Daniel’s Data Protection Monat – April 2020

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Themen im April 2020:

  • Corona-Krise & Datensicherheit!
  • FBI: Cybercrime Gang versendet ‘BadUSB’-Geräte an Opfer.
  • Wenn der Virenscanner die IT-Systeme lahm legt…
  • Hacker sehen und hören unbemerkt mit!
  • Veröffentlichungen

Corona-Krise & Datensicherheit!

Auch im April 2020 beherrscht die Corona-Krise unseren (Arbeits-)Alltag enorm. Viele Arbeitnehmer haben seit Wochen nicht mehr die Firmengebäude von innen gesehen und arbeiten mit firmeneigenen oder privaten IT-Systemen von zuhause aus. Nachdem anfänglich der Fokus der IT-Abteilungen auf das Aufrechterhalten der Produktivität lag, ist es nun wichtig zu prüfen, wie die Datensicherheit während und nach der COVID-19 Pandemie gewährleistet wird. Natürlich blieben Cyberkriminelle in den letzten Wochen nicht untätig, was nun bekannte und neue Bedrohungslagen mit sich bring.

Wir sehen hier einen enormen Anstieg von gefälschten Websites, Datenklau und Erpresser-Software! Dies wurde auch seitens der europäischen Polizeibehörde Europol erkannt.

“Angesichts einer Rekordzahl potenzieller Opfer in der Europäischen Union, die wegen der Pandemie zu Hause bleiben und dort Online-Dienste nutzen, haben sich Möglichkeiten für Cyberkriminelle vervielfacht, Schwachstellen und neue Gelegenheiten auszunutzen”,

mahnte Europol am Freitag in Den Haag.

Da die meisten Angriffe auf den Endgeräten vorgenommen werden, hilft gegen die meisten Bedrohungsszenarien ein integrales und automatisiertes Endpoint Security Konzept aus Data Protection und Malware Protection.

Weiter bringt die Nutzung des Internets im Zeitalter des Coronavirus sowohl Chancen als auch Risiken mit sich – und diese Risiken gehen über das Potenzial einer unverantwortlichen Nutzung von Daten durch Behörden oder Unternehmen hinaus. Laut Reuters haben Hacker Anfang März versucht, in die Weltgesundheitsorganisation einzubrechen. Auch das US-Gesundheitsministerium wurde angegriffen. Das kanadische Zentrum für Cybersicherheit gab eine Warnung über Risiken an nationale Gesundheitsorganisationen heraus, die an der Bekämpfung des Coronavirus beteiligt sind. Schützen Sie Ihre Daten und IT Systeme.

FBI: Cybercrime Gang versendet ‘BadUSB’-Geräte an Opfer.

In den letzten Jahren hat Matrix42 zunehmend auf die Risiken von BadUSBs in der Art von USB-Ladekabeln, USB-Sticks, Netzwerkadaptern hingewiesen. Nun warnt das FBI vor solchen Hackerangriffen. 

Das FBI warnte vor kurzem Unternehmen davor, dass sie von einem teuflischen neuen Schema ins Visier genommen werden könnten, das von der FIN7-Bande, auch bekannt als die Carbanak-Gruppe und die Navigator-Gruppe, praktiziert wird.

Die berüchtigte Bande ist bereits mit Betrug im Wert von mehr als 1 Milliarde Dollar in Verbindung gebracht worden, in der Regel durch Infizierung von Point-of-Sale-Geräten mit Malware und deren Verwendung zum Stehlen von Zahlungskartendaten…

Jetzt hat die Gruppe einen neuen Trick im Ärmel: Sie schickt den Opfern ein USB-Speichergerät mit einem Teddybären und einer angeblichen Geschenkkarte im Wert von 50 Dollar. “Sie können sie für jedes Produkt aus der Liste der auf einem USB-Stick präsentierten Artikel ausgeben”, heißt es im Begleitschreiben zu einem solchen Angriff, so die Sicherheitsfirma Trustwave. Alles, was ein Opfer tun muss, ist das USB-Gerät an seinen Computer anzuschließen.

“Das beiliegende USB-Gerät ist ein kommerziell erhältliches Werkzeug, das als ‘BadUSB’- oder ‘Bad Beetle USB’-Gerät bekannt ist”, sagt das FBI in einer Blitzmeldung an Unternehmen, die das Schema skizziert. Solche Schemata sind auch als “Bash Bunny”-Angriffe bekannt.

Abhilfe gegen diese Bedrohungen bringen BadUSB-Protection Funktionen in Lösungen zur Schnittstellenkontrolle. Hierbei werden diese bösartigen USB Sticks erkannt und die emulierte Scripteingabe mittels weiterer HID-Tastatur blockiert.

Wenn der Virenscanner die IT-Systeme lahm legt…

Durch fehlerhaftes Signaturenupdate lahmgelegt: Windows Defender, sowie auch Microsofts System Center Endpoint Protection (SCEP) und die Microsoft Security Essentials (MSE) waren von dem Problem betroffen, dass unter anderem der “Viren- und Bedrohungsschutz” ausgeschaltet war. Der Windows Defender ließ sich nicht neu starten oder stürzte bei dem Versuch immer wieder mit der Meldung ab, dass der Bedrohungsdienst beendet werde. Ein Neustart des Systems brachte das, wenn überhaupt, nur kurzzeitig in Ordnung.

Abhilfe bieten Pre- und Post-Infection Protection, welche nicht auf Virensignaturen angewiesen ist, sondern anhand des Verhalten auch unbekannte Malware erkennt und blockiert. Einen weiteren konsequenten Schutz Ihrer Anwendungen und Daten erhalten Sie durch Data Protection Lösungen.

Hacker sehen und hören unbemerkt mit!

Die meisten von uns haben eine Kamera im Telefon, Tablet, Laptop oder eine Desktop-Webcam, welche wir zum Arbeiten, Lernen oder für virtuelle Kontakte nutzen.

Leider kann uns dieses Privileg anfällig für einen Online-Angriff machen, der als Camfecting bezeichnet wird. In diesem Fall übernehmen Hacker die Kontrolle über Ihre Webcam aus der Ferne. Sie tun dies, indem sie das “Ein”-Licht deaktivieren, das normalerweise anzeigt, dass die Kamera aktiv ist – die Opfer sind also nicht gewarnt.

Eine moderne Schnittstellenkontrolle ist in der Lage, jede Art von Peripheriegeräten wie Webcams, Mikrofone, Bluetooth-Adapter und -Funktionen usw. zu steuern.

Veröffentlichungen

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Daniel Döring administrator

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