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Konica Minolta wurde von Ransomware RansomEXX angegriffen

Der Technologieriese Konica Minolta wurde Ende Juli von einem Lösegeldangriff getroffen, der sich fast eine Woche lang auf die Dienstleistungen auswirkte.

Am 30. Juli 2020 begannen Kunden zu berichten, dass die Produktlieferungs- und Support-Website von Konica Minolta nicht zugänglich war und eine Ausfallmeldung anzeigte.

Die Website blieb fast eine Woche lang nicht erreichbar, und die Kunden gaben an, dass sie keine direkte Antwort auf die Ursache des Ausfalls erhalten konnten. Einige Konica Minolta-Drucker zeigten auch eine Fehler an, was Konica Minolta dazu veranlasste, seine Ausfallmeldung so zu aktualisieren, dass sie einen Link zu einem Support-Dokument enthielt.

Die Geräte in der Firma waren verschlüsselt, und die Dateien wurden mit der Erweiterung “.” versehen. Diese Lösegeldforderung gehört zu einer relativ neuen Lösegeldforderung namens RansomEXX, über die Ende Juni 2020 berichtetet wurde, als sie bei einem Angriff auf das Verkehrsministerium von Texas eingesetzt wurde.

Die Frage ist nicht, ob, sondern wann der nächste Malware-Angriff auf Sie zukommt. Auch heute noch bleiben über 60% der Angriffe trotz Antivirenprogrammen unentdeckt. Das Secure Unified Endpoint Management von Matrix42 schützt vor internen und externen Bedrohungen.

https://www.bleepingcomputer.com/news/security/business-technology-giant-konica-minolta-hit-by-new-ransomware/amp/

Matrix42 SUEM – Bring together what belongs together

Heute hatte die Matrix42 mit dem Motto “Bring together what belongs together” das neue Release des Secure Unified Endpoint Management (SUEM) vorgestellt.

In dem Release Announcment Webinar erläuterten Miralem Cebic, Horst Droege und Daniel Doering die Mehrwerte des neuen konsolidierten Digital Workspace Produktportfolio im Bereich von SUEM, sowie Hightlights aus den darin enthaltenen Kernkomponenten EgoSecure Data Protection, Empirum und Silverback.

Mit Secure Unified Endpoint Management (SUEM) erhalten Kunden ab sofort eine einheitliche Lösung, die sich aus den Bereichen Unified Endpoint Management (UEM) und Data Security zusammensetzt.

Die Aufzeichnungen finden Sie unter:
DE: https://attendee.gotowebinar.com/recording/4781678621441413384
EN: https://attendee.gotowebinar.com/recording/8281881529487715855

Daniel’s Data Protection Monat – Juni 2020

Themen im Juni 2020:

  • USBCulprit-Malware verbreitet sich über externe Datenträger!
  • Honda: Zeitweiser Produktionsstopp nach Malware-Befall…
  • Stadler: Brachte ein Cyberangriff den CEO zum Fall?
  • Veröffentlichungen

USBCulprit-Malware verbreitet sich über externe Datenträger!

Hacker passen sich immer den aktuellen Gegebenheiten an. Da viele IT-Systeme physisch voneinander getrennt sind (durch Home-Office oder Trennung von OT und IT), werden Angriffe nun wieder mit USB-Geräten durchgeführt. Neben der FBI-Warnung vor verstärkten BadUSB-Aktivitäten gibt es auch die neue Malware USBCulprit.

Die neu enthüllte USBCulprit-Malware wird von einer Gruppe namens Cycldek, Conimes oder Goblin Panda verwendet und dient dazu, physikalisch getrennte IT Geräte über USB zu kompromittieren. Cycldek ist eine chinesische APT-Gruppe, die es seit langem auf südostasiatische Nationen abgesehen hat, um Regierungsinformationen und Staatsgeheimnisse zu stehlen.

Dieses Beispiel zeigt, dass vielschichtige und integrale Schutzmaßnahmen notwendig sind und dass vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden müssen – auch für ‘air-gapped’ und Home-Office Geräte. Ein Schutzsystem bestehend aus Antivirus, EDR, Schnittstellenkontrolle mit Datei-/Typ-Filter sowie Anwendungskontrolle kann viele solcher Angriffsszenarien verhindern. Und ganz wichtig: Verschlüsselung all Ihrer sensiblen Informationen und Datenspeicherung!

Honda: Zeitweiser Produktionsstopp nach Malware-Befall

Das Problem der unbekannten Malware… War es die Snake/ Ekans oder andere Malware, welche den Automobilhersteller Honda zum Produktionsstop zwang?

Welche CVEs oder Ports waren betroffen? Firewall und Antivirus waren anscheinend machtlos. Die Hacker konnten unbemerkt eindringen und den Schaden anrichten…

Vielleicht haben auch UEBA und EDR Lösungen angeschlagen und das verdächtige bzw bösartige Verhalten aufgedeckt und alarmiert. Aber meistens ist das Alarmieren nicht ausreichend. Aus diesem Grund müssen bei der Erkennung eines Vorfalles sofort automatisierte Worfkflows gestartet werden, wie das Blockieren der Aktivitäten, Isolieren der Systeme, Patchen der betroffenen Anwendungen oder Neuaufsetzen der betroffenen Geräte.

Ein Schutzsystem bestehend aus mehrschichtigen Schutzmaßnahmen kann hierbei die IT Verantwortlichen besser unterstützen und ruhiger schlafen lassen. 

Stadler: Brachte ein Cyberangriff den CEO zum Fall?

Der Cyberangriff auf Stadler zeigt seine volle Wirkung…

Zuerst wurde der Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail von Cyberkriminellen angegriffen, dann tauchten 4 GB Firmendaten im Internet auf und nun tritt CEO Ahlburg zurück. Ich spekuliere nur über die Gründe für die Unterschiede, aber der möglicherweise vermeidbare Cyber-Angriff könnte einer davon sein. Schützen Sie sich daher präventiv vor Cyber-Bedrohungen.

Setzen Sie auf Datensicherheitsmaßnahmen, die Unternehmensdaten integral und automatisch schützen, ohne den Arbeitsfluss der Mitarbeiter zu stören!

Veröffentlichungen

https://www.it-business.de/verhaltensauffaellige-user-aktivitaeten-automatisiert-kontern-a-938148/

https://www.all-about-security.de/kolumnen/unternehmen-im-fokus/egosecure/aktuelles/artikel/corona-hat-unsere-arbeitsweise-veraendert

Hacker können auf Ihre mobilen und Laptop-Kameras zugreifen und Sie aufzeichnen!

Die meisten von uns haben eine Kamera im Telefon, Tablet, Laptop oder eine Desktop-Webcam, welche wir zum Arbeiten, Lernen oder für virtuelle Kontakte nutzen.

Leider kann uns dieses Privileg anfällig für einen Online-Angriff machen, der als Camfecting bezeichnet wird. In diesem Fall übernehmen Hacker die Kontrolle über Ihre Webcam aus der Ferne. Sie tun dies, indem sie das “Ein”-Licht deaktivieren, das normalerweise anzeigt, dass die Kamera aktiv ist – die Opfer sind also nicht gewarnt.

EgoSecure Data Protection und myEgoSecure ist in der Lage, jede Art von Peripheriegeräten wie Webcams, Mikrofone, Bluetooth-Adapter und -Funktionen usw. zu steuern. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, freut sich Matrix42 Ihnen mehr zu erzählen.

Quelle: https://theconversation-com.cdn.ampproject.org/c/s/theconversation.com/amp/hackers-can-access-your-mobile-and-laptop-cameras-and-record-you-cover-them-up-now-135933

Unter4Ohren: Unterschiede zwischen Klopapier, Viren und Emotet?!? Keine.

Das was wir aktuell erleben, ist kein erfreulicher Zustand, kein lustiger Zustand, doch bei näherer Betrachtung ein Diagnose-Tool für eine ganze Bevölkerung.

+ Die Urinstinkte werden immer siegen!

+ Obwohl alle wissen, dass Klopapier für die Bekämpfung von Viren unnütz ist, erfreut es sich großer Beliebtheit und ist auf der Prioritätenliste weit oben.

+ Es geht um die “Bedeutung”, die wir den Dingen geben – in der IT Security ist es nicht viel anders.

+ Ich frage mich, ich frage sie: Ist Emotet out, passé, von gestern, antiquiert? Lebt es noch?

+ Bekämpfung von Emotet und Klopapier horten – die Parallelen.

+ Daniel Döring erklärt, wie Sie endlich Ruhe vor Emotet haben könn(t)en & Schutz ist nicht gleich Schutz & Möglichkeiten von Matrix42 ++

Hier das Interview: https://www.all-about-security.de/unter4ohren/single/unterschiede-zwischen-klopapier-viren-und-emotet-keine

Schützen Sie Ihre Daten auch in Zeiten von HomeOffice & COVID-19

Die folgenschwere Virus-Attacke auf das Netzwerk des Berliner Kammergerichts ist noch keine sechs Monate her, da riskiert die Justiz den nächsten Krisenfall. Weil aufgrund der grassierenden Coronavirus-Pandemie immer mehr Mitarbeiter nach Hause geschickt werden, beschafft die Senatsverwaltung für Justiz aktuell USB-Sticks „für die häusliche Arbeit“.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/gefahren-durch-homeoffice-wegen-corona-justizverwaltung-riskiert-hacker-angriff-durch-usb-sticks/25650262.html

Hier sollten weitere Maßnahmen getroffen werden. Zum einen ist es wichtig, dass alle Daten der Organisation auf den USB Datenträgern verschlüsselt werden. Moderne Data Protection Lösungen bieten zum Beispiel die Möglichkeit an, dass Daten on-the-fly verschlüsselt werden und ein Dateifilter nur die verschlüsselten Daten aus dem Unternehmen erlaubt. Ebenso sollte der Datentransfer betriebs-/personalratskonform Protokolliert werden. Erst dann ist das Arbeiten mit USB-Sticks nicht nur in COVID-19 & HomeOffice Zeiten sicher! Matrix42 schützt mit Data Protection und Malware Protection ihre IT Systeme im Unternehmen und HomeOffice.

Interessanter Artikel zu Office 365 und Emotet

“Dokumentiert aber wenig bekannt: Den Business-Versionen von Office 365 fehlt eine wichtige Schutzfunktion, die unter anderem Emotet-Infektionen verhindern kann” […] “Damit verdichtet sich der Eindruck, dass es Microsoft vor allem um eines geht: Den Kunden die teuren Enterprise-Lizenzen aufzuzwingen. Wer dafür nicht das Geld auf den Tisch legen will, lebt eben gefährlich. Angesichts von Emotet-Infektionen die Firmen und Organisationen bis in den Ruin treiben können, ist das ein sehr fragwürdiges Vorgehen. Insbesondere weil viele Betroffene gar nicht mitbekommen, dass sie ein Problem haben.”

Verlassen Sie sich nie auf reine build-in Security. Matrix42 bietet Endpoint Security Maßnahmen die nicht nur alarmiert, sondern automatisiert und integral weitere Maßnahmen und Workflows initiert.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Emotet-Sicherheitsrisiko-Microsoft-Office-365-4665197.html

Der Fall Buchbinder: Größtes Datenleck in der Geschichte der Bundesrepublik

Es ist wohl eines der größten Datenlecks in der Geschichte der Bundesrepublik: Persönliche Daten von drei Millionen Kunden der Autovermietung Buchbinder standen wochenlang ungeschützt im Netz.

Ursache des Lecks war ein Konfigurationsfehler bei einem Backup-Server. Es stand der Port 445 offen, der Zugriffe über das Netzwerkprotokoll SMB erlaubt. Deshalb konnte jeder Internet-Nutzer die von Buchbinder auf dem Server abgelegten Dateien herunterladen – insgesamt über 10 Terabyte. Ein Passwort war dafür nicht nötig. Man musste lediglich die IP-Adresse des Servers im Windows-Datei-Explorer eingeben, große Festplatten und ein paar Stunden Zeit zum Download investieren.

Wären die Daten vor dem Backup oder zumindest das Backup selbst verschlüsselt worden, wäre es nicht zu dem Datendiebstahl in diesem Ausmaß gekommen! Daher empfiehlt Matrix42 den Einsatz von Verschlüsselungen auf allen Datenwegen und -ablagen!

https://www.heise.de/ct/artikel/Daten-Leak-bei-Autovermietung-Buchbinder-3-Millionen-Kundendaten-offen-im-Netz-4643015.html

Hacker legen belgischen Maschinenbauer Picanol lahm

Hacker haben den Webmaschinenhersteller Picanol aus Belgien mit einem Cyberangriff lahmgelegt und fordern Lösegeld.

Ihre 1500 Arbeitnehmer an den belgischen Standorten habe die Firma in Kurzarbeit wegen höherer Gewalt geschickt, meldete Belga. Die Firma tut nach eigenen Angaben alles, um eine Lösung zu finden. «Auf Basis der heutigen Situation rechnet Picanol Group jedoch damit, dass diese Woche nicht mehr produziert wird», teilte das Unternehmen mit.

Das Jahr 2020 ist das Jahr der Cyber Resilience. Dies bedeutet, dass Organisationen davon ausgehen müssen, dass ein Cyber Angriff früher oder später auch das eigene Unternehmen betreffen kann. Neben entsprechenden Schutzmaßnahmen zur Abwehr von Hacker- und Malware-Angriffen ist es auch wichtig, dass Schäden proaktiv verhindert oder gemindert werden und schnellst die IT Infrastruktur in den Normalbetrieb zurück kommt.

Entsprechende Maßnahmen sind zum Beispiel (neben Firewall und Co.) Pre- und Post-Infection Protection, so dass bekannte Bedrohungen blockiert und unbekannte Bedrohungen anhand der Aktivitäten erkannt und verhindert werden. Daten welche sensible Informationen beinhalten, sollten generell verschlüsselt werde, damit Hacker nichts mit deren Inhalt anfangen können. Backups sollten zeitnah wieder hergestellt werden und Systeme bzw. Anwendungen zeitnah und automatisiert reinstalliert werden.

Matrix42 bietet ein integrales Portfolio, welches die Maßnahmen der Endpoint Security, Unified Endpoint Management, Service Management und Asset Management effizient vereint.

Quelle: https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/netzwelt/article205005230/Hacker-legen-belgischen-Maschinenbauer-lahm.html

Daniel’s Data Protection Monat – August 2019

Themen im August 2019:

  • Mentalist + IT Devices = IT Security Paranoia
  • Wenn ein Atomkraftwerk zum Bitcoin-Mining missbraucht wird…
  • Achtung: Emotet hat keine Sommerferien mehr!
  • Auch die Schweiz ist zurzeit mehrfach durch Hackerangriffe betroffen…
  • Sicherheitslücke in Bluetooth-Technologie seit rund 20 Jahren
  • Sommerzeit = Malware-Zeit
  • Veröffentlichungen

Mentalist + IT Devices = IT Security Paranoia

Es gibt einige Dinge, welche einem länger zu denken geben. Bei mir ist es immer noch das Gespräch mit Madou Mann, welcher mir aufzeigte, wie schnell man fremde Passwörter und PIN Codes als Mentalist erraten kann. Und 3 Tage später zeigt auch noch die Sendung des deutschen Magiers Farid einen Chris Ramsey aus Montreal, der auf YouTube über 3 Millionen Abonnenten mit seinem Können begeistert. Das Multitalent hat neun Jahre in Deutschland gelebt. Seine Spezialität: er kommt geheimen Informationen von Fremden auf die Schliche – er kann zum Beispiel ihren Pin-Code vom Handy bloß durch mentale Fähigkeiten herausfinden.

Da stellt mir sich die Frage, wie sicher meine Daten bzw. ich bin, wenn ich durch „Brain-Hacking“ so einfach manipuliert bzw. austrickst werden kann. Bin ich wirklich sicher, wenn ich mein eigenes Passwort oder den PIN-Code kenne? Kann man auch als Mentalist an meine Passwörter kommen? Klar, denn unbewusste Reaktionen und Körpersprache kann einiges verraten. Daher ist es besser, wenn ich mein Zugangsdaten selbst nicht komplett kenne.

Wie kann man Zugangsdaten nutzen, ohne sie selbst zu kennen? Ganz einfach! Zum einen gibt es Password Manager, welche hoch komplexe Passwörter generieren und an jeweilige Anmeldungen übergeben können. Hierbei ist natürlich zu beachten, dass man seine geschützten Passwörter immer bei sich trägt. Zum Beispiel mit einem verschlüsselten Passwort-Container, welcher sich an allen erforderlichen IT Systemen (Windows, MacOS, iOS, Android) öffnen lässt. Zum anderen gibt es aber auch Geräte wie Yubikey’s. Hier werden Anmeldungen mittels Zertifikaten, On-Time-Passwörtern, etc..

Mit einer dieser beiden Maßnahmen kann auch ein Mentalist meine PINs und Passwörter nicht mehr so einfach erraten!

Wenn ein Atomkraftwerk zum Bitcoin-Mining missbraucht wird…

Ermittler des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SGE) durchsuchten am 10. Juli das Kernkraftwerk Jushnoukrainsk. Während der Durchsuchungen wurden zwei maßgeschneiderte Hardware-Rigs für den das „Mining“ von Kryptowährung aus dem Büro 104 im Verwaltungstrakt des Werks beschlagnahmt, ebenso wie Glasfaser- und Netzwerkkabel.

Gut – es gibt in diesem Fall zwar keine Malware-Gefahr oder das Risiko für Datenverluste an sich, aber das Mining kostet nicht nur Strom, sondern auch CPU-Performance, was zu weiteren Problemen führen kann. Anwendungskontrolle, Post-Infektionsschutz und Kommunikationskontrolle können solche unansehnlichen Aktivitäten verhindern.

Achtung: Emotet hat keine Sommerferien mehr!

Es war relativ ruhig die letzten Monate gewesen – aber Emotet ist aus den Sommerferien zurück! Seit einigen Tagen ist die Anfang Juni abgeschaltete C&C-Infrastruktur von Emotet wieder online und liefert Module an noch infizierte Clients aus. Schützen Sie sich vor der Bedrohung durch Data Protection und Post-Infection Protection.

Emotet hatte Anfang des Jahres seine Aktivitäten stark ausgeweitet. Mit gut gemachten Phishing-Mails gelang es dem Schädling immer wieder, in Unternehmen einzudringen. In vielen Fällen wurden dort danach wichtige Daten verschlüsselt und Lösegeld erpresst. Zu den Opfern zählen neben unzähligen kleineren mittelständischen Unternehmen auch Stadtverwaltungen und Krankenhäuser, bei denen dann oft tage- und wochenlang gar nichts mehr ging. Auch Heise.de hatte einen Emotet-Vorfall.

Emotet gilt laut dem deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als eine der größten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit!

Auch die Schweiz ist zurzeit mehrfach durch Hackerangriffe betroffen…

Das Gebäudetechnik-Unternehmen Meier Tobler AG agiert nach einem Malware-Befall vorbildlich und bietet seinen Kunden und Lieferanten Transparenz zu den aktuellen Geschehnissen. Die IT-Infrastruktur wurde durch Hacker-Angriffe lahmgelegt und musste nach dem Ransomware-Befall sukzessive wiederaufgebaut werden. Diese Risiken bestehen besonders bei Firmen, welche sich „nur“ durch Antivirus und Firewall schützen. Ein heutiges erforderliches IT Security Konzept beinhaltet deutlich mehr.

Dieser Vorfall hätte sich unter anderem durch Post-Infection, Application Control, Anomaly-Detection, Data Protection Maßnahmen und co. verhindern lassen können.

Nach der Meier Tobler AG trifft es nun auch die IT Firma Crealogix. Die Firma Crealogix entwickelt IT-Systeme für Banken, nun wurde sie Opfer von Hackern. Es warnt die Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani), dass mehrere namhafte Unternehmen betroffen seien. «Seit Anfang Juli wurden vermehrt Cyber-Angriffe vermeldet, bei denen die Angreifer eine neue Vorgehensweise gewählt haben. Dabei werden Schweizer Unternehmen gezielt mittels schädlicher E-Mails angegriffen.» Sichern Sie sich durch verschiedene Cybersecurity Maßnahmen besser ab. Die meisten Angriffe werden auf den Endpoints vorgenommen.

Hier hilft unter anderem Malware Protection und Data Protection um die Risiken und Folgen dieser Bedrohungen deutlich zu minimieren.

Sicherheitslücke in Bluetooth-Technologie seit rund 20 Jahren

Auf der Usenix-Sicherheitskonferenz in Santa Clara präsentierten Forscher der Universitäten Singapur, Oxford und des Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit in Saarbrücken einen KNOB Angriff auf Blueooth (Key Negotiation Of Bluetooth). Der Angriff basiert auf einer gravierenden konzeptionellen Schwäche der Bluetooth-Spezifikation, die seit dem alten Bluetooth 1.0 – also seit rund 20 Jahren – in allen Versionen des Lokalradios unverändert geblieben ist.

Angreifer könnten damit z.B. Eingaben von Bluetooth-Tastaturen aufzeichnen oder den Internetverkehr von Laptops lesen, die über Bluetooth-Tethering mit Smartphones verbunden sind. Dazu manipulieren sie den Kopplungsprozess, den sie selbst initiieren können Diese Schwachstelle ist sehr schockierend, da sie es Hackern noch einfacher macht, direkt auf Daten, Kommunikation und Anwendungen auf den Endpunkten der Benutzer zuzugreifen. So wäre beispielsweise die Eingabe von Passwörtern hörbar, Internetverbindungen könnten ausspioniert werden und das Eindringen von Malware wäre einfacher.

Sichern Sie sich bestmöglich gegen diese Schwachstellen, indem Sie den Bedarf an Bluetooth untersuchen und nach dem Whitelist-Verfahren gezielte Releases von Bluetooth-Geräten & -Funktionen definieren.

Sommerzeit = Malware-Zeit

Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz warnt vor Malware Befall in der Sommerzeit. Die Sommerferien sind noch in einigen Bundesländern, es herrscht Personalmangel und neue Auszubildende beginnen in Unternehmen. Dies führt zu höheren Risiken in der Cybersecurity. Warum? Ungeschultes oder auch gestresstes Personal ist häufiger ein Opfer von erfolgreichen Malware Infektionen.

Und genau in dieser Sommerzeit warnt CERT-Bund (das Notfallteam des BSI) aktuell vor einer besonders perfiden Ransomware-Variante. GermanWiper zerstört das wichtigste Gut der digitalen Welt – Ihre Daten! Das Zahlen von Lösegeld bringt nichts, da im Gegensatz zu CryptoTrojanern eine Wipeware keine Entschlüsselungsmöglichkeit bietet. In diesem Fall werden Dateien inhaltlich mit Nullen überschrieben und anschließend die Dateiendungen geändert. Warten Sie nicht ab, bis es auch Sie erwischt hat.

Schützen Sie sich durch bessere und automatisierte IT-Security!

Veröffentlichungen

Michael Waidner: “Ein bisschen Angst schadet nicht”

Michael Waidner denkt ähnlich wie Matrix42: “IT-Sicherheit ist ja ein Bereich, der permanent in Bewegung ist. Was vor einem Jahr noch sicher war, ist heute hoffnungslos unsicher. Aber man kann es zumindest so sehen: Obwohl alles digitalisiert wird, ist noch nicht furchtbar viel passiert – die Welt ist noch nicht untergegangen. Aber man darf natürlich nie stehenbleiben und den Kopf in den Sand stecken, die IT-Sicherheit muss laufend weiterentwickelt werden.”

https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2019-08/michael-waidner-it-sicherheit-technologie-kamera-mikrofon/seite-2

Hackerangriffe über Drucker vermeiden – Netzpalaver

Microsoft warnt aktuell vor Hackerangriffen, die über Drucker Zugang zu den IT-Systemen finden: Wie Unternehmen solche Sicherheitslücken am besten vermeiden, erläutert Daniel Döring, Technical Director Security and Strategic Alliances bei Matrix42.

„Das aktuelle Szenario, in dem russische Hacker Unternehmen über Drucker angreifen, zeigt aus meiner Sicht einmal mehr, dass IT-Security-Konzepte zwingend einen gesamtheitlichen und mehrschichtigen Ansatz verfolgen müssen, um erfolgreich zu sein. Firewalls und Antivirus greifen hier zu kurz”.

Lesen Sie weiter unter:

https://netzpalaver.de/2019/08/09/hackerangriffe-ueber-drucker-vermeiden/

Daniel’s Data Protection Monat – Juli 2019

Daniel Döring – Technical Director Security & Strategic Alliances – Matrix42 AG / EgoSecure GmbH
Daniel Döring – Technical Director Security & Strategic Alliances – Matrix42 AG / EgoSecure GmbH

Themen im Juli 2019:

  • Gefahren werden oft falsch eingeschätzt!
  • Die explodierende Anzahl der Malware-Angriffe
  • Wenn ein Förster die Bundeswehr hackt…
  • Wenn Tastaturen und Mäuse zu Sicherheitsrisiken werden
  • Frank Thelen und die (i)Cloud
  • Studie von Ernst & Young: IT-Sicherheit von Unternehmen eher mau
  • Wenn das Küchenpersonal einen Malware-Befall entdeckt, ist es zu spät!
  • Veröffentlichungen

Gefahren werden oft falsch eingeschätzt!

In sehr vielen Gesprächen (zum Beispiel auf der heise Cyber Security Challenge 2019) musste ich feststellen, dass sich sehr viele Menschen mehr Gedanken über IT Security Bedrohungen machen. Finde ich sehr gut! Schade fande ich aber, dass es mal wieder sehr stark nur in eine Richtung ging – Malware Angriffe! Ja, Malware Angriffe sind heute eines der größten und schmerzhaftesten Bedrohungen. Aber die Frage ist auch, ob Malware nicht einfach Mittel zum Zweck ist? Die Malware ist “nur” die Waffe!

Wenn ein Hacker heutzutage ein Unternehmen ausspionieren oder schädigen möchte, dann macht er sich nicht immer das Leben schwer und versucht Firewall und Co. zu knacken. Er nutzt die Unwissenheit vieler Anwender aus. Heißt, dass gerne auch Angriffe mehrstufig platziert werden. Zum Beispiel wird einfach einem Mitarbeiter über die Schulter geschaut und nach dem verräterischen Hinweis eine Antiviren-Tray-Icon (das Symbol neben der Uhr) geprüft. Dann kenne ich schon einmal meinen größten Feind für einen Malware Angriff. Nun schreibt sich der Hacker eine Malware oder besorgt sich diese aus dem Internet und sucht sich das Opfer. Gerne mal ein Geschäftsführer mit einem Lightweight-Notebook oder Tablet-PC – denn die kommen meist an die meisten Daten. Nun muss man nur noch dem Opfer ein Geschenk mit einem Gerät machen, dass dieser gerne gebrauchen kann. Das Opfer weiß aber dann nicht, dass es sich um manipulierte USB Sticks, USB Netzwerk-Adapter oder Ladekabel handelt. Und schon ist man drin… Aber nicht nur hierüber gelingen heutzutage erfolgreiche Angriffe. Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, ob Sie im Zug, Hotel oder Café wirklich in dem richtigen WLAN surfen? WiFi Hijacking ist nicht unüblich und ermöglicht den Angreifern einiges…

In Den Haag hat die HagaZiekenhuis eine GDPR-Strafe für den Verlust von Patientendaten erhalten. Dies ist das Ergebnis von Untersuchungen der niederländischen Datenschutzbehörde (AP). Die Untersuchung wurde eingeleitet, als dutzende Mitarbeiter des Krankenhauspersonals die Barbie-Krankenakte ohne Berechtigung gesehen hatten. Damit muss das Krankenhaus nun eine Strafe von 460.000 Euro zahlen.

Was lernen wir daraus? Die größte Gefahr ist ein nicht ausreichend geschulter und ungeschützte Anwender!

Die explodierende Anzahl der Malware Angriffe

Diesen Monat hatte es wieder einige Opfer von Malware Angriffen gegeben. Derzeit sind weltweit rund 800 Millionen Malwareprogramme im Umlauf. Dazu zählen neben Viren beispielsweise Trojaner, Spyware, Adware und Ransomware. Schließlich entstehen rund 70 Prozent aller Malware-Angriffe direkt am Endpoint. Rund 60 Prozent werden überhaupt nicht erkannt. Demzufolge gelangen sie direkt ins Netzwerk und breiten sich dort aus.

Zum Beispiel sind Attacken mit Erpresser-Software ein ständiges Problem. Im Juni 2019 hat es mit Wempe eine traditionsreiche deutsche Juwelierkette getroffen. Im aktuellen Fall von British Airways sehen wir, dass keine Antivirenlösung diesen Vorfall erkannt hat. Das modifizierte Skimming-Skript durchlief die wahrscheinlich hohen Sicherheitsvorkehrungen von British Airways. Gegen solche unerwünschten Skripte und Anwendungen helfen vor allem Post-Infektionsmaßnahmen, die das Verhalten von Prozessen und Aktivitäten im Speicher und auf der Festplatte überwachen und bösartigen Code verhindern, dateilose und speicherinterne Angriffe.

Die Malware Varianten von Winnti zeigen, dass hinter den meisten Angriffen organisierte Hackergruppen stecken. Zuerst wurde Winnti nur in der Computerspiele-Welt eingesetzt, um sich virtuell zu bereichern. Danach hat anscheinend eine weitere Gruppierung Winnti zur Industriespionage genutzt. Betroffen sind Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Sie alle haben eines gemeinsam: Der vorhandene Schutz wurde umgangen und die Beseitigung kostete den Unternehmen enorm viel Geld.

Wie geht Winnti vor? Hat die Schadsoftware einen Computer infiziert, verhält sie sich zunächst passiv und wartet auf Steuerbefehle. Danach greifen die Hacker aus der Ferne auf die betroffenen IT-Systeme und -Netzwerke zu und spionieren die Unternehmen auf Dauer gezielt aus.

Was hilft gegen solche Angriffe? Nur eine gesamtheitliche IT-Security Strategie! Zum Beispiel durch ApplicationControl, Data Monitoring, Datenverschlüsselungen, DLP-Maßnahmen, Endpoint Detection & Response, Firewall, NetworkMonitoring, NextGEN Antivirus, Patch-Management, Post-Infection Protection.

Wenn ein Förster die Bundeswehr hackt…

Dass ein Notebook mit als Verschlusssache klassifizierten Daten nicht verschlüsselt ist, ist extrem unschön und fahrlässig.

Aber wie der Förster an das Passwort kam, hat mich extrem geschockt. Es wurde tatsächlich der Benutzername als Passwort verwendet… Das muss man erst einmal erraten – Respekt Herr Förster!

Aber: Nicht nur VS-NfD und personenbezogene Daten müssen verschlüsselt und sicher gelöscht werden. Auch Passwörter müssen sicher sein. Mit einfachen Maßnahmen hätte diese Datenschutz Verletzung nicht stattgefunden.

Wenn Tastaturen und Mäuse zu Sicherheitsrisiken werden

Laut c’t magazine sind nach USB-Moderatoren nun auch Logitech-Tastaturen und -Mäuse anfällig für umfangreiche Angriffe. Das Risiko betrifft jedoch nicht nur Logitech-Geräte.

Empfehlung: Unternehmen sollten kabelgebundene Mäuse und Tastaturen kaufen.

Das Problem ist jedoch, dass die Mitarbeiter ihre eigenen Eingabegeräte (HIDs) im Unternehmen verwenden können. Um dieses Risiko zu vermeiden, wird der BadUSB-Schutz empfohlen. Denn der Einsatz von Tastaturen und Mäusen kann gezielt gesteuert werden, so dass fremde HID-Geräte erst zugelassen werden müssen oder gesperrt werden.

Frank Thelen und die (i)Cloud

Frank Thelen verrät “Ich habe persönliche Foto’s in der (i)Cloud […] Ich speichere meine Daten bei einem zuverlässigen Anbieter mit 2-Wege-Authentifizierung […]”.

Besser hätte ich es gefunden, wenn er sagen könnte: “Ich habe meine persönlichen Foto’s in der Cloud… !Aber!: Ich verschlüssele meine Daten zuverlässig mit einem Schlüssel, welchen nur ich besitze”.

Ich erkläre gerne wie das geht und wie der Vorteil weiterhin besteht, dass man von allen Geräten an seine verschlüsselten Cloud-Daten kommt. 🙂

Achso! Den Zugriff auf die verschlüsselten Cloud-Speicher kann man noch zusätzlich mit einer 2-Faktor-Authentifizierung schützen.

PS: Habe acht vor “Geklaut in der Cloud”! Der seriöseste Cloud-Anbieter kann irgendwann von Hackern angegriffen werden. Daher muss man zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen berücksichten.

Studie von Ernst & Young: IT-Sicherheit von Unternehmen eher mau

Wie kann es sein, dass trotz automatisieren IT-Security Lösungen in Zeiten von Datenverlusten, Malware und Cyberkriminalität so viele Unternehmen sich nicht ausreichend schützen?

Geht man bereitwillig ein, dass Malware, Hacker und DSGVO Strafen zu erheblichen finanziellen Schäden und Ausfällen führen?

Ändern Sie etwas an dieser Situation. Wir beraten Sie gerne!

Wenn das Küchenpersonal einen Malware-Befall entdeckt, ist es zu spät!

Wenn das Küchenpersonal einen Malware-Befall entdeckt, ist es zu spät! Ein ganzer Krankenhausverbund des Deutschen Roten Kreuz (DRK) ist durch eine Malware lahmgelegt worden.

Die komplette IT Landschaft musste abgeschalten werden, damit die Malware sich nicht weiter verbereitet. Aufgefallen ist es, als Mitarbeiter der Küche ihr IT System nicht hochfahren konnten. Auch der Domain Controller (sozusagen das Herzstück der IT) war von dem Angriff auf alle 11 Krankenhäuser und 4 Altenheime betroffen gewesen. Das LKA Saarland hat die Ermittlungen aufgenommen.

Verhindert hätte dieser Vorfall durch Pre- und Post-Infection Maßnahmen werden können. Bei der Masse an täglich neuen Malware Arten, ist ein klassischer NextGen Antivirus alleine auf neue Angriffstechnologien am ersten Tag der Bedrohung machtlos. Gute Post-Infection Maßnahmen erkennen Verhaltensanomalien und blockieren diese, ohne dass die Malware vorher bekannt sein muss.

Veröffentlichungen:

Neue loader-type Malware mit ähnlicher Technik wie Process Doppelgänging

TL;DR: Eine neue loader-type Malware hat eine ähnliche Technik wie Process Doppelgänging übernommen und sich in den letzten anderthalb Jahren wie ein Lauffeuer verbreitet. Dieser Loader ist eine große Bedrohung, abgesehen von GandCrab, der Anfang des Jahres seinen Betrieb eingestellt hat, liefert er über ein Dutzend weiterer Payloads wie FormBook, LokiBot, SmokeLoader, AZORult, NetWire, njRat und Pony Stealer.

Während einer Analyse, die der Matrix42 Automated Endpoint Security Partner enSilo während der Verfolgung von GandCrab Ransomware, einer der bekanntesten Malware-Familien in den Jahren 2018 und 2019, durchführte, bemerkte enSilo ein interessantes Verhalten. In einigen Fällen schien es, Process Hollowing als Teil der Angriffskette zu verwenden.

Ein kurzer Blick zeigte, dass es sich nicht um eine einfache Process Hollowing Implementierung handelt, sondern um eine hybride Variante mit Process Doppelgänging.

https://blog.ensilo.com/txhollower-process-doppelganging

Übrigens: Obwohl Malware nicht lustig ist, gefällt mir das Wort “Doppelgänging” (ursprünglich deutsch) sehr gut auf Englisch 🙂

Wenn das Küchenpersonal einen Malware-Befall entedeckt, ist es zu spät!

Ein ganzer Krankenhausverbund des Deutschen Roten Kreuz (DRK) ist durch eine Malware lahmgelegt.

https://winfuture.mobi/news/110126

Die komplette IT Landschaft musste abgeschalten werden, damit die Malware sich nicht weiter verbereitet. Aufgefallen ist es, als Mitarbeiter der Küche ihr IT System nicht hochfahren konnten. Auch der Domain Controller (sozusagen das Herzstück der IT) war von dem Angriff auf alle 11 Krankenhäuser und 4 Altenheime betroffen gewesen.

Das LKA Saarland hat die Ermittlungen aufgenommen. Verhindert hätte dieser Vorfall durch ausgereifte Pre- und Post-Infection Maßnahmen werden können. Bei der Masse an täglich neuen Malware Arten, ist ein klassischer NextGen Antivirus alleine auf neue Angriffstechnologien am ersten Tag der Bedrohung machtlos.

Gute Post-Infection Maßnahmen erkennen Verhaltensanomalien und blockieren diese, ohne dass die Malware vorher bekannt sein muss. Die Matrix42 Automated Endpoint Security powered by enSilo hat diese EDR Maßnahmen automatisiert und vereinfacht. Wir zeigen Ihnen gerne wie!

https://matrix42.com

Matrix42 Blog: Keine Chance für Malware Attacken

Derzeit sind weltweit rund 800 Millionen Malwareprogramme im Umlauf. Dazu zählen neben Viren beispielsweise Trojaner, Spyware, Adware und Ransomware. Schließlich entstehen rund 70 Prozent aller Malware-Angriffe direkt am Endpoint. Rund 60 Prozent werden überhaupt nicht erkannt. Demzufolge gelangen sie direkt ins Netzwerk und breiten sich dort aus.

Weiterlesen:

https://www.matrix42.com/blog/de/2019/07/04/keine-chance-fuer-malware-endpoints-vor-cyberattacken-schuetzen/

Daniel’s Data Protection Monat – Juni 2019

Daniel Döring – Technical Director Security & Strategic Alliances – Matrix42 AG / EgoSecure GmbH
Daniel Döring – Technical Director Security & Strategic Alliances – Matrix42 AG / EgoSecure GmbH

Themen im Juni 2019:

  • Im Juni meist diskutiert: MSSP, SECaaS & Co.
  • Heise fängt sich Emotet ein – Schaden von weit über 50.000 EUR
  • IT Security muss auch vor Innentäter schützen
  • Unterschätztes Risiko: Mobile Datenträger
  • Silex nutzt die gleiche Schwachstelle wie Stuxnet

Im Juni meist diskutiert: MSSP, SECaaS & Co.

Diesen Monat war jede Woche das Thema MSSP und SECaaS in meinen Gesprächen. Angefangen auf dem Kingston Cognate Influencer Huddle ging die Diskussion nach der Frage “What concerns companies the most?” sehr schnell in Richtung SOC. Ebenfalls wurde in einem weltweit führenden IT Marktforschungs- und Beratungsunternehmen positiv gesehen, dass die Matrix42 sich ebenfalls in Richtung MSP / MSSP Unterstützung ausrichtet. Auf dem “Managed Security Services Forum” in München, sowie auch bei meinem Besuch eines weltweit agierenden CyberSecurity “Experts as a Service” Unternehmen muss ich nicht erwähnen, um was es ging 😉

Warum MSSP / SECaaS?

Die IT Infrastrukturen werden immer komplexer, da die Anzahl der digitalisierten Daten, sowie Art der Gerätetypen rasant steigt. Früher war lediglich die Absicherung von Netzwerken, Server und klassischen Computern des Unternehmens erforderlich. Heute sind die Gefahren durch Smartphones, Tablet-PCs, Notebooks, Home-Office Nutzung, IoT, etc. deutlich höher. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass IT-Security Hersteller ihre Lösungen mehr und mehr automatisieren und vernetzen. Dennoch ist es aber wichtig, dass neben künstlicher Intelligenz auch weiterhin viele Maßnahmen durch den Menschen unterstützt werden. Denn ein Security Vorfall muss sofort erkannt, forensisch analysiert, bewertet, gemeldet und gemildert werden.

Hierzu fehlt es jedoch an Fachkräften. Nicht jedes Unternehmen kann sich zum Beispiel ein eigenes Security Operation Center (SOC) Team leisten. Kompetenz sollte am Besten gebündelt werden. Und hier kommen die Managed Security Service Provider (MSSP) ins Spiel.

Managed Security Service Provider bieten je nach Service Level eine starke Unterstützung im Kampf gegen zum Beispiel Hacker Angriffe, Datenschutz Verletzungen und Malware Infektionen. Da die meisten Services auf von außen erreichbaren Maßnahmen der Unternehmen zurückgreifen, ist es empfehlenswert, wenn Lösungen eingesetzt werden, welche unter anderem Mandanten- und Managed-Service-fähig sind. Hier bieten Hersteller zum Beispiel auch eine gute Ergänzung durch “Security as a Service” (SECaaS) bzw. “Software as a Service” (SaaS) Modellen, auf welche der MSSP bzw. MSP seine Mehrwerte platziert. Allerdings ist zu erwähnen, dass S(EC)aaS und M(S)SPs stärker auf deren Sicherheit geprüft werden müssen. Denn wird ein solcher Anbieter gehackt oder durch Malware befallen, ist der Schaden sehr schnell nicht nur in einem Unternehmen vorhanden. Ein Anbieter muss der beste Kunde von sich selbst sein!

Heise fängt sich Emotet ein – Schaden von weit über 50.000 EUR

Auch die IT-Experten der Heise Medien GmbH & Co. KG sind nicht mehr vor Malware sicher. Der Trojaner Emotet* hat bei heise Schäden von weit über 50.000 Euro verursacht. Auch das Unternehmensimage leidet unter solchen Vorfällen.

*Emotet gilt laut dem deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als eine der größten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit!

Wie kam es zu dem Malware Vorfall? Ein Mitarbeiter erhielt eine E-Mail eines anscheinenden Geschäftspartners. Nach dem Öffnen der angehängten Microsoft Word Datei wurde eine gefälschte Fehlermeldung angezeigt. Der Mitarbeiter kam der Aufforderung nach „Enable Editing“ anzuklicken – und das Unheil nahm seinen Lauf.

Nachdem erste Emotet Alerts seitens IT Abteilung bearbeitet wurden, war ersichtlich, dass sehr viele Firewall Logs auf bekannte Emotet-Server verwiesen. Einer der Administratoren entdeckte, dass es bereits höchst verdächtige Zugriffe auf den Domain Controller des Active Directory gab. Die Administratoren versuchten, die Kommunikation mit der Emotet-Kommandoinfrastruktur zu unterbinden. Dieses “Hase-und-Igel-Rennen” war nicht zu gewinnen, da ständig neue Emotet-Verbindungen hinzu kamen.Zu diesem Zeitpunkt wurde entschieden, dass die Internet-Verbindung für alle betroffenen Netze komplett gekappt werden.

IT Security muss auch vor Innentäter schützen

Bis zu 100.000 Fotos von USA-Reisenden und Autokennzeichen sind nach einem Hack eines Dienstleisters der US-Grenzbehörde CBP (Customs and Border Protection) von Unbekannten kopiert worden.

Seit Jahren zeigen die IT Security Experten der EgoSecure GmbH (ein Matrix42 -Unternehmen), dass Hacker nicht nur außerhalb des Netzwerks, sondern auch innerhalb von Unternehmen und Behörden angreifen. Wenn der Schutz sensibler Daten nur nach extern hin (z.B. durch Antivirus und Firewall) erfolgt, ist er nicht ausreichend. Eine der einfachsten Maßnahmen ist die Verschlüsselung und Überwachung. Dies wird auch im Rahmen der EU-GDPR empfohlen.

Unterschätztes Risiko: Mobile Datenträger!

Welche Gefahren bestehen im Umgang mit mobilen Datenträger bezüglich Compliance- und Cybersecurity-Risiken? Sind die Datenträger nicht ausreichend geschützt, kann ein Verlust einer einzigen sensiblen Information auf einem verlorenen oder gestohlenen Datenträger zu immensen Image-Schäden, Verlust des Wettbewerbsvorsprungs und potentiellen Geldstrafen (Stichwort DSGVO) führen. Folgende 5 Maßnahmen sind daher zwingend erforderlich:

1.     Beschaffung sicherer Hardware: „Bring your own devices“ birgt auch bei USB Geräten ein großes Sicherheitsrisiko. Nicht nur, dass potentiell ungewünschte Daten wie Raubkopien, Malware und sicherheitskritische Anwendungen in Unternehmen gelangen können, sondern auch Hardware zuvor manipuliert wurde. Heutzutage gibt es sehr viele Geräte, welche aussehen wie ein USB Stick, Ladekabel, Netzwerkadapter – jedoch als Bad-USB agieren und IT Systeme mittels emulierter Tastatureingabe von Scripten und Schadcode oder „Man-In-The-Middle“ Angriffe attackieren. Hier sind Antiviren und Firewall Lösungen meist machtlos. Setzen Sie daher auf USB Geräte, welche Ihren Mitarbeitern ausreichende Sicherheitsmerkmale aufzeigen.

2.     Standardisierung von USB Geräten: Wenn Sie ein Gebäude betreten, möchten Sie nicht jedes Mal prüfen müssen, ob dies von einem Einsturz gefährdet ist. Ihre Mitarbeiter müssen das gleiche auch im Umgang mit USB Geräten haben. Somit müssen IT Geräte im Unternehmen standardisiert werden, von welchen auszugehen ist, dass sie beste Sicherheit gewähren.

3.     Kontrollierter Umgang mit Datenträgern: Auch wenn Sie Ihren Mitarbeitern einen Datenträger der Firma zur Verfügung stellen, besteht das Risiko, dass fremde Datenträger an Ihren IT Systemen angesteckt werden können. Hierbei ist es wichtig, dass Sie sicherstellen können, dass der Zugriff auf fremde Datenträger zum Beispiel nur lesend, nur auf bestimmte Datentypen oder -inhalten, beziehungsweise gar nicht gewährt wird. Beachten Sie bei der Auswahl von Lösungen auf den vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik definierten „Mindeststandard des BSI für Schnittstellenkontrollen“ nach § 8 Absatz 1 Satz 1 BSIG.

4.     Protokollierung des Datentransfers: Die Artikel 30, 33 und 34 der EU-DSGVO verpflichtet zu verschiedenen Protokollierungsmaßnahmen im Zuge von Datenübertragungen. Ebenfalls beschreibt der Absatz SSK.10. „Audidaten“ der „Mindeststandard des BSI für Schnittstellenkontrollen“ erforderliche Protokollierungsmaßnahmen.

Die Protokollierung muss sich von berechtigten Personen abschalten, pseudonymisieren und feingranular konfigurieren lassen. Die Schnittstellenkontrolle muss entweder die Protokollierungsfunktionen des Betriebssystems nutzen oder die Protokolle strukturiert an einen zentralisierten Protokollierungsspeicher zur Auswertung übertragen können. Eine darüberhinausgehende Protokollierung muss per Konfiguration festlegbar sein.

5.     Angriffe durch Datenverschlüsselung verhindern: Zum Schutz der Daten auf dem Transportweg ist die Verschlüsselung diese unumgänglich. Jeder Verlust von nicht verschlüsselten Daten sorgt für Image-Schäden, Know-How Verlust und ggf. Geldstrafen bei Personenbezogenen Daten. Die Verschlüsselung ist somit der wichtigste Bestandteil im Umgang mit digitalisierten Informationen.

Silex nutzt die gleiche Schwachstelle wie Stuxnet

Was wurde 2010 aus Stuxnet gelernt? Anscheinend nichts… Sonst wäre nicht schon wieder eine Malware mit Verwendung von Standard Passwörtern erfolgreich!

Ein Sicherheitsforscher hat eine Malware namens Silex entdeckt, die derzeit schlecht gesicherte Geräte im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) angreift. Sie versucht, sich via Telnet und unter Verwendung bekannter Default-Login-Daten Zugriff auf die Geräte zu verschaffen, um diese anschließend schrittweise unbrauchbar zu machen. Potenzielle Angrifssziele für Silex sollen alle Geräte mit UNIX-artigem Betriebssystem sein. Der angerichtete Schaden lässt sich nur durch eine Neuinstallation der Firmware beheben.

Was lernen wir aus Silex? Nutzt sichere Passwörter und IoT-fähige Malware Protection!


WEBINAR: Malware im Arbeitsalltag – arbeitest Du noch oder ist Dein Rechner schon tot?

Mitarbeiter sind immer raffinierteren Malware-Angriffen ausgesetzt. Der Klassiker sind E-Mails mit speziell präparierten Anhang. Ein unbeabsichtigter Klick des Mitarbeiters und der Trojaner ist drin. Attacken dieser Art sind leider immer wieder aufs Neue erfolgreich. Wenig erfolgreich sind die Security-Strategien gegen Malware. Kleine Unternehmen setzen auf einen herkömmlichen Anti-Virus.

Große Unternehmen mit kostspieligen SOC Teams verarbeiten tonnenweise Informationen und „False Positives“. Die Frage der Fragen lautet immer wieder: Mit welchen Strategien kann ich IT Security im Tagesgeschäft wirtschaftlich betreiben und gleichzeitig ein höheres Schutzniveau gegen Malware erzielen?

Antworten und Lösungsansätze auf diese Frage geben Ihnen Stefan Goerres, Geschäftsführer bei ujima, und Daniel Döring, Director Security bei Matrix42. Freuen Sie sich auf 60 Minuten spannende Diskussion zu folgenden Themen:

• AV, ATP, NGAV, ATP und EDR – Schluss mit dem Begriffs-Wirrwarr

• Was unterscheidet den Betrieb von Anti-Viren-Lösungen gestern und heute

• Post Infection Protection – was es ist und wie funktioniert es wirklich

• Security Policies und Regel-Sets – wissen was wirklich passiert und auch schützt

• Eventhandling und IT-Betrieb – mit diesen Strategien bewältigen Sie die Informationsflut

• Nur „entdecken“ reicht nicht – so automatisieren Sie die Auslösung von Schutzmaßnahmen und die Beseitigung

Auf den Anhang oder Link klicken oder wegbleiben? Mitarbeiter fühlen sich zunehmend überfordert, wie Sie eine Entscheidung in diesen Momenten treffen sollen. Nehmen Sie Ihnen diese Entscheidung ab und reduzieren Sie das Risiko!

Gefährliche Schadsoftware – BSI warnt vor Emotet

Auszug aus der Pressemitteilung des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik:

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat inden vergangenen Tagen eine auffällige Häufung an Meldungen zu schwerwiegenden IT-Sicherheitsvorfällen erhalten, die im Zusammenhang mit Emotet stehen. In Einzelfällen ist es bei den Betroffenen durch Ausfälle der kompletten IT-Infrastruktur zu Einschränkungen kritischer Geschäftsprozesse gekommen, die Schäden in Millionenhöhe nach sich ziehen. Daneben sind dem BSI weitere Fälle mit weniger schwerem Verlauf gemeldet worden, bei denen Malware-Analysten des BSI Emotet-Infektionen nachweisen konnten. Emotet wird derzeit weiterhin über groß angelegte Spam-Kampagnen verteilt und stellt daher eine akute Bedrohung für Unternehmen, Behörden und Privatanwender dar. 

Passend zu diesem Thema wurden heute im Matrix42 Premium Webinar effiziente Schutzmaßnahmen gegen solche Malware Angriffe aufgezeigt. 70% der Angriffe haben lt. IDC ihren Ursprung auf den Rechnern der Endbenutzer. Endbenutzer werden Ziel von Social Engineering, Phishing, Spam Mailings, etc..

Angreifer testen sehr genau, ob ihre Attacken von AV-Lösungen erkannt werden und tarnen diese entsprechend.

Die Schadprogramme werden aufgrund ständiger Modifikationen zunächst meist nicht von gängigen Virenschutzprogrammen erkannt und nehmen tiefgreifende Änderungen an infizierten Systemen vor. Bereinigungsversuche bleiben in der Regel erfolglos und bergen dieGefahr, dass Teile der Schadsoftware auf dem System verbleiben. Einmal infizierte Systeme sind daher grundsätzlich als vollständig kompromittiert zu betrachten und müssen neu aufgesetzt werden. In mehreren dem BSI bekannten Fällen hatte dies Produktionsausfälle zur Folge, da ganze Unternehmensnetzwerke vollständig neu aufgebaut werden mussten. 

Dies führt dazu, dass lt. SC Magazine 70 % der Malware Infektionen nicht von AV-Software erkannt werden.

Im Schnitt hält sich eine solche Malware auf den Unternehmensrechner für rund 242 Tage unbemerkt von Antivirus und Co. auf, bevor sie ausbricht.

Wir charakterisieren die Attacken in zwei Felder – Pre-Infection und Post-Infection.

  • Pre-Infection – Sorgt dafür das Malware nicht auf Systeme kommt / AV, NGAV
  • Post-Infection – EDR – Sammeln Daten, interpretieren und entscheiden, ob Angriff stattgefunden hat

Schadsoftware kann meist gar nicht von klassischen AV Maßnahmen erkannt werden, da es bspw. keine Dateien gibt und sich der Virus nur im Hauptspeicher aufhält. Daher sollte der Fokus nicht sein die Mauern noch höher zu bauen und noch mehr Budget in die Infection Prevention, also die Pre-Infection Phase zu stecken, sondern vor Allem die negativen Auswirkungen dieser Schadsoftware zu verhindern, wenn sie ausbricht.

Die Aufzeichnung zum Matrix42 Premium Webinar “Schluss mit Malware-Stress! Endpoint Security geht automatisiert.” erhalten Sie über Ihre Ansprechpartner der Matrix42 oder demnächst auf dem EgoSecure Youtube Channel – http://youtube.egosecure.com !

Während Sie das lesen, sind 5 neue Viren in Umlauf gebracht worden. Verlieren Sie daher keine Zeit! Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2018/BSI_warnt_vor_Emotet.html 

Die Welt der Hacker USB Gadgets

Hacker werden immer einfallsreicher… Die Liste der Hacker Gadgets über USB & Co ist erschreckend lange. Hier ein paar Beispiele: 

Der USB-Killer - https://youtu.be/X4OmkBYB4HY

Dieses Gerät zerstört die Hardware über einen mittels USB abgegebenen Kurzschluss.

Der USB-Ninja - https://www.youtube.com/watch?v=Le6LP43SHcM&feature=share

Nach dem Motto: „Brauchst du ein Ladekabel? Ich schenke dir meines.“ Das Opfer eines USB-Ninja-Angriffes denkt, dass jemand ihm einen Gefallen getan hat. Dabei liegt der Gefallen auf der anderen Seite.

Ähnlich auch das Beispiel mit manipulierten USB-to-Ethernet Adaptern (z.B. LAN-Turtles).

Angriffsziel: VIP User mit Tablet-PCs oder Lightweight Notebooks ohne eingebauten LAN Adapter – u.U. die Mitarbeiter mit den sensibelsten Daten eines Unternehmen.

Meine Tipps zu diesen USB Gadgets: 

– Gegen Geräte wie USB-Killer helfen Maßnahmen wie Backups und Ablage sensibler Daten in (verschlüsselten) Netzwerkpfaden –  nicht lokal. Dann ist „nur“ die einzelne Hardware schrott.

– Gegen dauerhaftes Ausspionieren und Manipulieren durch Bad-USB, LAN-Turtle, USB-Ninja, WiFi-Hijacking und Co. (was ich deutlich schlimmer empfinde) helfen Endpoint Security Lösungen mit ausgeklügelter Schnittstellenkontrolle.

Meine langjährige Meinung ist die, dass ein mehrschichtiges Schutzkonzept das Risiko von Datenverlust und Haftungsrisiken (DSGVO) sehr stark und effizient mindert. 

Es weicht zwar gerade von dem ursprünglichen Thema des manipulierten Geräten ab – aber Viren und Malware können auch über diese Gadgets an IT Systeme gelangen. Dabei wurde mir erzählt, dass ein vermeindlicher IT Security Spezialist behauptet hat, dass Anti-Virus und Malware-Protection durch gesunden Menschenverstand abgelöst werden kann – solche Aussagen finde ich fatal! Selbst IT Experten werden oft von Malware Befall betroffen.

Schon mit einfachen Maßnahmen steigt das Datenschutz-Niveau – auch ohne Produktivitätsverlust.

EgoSecure Data Protection erfüllt mehr als der vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik definierte Mindeststandard für Schnittstellenkontrolle.

Eine passende Webinar-Aufzeichnung zu diesem Thema: https://youtu.be/dnGWzViq5nc 

Boeing wurde von WannaCry-Virus getroffen

Boeing wurde am Mittwoch, den 28. März 2018 von dem WannaCry-Computervirus befallen. Nach einem anfänglichen Schreck in der Firma, dass wichtige Flugzeugproduktionsausrüstungen heruntergebracht werden könnten, versicherten Unternehmensleiter später, dass der Angriff mit minimalem Schaden gestoppt worden sei.

“Wir haben eine abschließende Bewertung vorgenommen”, sagte Linda Mills, Leiterin der Kommunikation für Boeing Commercial Airplanes. “Die Sicherheitslücke war auf wenige Maschinen beschränkt. Wir haben Software-Patches bereitgestellt. Es gab keine Unterbrechung des 777 Jet-Programms oder eines unserer Programme.”

Dennoch gibt es nun wieder ein Opfer von Ransomware. Im Youtube Kanal von EgoSecure (youtube.egosecure.com) sind einige Video’s zu diesem Thema. Zum Beispiel dieses:

 Quelle: https://www.seattletimes.com/business/boeing-aerospace/boeing-hit-by-wannacry-virus-fears-it-could-cripple-some-jet-production/

 

 

 

Daniel Döring Director of Strategic Alliances & Professional Services EgoSecure GmbH

Daniel Döring (Director of Strategic Alliances & Professional Services EgoSecure GmbH)

Webinar: EgoSecure Data Protection mit Avira Antivirus

EgoSecure Data Protection ist nicht nur vollkompatibel mit Aviras Sicherheitslösungen für Unternehmen, sondern bietet auch eine zentrale Verwaltung von Avira Antivirus. Somit können Sie Konfiguration, Lizenzverwaltung, Installation und Deinstallation über die On-Premises Managementkonsole von EgoSecure vornehmen. In Kombination mit den weiteren Schutzmodulen von EgoSecure erreichen Sie einen noch höheren IT-Sicherheitsstandard an Ihren IT-Systemen.

Sprache: Deutsch
Dauer: 37,14 Minuten
Sprecher:
– Michael Moll (Techn. Project Manager Stratgic Alliances – Avira Operations GmbH & Co. KG)
– Daniel Döring (Director of Professional Services & Strategic Alliances – EgoSecure GmbH)
– Christian Kröger (Consultant – Helmich IT-Security GmbH)
– Thomas Schmidt (Director of Sales – EgoSecure GmbH)
 
  

Daniel Döring Director of Strategic Alliances & Professional Services EgoSecure GmbH

Daniel Döring (Director of Strategic Alliances & Professional Services EgoSecure GmbH)

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