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Daniel’s Data Protection Monat – Mai 2020

Auch in schwierigen Zeiten muss man sein Leben genießen. Am besten mit dem Schutz von Matrix42 und einem i(ce)CAFE*-Prinzip.

*i.C.A.F.E. ist das Prinzip, auf dem EgoSecure Data Protection basiert. 😀

Themen im Mai 2020:

  • Zurück zur neuen “Normalität”…
  • Malware-Infektionen bei Fresenius zeigen die Wichtigkeit der Cyber-Resilience Strategie!
  • Der USB ist tot, es lebe der USB… Das unterschätzte Sicherheitsrisiko!
  • EU verurteilt Cyber-Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen in Corona-Krise…
  • Veröffentlichungen

Zurück zur neuen “Normalität”

Die letzten Wochen haben unseren Alltag, aber auch die digitale Arbeitswelt stark verändert. Währenddessen früher in vielen Unternehmen aus den Büros gearbeitet haben, sind nun die meisten Mitarbeiter mit der Home-Office Situation vertraut geworden. In erster Linie war für viele IT-Abteilungen erst einmal das Thema “Business Continuity” im Vordergrund gestanden. Jetzt sollte aber auch ein Blick auf die Security der Home-Office Arbeitsplätze geworfen werden, denn wir werden uns an ein Hybrid-Modell aus Home-Office und Office Arbeitsplätzen gewöhnen dürfen.

Durch die stark zunehmende Digitalisierung wird das Know-how von IT-Experten in den Unternehmen immer mehr benötigt. Viele IT-Verantwortliche stellen sich folgende Fragen:

  • “Auf welche Sicherheitsrisiken und Probleme müssen wir uns einstellen?”
  • “Was passiert, wenn wir nach der auferlegten Auszeit mit den Systemen wieder ins Office Netz gehen?”
  • “Wie stellt man die IT-Security im Zuge der neuen Arbeitswelt optimal auf?”

Diese Fragen und neuen Anforderungen benötigen in vielen IT-Abteilungen weitere Experten und Ressourcen. Daher ist die Nachfrage nach Managed Security Services (MSS) derzeit sehr hoch. Aber auch MSS-Anbieter sollten zu einer Gemeinschaft und nicht zu Konkurrenten werden. Jeder hat seine eigenen Stärken, und wenn sie im Bereich der IT-Sicherheit Hand in Hand vorangebracht werden, kann dies für MSSPs und ihre Kunden sehr nützlich sein. Die Anbieter von IT-Security Lösungen haben dies bereits erkannt und bilden zunehmend ein Ökosystem statt isolierter Lösungen.

Malware-Infektionen bei Fresenius zeigen die Wichtigkeit der Cyber-Resilience Strategie

Aufgrund von Malware-Infektionen war bei Fresenius die Produktion im Mai vorübergehend eingeschränkt. Dieser Vorfall zeigt wieder wie wichtig das Thema Cyber-Resilience geworden ist.

Es muss nicht nur in kritischen Infrastrukturen die Widerstandsfähigkeit der IT-Infrastruktur gestärkt werden, so dass Bedrohungen präventiv durch Zugriffskontrollen und – filterungen, Verschlüsselung, Backup und Patch Management verhindert werden. Pre- und Post-Infection Protection blockieren bekannte und unbekannte Malware durch NextGen AV und Automated Endpoint Detection & Response. Im Ernstfall werden betroffene Systeme isoliert und schnellstmöglich neu installiert, sowie Backups zurückgespielt. Danach haben sie genügend Zeit für forensische Analysen.

Der USB ist tot, es lebe der USB… Das unterschätzte Sicherheitsrisiko!

Vor über 10 Jahren hieß es zu mir “USB ist tot”. Naja, dennoch ist auch 2020 die Gefahr durch USB-Geräte in allen Bereichen der IT-Infrastrukturen spürbar. Geldautomaten werden durch bootfähige USB-Sticks geknackt, Stuxnet ist wieder zu spüren, das FBI warnt vor BadUSB Angriffen, Behörden und Unternehmen verlieren USB-Sticks mit unverschlüsselten sensible Daten…

Und jetzt in der Zeit des Wechselns zwischen Office und Home-Office werden sehr viele Daten auf physikalischen Speichermedien und virtuellen Speichern (Cloud) hin und her kopiert. Auch das bietet das Risiko des Datenverlustes, wenn Zugriffe nicht kontrolliert, protokolliert, gefiltert und verschlüsselt werden. Nicht nur an Arbeitsplätzen, sondern auch in der Fertigung: Malware, eingeschleust durch Wartungszugänge und auf externen Datenträgern (zum Beispiel auf einem USB-Stick), stellen weiterhin in OT-Umgebungen den häufigsten „Infektionsweg“ dar.

Integrale Datensicherheitsansätze nennt man auch gerne C.A.F.E. Prinzip (bestehend aus Control, Audit, Filter, Encryption) und automatisiert dies mit einer Intelligenz (Anomalien Erkennung, Workflow-Management, etc.) zu dem sogenannten i.C.A.F.E. Prinzip.

EU verurteilt Cyber-Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen in Corona-Krise…

In den EU-Mitgliedstaaten und Partnerländern seien “Cyber-Bedrohungen und böswillige Cyber-Aktivitäten” gegen “kritische Infrastruktur” registriert worden, “die für die Bewältigung dieser Krise von entscheidender Bedeutung ist”, erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell.

Dies ist wieder einmal ein Beispiel vieler, wie unmenschlich Cyberkriminelle agieren. Neben dem Versuch Geld durch Erpressungstrojaner zu erzielen, gehen Hacker auch gerne den Weg einfach nur Schaden anzurichten. Wenn hierbei Leben und Existenzen bedroht sind, ist das besonders negativ. Aber leider ist dies zum Alltag geworden. Dies sehen wir auch wieder im aktuellen Beispiel der Cyber-Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen.

Schützen Sie sich neben den klassischen Virenschutz und Firewall Lösungen durch weitere Schutzmaßnahmen wie EDR, Data Protection und Application Control. Sorgen Sie mit Unified Endpoint Management dafür, dass IT-Systeme schnellst möglich bekannte Schwachstellen durch Patch Management geschlossen bekommen und betroffene Systeme im Ernstfall wieder schnell neu installiert und einsatzbereit sind. Dies gelingt am schnellsten durch automatisierte und integrale Lösungen.

Veröffentlichungen

Berliner Verwaltung: Datensicherheit im Home-Office

In Zeiten der verstärkten Nutzung von Home-Office gibt es weitere Bedrohungslagen für Unternehmen und Behörden. Die Berliner Verwaltung beschreibt zum Beispiel, wie sie eine bessere Datenschutzkonformität im Home-Office erreicht haben.

“Um das Berliner Landesnetz zu schützen, wurden unsichere Kontakte zu nicht von der Verwaltung geschützter IT, wie z.B. privaten Speichern in einer Cloud oder auf ungesicherten USB-Sticks, verboten.”

https://www.egovernment-computing.de/datenschutzkonform-auch-in-der-coronakrise-a-933006/

Dieses Beispiel sollte als Mindeststandard für Datensicherheit im Home-Office betrachtet werden und kann mit der EgoSecure Data Protection von Matrix42 einfach und effizient realisiert werden.

Daniel’s Data Protection Monat – April 2020

Themen im April 2020:

  • Corona-Krise & Datensicherheit!
  • FBI: Cybercrime Gang versendet ‘BadUSB’-Geräte an Opfer.
  • Wenn der Virenscanner die IT-Systeme lahm legt…
  • Hacker sehen und hören unbemerkt mit!
  • Veröffentlichungen

Corona-Krise & Datensicherheit!

Auch im April 2020 beherrscht die Corona-Krise unseren (Arbeits-)Alltag enorm. Viele Arbeitnehmer haben seit Wochen nicht mehr die Firmengebäude von innen gesehen und arbeiten mit firmeneigenen oder privaten IT-Systemen von zuhause aus. Nachdem anfänglich der Fokus der IT-Abteilungen auf das Aufrechterhalten der Produktivität lag, ist es nun wichtig zu prüfen, wie die Datensicherheit während und nach der COVID-19 Pandemie gewährleistet wird. Natürlich blieben Cyberkriminelle in den letzten Wochen nicht untätig, was nun bekannte und neue Bedrohungslagen mit sich bring.

Wir sehen hier einen enormen Anstieg von gefälschten Websites, Datenklau und Erpresser-Software! Dies wurde auch seitens der europäischen Polizeibehörde Europol erkannt.

“Angesichts einer Rekordzahl potenzieller Opfer in der Europäischen Union, die wegen der Pandemie zu Hause bleiben und dort Online-Dienste nutzen, haben sich Möglichkeiten für Cyberkriminelle vervielfacht, Schwachstellen und neue Gelegenheiten auszunutzen”,

mahnte Europol am Freitag in Den Haag.

Da die meisten Angriffe auf den Endgeräten vorgenommen werden, hilft gegen die meisten Bedrohungsszenarien ein integrales und automatisiertes Endpoint Security Konzept aus Data Protection und Malware Protection.

Weiter bringt die Nutzung des Internets im Zeitalter des Coronavirus sowohl Chancen als auch Risiken mit sich – und diese Risiken gehen über das Potenzial einer unverantwortlichen Nutzung von Daten durch Behörden oder Unternehmen hinaus. Laut Reuters haben Hacker Anfang März versucht, in die Weltgesundheitsorganisation einzubrechen. Auch das US-Gesundheitsministerium wurde angegriffen. Das kanadische Zentrum für Cybersicherheit gab eine Warnung über Risiken an nationale Gesundheitsorganisationen heraus, die an der Bekämpfung des Coronavirus beteiligt sind. Schützen Sie Ihre Daten und IT Systeme.

FBI: Cybercrime Gang versendet ‘BadUSB’-Geräte an Opfer.

In den letzten Jahren hat Matrix42 zunehmend auf die Risiken von BadUSBs in der Art von USB-Ladekabeln, USB-Sticks, Netzwerkadaptern hingewiesen. Nun warnt das FBI vor solchen Hackerangriffen. 

Das FBI warnte vor kurzem Unternehmen davor, dass sie von einem teuflischen neuen Schema ins Visier genommen werden könnten, das von der FIN7-Bande, auch bekannt als die Carbanak-Gruppe und die Navigator-Gruppe, praktiziert wird.

Die berüchtigte Bande ist bereits mit Betrug im Wert von mehr als 1 Milliarde Dollar in Verbindung gebracht worden, in der Regel durch Infizierung von Point-of-Sale-Geräten mit Malware und deren Verwendung zum Stehlen von Zahlungskartendaten…

Jetzt hat die Gruppe einen neuen Trick im Ärmel: Sie schickt den Opfern ein USB-Speichergerät mit einem Teddybären und einer angeblichen Geschenkkarte im Wert von 50 Dollar. “Sie können sie für jedes Produkt aus der Liste der auf einem USB-Stick präsentierten Artikel ausgeben”, heißt es im Begleitschreiben zu einem solchen Angriff, so die Sicherheitsfirma Trustwave. Alles, was ein Opfer tun muss, ist das USB-Gerät an seinen Computer anzuschließen.

“Das beiliegende USB-Gerät ist ein kommerziell erhältliches Werkzeug, das als ‘BadUSB’- oder ‘Bad Beetle USB’-Gerät bekannt ist”, sagt das FBI in einer Blitzmeldung an Unternehmen, die das Schema skizziert. Solche Schemata sind auch als “Bash Bunny”-Angriffe bekannt.

Abhilfe gegen diese Bedrohungen bringen BadUSB-Protection Funktionen in Lösungen zur Schnittstellenkontrolle. Hierbei werden diese bösartigen USB Sticks erkannt und die emulierte Scripteingabe mittels weiterer HID-Tastatur blockiert.

Wenn der Virenscanner die IT-Systeme lahm legt…

Durch fehlerhaftes Signaturenupdate lahmgelegt: Windows Defender, sowie auch Microsofts System Center Endpoint Protection (SCEP) und die Microsoft Security Essentials (MSE) waren von dem Problem betroffen, dass unter anderem der “Viren- und Bedrohungsschutz” ausgeschaltet war. Der Windows Defender ließ sich nicht neu starten oder stürzte bei dem Versuch immer wieder mit der Meldung ab, dass der Bedrohungsdienst beendet werde. Ein Neustart des Systems brachte das, wenn überhaupt, nur kurzzeitig in Ordnung.

Abhilfe bieten Pre- und Post-Infection Protection, welche nicht auf Virensignaturen angewiesen ist, sondern anhand des Verhalten auch unbekannte Malware erkennt und blockiert. Einen weiteren konsequenten Schutz Ihrer Anwendungen und Daten erhalten Sie durch Data Protection Lösungen.

Hacker sehen und hören unbemerkt mit!

Die meisten von uns haben eine Kamera im Telefon, Tablet, Laptop oder eine Desktop-Webcam, welche wir zum Arbeiten, Lernen oder für virtuelle Kontakte nutzen.

Leider kann uns dieses Privileg anfällig für einen Online-Angriff machen, der als Camfecting bezeichnet wird. In diesem Fall übernehmen Hacker die Kontrolle über Ihre Webcam aus der Ferne. Sie tun dies, indem sie das “Ein”-Licht deaktivieren, das normalerweise anzeigt, dass die Kamera aktiv ist – die Opfer sind also nicht gewarnt.

Eine moderne Schnittstellenkontrolle ist in der Lage, jede Art von Peripheriegeräten wie Webcams, Mikrofone, Bluetooth-Adapter und -Funktionen usw. zu steuern.

Veröffentlichungen

Hacker können auf Ihre mobilen und Laptop-Kameras zugreifen und Sie aufzeichnen!

Die meisten von uns haben eine Kamera im Telefon, Tablet, Laptop oder eine Desktop-Webcam, welche wir zum Arbeiten, Lernen oder für virtuelle Kontakte nutzen.

Leider kann uns dieses Privileg anfällig für einen Online-Angriff machen, der als Camfecting bezeichnet wird. In diesem Fall übernehmen Hacker die Kontrolle über Ihre Webcam aus der Ferne. Sie tun dies, indem sie das “Ein”-Licht deaktivieren, das normalerweise anzeigt, dass die Kamera aktiv ist – die Opfer sind also nicht gewarnt.

EgoSecure Data Protection und myEgoSecure ist in der Lage, jede Art von Peripheriegeräten wie Webcams, Mikrofone, Bluetooth-Adapter und -Funktionen usw. zu steuern. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, freut sich Matrix42 Ihnen mehr zu erzählen.

Quelle: https://theconversation-com.cdn.ampproject.org/c/s/theconversation.com/amp/hackers-can-access-your-mobile-and-laptop-cameras-and-record-you-cover-them-up-now-135933

Cybersecurity: Sicherheit von Anfang an | DESIGN&ELEKTRONIK

Egal, ob in der IT, OT oder IoT – integrale und automatisierte Datensicherheit muss immer von Stunde 0 ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur sein.

Daher empfiehlt sich die Systeme durch verschiedene Verschlüsselungen, Zugriffskontrollen, Protokollierung, Filterungen, Pre- und Post-Infection, Anomalie Erkennung, Data Loss Prevention, sowie Patch-und Software-Deployment Maßnahmen zu schützen. Wie dies in einem vollumfänglichen Ecosystem abgebildet wird, zeigt die Matrix42 gerne.

https://www.elektroniknet.de/design-elektronik/industrial-internet-industrie-4/sicherheit-von-anfang-an-173879.html

Cyberkriminalität im Vormarsch – Die Schweiz im Fokus der Internet-Hacker – News – SRF

Über die Datensicherheit in der Schweiz gibt es erschreckende Aussagen.

Einen Grund für den Unterschied ortet das BFS in der Laschheit, mit der Schweizer ihre Daten schützen. 2014 verwendeten nach eigenen Angaben drei Viertel der Nutzer Sicherheitssoftware. 2019 waren es nur noch zwei Drittel.

Aber nicht nur in der Schweiz muss mehr auf Datensicherheit geachtet werden.

Auch in Deutschland und vielen anderen Ländern ist Nachholbedarf! Schützen Sie sich bevor auch Sie von Datenverlust und Malware Befall betroffen sind. Matrix42 unterstützt Sie gerne.

https://www.srf.ch/news/schweiz/cyberkriminalitaet-im-vormarsch-die-schweiz-im-fokus-der-internet-hacker

Daniel’s Data Protection Monat – März 2020

Themen im März:

  • Cyberkriminelle sind bestens auf COVID-19 vorbereitet
  • Biologische vs digitale Viren
  • Malware Gefahr: Home-Office Anwender
  • Risiko: Nutzung privater WLAN-Verbindungen
  • Home-Office: Verschlüsseln Sie Ihre mobilen Arbeitsplätze
  • Berliner Justiz: USB-Sticks „für die häusliche Arbeit“
  • TeleTrust: In Krisen ist man füreinander da!
  • Veröffentlichungen

Aufgrund der aktuellen Situation der COVID-19 Pandemie gibt es einige Themen, welche zu einer neuen digitalen Arbeitsweise führen. Aus dem Grund gibt es im März 2020 neue Herausforderungen im Zuge der Datensicherheit. Diesbezüglich möchte ich den “Daniel’s Data Protection Monat” im März 2020 dem Thema “sicheres digitales Arbeiten während der Corona Krise” widmen.

Cyberkriminelle sind bestens auf COVID-19 vorbereitet

Sämtliche Unternehmen kämpfen mit Herausforderungen bei der Umstellung Ihrer Mitarbeiter auf Home-Offices. Eine andere Branche hat sich dagegen bereits bestens vorbereitet.

Cyberkriminelle versuchen seit geraumer Zeit die Angst und Hysterie für großangelegte Cyberangriffe auszunutzen. Zum Einsatz kommt quasi das komplette Portfolio an Schadsoftware. Ein Beispiel sind Phishing-Angriffe, andere Beispiele sind Fake Apps, die Infografiken zu Fallzahlen des Corona Virus anzeigen, aber als Schadprogramm fungieren.

Biologische vs digitale Viren

Biologische und digitale Viren haben sehr viel gemeinsam – u.a. ist es tragisch für Einzelschicksale, aber fatal für die Wirtschaft und Gesellschaft… Erst einmal muss der Virus entdeckt werden und ein Gegenmittel gefunden wird. Bis es soweit ist, vergeht einiges an Zeit und der Virus kann sich ungehindert ausbreiten. Bis es ein Gegenmittel gibt, ist es wichtig, dass die Ausbreitung reduziert wird, Symptome behandelt und gestoppt werden. Pre-Infection ist das so genannte Händewaschen / -desinfizieren und Vermeiden von Krisengebieten – in der IT ist dies Application Control, Backup, Device Control und co.. Bei biologischen Viren behandelt man mit Medikamenten und bei digitalen Viren durch Post-Infection Protection wie automatisierter EDR und ebenfalls Application Control. Damit man in der digitalen Welt nach einem Befall wieder schnell auf die Beine kommt, ist es auch per Unified Endpoint Management möglich, dass geschädigte Systeme schnellst möglich wieder einsatzbereit sind – das nennt sich ‘Cyber Resilience’, also die Widerstandsfähigkeit gegen neue Bedrohungen.

Kennen Sie das Prinzip von Grippeviren?

Diese verändern sich jedes Jahr, tricksen die Immunabwehr aus und verbreiten sich rasend schnell. So ähnlich verhält es sich auch mit Malware. Emotet und Co. werden immer raffinierter, wandeln ihre Angriffsmuster und umgehen selbst KI-basierte Schutzmaßnahmen. Cybersicherheitsforscher haben mehrere gefälschte COVID-19 Tracker-Maps identifiziert, die die Computer von Personen beim Öffnen mit Malware infizieren. Diese Taktik ist eine von vielen Möglichkeiten, wie Hacker und Betrüger die Ängste der Menschen vor dem Coronavirus ausnutzen, um Malware zu verbreiten.

Die Auswirkungen der Corona Krise sind in allen Branchen zu spüren.

Ich finde es gut, dass mein Arbeitgeber (Matrix42) sich rechtzeitig auf Ernstfälle vorbereitet und diese auch ernsthaft vor den stärkeren gesetzlichen Bestimmungen geprüft hatte. Als Unternehmen, welches seinen Kunden das “Secure and Modern Digital Workspace” ermöglicht, stellten wir beim “Corona Stresstest Tag” uns selbst unter Beweis, dass der moderne Arbeitsplatz ohne gebundene Orte (Büros) möglich ist. Und da sehe ich die Zukunft unabhängig der COVID-19 Thematik. Schon 2004 habe ich bei einer Veranstaltung namens “Das Büro der Zukunft” meines damaligen Arbeitgebers aufzeigen dürfen, wie mobiles und sicheres Arbeiten gestaltet werden kann. Ich sehe eine definitive Chance, dass wir aus den aktuellen Zeiten der Quarantäne und co. auch unsere Erfahrungen und Lehren für eine modernere und sichere digitale Arbeitswelt ziehen werden.

Malware Gefahr: Home-Office Anwender

Viele Unternehmen trifft in der aktuellen Phase der Corona Krise es unerwartet und folgenreich – Malware Angriffe!

Die meisten Angriffe sind auf die Endgeräte zurück zu führen. Besonders Geräte, welche sich nicht nur im Unternehmen, sondern auch unterwegs und im Homeoffice befinden, sind von dieser Bedrohung betroffen. Von hier aus kann es dann die komplette IT-Infrastruktur betreffen, wenn Zugriffe auf Firmenanwendungen und VPN-Einwahlen vorgenommen werden.

Schützen Sie sich und Ihre Endgeräte durch Endpoint Security und Endpoint Management in integralen und automatisierten Ansätzen. Somit werden viele Schäden vermieden oder sofort wieder beseitigt.

Sollte es jedoch zu einem Befall von Ransomware kommen, zahlen Sie bitte nie Lösegeld bei Cyberangriffen – sonst unterstützen Sie die falschen Leute und Organisationen! Investieren Sie lieber in proaktive und reaktive Sicherheitsmaßnahmen, welche integral und automatisiert Bedrohungen reduzieren und im Worst Case sofort wieder Ihre IT-Systeme einsatzbereit machen – dies nennt sich Cyber Resilience.

Risiko: Nutzung privater WLAN-Verbindungen

Forscher entdeckten ernsthafte Schwächen in WPA2, einem Protokoll, das alle modernen geschützten Wi-Fi-Netzwerke sichert.

Ein Angreifer, der sich in Reichweite eines WLAN des Opfers befindet, kann diese Schwächen mit Hilfe von Key-Re-Installations-Angriffen (KRACKs) ausnutzen. Konkret können Angreifer diese neuartige Angriffstechnik nutzen, um Informationen zu lesen, die zuvor als sicher verschlüsselt galten.

Dies kann missbraucht werden, um sensible Informationen wie Kreditkartennummern, Passwörter, Chat-Nachrichten, E-Mails, Fotos usw. zu stehlen. Der Angriff funktioniert gegen alle modernen geschützten Wi-Fi-Netzwerke.

Moderne Data Protection Lösungen ermöglichen, dass WiFi Hijacking nicht durchgeführt werden kann, da die WLAN-Zugriffe der kontrollierten Endgeräte per Whitelist auf MAC-Adressen des Routers, SSID, Verschlüsselungsmethoden und co vorgegeben werden können.

Home-Office: Verschlüsseln Sie Ihre mobilen Arbeitsplätze

Schon wieder führte ein nicht ausreichend verschlüsseltes Notebook der Bundeswehr zu Schlagzeilen. Auf einem alten Laptop der Bundeswehr fanden IT-Experten unter anderem eine Anleitung, wie man das Flugabwehrsystem Ozelot im Notfall zerstört. 90 Euro hat das gebrauchte Gerät gekostet. Dabei lassen sich Daten und Datenträger automatisiert und ohne Einbußen der Produktivität verschlüsseln.

Da viele Unternehmen ihre Mitarbeiter zu Zeiten der Corona Pandemie ins Home-Office senden, ist es wichtig, dass die IT Systeme ausreichend durch Festplattenverschlüsselung geschützt sind. Hierbei ist es zu empfehlen, dass neben der Verschlüsslung der Datenträger ebenfalls eine PreBoot Authentifizierung vor dem Start des Systems stattfindet.

Berliner Justiz: USB-Sticks „für die häusliche Arbeit“

Die folgenschwere Virus-Attacke auf das Netzwerk des Berliner Kammergerichts ist noch keine sechs Monate her, da riskiert die Justiz den nächsten Krisenfall. Weil aufgrund der grassierenden Coronavirus-Pandemie immer mehr Mitarbeiter nach Hause geschickt werden, beschafft die Senatsverwaltung für Justiz aktuell USB-Sticks „für die häusliche Arbeit“.

Hier sollten weitere Maßnahmen getroffen werden. Zum einen ist es wichtig, dass alle Daten der Organisation auf den USB-Datenträgern verschlüsselt werden. Moderne Data Protection Lösungen bieten zum Beispiel die Möglichkeit an, dass Daten on-the-fly verschlüsselt werden und ein Dateifilter nur die verschlüsselten Daten aus dem Unternehmen erlaubt. Ebenso sollte der Datentransfer betriebs-/personalratskonform protokolliert werden. Erst dann ist das Arbeiten mit USB-Sticks nicht nur in COVID-19 & Home-Office Zeiten sicher!

TeleTrust: In Krisen ist man füreinander da!

In Zeiten von Krisen muss man zusammen sich gegenseitig unterstützen. IT Security Association Germany (TeleTrusT) hat auf ihrer Homepage zusammengefasst, welche Mitglieder einen Beitrag zur COVID-19 Krise leisten. Matrix42 unterstützt Homeoffice Anwender mit kostenfreier Datensicherheit. Matrix42 bietet eine bis zum 31.12.2020 kostenfreie myEgoSecure-Version. MyEgoSecure ist ein All-in-one-Rundumpaket inklusive Applikationskontrolle, Verschlüsselung, Password Manager, Schnittstellenkontrolle und Green-IT bzw. optionalen Virenschutz – auch für Standalone Systeme und BYOD.

https://www.teletrust.de/kostenfreie-it-sicherheitsloesungen/

Veröffentlichungen:

https://www.all-about-security.de/unter4ohren/single/unterschiede-zwischen-klopapier-viren-und-emotet-keine

https://blog.matrix42.com/de/2020/03/16/cyber-resilience-strategien-fuer-maximale-it-sicherheit/

Schützen Sie Ihre Daten auch in Zeiten von HomeOffice & COVID-19

Die folgenschwere Virus-Attacke auf das Netzwerk des Berliner Kammergerichts ist noch keine sechs Monate her, da riskiert die Justiz den nächsten Krisenfall. Weil aufgrund der grassierenden Coronavirus-Pandemie immer mehr Mitarbeiter nach Hause geschickt werden, beschafft die Senatsverwaltung für Justiz aktuell USB-Sticks „für die häusliche Arbeit“.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/gefahren-durch-homeoffice-wegen-corona-justizverwaltung-riskiert-hacker-angriff-durch-usb-sticks/25650262.html

Hier sollten weitere Maßnahmen getroffen werden. Zum einen ist es wichtig, dass alle Daten der Organisation auf den USB Datenträgern verschlüsselt werden. Moderne Data Protection Lösungen bieten zum Beispiel die Möglichkeit an, dass Daten on-the-fly verschlüsselt werden und ein Dateifilter nur die verschlüsselten Daten aus dem Unternehmen erlaubt. Ebenso sollte der Datentransfer betriebs-/personalratskonform Protokolliert werden. Erst dann ist das Arbeiten mit USB-Sticks nicht nur in COVID-19 & HomeOffice Zeiten sicher! Matrix42 schützt mit Data Protection und Malware Protection ihre IT Systeme im Unternehmen und HomeOffice.

Daniel’s Data Protection Monat – Februar 2020

Themen im Februar:

  • Malware legt US Gas-Pipeline Betreiber lahm
  • PhotoSquared Datenbank mit 94,7 GB Daten ungeschützt im Netz
  • Auch gut gemeinter Datenklau rechtfertigt fristlose Kündigungen
  • Des Hackers Lieblingsgadget kommt in Umlauf
  • USA klagen chinesisches Militär wegen Datenklau an
  • Corona-Virus infiziert auch die digitale Welt
  • Veröffentlichungen

Malware legt US Gas-Pipeline Betreiber lahm

Laut einem Gutachten, das von der Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) des US-Heimatschutzministeriums veröffentlicht wurde, hat die Lösegeldforderung eine unbenannte Erdgasverdichteranlage infiziert. Der Angriff begann mit einem böswilligen Link in einer Phishing-E-Mail, der es den Angreifern ermöglichte, einen ersten Zugang zum IT-Netzwerk der Organisation zu erhalten und später auf das OT-Netzwerk des Unternehmens zuzugreifen. Schließlich wurden sowohl das IT- als auch das OT-Netzwerk mit dem infiziert, was der Berater als “commodity ransomware” bezeichnete.

Die Infektion des OT-Netzwerks führte dazu, dass die Ingenieure den Zugang zu mehreren automatisierten Ressourcen verloren, die Echtzeit-Betriebsdaten von Geräten innerhalb des Kompressionsbetriebs der Einrichtung lesen und aggregieren. Zu diesen Ressourcen gehörten Mensch-Maschine-Schnittstellen oder HMIs, Datenhistoriker und Polling-Server. Der Verlust dieser Ressourcen führte zu einem teilweisen “Sichtverlust” für die Ingenieure.

Das Personal der Einrichtung reagierte darauf mit einer “absichtlichen und kontrollierten Abschaltung des Betriebs”, die etwa zwei Tage dauerte. Kompressionseinrichtungen an anderen geographischen Orten, die mit der gehackten Einrichtung verbunden waren, wurden ebenfalls abgeschaltet, was dazu führte, dass die gesamte Pipeline zwei Tage lang nicht betriebsbereit war. Danach wurde der normale Betrieb wieder aufgenommen.

Fazit: Durch einen Phishing-Angriff gelangte die Ransomware von der IT Infrastruktur in die OT Umgebung. Es war mal wieder ein unbewusster Klick eines Mitarbeiters, der dieses mal dazu führte, dass der Pipeline Betreiber zu einer Zwangspause gezwungen wurde. Neben Sensibilisierungen hätten hier weitere Endpoint Security Maßnahmen den Anfang des Übels vermeiden können. Wenn der Virenscanner die Malware nicht findet, verhindern Post-Infection Protection und auch Anwendungskontrollen die weitere Ausführungen ungewollter Schadcodes.

PhotoSquared Datenbank mit 94,7 GB Daten ungeschützt im Netz

Durch einen ungesicherten Amazon Web Services (AWS) Speicher waren persönlichen Daten und Bilder tausender Kunden einer beliebten Foto-App zugänglich.

Forscher von vpnMentor fanden heraus, dass eine falsch konfigurierte S3-Datenbank der Firma PhotoSquared ohne jeglichen Passwortschutz online gelassen wurde.

Die S3-Datenbank speicherte 94,7 GB Daten und enthielt über 10.000 Datensätze von November 2016 bis Januar 2020. Die Benutzerfotos, Bestellunterlagen, Quittungen und Versandetiketten wurden alle durch das Datenleck freigelegt.

Dieser Datenverlust ist sehr bitter, da weder Verschlüsselung noch starke Passwörter verwendet wurden. Dennoch hätte der Vorfall so leicht vermieden werden können… Aber sicher wurde gesagt, “wir haben keine schützenswerten Daten”, so dass der Blick auf eine gesamtheitliche IT-Sicherheitslandschaft nicht vertieft wurde.

Auch gut gemeinter Datenklau rechtfertigt fristlose Kündigungen

Mit einem privaten Daten-Stick lud der Mitarbeiter einer Softwarefirma im Kreis Siegburg von einem verschlüsselten Rechner des Kunden die Namen, Adressen und Bankverbindungen von zwei Vorstandsmitgliedern herunter. Dann nutzte er diese Daten, um von einem Computer in einem Spielcasino aus im Namen der Vorstandsmitglieder Kopfschmerztabletten zu bestellen. Die damit verbundene Botschaft:

“Datenmissbrauch kann Kopfschmerzen verursachen.“

Die Softwarefirma kündigte ihrem Mitarbeiter daraufhin fristlos, der Mann klagte – und verlor. Als Angestellter sei er verpflichtet, Rücksicht auf die Interessen des Arbeitgebers zu nehmen, erklärte das Gericht. Schützen Sie sich vor Datenklau und Co..

Des Hackers Lieblingsgadget kommt in Umlauf

Letztes Jahr haben auf den Matrix42 Experience Days Carsten Maceus und Daniel Döring in der Live Hacking Demo das erste Mal externe und interne Bedrohungen durch Malware und manipulierte USB-Ladekabel gezeigt. Nun gibt es diese Hacking-Kabel auch schon mit WLAN, damit die Angriffe aus größeren Distanzen durchgeführt werden können. Hacker werden für gezielte Angriffe auf Unternehmen immer einfallsreicher. Schützen Sie sich proaktiv!

USA klagen chinesisches Militär wegen Datenklau an

Vier chinesische Soldaten sollen Daten von 150 Millionen US-Bürgern gehackt haben. Dafür müssen sie sich nun vor Gericht verantworten. Die US-Justiz bewertet den von Peking unterstützten Großangriff auf den Finanzdienstleister Equifax als eins der größten Datenlecks aller Zeiten.

Die USA hätten die Bürgerdaten durch integrale Sicherheitsmaßnahmen wie Verschlüsselung, Data Loss Prevention, Data Monitoring, Anomalie Erkennung und Post-Infection Protection vor den Hackern schützen können. Am besten gelingt das, wenn diese Lösungen integral, automatisiert und einfach bedienbar sind.

Corona-Virus infiziert auch die digitale Welt

Die Angst vor dem Coronavirus versetzt viele Leute in Alarmbereitschaft. Die weltweite Aufmerksamkeit für den Krankheitserreger nutzen kriminelle Gruppen nun, um über das Internet Schadsoftware zu verbreiten.

Dieses Beispiel zeigt mal wieder, wie Cyber-Kriminelle die Neugier von Menschen ausnutzen, um Malware zu verteilen. Das Risiko, dass Schadsoftware auf Ihren IT-Systemen landet ist hoch. Daher ist es wichtig, dass Sie vorzeitig handeln und Ihre Daten vor unberechtigten Zugriffen schützen

Veröffentlichungen

Interessanter Artikel zu Office 365 und Emotet

“Dokumentiert aber wenig bekannt: Den Business-Versionen von Office 365 fehlt eine wichtige Schutzfunktion, die unter anderem Emotet-Infektionen verhindern kann” […] “Damit verdichtet sich der Eindruck, dass es Microsoft vor allem um eines geht: Den Kunden die teuren Enterprise-Lizenzen aufzuzwingen. Wer dafür nicht das Geld auf den Tisch legen will, lebt eben gefährlich. Angesichts von Emotet-Infektionen die Firmen und Organisationen bis in den Ruin treiben können, ist das ein sehr fragwürdiges Vorgehen. Insbesondere weil viele Betroffene gar nicht mitbekommen, dass sie ein Problem haben.”

Verlassen Sie sich nie auf reine build-in Security. Matrix42 bietet Endpoint Security Maßnahmen die nicht nur alarmiert, sondern automatisiert und integral weitere Maßnahmen und Workflows initiert.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Emotet-Sicherheitsrisiko-Microsoft-Office-365-4665197.html

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