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Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – November 2019

Themen im November 2019:

  • 2020 wird das Jahr der Cyber Resilience…
  • Mal wieder durch einen USB Stick gehackt!
  • Opfer von Cyberkriminellen im November 19…
  • Da wurde der falsche USB Stick geklaut!

2020 wird Cyber Resilience

2019 neigt sich dem Jahresende zu und schon werden Themen im Jahr 2020 angesprochen. In meinen Gesprächen in diesem Monat habe ich auf verschiedene Art und Weiße den Trend der Cyber Resilience herausgehört.

Doch was ist Cyber Resilience?

Im Prinzip ist es ganz einfach auf dem Punkt zu bringen. Egal was in der Cyberwelt an Ereignissen und Bedrohungen existieren, ein Unternehmen muss in der Lage sein die Produktivität, Stabilität und Verfügbarkeit in der IT weiter aufrecht zu erhalten.

Gerade in Zeiten von Malware wie Emotet haben wir in diesem Jahr festgestellt, wie schmerzhaft ein Ausfall oder Verlust von Daten sein kann und wie wichtig es ist, dass die IT Systeme und Geschäftsprozesse wieder schnellst möglich einsatzbereit sein müssen.

Und genau da sehen wir unsere Strategie bestätigt, dass egal, ob es einen Vorfall durch interne oder externe Bedrohungen gibt in einem integralen Ansatz sofort weitere automatisierte Maßnahmen umgesetzt werden. Und dies bekommen wir durch ein starkes integrales Produktportfolio aus Endpoint Security, Unified Management, Service Management und Asset Management optimal gelöst.

Mal wieder durch einen USB Stick gehackt worden!

Im November 2019 wurde die italienische öffentliche Verwaltung angegriffen. Dies geschah über ein Portal namens “People1” und einen USB-Stick. Es war möglich, auf Millionen von sensiblen Daten italienischer Steuerzahler zuzugreifen!

Dieser Vorfall zeigt erneut, wie wichtig es ist, ein mehrschichtiges Schutzsystem in einem ganzheitlichen Ansatz zu betreiben.

Wir sehen unsere Strategie ebenfalls bestätigt, dass Datensicherheit, Malware-Schutz, Unified Endpoint Management und Service Management kombiniert werden muss, um solche Vorfälle zu verhindern.

Opfer von Cyberkriminellen im November 19…

Auch im November gab es wieder einige Opfer von Malware Angriffen und Hacker Attacken.

Die beliebte US-Kaufhauskette Macy’s hat bekannt gegeben, dass ihre Website mit bösartigen Skripten gehackt wurde, um die Zahlungsinformationen ihrer Kunden zu stehlen. Diese Gefahr droht überall. IT-Anwender merken nicht, ob bösartige Skripte auf Websites, in E-Mails und bisher versteckt sind. Daher sind weitere Schutzmaßnahmen unbedingt erforderlich.

Unbekannte nutzten eine Sicherheitslücke beim Elektronikkonzern Conrad. Betroffen sind rund 14 Millionen Kunden-Datensätze. Durch ein mehrschichtiges, integrales Schutzsystem könnte Conrad Electronic Group sicherstellen, dass diese sensiblen Daten nicht in falsche Hände geraten. Dies ist unter anderem durch die Datenverschlüsselung möglich und die DLP Funktion, welche kritische Daten in Dateien ausfindig macht, darüber informiert, sensible Informationen entfernt und betroffene Dateien löscht bzw. in Quarantäne setzt.

Obwohl es sich durch Post-Infection Maßnahmen verhindern lässt, infiziert Emotet weiter Netzwerke. Der Computer-Trojaner Emotet hat nach dem Berliner Kammergericht nun auch Teile des Netzwerks der Humboldt-Universität infiziert. “Am 29. Oktober warnte der CMS (Computer- und Medienservice) vor der Malware Emotet, die zu dem Zeitpunkt an HU-Mailadressen verschickt wurde”, heißt es in einer internen E-Mail der IT-Abteilung der Universität vom Freitag.

Da wurde der falsche USB Stick geklaut!

Dieser Beitrag ist weder ein Fake noch ein Scherz! Matrix42 hat USB-Geräte an vier Kollegen geschickt. Leider kam nur ein Gerät an. Die anderen sind verschwunden. 🤔

Aber die neuen Besitzer wissen nicht, dass es sich um BadUSB-Geräte handelt. 😉 Es gibt also keinen Datenspeicher, sondern einen Penetrationstestangriff, der sich automatisch ausführt. 😎

Wenn Sie wissen möchten, wie ein solcher Angriff aussieht: https://lnkd.in/dFPt2r5

❗Für alle anderen sollte dies ein Weckruf sein, dass echte Speichermedien nur verschlüsselt gesendet werden sollten. ❗

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Daniel Döring VonDaniel Döring

Das würde ich nicht anstecken!

Dieser Beitrag ist weder ein Fake noch ein Witz! Matrix42 hat USB-Geräte an vier Kollegen geschickt. Leider kam nur ein Gerät an. Die anderen sind verschwunden. 樂 Aber die neuen Besitzer wissen nicht, dass es sich um BadUSB-Geräte handelt.  Es gibt also keinen Datenspeicher, sondern einen Penetrationstestangriff, der sich automatisch ausführt. 
⁉️ Wenn Sie wissen möchten, wie ein solcher Angriff aussieht: https://m.youtube.com/watch?v=p2KXPMmkBNQ
❗Für alle anderen sollte dies ein Weckruf sein, dass echte Datenträger nur verschlüsselt gesendet werden sollten.❗

Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – Oktober 2019

Themen im Oktober 2019:

  • Malware sorgt für Geldregen
  • Malware-Ausbrüche bringen Unternehmen in finanzielle Schieflagen
  • Entschlüsselungstool für Crypto-Trojaner STOP erschienen
  • Nach Trojaner-Angriff Berliner Kammergericht hantierte leichtfertig mit sensiblen Daten
  • Hackerangriffe auf Avast
  • Manipulierte USB-Ladekabel bieten Hackern neue Angriffsvektoren
  • Veröffentlichungen

Malware sorgt für Geldregen

Wie Sicherheitsforscher von NJCCIC anhand des Schädlings “Cutlet Maker” beschreiben, wird dieser genutzt, um Geldautomaten der Firma Wincor Nixdorf zu attackieren. Dafür wird die Schadsoftware zunächst einfach auf einem USB-Stick abgespeichert. Die Automaten selbst verfügen über USB-Anschlüsse, die sich lediglich hinter leicht zu öffnenden Paneelen verbergen. Einmal angeschlossen, sendet die Schadsoftware über den weltweit verbreiteten Diebold Nixdorf DLL dann entsprechende Ausgabesignale an den “Dispenser”.

Dieses unschöne, aber reelle Szenario lässt sich durch Post-Infection und Data Protection Maßnahmen verhindern.

Malware-Ausbrüche bringen Unternehmen in finanzielle Schieflagen

Auch im Oktober 2019 gab es wieder enorm viele erfolgreiche Ransomware Attacken. Zum Beispiel war es Hackern gelungen, sämtliche Unternehmens-Server des Sicherheitsexperten Pilz mit Erfolg anzugreifen und die darauf befindlichen Daten zu verschlüsseln. Selbst die Website des Unternehmens zeigt sich im Wartungsmodus.

Der aktuelle Ransomware Report von Datto zu den Schäden durch Malware-Befall zeigt, dass es wichtig ist proaktiv zu handeln. Aus dem Report geht hervor, dass die Kosten für Ausfallzeiten über 23-mal höher sind als die Lösegeld-Forderung der Cyber-Kriminellen. Denn diese liegen im Durchschnitt bei 5.000 Euro. Riskieren Sie keinen Schaden durch Malware. Die durchschnittlichen Kosten für die Ausfallzeit der IT-Systeme betragen der Studie zufolge circa 121.500 Euro. 2018 lagen diese noch bei 40.500 Euro. Das entspricht einem Anstieg von 200 Prozent.

Ransomware-Angriffe haben laut dem BSI-Lagebericht 2019 zu zahlreichen Produktionsausfällen und teils erheblichen Beeinträchtigungen hierzulande geführt.

Auch, wenn das Lösegeld gezahlt wird, ist es dennoch nicht gewährleistet, dass die Daten auch wieder freigegeben werden.

Des weiteren warnt Microsoft derzeit vor einer Malware namens Nodersok, die ohne schädliche Dateien auskommt und sich lediglich im Arbeitsspeicher einnistet. Virenscanner wie Windows Defender tun sich bei der Erkennung schwer.

Riskieren Sie keinen Schaden durch Malware – handeln Sie rechtzeitig!

Entschlüsselungstool für Crypto-Trojaner STOP erschienen

Obwohl ein kostenloses Entschlüsselungstool für Erpressungstrojaner STOP erschienen ist, sollte ein Malware-Befall nicht riskiert werden. Zum einem funktioniert einen Das Tool nur bei 148 der dokumentierten 160 Varianten des Schädlings STOP, zum anderen sind die verbleibenden Schäden, Effizienzverluste und weiteren Gefahren nicht zu unterschätzen. Besser ist es, wenn Sie Maßnahmen ergreifen, welche einen Ausbruch der Malware von vorn herein verhindern.

Nach Trojaner-Angriff Berliner Kammergericht hantierte leichtfertig mit sensiblen Daten

Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass das Computersystem im Berliner Kammergericht mit dem Trojaner „Emotet“ infiziert ist. Nun mehren sich Anzeichen dafür, dass dort grundlegende Standards im Umgang mit sensiblen Daten systematisch verletzt wurden.

Tagesspiegel-Informationen zufolge war die Nutzung privater Speichermedien wie USB-Sticks zum Transport dienstlicher Daten zwischen Arbeits- und Privatcomputern Alltag unter den mehr als 400 Richtern und Mitarbeitern. Ein Richter erklärt, jeder im Haus habe davon gewusst, viele hätten mitgemacht, auch wenn ein solches Vorgehen in anderen Bereichen der öffentlichen Verwaltung durch interne Weisungen verboten ist.

Erst jetzt, da sich die Folgen des „Emotet“-Befalls für das Gericht und die Mitarbeiter immer klarer abzeichnen, kündige sich ein Umdenken an. Dem Richter zufolge werden die Mitarbeiter des Kammergerichts seit Kurzem per Aushang dazu aufgerufen, private Speichermedien zerstören zu lassen. Eine Abgabestelle für möglicherweise infizierte Speichermedien sei eingerichtet worden.

Wenn ich so etwas lese werde ich wirklich sprachlos. Seit Jahren zeigen wir die Gefahren im Umgang mit externen Datenträgern und Malware-Bedrohungen auf. Es wird Zeit, dass sich etwas ändert und Endpoint Security ein fester Bestandteil in IT Infrastrukturen wird. Es ist nicht mehr freiwillig – sondern dank DSGVO auch Pflicht!

Hackerangriffe auf Avast

Laut Heise hatten Unbekannte fast ein halbes Jahr Zugang zum Firmennetz von Avast, gesteht der Hersteller von Antiviren-Software ein.

Am 23. September bemerkte Avast verdächtige Aktivitäten im eigenen Netz. Sie konnten diese auf einen VPN-Zugang zurückführen, den es eigentlich schon nicht mehr geben sollte, weil er keine Zwei-Faktor-Authentifizierung aufwies. Offenbar begannen diese Angriffe bereits im Mai 2019 und der Angreifer hat sich zwischenzeitlich sogar Rechte eines Domänen-Administrators verschafft.

Dieser Fall zeigt, dass es jedes Unternehmen treffen kann. Auch Sicherheitsexperten sind angreifbar. Daher ist ein mehrschichtige Schutzsystem aus verschiedenen Maßnahmen in einem integralen Ansatz erforderlich. Setzen Sie auf innovative Technologien, welche keine Silos sind, sondern eine Digital Workspace Security gegen interne und externe Bedrohungen ermöglichen!

Manipulierte USB-Ladekabel bieten Hackern neue Angriffsvektoren

Ein Software-Entwickler hat ein „bösartiges“ Kabel entworfen, das exakt wie das offizielle Apple-Ladekabel aussieht. Es ermöglicht Hackern den Zugriff auf sensible Daten des iPhones, sobald dieses mit der „Angriffshardware“ am Computer angeschlossen wird. Das Diebstahl-Equipment trägt den Namen „O.MG-Kabel“ und kann auf den ersten Blick nicht vom Original-Produkt aus dem Hause Apple unterschieden werden.

Nicht nur iPhone User sind von diesen BadUSB-Ladekabel betroffen. Ich habe bereits ein solches Hacker-Kabel für USB-C… Wie kann man sich bestens dagegen schützen? Ich zeige es gerne!

Veröffentlichungen:

–       it-sa 2019 – Vortrag: https://youtu.be/fb8Sx6IoPtg

–       “Wie Malware-Schutz automatisiert wird” in der IT Director Ausgabe 9/2019: https://www.linkedin.com/posts/egosecure_egosecure-matrix42-wearematrix42-activity-6590617260203749376-gg0s

–       USB als Sicherheitsrisiko: https://datenschutz-agentur.de/expertenbeitrag-unglaublich-aber-wahr-usb-als-sicherheitsrisiko-unterschaetzt/

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Daniel Döring VonDaniel Döring

Malware sorgt für Geldregen

Das folgende unschöne aber reelle Szenario lässt sich durch Matrix42 Post-Infection und Data Protection verhindern:

Wie Sicherheitsforscher von NJCCIC anhand des Schädlings “Cutlet Maker” beschreiben, wird dieser genutzt, um Geldautomaten der Firma Wincor Nixdorf zu attackieren. Dafür wird die Schadsoftware zunächst einfach auf einem USB-Stick abgespeichert. Die Automaten selbst verfügen über USB-Anschlüsse, die sich lediglich hinter leicht zu öffnenden Paneelen verbergen. Einmal angeschlossen, sendet die Schadsoftware über den weltweit verbreiteten Diebold Nixdorf DLL dann entsprechende Ausgabesignale an den “Dispenser”.

https://winfuture.de/news,111868.html

Daniel Döring VonDaniel Döring

Warum Automated Endpoint Protection so wichtig ist

Alle Daten sind verschwunden, sensible Kundendokumente gestohlen und das System-Backup gelöscht: Der Alptraum für moderne Unternehmen spielt sich zunehmend im digitalen Bereich ab. Hacker verstehen es meisterhaft, sich neuen Sicherheitsmaßnahmen wie Chamäleons anzupassen und die Digitalisierung für sich zu nutzen.

Es ist bekannt, dass Malware-Attacken gerne an den Endpoints stattfinden – wie genau diese Angriffe erfolgen ist allerdings nicht unbedingt offenbar. So ist vielen Mitarbeitern nicht klar, wie Hacker sie im Visier haben. Beispielsweise finden Angriffe immer häufiger über manipulierte USB-Geräte statt, also Sticks, Ladekabel, Netzwerkadapter oder Gadgets. Zwar warnen Sicherheitsforscher bereits seit Jahren vor Schwachstellen im Zusammenhang mit ‚BadUSB‘, aber viele User setzen entsprechende Hardware immer noch sehr unbedarft ein.

Hackerangriffe über USB-Schnittstellen funktionieren perfider weise bereits mit einem leeren Stick und benötigen dafür noch nicht einmal eine verseuchte Datei. Wird das USB-Gerät angeschlossen, startet die Malware sofort und weder Virenscanner noch Firewall können den Angriff registrieren oder verhindern. Die Folgen sind: Hacker simulieren die Tastatureingabe, hören den Netzwerkverkehr ab oder leiten ihn um, sie deaktivieren Sicherheitsrichtlinien oder starten Remote-Zugriffe. So kommen Kriminelle schnell und bequem an Daten, können gezielten Schaden anrichten oder weitere Attacken vorbereiten. Die Notwendigkeit, erst aufwendig eine Firewall zu knacken, ist passé. Die Frage ist: Wie kann sich ein Unternehmen davor schützen?

Weiterlesen:

https://www.security-insider.de/warum-automated-endpoint-protection-so-wichtig-ist-a-864687/

Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – August 2019

Themen im August 2019:

  • Mentalist + IT Devices = IT Security Paranoia
  • Wenn ein Atomkraftwerk zum Bitcoin-Mining missbraucht wird…
  • Achtung: Emotet hat keine Sommerferien mehr!
  • Auch die Schweiz ist zurzeit mehrfach durch Hackerangriffe betroffen…
  • Sicherheitslücke in Bluetooth-Technologie seit rund 20 Jahren
  • Sommerzeit = Malware-Zeit
  • Veröffentlichungen

Mentalist + IT Devices = IT Security Paranoia

Es gibt einige Dinge, welche einem länger zu denken geben. Bei mir ist es immer noch das Gespräch mit Madou Mann, welcher mir aufzeigte, wie schnell man fremde Passwörter und PIN Codes als Mentalist erraten kann. Und 3 Tage später zeigt auch noch die Sendung des deutschen Magiers Farid einen Chris Ramsey aus Montreal, der auf YouTube über 3 Millionen Abonnenten mit seinem Können begeistert. Das Multitalent hat neun Jahre in Deutschland gelebt. Seine Spezialität: er kommt geheimen Informationen von Fremden auf die Schliche – er kann zum Beispiel ihren Pin-Code vom Handy bloß durch mentale Fähigkeiten herausfinden.

Da stellt mir sich die Frage, wie sicher meine Daten bzw. ich bin, wenn ich durch „Brain-Hacking“ so einfach manipuliert bzw. austrickst werden kann. Bin ich wirklich sicher, wenn ich mein eigenes Passwort oder den PIN-Code kenne? Kann man auch als Mentalist an meine Passwörter kommen? Klar, denn unbewusste Reaktionen und Körpersprache kann einiges verraten. Daher ist es besser, wenn ich mein Zugangsdaten selbst nicht komplett kenne.

Wie kann man Zugangsdaten nutzen, ohne sie selbst zu kennen? Ganz einfach! Zum einen gibt es Password Manager, welche hoch komplexe Passwörter generieren und an jeweilige Anmeldungen übergeben können. Hierbei ist natürlich zu beachten, dass man seine geschützten Passwörter immer bei sich trägt. Zum Beispiel mit einem verschlüsselten Passwort-Container, welcher sich an allen erforderlichen IT Systemen (Windows, MacOS, iOS, Android) öffnen lässt. Zum anderen gibt es aber auch Geräte wie Yubikey’s. Hier werden Anmeldungen mittels Zertifikaten, On-Time-Passwörtern, etc..

Mit einer dieser beiden Maßnahmen kann auch ein Mentalist meine PINs und Passwörter nicht mehr so einfach erraten!

Wenn ein Atomkraftwerk zum Bitcoin-Mining missbraucht wird…

Ermittler des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SGE) durchsuchten am 10. Juli das Kernkraftwerk Jushnoukrainsk. Während der Durchsuchungen wurden zwei maßgeschneiderte Hardware-Rigs für den das „Mining“ von Kryptowährung aus dem Büro 104 im Verwaltungstrakt des Werks beschlagnahmt, ebenso wie Glasfaser- und Netzwerkkabel.

Gut – es gibt in diesem Fall zwar keine Malware-Gefahr oder das Risiko für Datenverluste an sich, aber das Mining kostet nicht nur Strom, sondern auch CPU-Performance, was zu weiteren Problemen führen kann. Anwendungskontrolle, Post-Infektionsschutz und Kommunikationskontrolle können solche unansehnlichen Aktivitäten verhindern.

Achtung: Emotet hat keine Sommerferien mehr!

Es war relativ ruhig die letzten Monate gewesen – aber Emotet ist aus den Sommerferien zurück! Seit einigen Tagen ist die Anfang Juni abgeschaltete C&C-Infrastruktur von Emotet wieder online und liefert Module an noch infizierte Clients aus. Schützen Sie sich vor der Bedrohung durch Data Protection und Post-Infection Protection.

Emotet hatte Anfang des Jahres seine Aktivitäten stark ausgeweitet. Mit gut gemachten Phishing-Mails gelang es dem Schädling immer wieder, in Unternehmen einzudringen. In vielen Fällen wurden dort danach wichtige Daten verschlüsselt und Lösegeld erpresst. Zu den Opfern zählen neben unzähligen kleineren mittelständischen Unternehmen auch Stadtverwaltungen und Krankenhäuser, bei denen dann oft tage- und wochenlang gar nichts mehr ging. Auch Heise.de hatte einen Emotet-Vorfall.

Emotet gilt laut dem deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als eine der größten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit!

Auch die Schweiz ist zurzeit mehrfach durch Hackerangriffe betroffen…

Das Gebäudetechnik-Unternehmen Meier Tobler AG agiert nach einem Malware-Befall vorbildlich und bietet seinen Kunden und Lieferanten Transparenz zu den aktuellen Geschehnissen. Die IT-Infrastruktur wurde durch Hacker-Angriffe lahmgelegt und musste nach dem Ransomware-Befall sukzessive wiederaufgebaut werden. Diese Risiken bestehen besonders bei Firmen, welche sich „nur“ durch Antivirus und Firewall schützen. Ein heutiges erforderliches IT Security Konzept beinhaltet deutlich mehr.

Dieser Vorfall hätte sich unter anderem durch Post-Infection, Application Control, Anomaly-Detection, Data Protection Maßnahmen und co. verhindern lassen können.

Nach der Meier Tobler AG trifft es nun auch die IT Firma Crealogix. Die Firma Crealogix entwickelt IT-Systeme für Banken, nun wurde sie Opfer von Hackern. Es warnt die Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani), dass mehrere namhafte Unternehmen betroffen seien. «Seit Anfang Juli wurden vermehrt Cyber-Angriffe vermeldet, bei denen die Angreifer eine neue Vorgehensweise gewählt haben. Dabei werden Schweizer Unternehmen gezielt mittels schädlicher E-Mails angegriffen.» Sichern Sie sich durch verschiedene Cybersecurity Maßnahmen besser ab. Die meisten Angriffe werden auf den Endpoints vorgenommen.

Hier hilft unter anderem Malware Protection und Data Protection um die Risiken und Folgen dieser Bedrohungen deutlich zu minimieren.

Sicherheitslücke in Bluetooth-Technologie seit rund 20 Jahren

Auf der Usenix-Sicherheitskonferenz in Santa Clara präsentierten Forscher der Universitäten Singapur, Oxford und des Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit in Saarbrücken einen KNOB Angriff auf Blueooth (Key Negotiation Of Bluetooth). Der Angriff basiert auf einer gravierenden konzeptionellen Schwäche der Bluetooth-Spezifikation, die seit dem alten Bluetooth 1.0 – also seit rund 20 Jahren – in allen Versionen des Lokalradios unverändert geblieben ist.

Angreifer könnten damit z.B. Eingaben von Bluetooth-Tastaturen aufzeichnen oder den Internetverkehr von Laptops lesen, die über Bluetooth-Tethering mit Smartphones verbunden sind. Dazu manipulieren sie den Kopplungsprozess, den sie selbst initiieren können Diese Schwachstelle ist sehr schockierend, da sie es Hackern noch einfacher macht, direkt auf Daten, Kommunikation und Anwendungen auf den Endpunkten der Benutzer zuzugreifen. So wäre beispielsweise die Eingabe von Passwörtern hörbar, Internetverbindungen könnten ausspioniert werden und das Eindringen von Malware wäre einfacher.

Sichern Sie sich bestmöglich gegen diese Schwachstellen, indem Sie den Bedarf an Bluetooth untersuchen und nach dem Whitelist-Verfahren gezielte Releases von Bluetooth-Geräten & -Funktionen definieren.

Sommerzeit = Malware-Zeit

Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz warnt vor Malware Befall in der Sommerzeit. Die Sommerferien sind noch in einigen Bundesländern, es herrscht Personalmangel und neue Auszubildende beginnen in Unternehmen. Dies führt zu höheren Risiken in der Cybersecurity. Warum? Ungeschultes oder auch gestresstes Personal ist häufiger ein Opfer von erfolgreichen Malware Infektionen.

Und genau in dieser Sommerzeit warnt CERT-Bund (das Notfallteam des BSI) aktuell vor einer besonders perfiden Ransomware-Variante. GermanWiper zerstört das wichtigste Gut der digitalen Welt – Ihre Daten! Das Zahlen von Lösegeld bringt nichts, da im Gegensatz zu CryptoTrojanern eine Wipeware keine Entschlüsselungsmöglichkeit bietet. In diesem Fall werden Dateien inhaltlich mit Nullen überschrieben und anschließend die Dateiendungen geändert. Warten Sie nicht ab, bis es auch Sie erwischt hat.

Schützen Sie sich durch bessere und automatisierte IT-Security!

Veröffentlichungen

Daniel Döring VonDaniel Döring

OMG-Cable: Zum Angriffswerkzeug manipuliertes Apple-Kabel geht in Produktion | heise online

Alle Teilnehmer der im Mai und Juni statt gefundenen Matrix42 Experience Days kennen bereits schon dieses Angriffsszenario. Während meiner Live-Hacking Präsentation habe ich den ein oder anderen Zuschauer geschockt, wie einfach man Malware über USB Ladekabel per BadUSB Funktion ausführen kann.

https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/OMG-Cable-Manipuliertes-Apple-Kabel-geht-in-Produktion-4495043.html

Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – Juli 2019

Daniel Döring – Technical Director Security & Strategic Alliances – Matrix42 AG / EgoSecure GmbH
Daniel Döring – Technical Director Security & Strategic Alliances – Matrix42 AG / EgoSecure GmbH

Themen im Juli 2019:

  • Gefahren werden oft falsch eingeschätzt!
  • Die explodierende Anzahl der Malware-Angriffe
  • Wenn ein Förster die Bundeswehr hackt…
  • Wenn Tastaturen und Mäuse zu Sicherheitsrisiken werden
  • Frank Thelen und die (i)Cloud
  • Studie von Ernst & Young: IT-Sicherheit von Unternehmen eher mau
  • Wenn das Küchenpersonal einen Malware-Befall entdeckt, ist es zu spät!
  • Veröffentlichungen

Gefahren werden oft falsch eingeschätzt!

In sehr vielen Gesprächen (zum Beispiel auf der heise Cyber Security Challenge 2019) musste ich feststellen, dass sich sehr viele Menschen mehr Gedanken über IT Security Bedrohungen machen. Finde ich sehr gut! Schade fande ich aber, dass es mal wieder sehr stark nur in eine Richtung ging – Malware Angriffe! Ja, Malware Angriffe sind heute eines der größten und schmerzhaftesten Bedrohungen. Aber die Frage ist auch, ob Malware nicht einfach Mittel zum Zweck ist? Die Malware ist “nur” die Waffe!

Wenn ein Hacker heutzutage ein Unternehmen ausspionieren oder schädigen möchte, dann macht er sich nicht immer das Leben schwer und versucht Firewall und Co. zu knacken. Er nutzt die Unwissenheit vieler Anwender aus. Heißt, dass gerne auch Angriffe mehrstufig platziert werden. Zum Beispiel wird einfach einem Mitarbeiter über die Schulter geschaut und nach dem verräterischen Hinweis eine Antiviren-Tray-Icon (das Symbol neben der Uhr) geprüft. Dann kenne ich schon einmal meinen größten Feind für einen Malware Angriff. Nun schreibt sich der Hacker eine Malware oder besorgt sich diese aus dem Internet und sucht sich das Opfer. Gerne mal ein Geschäftsführer mit einem Lightweight-Notebook oder Tablet-PC – denn die kommen meist an die meisten Daten. Nun muss man nur noch dem Opfer ein Geschenk mit einem Gerät machen, dass dieser gerne gebrauchen kann. Das Opfer weiß aber dann nicht, dass es sich um manipulierte USB Sticks, USB Netzwerk-Adapter oder Ladekabel handelt. Und schon ist man drin… Aber nicht nur hierüber gelingen heutzutage erfolgreiche Angriffe. Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, ob Sie im Zug, Hotel oder Café wirklich in dem richtigen WLAN surfen? WiFi Hijacking ist nicht unüblich und ermöglicht den Angreifern einiges…

In Den Haag hat die HagaZiekenhuis eine GDPR-Strafe für den Verlust von Patientendaten erhalten. Dies ist das Ergebnis von Untersuchungen der niederländischen Datenschutzbehörde (AP). Die Untersuchung wurde eingeleitet, als dutzende Mitarbeiter des Krankenhauspersonals die Barbie-Krankenakte ohne Berechtigung gesehen hatten. Damit muss das Krankenhaus nun eine Strafe von 460.000 Euro zahlen.

Was lernen wir daraus? Die größte Gefahr ist ein nicht ausreichend geschulter und ungeschützte Anwender!

Die explodierende Anzahl der Malware Angriffe

Diesen Monat hatte es wieder einige Opfer von Malware Angriffen gegeben. Derzeit sind weltweit rund 800 Millionen Malwareprogramme im Umlauf. Dazu zählen neben Viren beispielsweise Trojaner, Spyware, Adware und Ransomware. Schließlich entstehen rund 70 Prozent aller Malware-Angriffe direkt am Endpoint. Rund 60 Prozent werden überhaupt nicht erkannt. Demzufolge gelangen sie direkt ins Netzwerk und breiten sich dort aus.

Zum Beispiel sind Attacken mit Erpresser-Software ein ständiges Problem. Im Juni 2019 hat es mit Wempe eine traditionsreiche deutsche Juwelierkette getroffen. Im aktuellen Fall von British Airways sehen wir, dass keine Antivirenlösung diesen Vorfall erkannt hat. Das modifizierte Skimming-Skript durchlief die wahrscheinlich hohen Sicherheitsvorkehrungen von British Airways. Gegen solche unerwünschten Skripte und Anwendungen helfen vor allem Post-Infektionsmaßnahmen, die das Verhalten von Prozessen und Aktivitäten im Speicher und auf der Festplatte überwachen und bösartigen Code verhindern, dateilose und speicherinterne Angriffe.

Die Malware Varianten von Winnti zeigen, dass hinter den meisten Angriffen organisierte Hackergruppen stecken. Zuerst wurde Winnti nur in der Computerspiele-Welt eingesetzt, um sich virtuell zu bereichern. Danach hat anscheinend eine weitere Gruppierung Winnti zur Industriespionage genutzt. Betroffen sind Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Sie alle haben eines gemeinsam: Der vorhandene Schutz wurde umgangen und die Beseitigung kostete den Unternehmen enorm viel Geld.

Wie geht Winnti vor? Hat die Schadsoftware einen Computer infiziert, verhält sie sich zunächst passiv und wartet auf Steuerbefehle. Danach greifen die Hacker aus der Ferne auf die betroffenen IT-Systeme und -Netzwerke zu und spionieren die Unternehmen auf Dauer gezielt aus.

Was hilft gegen solche Angriffe? Nur eine gesamtheitliche IT-Security Strategie! Zum Beispiel durch ApplicationControl, Data Monitoring, Datenverschlüsselungen, DLP-Maßnahmen, Endpoint Detection & Response, Firewall, NetworkMonitoring, NextGEN Antivirus, Patch-Management, Post-Infection Protection.

Wenn ein Förster die Bundeswehr hackt…

Dass ein Notebook mit als Verschlusssache klassifizierten Daten nicht verschlüsselt ist, ist extrem unschön und fahrlässig.

Aber wie der Förster an das Passwort kam, hat mich extrem geschockt. Es wurde tatsächlich der Benutzername als Passwort verwendet… Das muss man erst einmal erraten – Respekt Herr Förster!

Aber: Nicht nur VS-NfD und personenbezogene Daten müssen verschlüsselt und sicher gelöscht werden. Auch Passwörter müssen sicher sein. Mit einfachen Maßnahmen hätte diese Datenschutz Verletzung nicht stattgefunden.

Wenn Tastaturen und Mäuse zu Sicherheitsrisiken werden

Laut c’t magazine sind nach USB-Moderatoren nun auch Logitech-Tastaturen und -Mäuse anfällig für umfangreiche Angriffe. Das Risiko betrifft jedoch nicht nur Logitech-Geräte.

Empfehlung: Unternehmen sollten kabelgebundene Mäuse und Tastaturen kaufen.

Das Problem ist jedoch, dass die Mitarbeiter ihre eigenen Eingabegeräte (HIDs) im Unternehmen verwenden können. Um dieses Risiko zu vermeiden, wird der BadUSB-Schutz empfohlen. Denn der Einsatz von Tastaturen und Mäusen kann gezielt gesteuert werden, so dass fremde HID-Geräte erst zugelassen werden müssen oder gesperrt werden.

Frank Thelen und die (i)Cloud

Frank Thelen verrät “Ich habe persönliche Foto’s in der (i)Cloud […] Ich speichere meine Daten bei einem zuverlässigen Anbieter mit 2-Wege-Authentifizierung […]”.

Besser hätte ich es gefunden, wenn er sagen könnte: “Ich habe meine persönlichen Foto’s in der Cloud… !Aber!: Ich verschlüssele meine Daten zuverlässig mit einem Schlüssel, welchen nur ich besitze”.

Ich erkläre gerne wie das geht und wie der Vorteil weiterhin besteht, dass man von allen Geräten an seine verschlüsselten Cloud-Daten kommt. 🙂

Achso! Den Zugriff auf die verschlüsselten Cloud-Speicher kann man noch zusätzlich mit einer 2-Faktor-Authentifizierung schützen.

PS: Habe acht vor “Geklaut in der Cloud”! Der seriöseste Cloud-Anbieter kann irgendwann von Hackern angegriffen werden. Daher muss man zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen berücksichten.

Studie von Ernst & Young: IT-Sicherheit von Unternehmen eher mau

Wie kann es sein, dass trotz automatisieren IT-Security Lösungen in Zeiten von Datenverlusten, Malware und Cyberkriminalität so viele Unternehmen sich nicht ausreichend schützen?

Geht man bereitwillig ein, dass Malware, Hacker und DSGVO Strafen zu erheblichen finanziellen Schäden und Ausfällen führen?

Ändern Sie etwas an dieser Situation. Wir beraten Sie gerne!

Wenn das Küchenpersonal einen Malware-Befall entdeckt, ist es zu spät!

Wenn das Küchenpersonal einen Malware-Befall entdeckt, ist es zu spät! Ein ganzer Krankenhausverbund des Deutschen Roten Kreuz (DRK) ist durch eine Malware lahmgelegt worden.

Die komplette IT Landschaft musste abgeschalten werden, damit die Malware sich nicht weiter verbereitet. Aufgefallen ist es, als Mitarbeiter der Küche ihr IT System nicht hochfahren konnten. Auch der Domain Controller (sozusagen das Herzstück der IT) war von dem Angriff auf alle 11 Krankenhäuser und 4 Altenheime betroffen gewesen. Das LKA Saarland hat die Ermittlungen aufgenommen.

Verhindert hätte dieser Vorfall durch Pre- und Post-Infection Maßnahmen werden können. Bei der Masse an täglich neuen Malware Arten, ist ein klassischer NextGen Antivirus alleine auf neue Angriffstechnologien am ersten Tag der Bedrohung machtlos. Gute Post-Infection Maßnahmen erkennen Verhaltensanomalien und blockieren diese, ohne dass die Malware vorher bekannt sein muss.

Veröffentlichungen:

Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – Mai 2019

Daniel’s Themen im Mai 2019:

  • Happy Birthday GDPR – Die DSGVO ist ein Jahr alt!
  • IT-Security geht über den Tellerrand hinaus
  • Österreichischer Baukonzern Porr von Cyberangriff getroffen
  • Video-Tipp: Angriffsszenario mit USB Ladekabel
  • Matrix-Ransomware MegaCortex wird durch Matrix42 blockiert

Happy Birthday GDPR – die DSGVO ist ein Jahr alt!

Data Breach, Data Breach – wer hat einen Data Breach? Ich glaube, dass die Veröffentlichung von Datenverlusten seit einem Jahr das spürbarste der EU Datenschutzgrundverordnung (kurz DSGVO; engl. GDPR) ist. Finde ich teilweise sehr gut. Warum nur teilweise?

Das Thema Datenschutz und deren Auswirkungen ist nun (dank der DSGVO) in vielen Köpfen präsenter – schon einmal gut… Leider ist es aber doch nicht so präsent, dass viele Unternehmen und Behörden immer noch nicht ausreichende technische und organisatorische Maßnahmen (kurz TOM) umgesetzt haben. Es gibt eher das Gefühl, dass es manche Unternehmen darauf anlegen lieber zu warten als proaktiv zu handeln – wird schon nichts passieren… Das muss sich ändern! Wir müssen also weiterhin starke Aufklärungsarbeit in Sachen Datenschutz / Datensicherheit betreiben.

Lasst es uns anpacken: Verschlüsselt Eure Daten! Sensibilisiert Eure Mitarbeiter! Führt Zugriffs- und Zugangskontrollen, sowie Protokollierungen ein! Sorgt für ausreichend gepatchte IT-Systeme! Sichert Eure Daten! Verhindert Malware-Befall!

Ihr denkt jetzt, dass diese Themen zu aufwändig und teuer sind? NEIN, sind sie nicht. Falls es Bedenken gibt, fragt nach. Es muss eines klar sein: Wenn nur eine falsche Information in falsche Hände gelangt oder manipuliert wird, kann es das Unternehmen i.S. Firmen-Image, Produktivität, Finanzen, Wettbewerbsvorteile, etc. stark schädigen. Also schützt Euer teuerstes Gut – Eure Daten!

IT-Security geht über

den Tellerrand hinaus

IT-Security ist ein MUSS in Unternehmen. Wenn ein Unternehmen nicht ausreichend geschützt ist, ist es in der heutigen Digitalen Arbeitswelt grob fahrlässig. In vielen Schutzkonzepten besteht daher, dass das gesamte Unternehmensnetzwerk sicher werden muss. Hier gibt es aber nicht nur seit Bring Your Own Device (BYOD) das Problem, dass es nicht mehr ausreicht, dass “nur” das eigene Unternehmensnetzwerk gesichert wird. Dank der DSGVO haben wir nun den Vorteil, dass man auch seine Geschäftspartner nach der Auftragsdatenverarbeitung fragen kann – und somit nach technisch / organisatorischen Maßnahmen im Zuge des Datenschutzes.

Aber haben auch eigene Mitarbeiter an privaten Geräten, Freelancer oder kleine Unternehmen auch ausreichende Schutzmaßnahmen? Wie sieht es im Unternehmen mit “Stand-Alone-Systemen” aus? Gerade im Umgang der Mitnahme und Weiterverarbeitung von Daten muss das Schutzkonzept auch diese schwächsten Glieder betrachten. Somit ist es wichtig, zu erruieren, wohin Daten fließen können und ob sie dort auch sicher sind. Z.B. durch Malware-Protection (z.B. Antivirus + Application Control), Verschlüsselung und Co.. Wenn man in Suchmaschinen nach dem Wort Verschlüsselung sucht, findet man für “Stand-Alone-Systeme” oder Privatanwender kaum Lösungen. Schützen Sie Ihre Daten des Unternehmens auch an diesen Systemen! Wenn Sie Fragen haben, gerne fragen – denn Fragen kostet nichts! 😉

Österreichischer Baukonzern Porr von Cyberangriff getroffen

Porr hatte das Glück, dass die Unternehmensdaten nicht von der Malware angegriffen wurden. Dennoch sind Schäden entstanden – nicht nur technologisch, sondern auch im Hinblick auf den Imageverlust des Unternehmens. Dieses Beispiel zeigt, wie verletzlich Unternehmen sind.

Schützen Sie sich gezielter vor Malware-Angriffen. Z.B. durch Post-Infektionsschutz – dies verhindert den Ausbruch, wenn Pre-Infection-Maßnahmen wie NextGenAV und AV das Risiko nicht erkennen und beseitigen konnten.

Video-Tipp: Angriffsszenario mit USB Ladekabel

Auf den Matrix42 Experience Days habe ich in meiner Live Hacking Session gezeigt, wie einfach über ein vermeindliches USB Ladekabel ein IT System mit Malware infiziert werden kann. Das dazugehörige Video befindet sich hier: https://youtu.be/I0NR42XOAgc

Matrix-Ransomware MegaCortex wird durch Matrix42 blockiert

Die Anfang Mai erschienene Ransomware namens MegaCortex richtet sich auf Unternehmensnetzwerke und deren IT-Systemen aus. Sobald die Malware im Netzwerk ist, infizieren die Angreifer das gesamte Netzwerk, indem sie die Ransomware über den Windows Domain Controller verteilen. Wie das Netzwerk der Unternehmen infiltriert wird und welcher Verschlüsselungsalgorithmus verwendet wird, ist derzeit nicht bekannt. Interessant ist, dass in den durch MegaCortex infizierten Netzwerken ebenfalls die Malware Varianten von Emotet* oder Qakbot zu finden waren.

*Emotet gilt laut dem deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als eine der größten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit!

Vorgehen der Infizierung: Auf dem Domänencontroller der betroffenen Netzwerke wird ein Cobolt Strike ausgeführt, um eine Reverse Shell zurück zum Host eines Angreifers zu erstellen. Mit dieser Shell erhalten die Angreifer aus der Ferne Zugriff auf den Domänencontroller und konfigurieren ihn so, dass er eine Kopie von PsExec, der wichtigsten ausführbaren Malware-Datei und eine Batch-Datei an alle Computer im Netzwerk verteilt. Anschließend wird die Batchdatei über PsExec remote ausgeführt. Anschließend werden alle Prozesse und Dienste gestoppt, welche der Malware oder Dateien am verschlüsseln hintern könnte.

Durch die Ransomware verschlüsselte Dateien erhalten eine Erweiterung der Dateiendung. Zum Schluss erstellt die Ransomware eine Lösegeldaufforderung mit dem Namen !!!!_READ_ME_!!!.txt, welche Informationen darüber enthält, was passiert ist, und E-Mail-Adressen, mit denen die Angreifer kontaktiert werden können. Die E-Mail-Adressen lauten derzeit anderssperry6654818@mail.com und shawhart1542925@mail.com. Hier wird mit den E-Mail-Adressen und Zitaten bezug auf den SciFi-Klassiger Matrix genommen.

Die meisten Angriffe durch MegaCortex sind derzeit in den USA, Kanada, Deutschland Frankreich, Italien, Niederlande und Irland.

Matrix-Ransomware MegaCortex – Matrix42 ist die Antwort!
Matrix42 sichert Ihre Endgeräte mit einem Agenten ab. Die Software unterstützt bei der Abwehr von Ransomware und unbekannter Angriffe mithilfe eines mehrstufigen Abwehrsystems. Die Lösung mit hochentwickelten maschinellen Lerntechnologien und Verhaltensanalysen maximiert den Schutz und minimiert Falschmeldungen (False Positives). Das z.B. hilft Ihnen Zero-Day-Angriffe zu blockieren, die speicherbasierte Sicherheitslücken in gängigen Anwendungen ausnutzen.

Wie man auch wieder bei MegaCortex feststellen muss, ist das Eindringen von Schadsoftware nicht immer zu verhindern. Die Software sichert die Ausgangspunkte gegen unautorisierten Datentransfer. Die Matrix42 Automated Endpoint Security hält die Angreife wie MegaCortex auf, bevor Daten verschlüsselt werden können. Es arbeitet auf der Ebene des Betriebssystems (Kerneltreiber) und ist damit die einzige Universallösung. Die Lösung warnt Sie, nachdem es eine schädliche Out-bound-Kommunikation, Datenmanipulation oder unautorisierte Verschlüsselung unterbunden hat. Das verschafft Ihrer IT genügend Zeit, die Eingangstore auf mögliche Sicherheitslücken zu analysieren und Gegenstrategien zu entwickeln.

Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – März 2019

Themen im März 2019:

  • Der Monat der Verschlüsselung
  • Logitech Funktastaturen werden zu Hacker-Tools (BadUSB)
  • Geklaut in der Cloud? Oder Sieger von morgen?
  • Der Streichelzoo der Hacker

Der Monat der Verschlüsselung

Diesen Monat habe ich gespürt, dass sehr viel Aufmerksamkeit auf das Thema der Datenverschlüsselung besteht. Nach meinen Präsentationen und Webinaren wurde verstärkt die Notwendigkeit von Verschlüsselung angesprochen. Viele meiner Gesprächspartner waren überrascht, wie einfach eine Verschlüsselung von Daten im Unternehmen umgesetzt werden kann. Sei es auf USB, CD/DVD, Cloud, lokalen Ordnern, Netzwerk-Ordnern, Festplatten oder auch bei E-Mail.

Nicht erst seit der EU-DSGVO ist die Verschlüsselung von sensiblen Informationen zwingend erforderlich! Auch Edward Snowden hatte schon vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass Daten das Öl der Zukunft sind und diese verschlüsselt werden müssen.

Gute Verschlüsselungslösungen behindern nicht – ganz im Gegenteil, sie können sogar einiges vereinfachen und erleichtern. Beispielsweise habe ich mit einem Klinikum zusammen umgesetzt, dass die Prozesse der sicheren Ablage von Patientendaten im Zuge der Notfallpläne vereinfacht werden. Ebenfalls konnten wir dort den Prozess der Berichtswesen an die jeweiligen Krebsregister sicher, unkompliziert und kostensparend gestalten. Bei Handelsketten haben wir sichergestellt, dass die Kassen-PCs verschlüsselt und somit vor Datendiebstahl geschützt werden – auch nach dem Austausch dieser IT-Systeme. Ebenfalls unterstützen wir bei der sicheren Ablage von Forschungsdaten im Bereich “Autonomes Fahren”. Es gibt noch einiges mehr an Vorteilen im Zuge der transparenten on-the-fly Verschlüsselung zu erzählen. Wir unterstützen Sie gerne bei Fragen und Anregungen zu Verschlüsselungen und Co..

Logitech Funktastaturen werden zu Hacker-Tools (BadUSB)

Eine Logitech-Software zum Konfigurieren von Eingabegeräten ist aus dem Internet angreifbar. Googles renommierter Sicherheitsforscher Tavis Ormandy empfiehlt, die Windows-Konfigurationssoftware Options für Mäuse und Tastaturen von Logitech zu deaktivieren. Als Grund dafür führt er eine Schwachstelle an: Aufgrund einer fehlenden Prüfung nimmt die Software Befehle von beliebigen Websites entgegen und führt Kommandos aus. Auf diesem Weg könnten entfernte Angreifer zum Beispiel Tastaturen fernsteuern und so quasi direkt Schadcode in bedrohte Systeme eingeben.

Eine gepatchte Version ist seitens Logitech verfügbar. Sorgen Sie mit Patch Management dafür, dass Ihre Systeme durch neueste Updates vor Schwachstellen geschützt sind.

Die Matrix42 bietet Patch Management im Bereich UEM, sowie BadUSB Schutz in der Endpoint Security Lösung namens EgoSecure Data Protection.

Geklaut in der Cloud? Oder Sieger von morgen?

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung habe ich einen sehr spannenden Kommentar zum Thema Cloud gefunden. Hier wird folgendes gesagt:” Seine Unternehmensdaten in die Cloud eines Tech-Konzerns zu laden, eröffnet ungeahnte Möglichkeiten. Das Vorgehen birgt aber auch ein Risiko.” Seien auch Sie ein Sieger von morgen – aber schützen Sie bitte Ihre Daten. Gehören Sie nicht zu den vielen Unternehmen, die gar nicht wissen, „was für Schätze sie aus ihren Daten zutage fördern könnten“.

Bevor Sie Cloud Services nutzen, sollten Sie vorab ein Sicherheitskonzept erstellen. Welche Daten werden wir in der Cloud gespeichert bzw. verarbeitet. Welche Risiken können dadurch entstehen? Wie können Sie Ihre Daten in der Cloud schützen – ist eine Verschlüsselung möglich und wenn ja, wie? Erst, wenn Sie wirklich sicherstellen können, dass Sie alle Anforderungen der DSGVO & Co umsetzen können, sollten Sie auch wirklich erst die Cloud Services in Verwendung neben. Wir zeigen Ihnen gerne wie Sie sicher in die Cloud gelangen!

Der Streichelzoo der Hacker

Wenn man die Produktnamen der neuesten Hacker Gadgets liest, denkt man an einen Streichelzoo. Hier fallen Begriffe wie Häschen, Entchen, Schildkröte. Es kommt aber auch ein Ninja vor. Was der im Zoo verloren hat, weiß ich nicht – eventuell geklaute Daten ;).

Aber Scherz bei Seite. Bei BadUSB hat jeder das typische Aussehen der RubberDucky vor Augen. Es gibt aber auch Geräte, die sehen gar nicht wie ein solcher USB Stick aus. Diese Geräte haben zum Beispiel die Bauform eines USB Netzwerkadapter, WiFi Router, USB Ladekabel und so weiter. Für den normalen Anwender sind die Geräte überhaupt nicht zu erkennen, dass es Hacker-Werkzeug ist.

Ich habe mir einige dieser Geräte für Vorführzwecke bezogen. Alles recht einfach, nur beim deutschen Zoll musste bestätigt werden, dass ich es für Präsentationen nutzen werde. Geschockt hat mich der USB-Ninja. Dieses Gerät hat eine erweiterte BadUSB Funktion und kann nun auch Schadcode per Funk infiltrieren bzw. Daten exfiltrieren. Somit sind noch mehr weitere Angriffsmöglichkeiten recht einfach umsetzbar. Ich würde behaupten, dass das dem Hersteller-Kabel ähnlich entsprechende Kabel von Angriffsopfern nicht enttarnt wird bzw. ohne Zweifel weiterverwendet wird. Einzige Lösung: Erweiterte Schnittstellenkontrolle mit der Verwaltung von USB Netzwerkadapter, WiFi, Bluetooth / NFC und Tastatur / Maus.

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Quellen:

  • heise.de
  • FAZ
  • CyberAndResistant.de
Daniel Döring VonDaniel Döring

Sicherheitslücke in Logitech Options: Tastaturen wie von Geisterhand bedient

Ein BadUSB der besonderen Art: Aufgrund einer fehlenden Prüfung nimmt die Software Befehle von beliebigen Websites entgegen und führt Kommandos aus. Auf diesem Weg könnten entfernte Angreifer zum Beispiel Tastaturen fernsteuern und so quasi direkt Schadcode in bedrohte Systeme eingeben.

EgoSecure Data Protection schützt u.a. mit BadUSB Schutz und Application Control. Kontaktieren Sie uns gerne!

https://www.heise.de/amp/meldung/Sicherheitsluecke-in-Logitech-Options-Tastaturen-wie-von-Geisterhand-bedient-4250488.html

Daniel Döring VonDaniel Döring

Webinar Aufzeichnung: Das Konzept der Datenschleuse – Die intelligente Datenwaschanlage

MATRIX42 ENDPOINT SECURITY WEBINAR:Das Konzept der Datenschleuse – Die intelligente Datenwaschanlage zum Schutz mobiler Datenträger 15.11.2018, 10:0011:00 Uhr CET

Das Arbeiten mit Daten von mobilen Datenträgern wie USB-Sticks oder externen Festplatten ist nicht mehr wegzudenken. Allerdings birgt der Im- und Export solcher Daten große Risiken für Ihre IT-Sicherheit, vor allem wenn der Antivirus-Scanner die einzige Sicherheitsbarriere am Arbeitsplatz ist.

Genau hier kommt eine Datenschleuse wie PROVAIA ins Spiel. Sie überprüft mitgebrachte mobile Datenträger auf Schadsoftware und entfernt infizierte Dateien, bevor sie in das Unternehmensnetzwerk gelangen.Daniel Döring und Till Dörges von unserem Technologiepartner PRESENSE Technologies zeigen Ihnen in diesem Webinar, wie Sie mit der Datenschleuse PROVAIA und EgoSecure Data Protection, Daten von mobilen Datenträgern sicher nutzen ohne das Schutzniveau Ihrer IT-Infrastruktur zu kompromittieren.

Themen sind unter anderem:

• Sicherheitsrisiko mobile Datenträger – Das interne Eingangstor für Schadsoftware

• Beispiel BadUSB-Angriffe – So einfach geht Netzwerkinfiltration heute

• Funktionsprinzip Datenschleuse PROVAIA – die Sicherheitszone vor dem Unternehmensnetzwerk

• Die duale Sicherheitsarchitektur mit EgoSecure – Doppelt geprüft hält besser

• Überprüfung und Datenwäsche – Nur was wirklich sicher ist, darf importiert werden.

Daniel Döring VonDaniel Döring

Die Welt der Hacker USB Gadgets

Hacker werden immer einfallsreicher… Die Liste der Hacker Gadgets über USB & Co ist erschreckend lange. Hier ein paar Beispiele: 

Der USB-Killer – https://youtu.be/X4OmkBYB4HY

Dieses Gerät zerstört die Hardware über einen mittels USB abgegebenen Kurzschluss.

Der USB-Ninja – https://www.youtube.com/watch?v=Le6LP43SHcM&feature=share

Nach dem Motto: „Brauchst du ein Ladekabel? Ich schenke dir meines.“ Das Opfer eines USB-Ninja-Angriffes denkt, dass jemand ihm einen Gefallen getan hat. Dabei liegt der Gefallen auf der anderen Seite.

Ähnlich auch das Beispiel mit manipulierten USB-to-Ethernet Adaptern (z.B. LAN-Turtles).

Angriffsziel: VIP User mit Tablet-PCs oder Lightweight Notebooks ohne eingebauten LAN Adapter – u.U. die Mitarbeiter mit den sensibelsten Daten eines Unternehmen.

Meine Tipps zu diesen USB Gadgets: 

– Gegen Geräte wie USB-Killer helfen Maßnahmen wie Backups und Ablage sensibler Daten in (verschlüsselten) Netzwerkpfaden –  nicht lokal. Dann ist „nur“ die einzelne Hardware schrott.

– Gegen dauerhaftes Ausspionieren und Manipulieren durch Bad-USB, LAN-Turtle, USB-Ninja, WiFi-Hijacking und Co. (was ich deutlich schlimmer empfinde) helfen Endpoint Security Lösungen mit ausgeklügelter Schnittstellenkontrolle.

Meine langjährige Meinung ist die, dass ein mehrschichtiges Schutzkonzept das Risiko von Datenverlust und Haftungsrisiken (DSGVO) sehr stark und effizient mindert. 

Es weicht zwar gerade von dem ursprünglichen Thema des manipulierten Geräten ab – aber Viren und Malware können auch über diese Gadgets an IT Systeme gelangen. Dabei wurde mir erzählt, dass ein vermeindlicher IT Security Spezialist behauptet hat, dass Anti-Virus und Malware-Protection durch gesunden Menschenverstand abgelöst werden kann – solche Aussagen finde ich fatal! Selbst IT Experten werden oft von Malware Befall betroffen.

Schon mit einfachen Maßnahmen steigt das Datenschutz-Niveau – auch ohne Produktivitätsverlust.

EgoSecure Data Protection erfüllt mehr als der vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik definierte Mindeststandard für Schnittstellenkontrolle.

Eine passende Webinar-Aufzeichnung zu diesem Thema: https://youtu.be/dnGWzViq5nc 

Daniel Döring VonDaniel Döring

Honeywell-Studie belegt erhebliche Bedrohung für Industrieunternehmen durch USB-Wechselmedien

Irgendwie erinnert mich die Studie an Edward Joseph „Ed“ Snowden – jeder ahnte es und nun haben wir einen weiteren Beweis 🙂

Wollen wir nun “USB” aus den Unternehmen verbannen?

NEIN! Das wäre nicht der richtige Weg und würde die Effizienz deutlich einschränken.

Wie sollen ohne USB Datenträgern die Stand-Alone Systeme in der der Produktion betankt werden?

Besser die Verwendung kontrollieren, protokollieren, filtern und verschlüsseln. Das machen wir schon seit über 10 Jahren.

Lösungsvorschlag 1 – Eigene Datenträger: 

Daten verschlüsseln und Zugriffe nur auf Dateien erlauben, welche die Verschlüsselungskey’s des Unternehmen besitzen.

Lösungsvorschlag 2 – Fremde Datenträger: 

Fremde Datenträger erst auf Schwachstellen wie BadUSB Funktionen, Alternate Data Stream und Malware an einem “Kiosk-PC” bzw. Datenschleuse prüfen lassen, bevor der Zugriff an den Firmenrechnern erlaubt wird.

https://www.all-about-security.de/security-artikel/it-anwendungen/single/honeywell-studie-belegt-erhebliche-bedrohung-fuer-industrieunte/

Daniel Döring VonDaniel Döring

Webinar Aufzeichnung: Malware Defense – Im Inneren des Bösen

https://youtu.be/dnGWzViq5nc

Cyberkriminalität ist ein florierendes Geschäftsfeld und wirkungsvolle Malware Defense-Strategien sind gefragter denn je. Ein altes chinesisches Sprichwort aber sagt: “Du musst deinen Feind kennen, um ihn besiegen zu können”. So ist es auch mit den Cyberattacken und den Sicherheitslücken. Kennen Sie die Funktionsweise der neuesten Malware? Oder wie harmlos erscheinende USB Netzwerkadapter zu Spionage-Geräte in ihren Netzwerken werden?

Daniel Döring und Carsten Maceus nehmen Sie mit auf eine 60-minütige Reise ins Innere des Bösen und analysieren für Sie die technischen Funktionsweisen und Angriffs-Methodiken solcher Bedrohungen.

Highlights:

„BadUSB“-Angriffe Teil I – Primäre Funktionsweise und Auswirkungen

„BadUSB“-Angriffe Teil II – Wie mit wenig Aufwand unerwünschte „Datenstaubsauger“ in Ihrem Unternehmensnetzwerk entstehen

Malware der „Hidden Cobra Group“ – Funktionsweise, Besonderheiten und Bedrohungspotentiale

Wie schütze ich mich? Strategien, Tipps und Tricks aus der Praxis

Freuen Sie sich auf ein außergewöhnlich technisches und unterhaltsames Webinar.

https://youtu.be/dnGWzViq5nc

Daniel Döring VonDaniel Döring

Vortrag der EgoSecure am TAP Customer Day 2017 zu Ransomware & Co.

Unter dem Vortragstitel “Schöne und kluge IT-Security in Zeiten von Ransomware und Co.” wurde am TAP Customer Day 2017 neben Schutzmaßnahmen zum Thema Ransomware auch weitere Angriffszenarien live vorgestellt. Die Lösung des IT Security Experten EgoSecure schützt hierbei gegen eine Vielzahl von heutigen Risiken und Schwachstellen im Umgang mit IT Systemen.

Dauer: 54 Minuten

Sprache: Deutsch

Sprecher: Daniel Döring (Director of Strategic Alliances/ Director of Professional Services – EgoSecure GmbH)

 

Daniel Döring Director of Strategic Alliances & Professional Services EgoSecure GmbH

Daniel Döring (Director of Strategic Alliances & Professional Services EgoSecure GmbH)

Daniel Döring VonDaniel Döring

Maßnahmen gegen BadUSB Angriffe mit EgoSecure Endpoint – YouTube

BadUSB Angriffe verursachen ein hohes Sicherheitsrisiko. Unbemerkt kann auf Ihren IT Systemen mit einem USB Stick, welcher eine Tastatur simuliert, Schadcode ausgeführt werden.

EgoSecure schützt mit weiteren Maßnahmen Ihre IT Infrastruktur gegen eine Vielzahl solcher Angriffe.

Aufnahmedatum: 17.12.2014
Sprache: Deutsch
Herausgeber: EgoSecure GmbH
Sprecher: Daniel Döring (Head of Professional Services)

Maßnahmen gegen BadUSB Angriffe mit EgoSecure Endpoint – YouTube.

 

Daniel Döring - EgoSecure GmbH

Daniel Döring
Head of Professional Services
EgoSecure GmbH

Daniel Döring VonDaniel Döring

Sicherheitsrisiken 2014: Die Datenschutz-Aufreger des Jahres – funkschau.de

Die Online-Community hält vom Datenschutz offensichtlich nicht allzu viel. Immer wieder werden massive Verletzungen der Privatsphäre nahezu stillschweigend akzeptiert. Erst wenn Bürger den Druck auf Unternehmen und Regierungen erhöhen, gibt es eine Chance auf mehr Datensicherheit im Netz. “Empört euch!”, meint EgoSecure und nennt die größten IT-Aufreger der vergangenen Monate.

 

Lauschangriff unter Freunden

Eine neue Software von Facebook erkennt automatisch, welche Musik oder Serien ein Anwender gerade konsumiert. Die Informationen lassen sich wiederum mit anderen Facebook-Mitgliedern teilen. Doch das heißt konkret: Die Mikrofone der Smart-Devices hören permanent mit und senden die Daten an den Facebook-Server. Der speichert und analysiert die Informationen und kann dann anhand der Hintergrundgeräusche erkennen, womit sich der Benutzer beschäftigt. Dass Geheimdienste zu großflächigen Abhöraktionen in der Lage sind, ist mittlerweile bekannt. Doch dass nun sogar einzelne Apps davon Gebrauch machen, ist eine völlig neue Dimension.

Nacktfotos gecloud

Ein Hacker erzürnte die Welt der Stars und Sternchen im Juni dieses Jahres, weil er Nacktfotos von Schauspielerinnen und Sängerinnen aus der Cloud gestohlen hatte. Fast täglich ist zu lesen, über wie viele Hintertürchen Geheimdienste, Softwareriesen und Hardwareproduzenten verfügen, um praktisch uneingeschränkten Zugriff auf Daten in der Cloud zu erhalten. Für Marketingzwecke mag es sinnvoll sein, provozierende Bilder in der Cloud zu speichern. Doch zum Schutz der Privatsphäre sollten berühmte Persönlichkeiten künftig besser darauf verzichten.

Industriespionage 4.0

Bei allen Chancen, die sich durch die Industrie 4.0 ergeben, stehen Unternehmen noch immer vor vielen ungeklärten Fragen in puncto IT-Sicherheit. So wird etwa eine Cloud-basierte Steuerungseinheit angeboten, die Produktionsstraßen über das Internet lenkt. Das Ergebnis: Musste sich ein Krimineller früher in die Firma begeben, um diese anzugreifen, genügt jetzt der Zugang zum jeweiligen Cloud-Provider. In Folge könnte er hunderte Unternehmen sabotieren und sensible Informationen abfangen.

Google Now – Abhören leicht gemacht

Dass Telefonate, Mails und Internetaktivitäten ausspioniert werden, überrascht keinen mehr. Doch Google geht noch einen Schritt weiter: Der neue Sprachassistent Google Now ist die Antwort auf Apples Siri und verspricht noch mehr Benutzerfreundlichkeit – nicht zuletzt deshalb, weil die Steuerung allein über Sprachbefehle und nicht über das Drücken von Tasten in Gang gesetzt werden kann. Doch der Preis der Bequemlichkeit ist hoch: Denn das Mobilgerät hört konstant alle Gespräche mit, um den Befehl zum Starten der Sprachsteuerung nicht zu verpassen. Die Privatsphäre wird damit weiter beschnitten.

USB-Stick als Trojanisches Pferd

Ein mit Malware bestückter USB-Stick kann sich neuerdings gegenüber einem Anti-Viren-Programm als Tastatur, Webcam oder Netzwerkkarte tarnen. So hat er die Möglichkeit völlig unerkannt vom Sicherheitssystem Informationen über Screenshots mit Hilfe der Webcam oder einen Tastaturspion (Keylogger) abzufangen. Eine weitere Gefahr kam kürzlich hinzu: Im Internet wurde ein Schadcode veröffentlicht, mit dem sich die Datenträger beliebig manipulieren lassen. Damit können nun Tastatureingaben gefälscht, Passwortsperren umgangen und einzelne Dateien unsichtbar auf dem Stick versteckt werden. Kriminelle müssen dazu nur den online abrufbaren Schadcode auf das Gerät aufspielen. Laut Aussage von Sicherheitsexperten ist es technisch derzeit nicht möglich, die Sicherheitslücke so zu schließen, dass USB-Sticks wieder sicher sind. Die Angriffsszenarien sind unermesslich, USBs nicht mehr vertrauenswürdig – und damit als Datenträger de facto ungeeignet.

Sicherheitsrisiken 2014: Die Datenschutz-Aufreger des Jahres – funkschau.de.

EgoSecure GmbH - Head of Professional Services

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