Schlagwort-Archiv Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Daniel Döring VonDaniel Döring

Das CERT-Bund bzw Notfallteam des BSI warnt vor GermanWiper

CERT-Bund, das Notfallteam des BSI, warnt aktuell vor einer besonders perfiden Ransomware-Variante.
GermanWiper zerstört das wichtigste Gut der digitalen Welt – Ihre Daten!

Das Zahlen von Lösegeld bringt nichts, da im Gegensatz zu CryptoTrojanern eine Wipeware keine Entschlüsselungsmöglichkeit bietet. In diesem Fall werden Dateien inhaltlich mit Nullen überschrieben und anschließend die Dateiendungen geändert.

Warten Sie nicht ab, bis es auch Sie erwischt hat. Schützen Sie durch automatisierte Pre- und Post-Infection Maßnahmen. Wir zeigen Ihnen gerne wie!

https://www.heise.de/security/meldung/Erpressungstrojaner-GermanWiper-loescht-Daten-4487825.html

Daniel Döring VonDaniel Döring

Hat sich MegaCortex schon bei Ihnen vorgestellt?

Kommentar von Daniel Döring, Technical Director Security and Strategic Alliances zum Virus MegaCortex:

Ich gehe davon aus, dass die neue Ransomware MegaCortex in kürzester Zeit auch in Deutschland riesige Probleme machen wird.

Weiterlesen: https://www.all-about-security.de/kolumnen/unternehmen-im-fokus/egosecure/aktuelles/artikel/hat-sich-megacortex-schon-bei-ihnen-vorgestellt/

Daniel Döring VonDaniel Döring

Gefährliche Schadsoftware – BSI warnt vor Emotet

Auszug aus der Pressemitteilung des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik:

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat inden vergangenen Tagen eine auffällige Häufung an Meldungen zu schwerwiegenden IT-Sicherheitsvorfällen erhalten, die im Zusammenhang mit Emotet stehen. In Einzelfällen ist es bei den Betroffenen durch Ausfälle der kompletten IT-Infrastruktur zu Einschränkungen kritischer Geschäftsprozesse gekommen, die Schäden in Millionenhöhe nach sich ziehen. Daneben sind dem BSI weitere Fälle mit weniger schwerem Verlauf gemeldet worden, bei denen Malware-Analysten des BSI Emotet-Infektionen nachweisen konnten. Emotet wird derzeit weiterhin über groß angelegte Spam-Kampagnen verteilt und stellt daher eine akute Bedrohung für Unternehmen, Behörden und Privatanwender dar. 

Passend zu diesem Thema wurden heute im Matrix42 Premium Webinar effiziente Schutzmaßnahmen gegen solche Malware Angriffe aufgezeigt. 70% der Angriffe haben lt. IDC ihren Ursprung auf den Rechnern der Endbenutzer. Endbenutzer werden Ziel von Social Engineering, Phishing, Spam Mailings, etc..

Angreifer testen sehr genau, ob ihre Attacken von AV-Lösungen erkannt werden und tarnen diese entsprechend.

Die Schadprogramme werden aufgrund ständiger Modifikationen zunächst meist nicht von gängigen Virenschutzprogrammen erkannt und nehmen tiefgreifende Änderungen an infizierten Systemen vor. Bereinigungsversuche bleiben in der Regel erfolglos und bergen dieGefahr, dass Teile der Schadsoftware auf dem System verbleiben. Einmal infizierte Systeme sind daher grundsätzlich als vollständig kompromittiert zu betrachten und müssen neu aufgesetzt werden. In mehreren dem BSI bekannten Fällen hatte dies Produktionsausfälle zur Folge, da ganze Unternehmensnetzwerke vollständig neu aufgebaut werden mussten. 

Dies führt dazu, dass lt. SC Magazine 70 % der Malware Infektionen nicht von AV-Software erkannt werden.

Im Schnitt hält sich eine solche Malware auf den Unternehmensrechner für rund 242 Tage unbemerkt von Antivirus und Co. auf, bevor sie ausbricht.

Wir charakterisieren die Attacken in zwei Felder – Pre-Infection und Post-Infection.

  • Pre-Infection – Sorgt dafür das Malware nicht auf Systeme kommt / AV, NGAV
  • Post-Infection – EDR – Sammeln Daten, interpretieren und entscheiden, ob Angriff stattgefunden hat

Schadsoftware kann meist gar nicht von klassischen AV Maßnahmen erkannt werden, da es bspw. keine Dateien gibt und sich der Virus nur im Hauptspeicher aufhält. Daher sollte der Fokus nicht sein die Mauern noch höher zu bauen und noch mehr Budget in die Infection Prevention, also die Pre-Infection Phase zu stecken, sondern vor Allem die negativen Auswirkungen dieser Schadsoftware zu verhindern, wenn sie ausbricht.

Die Aufzeichnung zum Matrix42 Premium Webinar “Schluss mit Malware-Stress! Endpoint Security geht automatisiert.” erhalten Sie über Ihre Ansprechpartner der Matrix42 oder demnächst auf dem EgoSecure Youtube Channel – http://youtube.egosecure.com !

Während Sie das lesen, sind 5 neue Viren in Umlauf gebracht worden. Verlieren Sie daher keine Zeit! Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2018/BSI_warnt_vor_Emotet.html 

Daniel Döring VonDaniel Döring

Die Welt der Hacker USB Gadgets

Hacker werden immer einfallsreicher… Die Liste der Hacker Gadgets über USB & Co ist erschreckend lange. Hier ein paar Beispiele: 

Der USB-Killer – https://youtu.be/X4OmkBYB4HY

Dieses Gerät zerstört die Hardware über einen mittels USB abgegebenen Kurzschluss.

Der USB-Ninja – https://www.youtube.com/watch?v=Le6LP43SHcM&feature=share

Nach dem Motto: „Brauchst du ein Ladekabel? Ich schenke dir meines.“ Das Opfer eines USB-Ninja-Angriffes denkt, dass jemand ihm einen Gefallen getan hat. Dabei liegt der Gefallen auf der anderen Seite.

Ähnlich auch das Beispiel mit manipulierten USB-to-Ethernet Adaptern (z.B. LAN-Turtles).

Angriffsziel: VIP User mit Tablet-PCs oder Lightweight Notebooks ohne eingebauten LAN Adapter – u.U. die Mitarbeiter mit den sensibelsten Daten eines Unternehmen.

Meine Tipps zu diesen USB Gadgets: 

– Gegen Geräte wie USB-Killer helfen Maßnahmen wie Backups und Ablage sensibler Daten in (verschlüsselten) Netzwerkpfaden –  nicht lokal. Dann ist „nur“ die einzelne Hardware schrott.

– Gegen dauerhaftes Ausspionieren und Manipulieren durch Bad-USB, LAN-Turtle, USB-Ninja, WiFi-Hijacking und Co. (was ich deutlich schlimmer empfinde) helfen Endpoint Security Lösungen mit ausgeklügelter Schnittstellenkontrolle.

Meine langjährige Meinung ist die, dass ein mehrschichtiges Schutzkonzept das Risiko von Datenverlust und Haftungsrisiken (DSGVO) sehr stark und effizient mindert. 

Es weicht zwar gerade von dem ursprünglichen Thema des manipulierten Geräten ab – aber Viren und Malware können auch über diese Gadgets an IT Systeme gelangen. Dabei wurde mir erzählt, dass ein vermeindlicher IT Security Spezialist behauptet hat, dass Anti-Virus und Malware-Protection durch gesunden Menschenverstand abgelöst werden kann – solche Aussagen finde ich fatal! Selbst IT Experten werden oft von Malware Befall betroffen.

Schon mit einfachen Maßnahmen steigt das Datenschutz-Niveau – auch ohne Produktivitätsverlust.

EgoSecure Data Protection erfüllt mehr als der vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik definierte Mindeststandard für Schnittstellenkontrolle.

Eine passende Webinar-Aufzeichnung zu diesem Thema: https://youtu.be/dnGWzViq5nc 

Daniel Döring VonDaniel Döring

heise.de: IT-Sicherheit im Krankenhaus: Neue Firewall oder neuer Computertomograph?

Datenschutz ist ein Grundrecht aller Menschen in Deutschland. Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte tragen die Verantwortung für die Daten, die ihnen von ihren Patienten anvertraut werden. Gerade Gesundheitsdaten sind besonders sensibel und für einige dubiose Akteure sehr interessant, da man sie z. B. für Marketingzwecke oder auch an Versicherungen verkaufen kann. Bereits 2008 wiesen die kassenärztlichen Vereinigungen der verschiedenen Bundesländer auf die Aspekte des Datenschutzes und der Datensicherheit hin und schlugen dabei ganz konkrete organisatorische und technische Maßnahmen vor (vgl. Informationen auf den Websites der verschiedenen kassenärztlichen Vereinigungen).

Cyberkriminelle, die Patientendaten stehlen. Erpresser, die Daten verschlüsseln. Hacker, die medizinische Geräte manipulieren. Die Szenarien sind beunruhigend – und sie sind real. Laut “Krankenhausstudie 2017” der Unternehmensberatung Roland Berger waren 64 Prozent der deutschen Krankenhäuser schon einmal Opfer eines Hackerangriffs. “IT-Sicherheit ist für viele Kliniken noch immer Neuland”, titelte kürzlich die Ärzte-Zeitung.

Angriffsziel Krankenhaus

Dem Landeskriminalamt (LKA) Hessen sind nach eigenen Angaben “keine Cyberattacken oder -angriffe auf Krankenhäuser bekannt”. Zwar bemerkten Klinikbetreiber “fast täglich” Angriffe auf ihre IT, diese könnten aber “zum größten Teil durch die dort bestehende Sicherheitsstruktur abgewehrt werden”. Dass Kliniken gefährdet sind, bestreitet auch das LKA nicht: “Krankenhäuser gehören definitiv zu den Angriffszielen von Cyberkriminellen”, heißt es in Wiesbaden. Sollten die Angriffe erfolgreich sein, “entsteht nicht nur ein finanzieller Schaden; vielmehr können durch Störungen der medizinischen Versorgung lebensbedrohliche Situationen entstehen”.

Schwachstelle Mitarbeiter

Eine “Risiko-Analyse Krankenhaus-IT” des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Schwachstellen identifiziert: Nicht nur veraltete Technik, unzureichende Schutzmechanismen und unterbliebene Tests stellen eine Gefahr dar – sondern auch “die Unzufriedenheit von Mitarbeitern”.

Die Lösung heißt EgoSecure HEALTH-CARE-DATA!

EGOSECURE HEALTH-CARE-DATA ist eine voll integrierte Gesamtlösung für den gesetzeskonformen Datenschutz in Krankenhäusern und Praxen.

Quellenangaben:

  • https://www.heise.de/newsticker/meldung/IT-Sicherheit-im-Krankenhaus-Datenklau-Erpressung-Systemstillstand-4156152.html
  • https://egosecure.com/de/loesungen/branchen/health-care-data/
Daniel Döring VonDaniel Döring

Webinar: Datenschleuse meets Data Protection – EgoSecure und PRESENSE

Die Zusammenarbeit der beiden IT Security Experten ermöglicht es Behörden, Unternehmen und Instituten, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Auftrag gegebene Datenschleuse mit der EgoSecure Data Protection zu kombinieren und sich somit effektiver vor Angriffen von innen zu schützen. Erfahren Sie in dem gemeinsamen Webinar beider Hersteller mehr über die speziell entwickelte Schnittstelle zwischen der PRESENSE Datenschleuse (JANUS bzw. PROVAIA) und dem EgoSecure Modul Access Control. Diese Zusammenarbeit liefert Nutzern den Mehrwert, dass fremde Datenträger vor dem kontrollierten Zugriff erst auf schädliche Software (Malware) geprüft werden.

Dauer: 44 Minuten
Sprache: Deutsch
Agenda:
– Vorstellung PRESENSE / Erläuterung der Datenschleuse (Till Dörges – Geschäftsführer der PRESENSE Technologies GmbH)
– Use Case: EgoSecure und PRESENSE miteinander kombinieren (Daniel Döring – Director of Strategic Alliances & Professional Services der EgoSecure GmbH)
– Vorstellung EgoSecure (Thomas Schmidt – Director of Sales der EgoSecure GmbH)

 

 

Daniel Döring Director of Strategic Alliances & Professional Services EgoSecure GmbH

Daniel Döring (Director of Strategic Alliances & Professional Services EgoSecure GmbH)

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