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Daniel Döring VonDaniel Döring

Das CERT-Bund bzw Notfallteam des BSI warnt vor GermanWiper

CERT-Bund, das Notfallteam des BSI, warnt aktuell vor einer besonders perfiden Ransomware-Variante.
GermanWiper zerstört das wichtigste Gut der digitalen Welt – Ihre Daten!

Das Zahlen von Lösegeld bringt nichts, da im Gegensatz zu CryptoTrojanern eine Wipeware keine Entschlüsselungsmöglichkeit bietet. In diesem Fall werden Dateien inhaltlich mit Nullen überschrieben und anschließend die Dateiendungen geändert.

Warten Sie nicht ab, bis es auch Sie erwischt hat. Schützen Sie durch automatisierte Pre- und Post-Infection Maßnahmen. Wir zeigen Ihnen gerne wie!

https://www.heise.de/security/meldung/Erpressungstrojaner-GermanWiper-loescht-Daten-4487825.html

Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – Juni 2019

Daniel Döring – Technical Director Security & Strategic Alliances – Matrix42 AG / EgoSecure GmbH
Daniel Döring – Technical Director Security & Strategic Alliances – Matrix42 AG / EgoSecure GmbH

Themen im Juni 2019:

  • Im Juni meist diskutiert: MSSP, SECaaS & Co.
  • Heise fängt sich Emotet ein – Schaden von weit über 50.000 EUR
  • IT Security muss auch vor Innentäter schützen
  • Unterschätztes Risiko: Mobile Datenträger
  • Silex nutzt die gleiche Schwachstelle wie Stuxnet

Im Juni meist diskutiert: MSSP, SECaaS & Co.

Diesen Monat war jede Woche das Thema MSSP und SECaaS in meinen Gesprächen. Angefangen auf dem Kingston Cognate Influencer Huddle ging die Diskussion nach der Frage “What concerns companies the most?” sehr schnell in Richtung SOC. Ebenfalls wurde in einem weltweit führenden IT Marktforschungs- und Beratungsunternehmen positiv gesehen, dass die Matrix42 sich ebenfalls in Richtung MSP / MSSP Unterstützung ausrichtet. Auf dem “Managed Security Services Forum” in München, sowie auch bei meinem Besuch eines weltweit agierenden CyberSecurity “Experts as a Service” Unternehmen muss ich nicht erwähnen, um was es ging 😉

Warum MSSP / SECaaS?

Die IT Infrastrukturen werden immer komplexer, da die Anzahl der digitalisierten Daten, sowie Art der Gerätetypen rasant steigt. Früher war lediglich die Absicherung von Netzwerken, Server und klassischen Computern des Unternehmens erforderlich. Heute sind die Gefahren durch Smartphones, Tablet-PCs, Notebooks, Home-Office Nutzung, IoT, etc. deutlich höher. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass IT-Security Hersteller ihre Lösungen mehr und mehr automatisieren und vernetzen. Dennoch ist es aber wichtig, dass neben künstlicher Intelligenz auch weiterhin viele Maßnahmen durch den Menschen unterstützt werden. Denn ein Security Vorfall muss sofort erkannt, forensisch analysiert, bewertet, gemeldet und gemildert werden.

Hierzu fehlt es jedoch an Fachkräften. Nicht jedes Unternehmen kann sich zum Beispiel ein eigenes Security Operation Center (SOC) Team leisten. Kompetenz sollte am Besten gebündelt werden. Und hier kommen die Managed Security Service Provider (MSSP) ins Spiel.

Managed Security Service Provider bieten je nach Service Level eine starke Unterstützung im Kampf gegen zum Beispiel Hacker Angriffe, Datenschutz Verletzungen und Malware Infektionen. Da die meisten Services auf von außen erreichbaren Maßnahmen der Unternehmen zurückgreifen, ist es empfehlenswert, wenn Lösungen eingesetzt werden, welche unter anderem Mandanten- und Managed-Service-fähig sind. Hier bieten Hersteller zum Beispiel auch eine gute Ergänzung durch “Security as a Service” (SECaaS) bzw. “Software as a Service” (SaaS) Modellen, auf welche der MSSP bzw. MSP seine Mehrwerte platziert. Allerdings ist zu erwähnen, dass S(EC)aaS und M(S)SPs stärker auf deren Sicherheit geprüft werden müssen. Denn wird ein solcher Anbieter gehackt oder durch Malware befallen, ist der Schaden sehr schnell nicht nur in einem Unternehmen vorhanden. Ein Anbieter muss der beste Kunde von sich selbst sein!

Heise fängt sich Emotet ein – Schaden von weit über 50.000 EUR

Auch die IT-Experten der Heise Medien GmbH & Co. KG sind nicht mehr vor Malware sicher. Der Trojaner Emotet* hat bei heise Schäden von weit über 50.000 Euro verursacht. Auch das Unternehmensimage leidet unter solchen Vorfällen.

*Emotet gilt laut dem deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als eine der größten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit!

Wie kam es zu dem Malware Vorfall? Ein Mitarbeiter erhielt eine E-Mail eines anscheinenden Geschäftspartners. Nach dem Öffnen der angehängten Microsoft Word Datei wurde eine gefälschte Fehlermeldung angezeigt. Der Mitarbeiter kam der Aufforderung nach „Enable Editing“ anzuklicken – und das Unheil nahm seinen Lauf.

Nachdem erste Emotet Alerts seitens IT Abteilung bearbeitet wurden, war ersichtlich, dass sehr viele Firewall Logs auf bekannte Emotet-Server verwiesen. Einer der Administratoren entdeckte, dass es bereits höchst verdächtige Zugriffe auf den Domain Controller des Active Directory gab. Die Administratoren versuchten, die Kommunikation mit der Emotet-Kommandoinfrastruktur zu unterbinden. Dieses “Hase-und-Igel-Rennen” war nicht zu gewinnen, da ständig neue Emotet-Verbindungen hinzu kamen.Zu diesem Zeitpunkt wurde entschieden, dass die Internet-Verbindung für alle betroffenen Netze komplett gekappt werden.

IT Security muss auch vor Innentäter schützen

Bis zu 100.000 Fotos von USA-Reisenden und Autokennzeichen sind nach einem Hack eines Dienstleisters der US-Grenzbehörde CBP (Customs and Border Protection) von Unbekannten kopiert worden.

Seit Jahren zeigen die IT Security Experten der EgoSecure GmbH (ein Matrix42 -Unternehmen), dass Hacker nicht nur außerhalb des Netzwerks, sondern auch innerhalb von Unternehmen und Behörden angreifen. Wenn der Schutz sensibler Daten nur nach extern hin (z.B. durch Antivirus und Firewall) erfolgt, ist er nicht ausreichend. Eine der einfachsten Maßnahmen ist die Verschlüsselung und Überwachung. Dies wird auch im Rahmen der EU-GDPR empfohlen.

Unterschätztes Risiko: Mobile Datenträger!

Welche Gefahren bestehen im Umgang mit mobilen Datenträger bezüglich Compliance- und Cybersecurity-Risiken? Sind die Datenträger nicht ausreichend geschützt, kann ein Verlust einer einzigen sensiblen Information auf einem verlorenen oder gestohlenen Datenträger zu immensen Image-Schäden, Verlust des Wettbewerbsvorsprungs und potentiellen Geldstrafen (Stichwort DSGVO) führen. Folgende 5 Maßnahmen sind daher zwingend erforderlich:

1.     Beschaffung sicherer Hardware: „Bring your own devices“ birgt auch bei USB Geräten ein großes Sicherheitsrisiko. Nicht nur, dass potentiell ungewünschte Daten wie Raubkopien, Malware und sicherheitskritische Anwendungen in Unternehmen gelangen können, sondern auch Hardware zuvor manipuliert wurde. Heutzutage gibt es sehr viele Geräte, welche aussehen wie ein USB Stick, Ladekabel, Netzwerkadapter – jedoch als Bad-USB agieren und IT Systeme mittels emulierter Tastatureingabe von Scripten und Schadcode oder „Man-In-The-Middle“ Angriffe attackieren. Hier sind Antiviren und Firewall Lösungen meist machtlos. Setzen Sie daher auf USB Geräte, welche Ihren Mitarbeitern ausreichende Sicherheitsmerkmale aufzeigen.

2.     Standardisierung von USB Geräten: Wenn Sie ein Gebäude betreten, möchten Sie nicht jedes Mal prüfen müssen, ob dies von einem Einsturz gefährdet ist. Ihre Mitarbeiter müssen das gleiche auch im Umgang mit USB Geräten haben. Somit müssen IT Geräte im Unternehmen standardisiert werden, von welchen auszugehen ist, dass sie beste Sicherheit gewähren.

3.     Kontrollierter Umgang mit Datenträgern: Auch wenn Sie Ihren Mitarbeitern einen Datenträger der Firma zur Verfügung stellen, besteht das Risiko, dass fremde Datenträger an Ihren IT Systemen angesteckt werden können. Hierbei ist es wichtig, dass Sie sicherstellen können, dass der Zugriff auf fremde Datenträger zum Beispiel nur lesend, nur auf bestimmte Datentypen oder -inhalten, beziehungsweise gar nicht gewährt wird. Beachten Sie bei der Auswahl von Lösungen auf den vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik definierten „Mindeststandard des BSI für Schnittstellenkontrollen“ nach § 8 Absatz 1 Satz 1 BSIG.

4.     Protokollierung des Datentransfers: Die Artikel 30, 33 und 34 der EU-DSGVO verpflichtet zu verschiedenen Protokollierungsmaßnahmen im Zuge von Datenübertragungen. Ebenfalls beschreibt der Absatz SSK.10. „Audidaten“ der „Mindeststandard des BSI für Schnittstellenkontrollen“ erforderliche Protokollierungsmaßnahmen.

Die Protokollierung muss sich von berechtigten Personen abschalten, pseudonymisieren und feingranular konfigurieren lassen. Die Schnittstellenkontrolle muss entweder die Protokollierungsfunktionen des Betriebssystems nutzen oder die Protokolle strukturiert an einen zentralisierten Protokollierungsspeicher zur Auswertung übertragen können. Eine darüberhinausgehende Protokollierung muss per Konfiguration festlegbar sein.

5.     Angriffe durch Datenverschlüsselung verhindern: Zum Schutz der Daten auf dem Transportweg ist die Verschlüsselung diese unumgänglich. Jeder Verlust von nicht verschlüsselten Daten sorgt für Image-Schäden, Know-How Verlust und ggf. Geldstrafen bei Personenbezogenen Daten. Die Verschlüsselung ist somit der wichtigste Bestandteil im Umgang mit digitalisierten Informationen.

Silex nutzt die gleiche Schwachstelle wie Stuxnet

Was wurde 2010 aus Stuxnet gelernt? Anscheinend nichts… Sonst wäre nicht schon wieder eine Malware mit Verwendung von Standard Passwörtern erfolgreich!

Ein Sicherheitsforscher hat eine Malware namens Silex entdeckt, die derzeit schlecht gesicherte Geräte im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) angreift. Sie versucht, sich via Telnet und unter Verwendung bekannter Default-Login-Daten Zugriff auf die Geräte zu verschaffen, um diese anschließend schrittweise unbrauchbar zu machen. Potenzielle Angrifssziele für Silex sollen alle Geräte mit UNIX-artigem Betriebssystem sein. Der angerichtete Schaden lässt sich nur durch eine Neuinstallation der Firmware beheben.

Was lernen wir aus Silex? Nutzt sichere Passwörter und IoT-fähige Malware Protection!


Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – Mai 2019

Daniel’s Themen im Mai 2019:

  • Happy Birthday GDPR – Die DSGVO ist ein Jahr alt!
  • IT-Security geht über den Tellerrand hinaus
  • Österreichischer Baukonzern Porr von Cyberangriff getroffen
  • Video-Tipp: Angriffsszenario mit USB Ladekabel
  • Matrix-Ransomware MegaCortex wird durch Matrix42 blockiert

Happy Birthday GDPR – die DSGVO ist ein Jahr alt!

Data Breach, Data Breach – wer hat einen Data Breach? Ich glaube, dass die Veröffentlichung von Datenverlusten seit einem Jahr das spürbarste der EU Datenschutzgrundverordnung (kurz DSGVO; engl. GDPR) ist. Finde ich teilweise sehr gut. Warum nur teilweise?

Das Thema Datenschutz und deren Auswirkungen ist nun (dank der DSGVO) in vielen Köpfen präsenter – schon einmal gut… Leider ist es aber doch nicht so präsent, dass viele Unternehmen und Behörden immer noch nicht ausreichende technische und organisatorische Maßnahmen (kurz TOM) umgesetzt haben. Es gibt eher das Gefühl, dass es manche Unternehmen darauf anlegen lieber zu warten als proaktiv zu handeln – wird schon nichts passieren… Das muss sich ändern! Wir müssen also weiterhin starke Aufklärungsarbeit in Sachen Datenschutz / Datensicherheit betreiben.

Lasst es uns anpacken: Verschlüsselt Eure Daten! Sensibilisiert Eure Mitarbeiter! Führt Zugriffs- und Zugangskontrollen, sowie Protokollierungen ein! Sorgt für ausreichend gepatchte IT-Systeme! Sichert Eure Daten! Verhindert Malware-Befall!

Ihr denkt jetzt, dass diese Themen zu aufwändig und teuer sind? NEIN, sind sie nicht. Falls es Bedenken gibt, fragt nach. Es muss eines klar sein: Wenn nur eine falsche Information in falsche Hände gelangt oder manipuliert wird, kann es das Unternehmen i.S. Firmen-Image, Produktivität, Finanzen, Wettbewerbsvorteile, etc. stark schädigen. Also schützt Euer teuerstes Gut – Eure Daten!

IT-Security geht über

den Tellerrand hinaus

IT-Security ist ein MUSS in Unternehmen. Wenn ein Unternehmen nicht ausreichend geschützt ist, ist es in der heutigen Digitalen Arbeitswelt grob fahrlässig. In vielen Schutzkonzepten besteht daher, dass das gesamte Unternehmensnetzwerk sicher werden muss. Hier gibt es aber nicht nur seit Bring Your Own Device (BYOD) das Problem, dass es nicht mehr ausreicht, dass “nur” das eigene Unternehmensnetzwerk gesichert wird. Dank der DSGVO haben wir nun den Vorteil, dass man auch seine Geschäftspartner nach der Auftragsdatenverarbeitung fragen kann – und somit nach technisch / organisatorischen Maßnahmen im Zuge des Datenschutzes.

Aber haben auch eigene Mitarbeiter an privaten Geräten, Freelancer oder kleine Unternehmen auch ausreichende Schutzmaßnahmen? Wie sieht es im Unternehmen mit “Stand-Alone-Systemen” aus? Gerade im Umgang der Mitnahme und Weiterverarbeitung von Daten muss das Schutzkonzept auch diese schwächsten Glieder betrachten. Somit ist es wichtig, zu erruieren, wohin Daten fließen können und ob sie dort auch sicher sind. Z.B. durch Malware-Protection (z.B. Antivirus + Application Control), Verschlüsselung und Co.. Wenn man in Suchmaschinen nach dem Wort Verschlüsselung sucht, findet man für “Stand-Alone-Systeme” oder Privatanwender kaum Lösungen. Schützen Sie Ihre Daten des Unternehmens auch an diesen Systemen! Wenn Sie Fragen haben, gerne fragen – denn Fragen kostet nichts! 😉

Österreichischer Baukonzern Porr von Cyberangriff getroffen

Porr hatte das Glück, dass die Unternehmensdaten nicht von der Malware angegriffen wurden. Dennoch sind Schäden entstanden – nicht nur technologisch, sondern auch im Hinblick auf den Imageverlust des Unternehmens. Dieses Beispiel zeigt, wie verletzlich Unternehmen sind.

Schützen Sie sich gezielter vor Malware-Angriffen. Z.B. durch Post-Infektionsschutz – dies verhindert den Ausbruch, wenn Pre-Infection-Maßnahmen wie NextGenAV und AV das Risiko nicht erkennen und beseitigen konnten.

Video-Tipp: Angriffsszenario mit USB Ladekabel

Auf den Matrix42 Experience Days habe ich in meiner Live Hacking Session gezeigt, wie einfach über ein vermeindliches USB Ladekabel ein IT System mit Malware infiziert werden kann. Das dazugehörige Video befindet sich hier: https://youtu.be/I0NR42XOAgc

Matrix-Ransomware MegaCortex wird durch Matrix42 blockiert

Die Anfang Mai erschienene Ransomware namens MegaCortex richtet sich auf Unternehmensnetzwerke und deren IT-Systemen aus. Sobald die Malware im Netzwerk ist, infizieren die Angreifer das gesamte Netzwerk, indem sie die Ransomware über den Windows Domain Controller verteilen. Wie das Netzwerk der Unternehmen infiltriert wird und welcher Verschlüsselungsalgorithmus verwendet wird, ist derzeit nicht bekannt. Interessant ist, dass in den durch MegaCortex infizierten Netzwerken ebenfalls die Malware Varianten von Emotet* oder Qakbot zu finden waren.

*Emotet gilt laut dem deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als eine der größten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit!

Vorgehen der Infizierung: Auf dem Domänencontroller der betroffenen Netzwerke wird ein Cobolt Strike ausgeführt, um eine Reverse Shell zurück zum Host eines Angreifers zu erstellen. Mit dieser Shell erhalten die Angreifer aus der Ferne Zugriff auf den Domänencontroller und konfigurieren ihn so, dass er eine Kopie von PsExec, der wichtigsten ausführbaren Malware-Datei und eine Batch-Datei an alle Computer im Netzwerk verteilt. Anschließend wird die Batchdatei über PsExec remote ausgeführt. Anschließend werden alle Prozesse und Dienste gestoppt, welche der Malware oder Dateien am verschlüsseln hintern könnte.

Durch die Ransomware verschlüsselte Dateien erhalten eine Erweiterung der Dateiendung. Zum Schluss erstellt die Ransomware eine Lösegeldaufforderung mit dem Namen !!!!_READ_ME_!!!.txt, welche Informationen darüber enthält, was passiert ist, und E-Mail-Adressen, mit denen die Angreifer kontaktiert werden können. Die E-Mail-Adressen lauten derzeit anderssperry6654818@mail.com und shawhart1542925@mail.com. Hier wird mit den E-Mail-Adressen und Zitaten bezug auf den SciFi-Klassiger Matrix genommen.

Die meisten Angriffe durch MegaCortex sind derzeit in den USA, Kanada, Deutschland Frankreich, Italien, Niederlande und Irland.

Matrix-Ransomware MegaCortex – Matrix42 ist die Antwort!
Matrix42 sichert Ihre Endgeräte mit einem Agenten ab. Die Software unterstützt bei der Abwehr von Ransomware und unbekannter Angriffe mithilfe eines mehrstufigen Abwehrsystems. Die Lösung mit hochentwickelten maschinellen Lerntechnologien und Verhaltensanalysen maximiert den Schutz und minimiert Falschmeldungen (False Positives). Das z.B. hilft Ihnen Zero-Day-Angriffe zu blockieren, die speicherbasierte Sicherheitslücken in gängigen Anwendungen ausnutzen.

Wie man auch wieder bei MegaCortex feststellen muss, ist das Eindringen von Schadsoftware nicht immer zu verhindern. Die Software sichert die Ausgangspunkte gegen unautorisierten Datentransfer. Die Matrix42 Automated Endpoint Security hält die Angreife wie MegaCortex auf, bevor Daten verschlüsselt werden können. Es arbeitet auf der Ebene des Betriebssystems (Kerneltreiber) und ist damit die einzige Universallösung. Die Lösung warnt Sie, nachdem es eine schädliche Out-bound-Kommunikation, Datenmanipulation oder unautorisierte Verschlüsselung unterbunden hat. Das verschafft Ihrer IT genügend Zeit, die Eingangstore auf mögliche Sicherheitslücken zu analysieren und Gegenstrategien zu entwickeln.

Daniel Döring VonDaniel Döring

Hat sich MegaCortex schon bei Ihnen vorgestellt?

Kommentar von Daniel Döring, Technical Director Security and Strategic Alliances zum Virus MegaCortex:

Ich gehe davon aus, dass die neue Ransomware MegaCortex in kürzester Zeit auch in Deutschland riesige Probleme machen wird.

Weiterlesen: https://www.all-about-security.de/kolumnen/unternehmen-im-fokus/egosecure/aktuelles/artikel/hat-sich-megacortex-schon-bei-ihnen-vorgestellt/

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Webinar Aufzeichnung: Das Konzept der Datenschleuse – Die intelligente Datenwaschanlage

MATRIX42 ENDPOINT SECURITY WEBINAR:Das Konzept der Datenschleuse – Die intelligente Datenwaschanlage zum Schutz mobiler Datenträger 15.11.2018, 10:0011:00 Uhr CET

Das Arbeiten mit Daten von mobilen Datenträgern wie USB-Sticks oder externen Festplatten ist nicht mehr wegzudenken. Allerdings birgt der Im- und Export solcher Daten große Risiken für Ihre IT-Sicherheit, vor allem wenn der Antivirus-Scanner die einzige Sicherheitsbarriere am Arbeitsplatz ist.

Genau hier kommt eine Datenschleuse wie PROVAIA ins Spiel. Sie überprüft mitgebrachte mobile Datenträger auf Schadsoftware und entfernt infizierte Dateien, bevor sie in das Unternehmensnetzwerk gelangen.Daniel Döring und Till Dörges von unserem Technologiepartner PRESENSE Technologies zeigen Ihnen in diesem Webinar, wie Sie mit der Datenschleuse PROVAIA und EgoSecure Data Protection, Daten von mobilen Datenträgern sicher nutzen ohne das Schutzniveau Ihrer IT-Infrastruktur zu kompromittieren.

Themen sind unter anderem:

• Sicherheitsrisiko mobile Datenträger – Das interne Eingangstor für Schadsoftware

• Beispiel BadUSB-Angriffe – So einfach geht Netzwerkinfiltration heute

• Funktionsprinzip Datenschleuse PROVAIA – die Sicherheitszone vor dem Unternehmensnetzwerk

• Die duale Sicherheitsarchitektur mit EgoSecure – Doppelt geprüft hält besser

• Überprüfung und Datenwäsche – Nur was wirklich sicher ist, darf importiert werden.

Daniel Döring VonDaniel Döring

Gefährliche Schadsoftware – BSI warnt vor Emotet

Auszug aus der Pressemitteilung des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik:

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat inden vergangenen Tagen eine auffällige Häufung an Meldungen zu schwerwiegenden IT-Sicherheitsvorfällen erhalten, die im Zusammenhang mit Emotet stehen. In Einzelfällen ist es bei den Betroffenen durch Ausfälle der kompletten IT-Infrastruktur zu Einschränkungen kritischer Geschäftsprozesse gekommen, die Schäden in Millionenhöhe nach sich ziehen. Daneben sind dem BSI weitere Fälle mit weniger schwerem Verlauf gemeldet worden, bei denen Malware-Analysten des BSI Emotet-Infektionen nachweisen konnten. Emotet wird derzeit weiterhin über groß angelegte Spam-Kampagnen verteilt und stellt daher eine akute Bedrohung für Unternehmen, Behörden und Privatanwender dar. 

Passend zu diesem Thema wurden heute im Matrix42 Premium Webinar effiziente Schutzmaßnahmen gegen solche Malware Angriffe aufgezeigt. 70% der Angriffe haben lt. IDC ihren Ursprung auf den Rechnern der Endbenutzer. Endbenutzer werden Ziel von Social Engineering, Phishing, Spam Mailings, etc..

Angreifer testen sehr genau, ob ihre Attacken von AV-Lösungen erkannt werden und tarnen diese entsprechend.

Die Schadprogramme werden aufgrund ständiger Modifikationen zunächst meist nicht von gängigen Virenschutzprogrammen erkannt und nehmen tiefgreifende Änderungen an infizierten Systemen vor. Bereinigungsversuche bleiben in der Regel erfolglos und bergen dieGefahr, dass Teile der Schadsoftware auf dem System verbleiben. Einmal infizierte Systeme sind daher grundsätzlich als vollständig kompromittiert zu betrachten und müssen neu aufgesetzt werden. In mehreren dem BSI bekannten Fällen hatte dies Produktionsausfälle zur Folge, da ganze Unternehmensnetzwerke vollständig neu aufgebaut werden mussten. 

Dies führt dazu, dass lt. SC Magazine 70 % der Malware Infektionen nicht von AV-Software erkannt werden.

Im Schnitt hält sich eine solche Malware auf den Unternehmensrechner für rund 242 Tage unbemerkt von Antivirus und Co. auf, bevor sie ausbricht.

Wir charakterisieren die Attacken in zwei Felder – Pre-Infection und Post-Infection.

  • Pre-Infection – Sorgt dafür das Malware nicht auf Systeme kommt / AV, NGAV
  • Post-Infection – EDR – Sammeln Daten, interpretieren und entscheiden, ob Angriff stattgefunden hat

Schadsoftware kann meist gar nicht von klassischen AV Maßnahmen erkannt werden, da es bspw. keine Dateien gibt und sich der Virus nur im Hauptspeicher aufhält. Daher sollte der Fokus nicht sein die Mauern noch höher zu bauen und noch mehr Budget in die Infection Prevention, also die Pre-Infection Phase zu stecken, sondern vor Allem die negativen Auswirkungen dieser Schadsoftware zu verhindern, wenn sie ausbricht.

Die Aufzeichnung zum Matrix42 Premium Webinar “Schluss mit Malware-Stress! Endpoint Security geht automatisiert.” erhalten Sie über Ihre Ansprechpartner der Matrix42 oder demnächst auf dem EgoSecure Youtube Channel – http://youtube.egosecure.com !

Während Sie das lesen, sind 5 neue Viren in Umlauf gebracht worden. Verlieren Sie daher keine Zeit! Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2018/BSI_warnt_vor_Emotet.html 

Daniel Döring VonDaniel Döring

Die Welt der Hacker USB Gadgets

Hacker werden immer einfallsreicher… Die Liste der Hacker Gadgets über USB & Co ist erschreckend lange. Hier ein paar Beispiele: 

Der USB-Killer – https://youtu.be/X4OmkBYB4HY

Dieses Gerät zerstört die Hardware über einen mittels USB abgegebenen Kurzschluss.

Der USB-Ninja – https://www.youtube.com/watch?v=Le6LP43SHcM&feature=share

Nach dem Motto: „Brauchst du ein Ladekabel? Ich schenke dir meines.“ Das Opfer eines USB-Ninja-Angriffes denkt, dass jemand ihm einen Gefallen getan hat. Dabei liegt der Gefallen auf der anderen Seite.

Ähnlich auch das Beispiel mit manipulierten USB-to-Ethernet Adaptern (z.B. LAN-Turtles).

Angriffsziel: VIP User mit Tablet-PCs oder Lightweight Notebooks ohne eingebauten LAN Adapter – u.U. die Mitarbeiter mit den sensibelsten Daten eines Unternehmen.

Meine Tipps zu diesen USB Gadgets: 

– Gegen Geräte wie USB-Killer helfen Maßnahmen wie Backups und Ablage sensibler Daten in (verschlüsselten) Netzwerkpfaden –  nicht lokal. Dann ist „nur“ die einzelne Hardware schrott.

– Gegen dauerhaftes Ausspionieren und Manipulieren durch Bad-USB, LAN-Turtle, USB-Ninja, WiFi-Hijacking und Co. (was ich deutlich schlimmer empfinde) helfen Endpoint Security Lösungen mit ausgeklügelter Schnittstellenkontrolle.

Meine langjährige Meinung ist die, dass ein mehrschichtiges Schutzkonzept das Risiko von Datenverlust und Haftungsrisiken (DSGVO) sehr stark und effizient mindert. 

Es weicht zwar gerade von dem ursprünglichen Thema des manipulierten Geräten ab – aber Viren und Malware können auch über diese Gadgets an IT Systeme gelangen. Dabei wurde mir erzählt, dass ein vermeindlicher IT Security Spezialist behauptet hat, dass Anti-Virus und Malware-Protection durch gesunden Menschenverstand abgelöst werden kann – solche Aussagen finde ich fatal! Selbst IT Experten werden oft von Malware Befall betroffen.

Schon mit einfachen Maßnahmen steigt das Datenschutz-Niveau – auch ohne Produktivitätsverlust.

EgoSecure Data Protection erfüllt mehr als der vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik definierte Mindeststandard für Schnittstellenkontrolle.

Eine passende Webinar-Aufzeichnung zu diesem Thema: https://youtu.be/dnGWzViq5nc 

Daniel Döring VonDaniel Döring

YouTube: Seit der EU-DSGVO ist Endpoint-Security „Chef-Sache“ – Compliance und Security steigern

https://m.youtube.com/watch?v=t28se6RWeQ8&feature=youtu.be

it-sa 2018 Vortrag von Daniel Döring, Technical Director Security and Strategic Alliances, EgoSecure / Matrix42.

Titel: Seit der EU-DSGVO ist Endpoint-Security „Chef-Sache“ – Compliance und Security steigern

11.10.2018, 14:45 Uhr – 15:00 Uhr, Management Forum M9

Weitere Informationen:
https://www.it-sa.de/de/events/vortra…
https://egosecure.com/
https://matrix42.com/
— Weiterlesen m.youtube.com/watch

Daniel Döring VonDaniel Döring

BSI – BSI-Lagebericht IT-Sicherheit

Die Gefährdungslage ist weiterhin hoch. Im Vergleich zum vorangegangen Berichtszeitraum hat sie sich weiter verschärft und ist zudem vielschichtiger geworden. Es gibt nach wie vor eine hohe Dynamik der Angreifer bei der Weiterentwicklung von Schadprogrammen und Angriffswegen. Darüber hinaus gibt es z. B. mit den entdeckten Schwachstellen in Hardware eine neue Qualität der Bedrohung, wie bei den Sicherheitslücken Spectre/Meltdown und Spectre NG, die ohne einen Austausch der Hardware nicht vollständig geschlossen werden können.

— Weiterlesen www.bsi.bund.de/

Daniel Döring VonDaniel Döring

heise.de: IT-Sicherheit im Krankenhaus: Neue Firewall oder neuer Computertomograph?

Datenschutz ist ein Grundrecht aller Menschen in Deutschland. Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte tragen die Verantwortung für die Daten, die ihnen von ihren Patienten anvertraut werden. Gerade Gesundheitsdaten sind besonders sensibel und für einige dubiose Akteure sehr interessant, da man sie z. B. für Marketingzwecke oder auch an Versicherungen verkaufen kann. Bereits 2008 wiesen die kassenärztlichen Vereinigungen der verschiedenen Bundesländer auf die Aspekte des Datenschutzes und der Datensicherheit hin und schlugen dabei ganz konkrete organisatorische und technische Maßnahmen vor (vgl. Informationen auf den Websites der verschiedenen kassenärztlichen Vereinigungen).

Cyberkriminelle, die Patientendaten stehlen. Erpresser, die Daten verschlüsseln. Hacker, die medizinische Geräte manipulieren. Die Szenarien sind beunruhigend – und sie sind real. Laut “Krankenhausstudie 2017” der Unternehmensberatung Roland Berger waren 64 Prozent der deutschen Krankenhäuser schon einmal Opfer eines Hackerangriffs. “IT-Sicherheit ist für viele Kliniken noch immer Neuland”, titelte kürzlich die Ärzte-Zeitung.

Angriffsziel Krankenhaus

Dem Landeskriminalamt (LKA) Hessen sind nach eigenen Angaben “keine Cyberattacken oder -angriffe auf Krankenhäuser bekannt”. Zwar bemerkten Klinikbetreiber “fast täglich” Angriffe auf ihre IT, diese könnten aber “zum größten Teil durch die dort bestehende Sicherheitsstruktur abgewehrt werden”. Dass Kliniken gefährdet sind, bestreitet auch das LKA nicht: “Krankenhäuser gehören definitiv zu den Angriffszielen von Cyberkriminellen”, heißt es in Wiesbaden. Sollten die Angriffe erfolgreich sein, “entsteht nicht nur ein finanzieller Schaden; vielmehr können durch Störungen der medizinischen Versorgung lebensbedrohliche Situationen entstehen”.

Schwachstelle Mitarbeiter

Eine “Risiko-Analyse Krankenhaus-IT” des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Schwachstellen identifiziert: Nicht nur veraltete Technik, unzureichende Schutzmechanismen und unterbliebene Tests stellen eine Gefahr dar – sondern auch “die Unzufriedenheit von Mitarbeitern”.

Die Lösung heißt EgoSecure HEALTH-CARE-DATA!

EGOSECURE HEALTH-CARE-DATA ist eine voll integrierte Gesamtlösung für den gesetzeskonformen Datenschutz in Krankenhäusern und Praxen.

Quellenangaben:

  • https://www.heise.de/newsticker/meldung/IT-Sicherheit-im-Krankenhaus-Datenklau-Erpressung-Systemstillstand-4156152.html
  • https://egosecure.com/de/loesungen/branchen/health-care-data/
Daniel Döring VonDaniel Döring

Größter Ransomware Angriff jährt sich!

Es jährt sich der größte Ransomware Angriff! Dies wird nicht der letzte Vorfall sein – bereiten Sie sich vor!

Am 27. Juni 2017 setzte eine neue Version der Ransomware (Not-)Petya viele Rechner weltweit außer Funktion.

Petya existiert als ursprünglicher Erpressungstrojaner inzwischen in mindestens vier verschiedenen Varianten. Weitere Anpassungen der Ransomware bzw. Wipeware können noch größere Auswirkungen erzielen. Der Befall ist auch an Systemen ohne Internet- und E-Mailanbindung möglich. Das Ziel der Hacker ist nicht nur Geld (zB Bitcoins) zu erpressen, sondern auch enormen Schaden anzurichten.

Bereits vor der Ransomware (Not-)Petya klärte der deutsche IT Security Hersteller EgoSecure zusammen mit seinen Alliance Partner (#EgonFriends) über diese Risiken auf und zeigte entsprechende Schutzmaßnahmen.

Nach wie vor ist ein mehrschichtiges Schutzsystem aus mehreren untereinander ergänzenden ITSecurity Lösungen stark zu empfehlen:

– Application Control: Applikationskontrolle mit Whitelist-Verfahren ist wohl einer der wirksamsten Methoden gegen Ransomware, weshalb man sie auf keinen Fall vergessen sollte. Apps, Anwendungen und Prozesse werden geblockt, wenn Sie zum Beispiel nicht explizit durch Hash Werte, Zertifikate (zB von Hersteller), Besitzer der Anwendung oder Ausführungspfade erlaubt wurden.

– Antivirus: Eine Antivirus Lösung ist generell ein Muss. Allerdings empfiehlt es sich unterschiedliche Systeme einzeln zu betrachten. Ein Client ist nicht gleichzusetzen mit einem Mailserver – ein Mailserver muss anders gescant werden als eine Fileserver oder Domaincontroller. Externe Datenträger sollte vor dem Verwenden an Arbeitsplätzen überprüft werden.

– Device Control: Die Verwendung von fremden Geräten kann Risiken des Malwarebefalls mit sich bringen. Daher ist ein kontrollierter und gefilteter Zugriff notwendig.

– Audit und Monitoring: Bei der Geschwindigkeit von Angriffswellen ist ein schnelles Erkennen, Analysieren und Reagieren extrem wichtig. Daher ist das Aufzeichnen von Aktivitäten durch Anwendungen, Dateitransfers, Internettraffic, Systemverhalten und Network Monitoring nicht zu vergessen.

– Network Access Control: Systeme, welche von Bedrohungen befallen oder nicht „compliant“ sind, sollten automatisiert und sofort in Quarantäne-Netzwerke gesetzt werden.

– Mail Signierung & Verschlüsselung: Der Befall von Krypto- Trojaner entsteht oftmals durch gefälschte E-Mails. Würden Empfänger schnell erkennen, dass die E-Mail gefälscht und somit gefährlich ist, wäre das Risiko minimiert. Mit der Signierung von E-Mails ist es erkennbar, ob der Absender wirklich der richtige ist. Die Verschlüsselung erhöht dabei noch die Sicherheit.

– Multi-Faktor-Authentifikation & Folder Encryption: Wenn Sie Ihre Daten in lokalen Ordner und Netzwerkordnern verschlüsseln, können Sie den Zugang an die Daten zusätzlich durch eine 2-Faktor-Authentifizierung schützen. Dies verhindert, dass ein dateibasierter Krypto-Trojaner die Daten ungewollt vernichtet. Hinweis: Eine Wipeware-Attacke, welche den MBR manipuliert und die komplette Festplatte verschlüsselt, wird hier nicht verhindert – die weitere Verbreitung über Netzwerkordner wäre jedoch verhinderbar.

– Patch Management: Die meisten Angriffe basieren häufig auf Sicherheitslücken und Schwachstellen, welche bereits schon durch die jeweiligen Hersteller gefixt wurden. Hierfür stehen dann Updates und Patches zur Verfügung. Patch Management stellt sicher, dass Ihre Systeme Up-To-Date sind.

– Backup & Restore: Falls alles zu spät ist hilft nur noch die Datenwiederherstellung. Bei der Ablage von Backups auf Cloud Speicher, im Netzwerk und Datenträgern sollten Sie die Verschlüsselung der Daten berücksichtigen!

Weitere Informationen:

Nach der Analyse des Datenflusses und der Ermittlung der Schwachstellen mit Insight und IntellAct, können die Schutzmaßnahmen individuell mit 20 Schutzfunktionen konfiguriert werden. Diese Schutzfunktionen orientieren sich am C.A.F.E. MANAGEMENT PRINZIP.

Alle Funktionen sind in einer Lösung integriert, greifen auf nur eine Datenbank zu und werden durch eine zentrale Management-Konsole gesteuert. Es findet nur eine Installation statt, danach können die Funktionen entsprechend des Schutzbedarfs aktiviert werden. Eine spätere Anpassung des Schutzbedarfs bedarf keiner neuen Installation.

EgoSecure Data Protection ermöglicht eine einfache und schnelle Installation ohne aufwendige und kostspielige Consulting-Unterstützung. EgoSecure Data Protection besteht zum überwiegenden Anteil aus Eigenentwicklungen und verfügt daher über ein einheitliches Installations-, Administrations- und Bedienungskonzept.

Alle Schutzfunktionen fokussieren sich darauf, dass es der Benutzer so einfach wie möglich hat und dennoch sicher ist. Das nennt EgoSecure „schöne IT-Security“.

Hier finden Sie passende Schutzfunktionen gegen Ransomware: https://egosecure.com/de/loesungen/schutzfunktionen/

Durch die enge Zusammenarbeit mit den stragischen Allianzen der EgoSecure erweitern Experten permanent ihr technologisches Know-How. In diesem Austausch erkennen EgoSecure und seine Kooperationspartner erfolgsversprechende Trends aber auch IT Sicherheitsgefahren frühzeitig und sichern Ihnen einen technologischen Vorsprung.

Gemeinsam mit etablierten Produktherstellern werden Ihre Herausforderungen zielstrebig adressiert und gelöst.

Eine passende Auswahl an sogenannten #EgonFriends und deren ergänzenden Lösungsansätzen finden Sie hier: https://egosecure.com/de/egon-friends/

Hinweis: Es lohnt sich Ihr Besuch der Playlist “Egon & Friends – Strategic Alliances” im EgoSecure YouTube Kanal: https://www.youtube.com/playlist?list=PLA1uxAHKpeaI8k89LYW7zWqX4UnqTlAov

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Daniel Döring VonDaniel Döring

Aktuelle Warnmeldung des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt: Microsoft Malware Protection Engine – Schwachstelle ermöglicht Ausführen von beliebigem Programmcode mit Administratorrechten!

Betroffene Systeme:

  • Microsoft Malware Protection Engine < 1.1.14700.5
  • Microsoft Windows Defender

Empfehlung:

Das BürgerCERT empfiehlt die zeitnahe Installation der vom Hersteller bereitgestellten Sicherheitsupdates, um die Schwachstellen zu schließen.

Beschreibung:

Die Malware Protection Engine ist Bestandteil verschiedener Sicherheitsprodukte von Microsoft und stellt selbigen das Scannen, Erkennen und Entfernen von Viren und Spyware zur Verfügung.

Zusammenfassung:

Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Microsoft Malware Protection Engine ausnutzen, um beliebigen Programmcode mit Administratorrechten auszuführen.

Hinweis:

EgoSecure bietet hierzu zusammen mit den strategischen Allianzen wie Avira, Bitdefender und F-Secure, macmon und PRESENSE etablierte IT-Security-Lösungen an. Aber auch andere Schutzmodule wie Access Control, Application Control und IntellAct verhindert Gefahren durch unerwünschte Anwendungen, Datenträgern, Dateien und DLL’s. Insight bietet verschiedene Dashboards um aktuelle Sicherheitsbedrohungen an den Endgeräten zu erkennen. Gemeinsam mit Paessler’s Network Monitorung PRTG können Sie Sicherheitslücken und -gefahren im Netzwerk aufgezeigt bekommen.

Zur Warnmeldung: https://www.bsi-fuer-buerger.de/SharedDocs/Warnmeldungen/DE/TW/2018/04/warnmeldung_tw-t18-0045.html

EgoSecure’s strategische Allianzen (EgonFriends) auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=YETSi-zi1iY&list=PLA1uxAHKpeaI8k89LYW7zWqX4UnqTlAov

Daniel Döring VonDaniel Döring

Webinar: Datenschleuse meets Data Protection – EgoSecure und PRESENSE

Die Zusammenarbeit der beiden IT Security Experten ermöglicht es Behörden, Unternehmen und Instituten, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Auftrag gegebene Datenschleuse mit der EgoSecure Data Protection zu kombinieren und sich somit effektiver vor Angriffen von innen zu schützen. Erfahren Sie in dem gemeinsamen Webinar beider Hersteller mehr über die speziell entwickelte Schnittstelle zwischen der PRESENSE Datenschleuse (JANUS bzw. PROVAIA) und dem EgoSecure Modul Access Control. Diese Zusammenarbeit liefert Nutzern den Mehrwert, dass fremde Datenträger vor dem kontrollierten Zugriff erst auf schädliche Software (Malware) geprüft werden.

Dauer: 44 Minuten
Sprache: Deutsch
Agenda:
– Vorstellung PRESENSE / Erläuterung der Datenschleuse (Till Dörges – Geschäftsführer der PRESENSE Technologies GmbH)
– Use Case: EgoSecure und PRESENSE miteinander kombinieren (Daniel Döring – Director of Strategic Alliances & Professional Services der EgoSecure GmbH)
– Vorstellung EgoSecure (Thomas Schmidt – Director of Sales der EgoSecure GmbH)

 

 

Daniel Döring Director of Strategic Alliances & Professional Services EgoSecure GmbH

Daniel Döring (Director of Strategic Alliances & Professional Services EgoSecure GmbH)

Daniel Döring VonDaniel Döring

Vorsicht Datenklau: Spione nehmen Mittelstand ins Visier

Lübeck – Datendiebstahl kann teure Folgen haben – und Unternehmen sogar in die Insolvenz treiben. Experten raten deshalb gerade mittelständischen Firmen zur Wachsamkeit.

Dass die Lübecker Firma Collmann, die Spezialmaschinen für die Reifenindustrie herstellt, vor drei Wochen Insolvenzantrag stellen musste, lag nicht nur an erheblichen Umsatzrückgängen in Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise. „Hinzu kamen Verhaltensweisen eines Mitarbeiters, der betriebliche Interna bewusst an ein Konkurrenzunternehmen weitergegeben hat“, erklärte der Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus. Dem Unternehmen sei dadurch ein Schaden in Millionenhöhe entstanden, sagen Beobachter. Der Mitarbeiter sei mittlerweile fristlos entlassen worden, mit ausdrücklicher Zustimmung des Betriebsrates. Jetzt folgt ein Streit vor Gericht.

Während große Unternehmen das Problem Datenklau längst erkannt haben und entsprechend wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen, sind es mehr und mehr kleinere Firmen, die davon betroffen sind. „Mittelständische Unternehmen sind zunehmend von Datenklau betroffen, wenn sie stark mit geistigem Eigentum wie etwa Konstruktionszeichnungen oder -plänen arbeiten“, sagt Frank M. Hülsberg von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG. „Die Zahl der Fälle häuft sich. Das hat aber nicht unbedingt mit einer Zunahme der Kriminalität zu tun, sondern damit, dass es in Zeiten der Globalisierung einfacher geworden ist, Daten illegal abzugreifen. Zum Beispiel durch Hackerangriffe auf ungeschützte Netzwerke oder die einfache Weiterleitung von Mails“, so Hülsberg. Mit anderen Worten: Während früher ganze Aktenordner kopiert oder geklaut werden mussten, reicht heute ein Mausklick am Computer, um sensible Daten in die Hände jener zu spielen, die sie missbrauchen können. Und selbst die komplexesten Pläne passen auf einen USB-Stick.

In einer bereits 2010 veröffentlichten Studie „Wirtschaftskriminalität in Deutschland” richtet die KPMG den Blick besonders auf den Mittelstand. „Große Unternehmen unterliegen Regulierungen, sie müssen viel für den Schutz ihrer Daten tun. Bei Mittelständlern wird die Gefahr noch oft unterschätzt“, erklärt Hülsberg ein Ergebnis der Studie. Viele Unternehmer würden die Reaktion auf konkrete Fälle sowie den nachhaltigen Umfang mit Verdachtsfällen noch immer vernachlässigen. „Kommissar Zufall“ spiele weiterhin eine bedenklich große Rolle. Dabei können die Folgen gerade für Mittelständler fatal sein. „Der Diebstahl geistigen Eigentums kann im schlimmsten Fall zum Verschwinden einer Marke oder einer Firma führen“, erläutert Hülsberg. „Wir arbeiten in vielen Fällen für kleine Firmen, die befürchten, dass ihnen geistiges Eigentum gestohlen wird oder weil der Fall schon eingetreten ist. Wir prüfen die Fälle und geben Empfehlungen für einen besseren Schutz ab.“

Heiko Willms, der Leiter der Rechtsabteilung beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), fordert, dass bei der Revision des Bundesdatenschutzgesetzes auch effektive Kontrollen ermöglicht werden. „Die Daten der Beschäftigten müssen natürlich gut geschützt und sauber behandelt werden. Aber gleichzeitig muss auch Betriebsspionage wirksam bekämpft werden können“, erklärt er.

„Noch ist Betriebsspionage nach unserer Erkenntnis kein großes Problem bei den Unternehmen im Bezirk der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck“, sagt Joseph Scharfenberger, Geschäftsbereichsleiter „Recht und Fair Play“ bei der IHK. Das könne aber auch daran liegen, dass man von vielen Fällen gar keine Kenntnis bekomme. „Wir empfehlen, über innerbetriebliche Sicherheitssysteme und Geheimhaltungsregelungen wie etwa Verschwiegenheitsklauseln dem Ausspionieren vorzubeugen. Tritt ein Fall von Betriebsspionage ein, sollte neben arbeitsrechtlichen Maßnahmen auf jeden Fall die Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden“, erklärt Joseph Scharfenberger.

Das rät auch die KPMG in ihrer Studie: „Eine professionelle Vorgehensweise ist im Rahmen der Schadensbegrenzung von größer Bedeutung.“ Ansonsten gelte immer die Devise: „Kontrolle wo nötig, Vertrauen wo möglich.“

Quelle: http://www.ln-online.de/regional/luebeck/index.php/2775931

Lassen Sie es erst gar nicht zum Datendiebstahl kommen. Sichern Sie Ihre Daten mit Endpoint Data Protection Lösungen.
Die EgoSecure bietet zum Beispiel eine effiziente Device Control Lösung, welche weit über den Standard eines USB Blocker hinaus geht. Sperren Sie externe Datenträger wie USB Festplatten, Memory Sticks, Flash Drives, CD/DVD’s, Floppy Disks, Bluetooth, WiFi, IrDa, Ports, Blackberry, PDA, SD-Karten, MMC-Karten etc. und geben einzelne Geräte personenbezogen mit Lese- oder Vollzugriff wieder frei. Kontrollieren Sie datenschutzkonform den Datenfluss auf erlaubte Geräte mittels Protokollierung nach 4-/6-Augenprinzip. Verbieten Sie bestimmte Dateien oder Dateitypen auf externen Speichermedien per Contentheadfiltung nach Black- oder Whitelist Verfahren.

Weiter haben Sie die Möglichkeit den Datentransfer auf externe Geräte automatisiert on-the-fly transparent zu verschlüsseln, Daten zu vernichten (u.a. nach DOD Methode, DOD II Methode, BSI Standard, Peter-Gutmann-Methode), Festplatten zu verschlüsseln, Anwendungsfreigaben nach Black- oder Whitelist verwalten und Powermanagement in Sachen GreenIT und Ersparnis von Energiekosten zu betreiben.

Weitere Informationen finden Sie auf http://EgoSecure.com

EgoSecure GmbH - Head of Professional Services

EgoSecure GmbH

Daniel Döring VonDaniel Döring

▶ Natalya Kaspersky – Die Welt im Cyber Krieg – YouTube

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Die Welt befindet sich im Krieg – dem Cyber-Krieg!

Alle wichtigen Informationen wie personenbezogene Daten, Firmenwissen, Forschungsergebnissen und vieles mehr liegt heute in elektronischer Form vor.
Geheimdienste wie die NSA haben nicht nur das Interesse der Terrorbekämpfung.
Es werden auch Aktivitäten der Wirtschaftsspionage nachgesagt, um das eigene Land wirtschaftlich zu fördern. Gerade die Enthüllungen durch Edward Snowden haben diesen Verdacht weiter bestätigt.

Schützen Sie Ihre Daten!

Videodauer: 04,34 min
Aufnahmedatum: 28.10.2013
Sprache: Deutsch
Herausgeber: EgoSecure GmbH
Sprecher: Natalya Kaspersky
http://egosecure.com

 

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