine Anleitung, wie man das Flugabwehrsystem Ozelot im Notfall zerstört. 90 Euro hat das gebrauchte Gerät gekostet. Dabei lassen sich Daten und Datenträger automatisiert und ohne Einbußen der Produktivität verschlüsseln.

Da viele Unternehmen ihre Mitarbeiter zu Zeiten der Corona Pandemie ins Home-Office senden, ist es wichtig, dass die IT Systeme ausreichend durch Festplattenverschlüsselung geschützt sind. Hierbei ist es zu empfehlen, dass neben der Verschlüsslung der Datenträger ebenfalls eine PreBoot Authentifizierung vor dem Start des Systems stattfindet.

Berliner Justiz: USB-Sticks „für die häusliche Arbeit“

Die folgenschwere Virus-Attacke auf das Netzwerk des Berliner Kammergerichts ist noch keine sechs Monate her, da riskiert die Justiz den nächsten Krisenfall. Weil aufgrund der grassierenden Coronavirus-Pandemie immer mehr Mitarbeiter nach Hause geschickt werden, beschafft die Senatsverwaltung für Justiz aktuell USB-Sticks „für die häusliche Arbeit“.

Hier sollten weitere Maßnahmen getroffen werden. Zum einen ist es wichtig, dass alle Daten der Organisation auf den USB-Datenträgern verschlüsselt werden. Moderne Data Protection Lösungen bieten zum Beispiel die Möglichkeit an, dass Daten on-the-fly verschlüsselt werden und ein Dateifilter nur die verschlüsselten Daten aus dem Unternehmen erlaubt. Ebenso sollte der Datentransfer betriebs-/personalratskonform protokolliert werden. Erst dann ist das Arbeiten mit USB-Sticks nicht nur in COVID-19 & Home-Office Zeiten sicher!

TeleTrust: In Krisen ist man füreinander da!

In Zeiten von Krisen muss man zusammen sich gegenseitig unterstützen. IT Security Association Germany (TeleTrusT) hat auf ihrer Homepage zusammengefasst, welche Mitglieder einen Beitrag zur COVID-19 Krise leisten. Matrix42 unterstützt Homeoffice Anwender mit kostenfreier Datensicherheit. Matrix42 bietet eine bis zum 31.12.2020 kostenfreie myEgoSecure-Version. MyEgoSecure ist ein All-in-one-Rundumpaket inklusive Applikationskontrolle, Verschlüsselung, Password Manager, Schnittstellenkontrolle und Green-IT bzw. optionalen Virenschutz – auch für Standalone Systeme und BYOD.

https://www.teletrust.de/kostenfreie-it-sicherheitsloesungen/

Veröffentlichungen:

https://www.all-about-security.de/unter4ohren/single/unterschiede-zwischen-klopapier-viren-und-emotet-keine

https://blog.matrix42.com/de/2020/03/16/cyber-resilience-strategien-fuer-maximale-it-sicherheit/

Daniel’s Data Protection Monat – Februar 2020

Themen im Februar:

  • Malware legt US Gas-Pipeline Betreiber lahm
  • PhotoSquared Datenbank mit 94,7 GB Daten ungeschützt im Netz
  • Auch gut gemeinter Datenklau rechtfertigt fristlose Kündigungen
  • Des Hackers Lieblingsgadget kommt in Umlauf
  • USA klagen chinesisches Militär wegen Datenklau an
  • Corona-Virus infiziert auch die digitale Welt
  • Veröffentlichungen

Malware legt US Gas-Pipeline Betreiber lahm

Laut einem Gutachten, das von der Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) des US-Heimatschutzministeriums veröffentlicht wurde, hat die Lösegeldforderung eine unbenannte Erdgasverdichteranlage infiziert. Der Angriff begann mit einem böswilligen Link in einer Phishing-E-Mail, der es den Angreifern ermöglichte, einen ersten Zugang zum IT-Netzwerk der Organisation zu erhalten und später auf das OT-Netzwerk des Unternehmens zuzugreifen. Schließlich wurden sowohl das IT- als auch das OT-Netzwerk mit dem infiziert, was der Berater als “commodity ransomware” bezeichnete.

Die Infektion des OT-Netzwerks führte dazu, dass die Ingenieure den Zugang zu mehreren automatisierten Ressourcen verloren, die Echtzeit-Betriebsdaten von Geräten innerhalb des Kompressionsbetriebs der Einrichtung lesen und aggregieren. Zu diesen Ressourcen gehörten Mensch-Maschine-Schnittstellen oder HMIs, Datenhistoriker und Polling-Server. Der Verlust dieser Ressourcen führte zu einem teilweisen “Sichtverlust” für die Ingenieure.

Das Personal der Einrichtung reagierte darauf mit einer “absichtlichen und kontrollierten Abschaltung des Betriebs”, die etwa zwei Tage dauerte. Kompressionseinrichtungen an anderen geographischen Orten, die mit der gehackten Einrichtung verbunden waren, wurden ebenfalls abgeschaltet, was dazu führte, dass die gesamte Pipeline zwei Tage lang nicht betriebsbereit war. Danach wurde der normale Betrieb wieder aufgenommen.

Fazit: Durch einen Phishing-Angriff gelangte die Ransomware von der IT Infrastruktur in die OT Umgebung. Es war mal wieder ein unbewusster Klick eines Mitarbeiters, der dieses mal dazu führte, dass der Pipeline Betreiber zu einer Zwangspause gezwungen wurde. Neben Sensibilisierungen hätten hier weitere Endpoint Security Maßnahmen den Anfang des Übels vermeiden können. Wenn der Virenscanner die Malware nicht findet, verhindern Post-Infection Protection und auch Anwendungskontrollen die weitere Ausführungen ungewollter Schadcodes.

PhotoSquared Datenbank mit 94,7 GB Daten ungeschützt im Netz

Durch einen ungesicherten Amazon Web Services (AWS) Speicher waren persönlichen Daten und Bilder tausender Kunden einer beliebten Foto-App zugänglich.

Forscher von vpnMentor fanden heraus, dass eine falsch konfigurierte S3-Datenbank der Firma PhotoSquared ohne jeglichen Passwortschutz online gelassen wurde.

Die S3-Datenbank speicherte 94,7 GB Daten und enthielt über 10.000 Datensätze von November 2016 bis Januar 2020. Die Benutzerfotos, Bestellunterlagen, Quittungen und Versandetiketten wurden alle durch das Datenleck freigelegt.

Dieser Datenverlust ist sehr bitter, da weder Verschlüsselung noch starke Passwörter verwendet wurden. Dennoch hätte der Vorfall so leicht vermieden werden können… Aber sicher wurde gesagt, “wir haben keine schützenswerten Daten”, so dass der Blick auf eine gesamtheitliche IT-Sicherheitslandschaft nicht vertieft wurde.

Auch gut gemeinter Datenklau rechtfertigt fristlose Kündigungen

Mit einem privaten Daten-Stick lud der Mitarbeiter einer Softwarefirma im Kreis Siegburg von einem verschlüsselten Rechner des Kunden die Namen, Adressen und Bankverbindungen von zwei Vorstandsmitgliedern herunter. Dann nutzte er diese Daten, um von einem Computer in einem Spielcasino aus im Namen der Vorstandsmitglieder Kopfschmerztabletten zu bestellen. Die damit verbundene Botschaft:

“Datenmissbrauch kann Kopfschmerzen verursachen.“

Die Softwarefirma kündigte ihrem Mitarbeiter daraufhin fristlos, der Mann klagte – und verlor. Als Angestellter sei er verpflichtet, Rücksicht auf die Interessen des Arbeitgebers zu nehmen, erklärte das Gericht. Schützen Sie sich vor Datenklau und Co..

Des Hackers Lieblingsgadget kommt in Umlauf

Letztes Jahr haben auf den Matrix42 Experience Days Carsten Maceus und Daniel Döring in der Live Hacking Demo das erste Mal externe und interne Bedrohungen durch Malware und manipulierte USB-Ladekabel gezeigt. Nun gibt es diese Hacking-Kabel auch schon mit WLAN, damit die Angriffe aus größeren Distanzen durchgeführt werden können. Hacker werden für gezielte Angriffe auf Unternehmen immer einfallsreicher. Schützen Sie sich proaktiv!

USA klagen chinesisches Militär wegen Datenklau an

Vier chinesische Soldaten sollen Daten von 150 Millionen US-Bürgern gehackt haben. Dafür müssen sie sich nun vor Gericht verantworten. Die US-Justiz bewertet den von Peking unterstützten Großangriff auf den Finanzdienstleister Equifax als eins der größten Datenlecks aller Zeiten.

Die USA hätten die Bürgerdaten durch integrale Sicherheitsmaßnahmen wie Verschlüsselung, Data Loss Prevention, Data Monitoring, Anomalie Erkennung und Post-Infection Protection vor den Hackern schützen können. Am besten gelingt das, wenn diese Lösungen integral, automatisiert und einfach bedienbar sind.

Corona-Virus infiziert auch die digitale Welt

Die Angst vor dem Coronavirus versetzt viele Leute in Alarmbereitschaft. Die weltweite Aufmerksamkeit für den Krankheitserreger nutzen kriminelle Gruppen nun, um über das Internet Schadsoftware zu verbreiten.

Dieses Beispiel zeigt mal wieder, wie Cyber-Kriminelle die Neugier von Menschen ausnutzen, um Malware zu verteilen. Das Risiko, dass Schadsoftware auf Ihren IT-Systemen landet ist hoch. Daher ist es wichtig, dass Sie vorzeitig handeln und Ihre Daten vor unberechtigten Zugriffen schützen

Veröffentlichungen

Security-Insider: Sicherheit und Produktivität am mobilen Arbeitsplatz

Aus Angst vor Produktivitätsverlusten lösen viele Unternehmen das Sicherheitsproblem bei mobilen Arbeitsplätzen so, dass sie den Mitarbeitern zum Beispiel lokal administrative Rechte gewähren. Besser wäre es, den modernen Arbeitsplatz aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und ihn insgesamt deutlich sicherer zu gestalten.

https://www.security-insider.de/sicherheit-und-produktivitaet-am-mobilen-arbeitsplatz-a-853067/

Handelsblatt / Trend Report: Interview zu “Datenbewegungen und Manipulationen erkennen”

Die TREND-REPORT-Redaktion sprach mit Daniel Döring, Technical Director Security & Strategic Alliances bei der Matrix42 AG, über Data-Loss-Prevention-Lösungen und Datensicherheit.

Lesen Sie die Antworten zu folgenden Fragen:

Herr Döring, hundertprozentige IT-Sicherheit gibt es nicht – wie können Unternehmen zeitgemäß auf die neusten Bedrohungspotenziale reagieren?

Wenn es passiert ist: Welche technischen Möglichkeiten gibt es, um Ausfallzeiten zu minimieren?

Warum lohnt es sich, Data-Loss-Prevention-Lösungen zum Einsatz zu bringen?

Inwieweit kann der Schutz vor Datenverlust in den Arbeitsalltag integriert werden?

Zum Interview:

Studie „DSGVO-Index“: Unternehmen in Deutschland haben Nachholbedarf

Laut der Studie „DSGVO-Index“ des Marktforschungsunternehmens techconsult haben 18 Prozent der 259 befragten Unternehmen aus Deutschland noch nicht angefangen, die Inhalte der DSGVO umzusetzen.

Bis heute haben nicht alle Unternehmen in Deutschland die DSGVO-Vorgaben umgesetzt. Einige Branchen weisen sogar erhebliche Defizite auf. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie.

EINE GROSSE HERAUSFORDERUNG? NEIN!

Erreichen Sie Konformität ohne Effizenzverlust.

Artikel 32 der EU-DSGVO – Angriffe durch Datenverschlüsselung verhindern: Schützen Sie Datenspeichergeräte durch Implementierung von Cloud Encryption, Device Encryption, Folder Encryption, HDD Encryption, Mail Encryption, Networh Folder Encryption, etc..

Artikel 34 der EU-DSGVO – Überwachung der Datenverletzung ohne Verschlüsselung: Überwachen Sie die Datenübertragung durch die Audit Funktionen. Es gibt z.B. in der EgoSecure Data Protection einen Bericht über unverschlüsselte Dateiübertragungen, der in der Plattform vorprogrammiert ist.

Artikel 32 und 25 der EU-DSGVO – Priviligierte Benutzerzugriffskontrolle: Access Control und Application Control sorgen dafür, dass niemand unbefugten Zugriff auf Anwendungen, Geräte oder bestimmte Dateitypen erhält.

Artikel 30 und 33 der EU-DSGVO – Auditdaten und Kontrolle: Überwachen Sie die Datenübertragung in Echtzeit. Senden Sie Benachrichtigungen bei spezifischen Verhaltensweisen.

Möchten Sie weitere Informationen zu EgoSecure Data Protection im Umfeld des EU-DSGVO? Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung!

Quellen:

DSGVO: Unternehmen in Deutschland haben Nachholbedarf

https://egosecure.com

59.000 Datenverletzungen gemeldet, 91 Geldbußen seit der DSGVO verhängt

Seit der Verabschiedung der DSGVO der EU am 25. Mai 2018 wurden Datenschutzbehörden in ganz Europa mehr als 59.000 Benachrichtigungen über Verstöße gegen Datenverstöße gemeldet. Die DS-GVO ist eine Datenschutzrichtlinie für Nutzer und Datenschutz, die am 25. Mai in der Europäischen Union in Kraft getreten ist und den Datenschutz von EU-Bürgern sowie den Export personenbezogener Daten außerhalb der EU- und EWR-Gebiete zum Gegenstand hat. Die Niederlande, Deutschland und das Vereinigte Königreich führen die Rangliste mit rund 15.400, 12.600 und 10.600 gemeldeten Verstößen an, wie in einem Bericht der globalen Anwaltskanzlei DLA Piper beschrieben.

Erschreckende Bilanz… Schützen Sie sich vor Datenverlust mit den Lösungen der Matrix42! EgoSecure unterstützt DSGVO-Maßnahmen, sowie DLP. enSilo verhindert den Befall mit Malware. Wir helfen gerne weiter. https://matrix42.com

Quelle:

https://www.bleepingcomputer.com/news/security/59k-data-breaches-reported-91-fines-imposed-since-gdpr-enactment/

Deutsches Ärzteblatt: Datenschutz: Jeder Einzelne ist in der Pflicht

Vor dem Hintergrund des Datendiebstahls und der Veröffentlichung sensibler Daten von Prominenten auf dem Kurznachrichtendienst Twitter ist auch der Gesundheits­bereich erneut in den Fokus der Diskussion gerückt, denn der digitale Datenaustausch und die Entwicklung elektronischer Patientenakten sind zentrale Themen der aktuellen Gesundheitspolitik.

EGOSECURE HEALTH-CARE-DATA ist eine voll integrierte Gesamtlösung für den gesetzeskonformen Datenschutz in Krankenhäusern und Praxen. Sie kann schnell und weitgehend ohne externe Hilfe installiert werden und bietet schon nach der einfachen Basisinstallation einen umfassenden Schutz. Die Administration findet über eine zentrale Management-Konsole intuitiv statt – teure und zeitraubende Schulungen sind nicht nötig.


Weitere Informationen:

https://egosecure.com/de/loesungen/branchen/health-care-data/


Artikel:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100218/Datenschutz-Jeder-Einzelne-ist-in-der-Pflicht

Tagesschau – Internetkriminalität: Experten nennen es Doxxing

Wie nennt man es, wenn private Daten unerlaubt im Netz landen? Hack? Oder Cyberattacke? Experten sprechen im vorliegenden Fall von Doxxing. Das Wort stammt von “docs” = “Dokumente”.

Der Schutz der Privatsphäre wird in Deutschland unter anderem durch das im Grundgesetz garantierte Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis gewährleistet. Bei der jüngsten Online-Attacke ging es den Tätern vor allem darum, diesen Schutz der Privatsphäre zu verletzen und möglichst viele personenbezogene und vertrauliche Daten von Politikern und Prominenten, die oft von rechts attackiert werden, öffentlich zu machen.

Im Gegensatz zu Leaks von Whistleblowern wie dem ehemaligen NSA-Mitarbeiter Edward Snowden geht es beim Doxxing (auch Doxing geschrieben) um personenbezogene Daten. Die Betroffenen sollen im Netz vorgeführt werden. Außerdem wollen die Täter einen Missbrauch der Daten ermöglichen.

Schützen Sie Ihre sensiblen Daten gegen Doxxing.

Für Unternehmen und Behörden können Angriffe durch z.B. Datenverschlüsselungen verhindert, Anomalien erkannt und beseitig und Malware geblockt werden. Dies und viele weitere Schutzfunktionen (wie z.B. DLP) bietet Matrix42 mit EgoSecure und enSilo.

Privatanwender erhalten mit der EgoSecure Home Data Protection optimalen und effizienten Schutz vor Doxxing.

Die Welt der Hacker USB Gadgets

Hacker werden immer einfallsreicher… Die Liste der Hacker Gadgets über USB & Co ist erschreckend lange. Hier ein paar Beispiele: 

Der USB-Killer – https://youtu.be/X4OmkBYB4HY

Dieses Gerät zerstört die Hardware über einen mittels USB abgegebenen Kurzschluss.

Der USB-Ninja – https://www.youtube.com/watch?v=Le6LP43SHcM&feature=share

Nach dem Motto: „Brauchst du ein Ladekabel? Ich schenke dir meines.“ Das Opfer eines USB-Ninja-Angriffes denkt, dass jemand ihm einen Gefallen getan hat. Dabei liegt der Gefallen auf der anderen Seite.

Ähnlich auch das Beispiel mit manipulierten USB-to-Ethernet Adaptern (z.B. LAN-Turtles).

Angriffsziel: VIP User mit Tablet-PCs oder Lightweight Notebooks ohne eingebauten LAN Adapter – u.U. die Mitarbeiter mit den sensibelsten Daten eines Unternehmen.

Meine Tipps zu diesen USB Gadgets: 

– Gegen Geräte wie USB-Killer helfen Maßnahmen wie Backups und Ablage sensibler Daten in (verschlüsselten) Netzwerkpfaden –  nicht lokal. Dann ist „nur“ die einzelne Hardware schrott.

– Gegen dauerhaftes Ausspionieren und Manipulieren durch Bad-USB, LAN-Turtle, USB-Ninja, WiFi-Hijacking und Co. (was ich deutlich schlimmer empfinde) helfen Endpoint Security Lösungen mit ausgeklügelter Schnittstellenkontrolle.

Meine langjährige Meinung ist die, dass ein mehrschichtiges Schutzkonzept das Risiko von Datenverlust und Haftungsrisiken (DSGVO) sehr stark und effizient mindert. 

Es weicht zwar gerade von dem ursprünglichen Thema des manipulierten Geräten ab – aber Viren und Malware können auch über diese Gadgets an IT Systeme gelangen. Dabei wurde mir erzählt, dass ein vermeindlicher IT Security Spezialist behauptet hat, dass Anti-Virus und Malware-Protection durch gesunden Menschenverstand abgelöst werden kann – solche Aussagen finde ich fatal! Selbst IT Experten werden oft von Malware Befall betroffen.

Schon mit einfachen Maßnahmen steigt das Datenschutz-Niveau – auch ohne Produktivitätsverlust.

EgoSecure Data Protection erfüllt mehr als der vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik definierte Mindeststandard für Schnittstellenkontrolle.

Eine passende Webinar-Aufzeichnung zu diesem Thema: https://youtu.be/dnGWzViq5nc 

heise.de: IT-Sicherheit im Krankenhaus: Neue Firewall oder neuer Computertomograph?

Datenschutz ist ein Grundrecht aller Menschen in Deutschland. Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte tragen die Verantwortung für die Daten, die ihnen von ihren Patienten anvertraut werden. Gerade Gesundheitsdaten sind besonders sensibel und für einige dubiose Akteure sehr interessant, da man sie z. B. für Marketingzwecke oder auch an Versicherungen verkaufen kann. Bereits 2008 wiesen die kassenärztlichen Vereinigungen der verschiedenen Bundesländer auf die Aspekte des Datenschutzes und der Datensicherheit hin und schlugen dabei ganz konkrete organisatorische und technische Maßnahmen vor (vgl. Informationen auf den Websites der verschiedenen kassenärztlichen Vereinigungen).

Cyberkriminelle, die Patientendaten stehlen. Erpresser, die Daten verschlüsseln. Hacker, die medizinische Geräte manipulieren. Die Szenarien sind beunruhigend – und sie sind real. Laut “Krankenhausstudie 2017” der Unternehmensberatung Roland Berger waren 64 Prozent der deutschen Krankenhäuser schon einmal Opfer eines Hackerangriffs. “IT-Sicherheit ist für viele Kliniken noch immer Neuland”, titelte kürzlich die Ärzte-Zeitung.

Angriffsziel Krankenhaus

Dem Landeskriminalamt (LKA) Hessen sind nach eigenen Angaben “keine Cyberattacken oder -angriffe auf Krankenhäuser bekannt”. Zwar bemerkten Klinikbetreiber “fast täglich” Angriffe auf ihre IT, diese könnten aber “zum größten Teil durch die dort bestehende Sicherheitsstruktur abgewehrt werden”. Dass Kliniken gefährdet sind, bestreitet auch das LKA nicht: “Krankenhäuser gehören definitiv zu den Angriffszielen von Cyberkriminellen”, heißt es in Wiesbaden. Sollten die Angriffe erfolgreich sein, “entsteht nicht nur ein finanzieller Schaden; vielmehr können durch Störungen der medizinischen Versorgung lebensbedrohliche Situationen entstehen”.

Schwachstelle Mitarbeiter

Eine “Risiko-Analyse Krankenhaus-IT” des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Schwachstellen identifiziert: Nicht nur veraltete Technik, unzureichende Schutzmechanismen und unterbliebene Tests stellen eine Gefahr dar – sondern auch “die Unzufriedenheit von Mitarbeitern”.

Die Lösung heißt EgoSecure HEALTH-CARE-DATA!

EGOSECURE HEALTH-CARE-DATA ist eine voll integrierte Gesamtlösung für den gesetzeskonformen Datenschutz in Krankenhäusern und Praxen.

Quellenangaben:

  • https://www.heise.de/newsticker/meldung/IT-Sicherheit-im-Krankenhaus-Datenklau-Erpressung-Systemstillstand-4156152.html
  • https://egosecure.com/de/loesungen/branchen/health-care-data/

Staatsanwaltschaft ermittelt: Datenpanne beim sächsischen Verfassungsschutz

Und wieder mal ein Datendiebstahl durch Innentäter per USB Gerät. Es hätte dies wie auch im Beitrag des MDR verhindert werden können. Ein Systemadministrator des sächsischen Verfassungsschutzes hat sich nach MDR-Informationen unerlaubt Zugriff auf Personaldaten verschafft. Wie konnte das in der sensiblen Arbeitsumgebung der Sicherheitsbehörde passieren?

Wie kann es überhaupt technisch möglich sein, dass ein Mitarbeiter in der sensiblen Arbeitsumgebung des Verfassungsschutzes unerlaubt Daten auf einen USB-Stick kopiert? Offenbar ohne, dass ihm der Zugriff auf die Ordner verweigert wird oder sein Tun Alarm auslöst?

USB-Ports sperren, nur bestimmte USB-Sticks zulassen, bei Zuwiderhandlung Alarm auslösen – das alles ist technisch möglich. So sagen es IT-Sicherheitsexperten. Auch eine Orientierungshilfe der Landesdatenschutzbeauftragten zum Thema empfiehlt gerade öffentlichen Behörden, den Zugriff auf USB-Anschlüsse zu beschränken.

Was seine Beweggründe gewesen sein könnten

In dem Arbeitsgerichtsprozess, in dem die Kündigung des Mitarbeiters aus dem Verfassungsschutz verhandelt wird, spielt all das keine Rolle. Vor Gericht ist der Mann nicht selbst erschienen, sondern nur sein Anwalt und die Vertreterin des Freistaats Sachsen. Zumindest wird über die Gründe gesprochen, die der Verfassungsschutzmitarbeiter für sein Tun hatte. Er habe vergeblich auf berufliches Vorankommen gehofft und sich über seine Stellung im Amt informieren wollen, sagt der Anwalt des Mannes vor Gericht zum Motiv seines Mandanten. Dazu habe der Administrator wissen wollen, welche Daten in der Behörde über ihn gespeichert worden seien.

Die richtige Lösung macht den Unterschied

Mit den mehrschichtigen Schutzmaßnahmen von EgoSecure lassen sich Datenpannen verhindern und das auf die ‚schöne‘ Art.

Selbst bei Benutzern mit Administrator Rechten kann EgoSecure Data Protection im Gegensatz zu vielen anderen Lösungen Zugriffe auf USB, Cloud, Netzwerk & Co. kontrollieren, protokollieren, filtern und verschlüsseln.
Wir beraten Sie gerne.

Weiterlesen:

https://www.mdr.de/nachrichten/vermischtes/datenpanne-verfassungsschutz-sachsen-100.html

▶ Prävention und Nachvollziehbarkeit von Datenverlusten – EgoSecure Endpoint – Auszug Webinar – YouTube

In diesem Auszug eines Webinares sehen Sie die Maßnahmen der Nachvollziehbarkeit und Prävention von Datenverlusten bzw- diebstählen.
Wenn ein Datenverlust im Unternehmen ensteht, muss nach § 42a des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) die Nachvollziehbarkeit gewährleistet sein, welche Daten von diesem Vorfall betroffen waren und ob Dritte in Besitz dieser Daten gelangen können.
Generell sollte es jedoch erst gar nicht zu einem Verlust von Daten kommen. Hier schützen die Maßnahmen der Lösung EgoSecure Endpoint vor den meisten Gefahren an Endgeräten.

Aufnahmedatum: 12.12.2014
Sprache: Deutsch
Herausgeber: EgoSecure GmbH
Sprecher: Daniel Döring (Head of Professional Services)

▶ Prävention und Nachvollziehbarkeit von Datenverlusten – EgoSecure Endpoint – Auszug Webinar – YouTube.

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