Kategorien-Archiv IT-Security

Daniel Döring VonDaniel Döring

Ransomware Snatch nutzt Abgesicherten Modus in Windows aus

Viele Antivirus und IT Security Lösungen laufen nicht im Windows Abgesicherten Modus. Interessant, dass genau dieses Szenario jetzt jetzt ausgenutzt wird. Es sind zwar einige Limitierungen im Abgesicherten Modus von Windows vorhanden, dennoch lassen sich verschiedene Angriffe durchführen, wie nun auch die Ransomware Snatch unter Beweis stellt.Was lernen wir daraus? IT Security Lösungen müssen auch in allen Ebenen eines Betriebssystems geprüft werden, ob Sie immer in verschiedenen Situationen lauffähig sind.Spannend finde ich dabei, dass ein Kunde von uns mir vor einigen Monaten bestätigt hat, dass er sich für unsere Lösung vor ca. 10 Jahren entschieden hat, weil wir unter anderem schon damals im Abgesicherten Modus unsere Sicherheitsmaßnahmen gewährleisten und dies viele andere Lösungen nach wie vor nicht können. https://tarnkappe.info/snatch-ransomware-umgeht-antiviren-oder-endpoint-protektion-software/
Daniel Döring VonDaniel Döring

Österreicher Unternehmen zahlt 4 Millionen Euro Lösegeld

Das ist mal wieder die absolut falsche Strategie. Anstatt sich vor Malware zu schützen, zahlt eine Firma 4 Millionen Euro Lösegeld. Der entstandene Schaden ist deutlich höher und meistens erhält man für das Lösegeld keine Abhilfe. Mit einem Schutzkonzept aus integralen und automatisierten Pre- und Post-Infection Protection gegen Bedrohungen von Innen und Außen wäre es deutlich kostengünstiger und eine nachhaltige Investition. Da heißt es nur Daumen drücken, dass entweder das Unternehmen rechtzeitig lernt oder nicht noch einmal Opfer von Malware wird. Man kann aber davon ausgehen, dass sich der Vorfall wiederholt, wenn nicht rechtzeitig gehandelt wird.  Quelle: https://futurezone.at/amp/b2b/ransomware-oesterreichische-firma-zahlte-4-millionen-loesegeld/400699662
Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – November 2019

Themen im November 2019:

  • 2020 wird das Jahr der Cyber Resilience…
  • Mal wieder durch einen USB Stick gehackt!
  • Opfer von Cyberkriminellen im November 19…
  • Da wurde der falsche USB Stick geklaut!

2020 wird Cyber Resilience

2019 neigt sich dem Jahresende zu und schon werden Themen im Jahr 2020 angesprochen. In meinen Gesprächen in diesem Monat habe ich auf verschiedene Art und Weiße den Trend der Cyber Resilience herausgehört.

Doch was ist Cyber Resilience?

Im Prinzip ist es ganz einfach auf dem Punkt zu bringen. Egal was in der Cyberwelt an Ereignissen und Bedrohungen existieren, ein Unternehmen muss in der Lage sein die Produktivität, Stabilität und Verfügbarkeit in der IT weiter aufrecht zu erhalten.

Gerade in Zeiten von Malware wie Emotet haben wir in diesem Jahr festgestellt, wie schmerzhaft ein Ausfall oder Verlust von Daten sein kann und wie wichtig es ist, dass die IT Systeme und Geschäftsprozesse wieder schnellst möglich einsatzbereit sein müssen.

Und genau da sehen wir unsere Strategie bestätigt, dass egal, ob es einen Vorfall durch interne oder externe Bedrohungen gibt in einem integralen Ansatz sofort weitere automatisierte Maßnahmen umgesetzt werden. Und dies bekommen wir durch ein starkes integrales Produktportfolio aus Endpoint Security, Unified Management, Service Management und Asset Management optimal gelöst.

Mal wieder durch einen USB Stick gehackt worden!

Im November 2019 wurde die italienische öffentliche Verwaltung angegriffen. Dies geschah über ein Portal namens “People1” und einen USB-Stick. Es war möglich, auf Millionen von sensiblen Daten italienischer Steuerzahler zuzugreifen!

Dieser Vorfall zeigt erneut, wie wichtig es ist, ein mehrschichtiges Schutzsystem in einem ganzheitlichen Ansatz zu betreiben.

Wir sehen unsere Strategie ebenfalls bestätigt, dass Datensicherheit, Malware-Schutz, Unified Endpoint Management und Service Management kombiniert werden muss, um solche Vorfälle zu verhindern.

Opfer von Cyberkriminellen im November 19…

Auch im November gab es wieder einige Opfer von Malware Angriffen und Hacker Attacken.

Die beliebte US-Kaufhauskette Macy’s hat bekannt gegeben, dass ihre Website mit bösartigen Skripten gehackt wurde, um die Zahlungsinformationen ihrer Kunden zu stehlen. Diese Gefahr droht überall. IT-Anwender merken nicht, ob bösartige Skripte auf Websites, in E-Mails und bisher versteckt sind. Daher sind weitere Schutzmaßnahmen unbedingt erforderlich.

Unbekannte nutzten eine Sicherheitslücke beim Elektronikkonzern Conrad. Betroffen sind rund 14 Millionen Kunden-Datensätze. Durch ein mehrschichtiges, integrales Schutzsystem könnte Conrad Electronic Group sicherstellen, dass diese sensiblen Daten nicht in falsche Hände geraten. Dies ist unter anderem durch die Datenverschlüsselung möglich und die DLP Funktion, welche kritische Daten in Dateien ausfindig macht, darüber informiert, sensible Informationen entfernt und betroffene Dateien löscht bzw. in Quarantäne setzt.

Obwohl es sich durch Post-Infection Maßnahmen verhindern lässt, infiziert Emotet weiter Netzwerke. Der Computer-Trojaner Emotet hat nach dem Berliner Kammergericht nun auch Teile des Netzwerks der Humboldt-Universität infiziert. “Am 29. Oktober warnte der CMS (Computer- und Medienservice) vor der Malware Emotet, die zu dem Zeitpunkt an HU-Mailadressen verschickt wurde”, heißt es in einer internen E-Mail der IT-Abteilung der Universität vom Freitag.

Da wurde der falsche USB Stick geklaut!

Dieser Beitrag ist weder ein Fake noch ein Scherz! Matrix42 hat USB-Geräte an vier Kollegen geschickt. Leider kam nur ein Gerät an. Die anderen sind verschwunden. 🤔

Aber die neuen Besitzer wissen nicht, dass es sich um BadUSB-Geräte handelt. 😉 Es gibt also keinen Datenspeicher, sondern einen Penetrationstestangriff, der sich automatisch ausführt. 😎

Wenn Sie wissen möchten, wie ein solcher Angriff aussieht: https://lnkd.in/dFPt2r5

❗Für alle anderen sollte dies ein Weckruf sein, dass echte Speichermedien nur verschlüsselt gesendet werden sollten. ❗

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Daniel Döring VonDaniel Döring

Das würde ich nicht anstecken!

Dieser Beitrag ist weder ein Fake noch ein Witz! Matrix42 hat USB-Geräte an vier Kollegen geschickt. Leider kam nur ein Gerät an. Die anderen sind verschwunden. 樂 Aber die neuen Besitzer wissen nicht, dass es sich um BadUSB-Geräte handelt.  Es gibt also keinen Datenspeicher, sondern einen Penetrationstestangriff, der sich automatisch ausführt. 
⁉️ Wenn Sie wissen möchten, wie ein solcher Angriff aussieht: https://m.youtube.com/watch?v=p2KXPMmkBNQ
❗Für alle anderen sollte dies ein Weckruf sein, dass echte Datenträger nur verschlüsselt gesendet werden sollten.❗

Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – Oktober 2019

Themen im Oktober 2019:

  • Malware sorgt für Geldregen
  • Malware-Ausbrüche bringen Unternehmen in finanzielle Schieflagen
  • Entschlüsselungstool für Crypto-Trojaner STOP erschienen
  • Nach Trojaner-Angriff Berliner Kammergericht hantierte leichtfertig mit sensiblen Daten
  • Hackerangriffe auf Avast
  • Manipulierte USB-Ladekabel bieten Hackern neue Angriffsvektoren
  • Veröffentlichungen

Malware sorgt für Geldregen

Wie Sicherheitsforscher von NJCCIC anhand des Schädlings “Cutlet Maker” beschreiben, wird dieser genutzt, um Geldautomaten der Firma Wincor Nixdorf zu attackieren. Dafür wird die Schadsoftware zunächst einfach auf einem USB-Stick abgespeichert. Die Automaten selbst verfügen über USB-Anschlüsse, die sich lediglich hinter leicht zu öffnenden Paneelen verbergen. Einmal angeschlossen, sendet die Schadsoftware über den weltweit verbreiteten Diebold Nixdorf DLL dann entsprechende Ausgabesignale an den “Dispenser”.

Dieses unschöne, aber reelle Szenario lässt sich durch Post-Infection und Data Protection Maßnahmen verhindern.

Malware-Ausbrüche bringen Unternehmen in finanzielle Schieflagen

Auch im Oktober 2019 gab es wieder enorm viele erfolgreiche Ransomware Attacken. Zum Beispiel war es Hackern gelungen, sämtliche Unternehmens-Server des Sicherheitsexperten Pilz mit Erfolg anzugreifen und die darauf befindlichen Daten zu verschlüsseln. Selbst die Website des Unternehmens zeigt sich im Wartungsmodus.

Der aktuelle Ransomware Report von Datto zu den Schäden durch Malware-Befall zeigt, dass es wichtig ist proaktiv zu handeln. Aus dem Report geht hervor, dass die Kosten für Ausfallzeiten über 23-mal höher sind als die Lösegeld-Forderung der Cyber-Kriminellen. Denn diese liegen im Durchschnitt bei 5.000 Euro. Riskieren Sie keinen Schaden durch Malware. Die durchschnittlichen Kosten für die Ausfallzeit der IT-Systeme betragen der Studie zufolge circa 121.500 Euro. 2018 lagen diese noch bei 40.500 Euro. Das entspricht einem Anstieg von 200 Prozent.

Ransomware-Angriffe haben laut dem BSI-Lagebericht 2019 zu zahlreichen Produktionsausfällen und teils erheblichen Beeinträchtigungen hierzulande geführt.

Auch, wenn das Lösegeld gezahlt wird, ist es dennoch nicht gewährleistet, dass die Daten auch wieder freigegeben werden.

Des weiteren warnt Microsoft derzeit vor einer Malware namens Nodersok, die ohne schädliche Dateien auskommt und sich lediglich im Arbeitsspeicher einnistet. Virenscanner wie Windows Defender tun sich bei der Erkennung schwer.

Riskieren Sie keinen Schaden durch Malware – handeln Sie rechtzeitig!

Entschlüsselungstool für Crypto-Trojaner STOP erschienen

Obwohl ein kostenloses Entschlüsselungstool für Erpressungstrojaner STOP erschienen ist, sollte ein Malware-Befall nicht riskiert werden. Zum einem funktioniert einen Das Tool nur bei 148 der dokumentierten 160 Varianten des Schädlings STOP, zum anderen sind die verbleibenden Schäden, Effizienzverluste und weiteren Gefahren nicht zu unterschätzen. Besser ist es, wenn Sie Maßnahmen ergreifen, welche einen Ausbruch der Malware von vorn herein verhindern.

Nach Trojaner-Angriff Berliner Kammergericht hantierte leichtfertig mit sensiblen Daten

Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass das Computersystem im Berliner Kammergericht mit dem Trojaner „Emotet“ infiziert ist. Nun mehren sich Anzeichen dafür, dass dort grundlegende Standards im Umgang mit sensiblen Daten systematisch verletzt wurden.

Tagesspiegel-Informationen zufolge war die Nutzung privater Speichermedien wie USB-Sticks zum Transport dienstlicher Daten zwischen Arbeits- und Privatcomputern Alltag unter den mehr als 400 Richtern und Mitarbeitern. Ein Richter erklärt, jeder im Haus habe davon gewusst, viele hätten mitgemacht, auch wenn ein solches Vorgehen in anderen Bereichen der öffentlichen Verwaltung durch interne Weisungen verboten ist.

Erst jetzt, da sich die Folgen des „Emotet“-Befalls für das Gericht und die Mitarbeiter immer klarer abzeichnen, kündige sich ein Umdenken an. Dem Richter zufolge werden die Mitarbeiter des Kammergerichts seit Kurzem per Aushang dazu aufgerufen, private Speichermedien zerstören zu lassen. Eine Abgabestelle für möglicherweise infizierte Speichermedien sei eingerichtet worden.

Wenn ich so etwas lese werde ich wirklich sprachlos. Seit Jahren zeigen wir die Gefahren im Umgang mit externen Datenträgern und Malware-Bedrohungen auf. Es wird Zeit, dass sich etwas ändert und Endpoint Security ein fester Bestandteil in IT Infrastrukturen wird. Es ist nicht mehr freiwillig – sondern dank DSGVO auch Pflicht!

Hackerangriffe auf Avast

Laut Heise hatten Unbekannte fast ein halbes Jahr Zugang zum Firmennetz von Avast, gesteht der Hersteller von Antiviren-Software ein.

Am 23. September bemerkte Avast verdächtige Aktivitäten im eigenen Netz. Sie konnten diese auf einen VPN-Zugang zurückführen, den es eigentlich schon nicht mehr geben sollte, weil er keine Zwei-Faktor-Authentifizierung aufwies. Offenbar begannen diese Angriffe bereits im Mai 2019 und der Angreifer hat sich zwischenzeitlich sogar Rechte eines Domänen-Administrators verschafft.

Dieser Fall zeigt, dass es jedes Unternehmen treffen kann. Auch Sicherheitsexperten sind angreifbar. Daher ist ein mehrschichtige Schutzsystem aus verschiedenen Maßnahmen in einem integralen Ansatz erforderlich. Setzen Sie auf innovative Technologien, welche keine Silos sind, sondern eine Digital Workspace Security gegen interne und externe Bedrohungen ermöglichen!

Manipulierte USB-Ladekabel bieten Hackern neue Angriffsvektoren

Ein Software-Entwickler hat ein „bösartiges“ Kabel entworfen, das exakt wie das offizielle Apple-Ladekabel aussieht. Es ermöglicht Hackern den Zugriff auf sensible Daten des iPhones, sobald dieses mit der „Angriffshardware“ am Computer angeschlossen wird. Das Diebstahl-Equipment trägt den Namen „O.MG-Kabel“ und kann auf den ersten Blick nicht vom Original-Produkt aus dem Hause Apple unterschieden werden.

Nicht nur iPhone User sind von diesen BadUSB-Ladekabel betroffen. Ich habe bereits ein solches Hacker-Kabel für USB-C… Wie kann man sich bestens dagegen schützen? Ich zeige es gerne!

Veröffentlichungen:

–       it-sa 2019 – Vortrag: https://youtu.be/fb8Sx6IoPtg

–       “Wie Malware-Schutz automatisiert wird” in der IT Director Ausgabe 9/2019: https://www.linkedin.com/posts/egosecure_egosecure-matrix42-wearematrix42-activity-6590617260203749376-gg0s

–       USB als Sicherheitsrisiko: https://datenschutz-agentur.de/expertenbeitrag-unglaublich-aber-wahr-usb-als-sicherheitsrisiko-unterschaetzt/

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Daniel Döring VonDaniel Döring

Artikel “Wie Malware-Schutz automatisiert wird”

Haben Sie schon den Artikel “Wie Malware-Schutz automatisiert wird” in der IT Director Ausgabe 9/2019 gelesen? Daniel Döring der Matrix42 gibt Einblicke in die aktuellen Bedrohungen und zeigt auf, welche Schutzmaßnahmen hierzu eingesetzt werden können.

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Daniel Döring VonDaniel Döring

‘Frau Merkel’ und die ITSecurity in Zukunft

‘Frau Merkel’ beantwortet die Frage, wie ITSecurity in Zukunft aussieht.

Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – September 2019

Themen im September 2019:

  • Google deckt Apple-Hack auf
  • Emotet wütet weiter…
  • Mobiles und flexibles Arbeiten muss sicher sein!
  • Das schwächste Glied in der IT-Security Kette: Passwörter!
  • Wir hätten Edward Snowden aufhalten können 😉
  • Wenn ein Lieferdienst zu viel ausliefert…
  • Hackerangriff auf Wikipedia
  • Peinlich, wenn man sich mit längst bekannten Hacks profilieren möchte…
  • Veröffentlichungen

Google deckt Apple-Hack auf

Google deckt eine große Malware-Kampagne auf, bei der Nutzer von iPhones durch gehackte Webseiten angegriffen wurden. Dabei kamen auch sogenannte Zero-Days zum Einsatz, also Sicherheitslücken, für die zum Zeitpunkt ihres Einsatzes noch kein Fix bereitstand.

Google identifizierte mit seinem Project Zero verschiedene Angriffe, die mehrere Sicherheitslücken kombinieren. Dadurch konnten die Angreifer die Kontrolle über betroffene Geräte zu übernehmen. Mindestens bei einem waren die Sicherheitslücken unbekannt und zu dem Zeitpunkt, als Google sie fand, nicht geschlossen. Apple veröffentlichte ein außerplanmäßiges Sicherheitsupdate, nachdem Google Anfang des Jahres einen Tipp gegeben hat.

Unter anderem konnten die Angreifer durch infizierte Webseiten erlangen, dass zum Beispiel Whatsapp Nachrichten ausgelesen werden konnten und GPS-Tracking erlaubt wurde.

Emotet wütet weiter…

Auch im September gibt es einige Opfer der neuen Emotet Wellen. Unter anderem wurde durch einen Malware Befall die Stadtverwaltung Neustadt am Rübenberge bei Hannover getroffen. Mehrere Ämter Stadtverwaltung sind offiziellen Angaben zufolge Opfer eines Angriffs durch die Schadsoftware Emotet geworden.

Des weiteren hat die Schadsoftware Emotet das Netzwerk der Medizinischen Hochschule Hannover befallen. Laut Klinik sind 170 Rechner betroffen.

Emotet wurde bereits Anfang des Jahres vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als eine der gefährlichsten Bedrohungen gemeldet. Die Anzahl der verschiedenen Varianten und damit verbundenen Infektionen steigt täglich weiter an.

Emotet ist jedoch nicht alleine! Immer wieder fallen Unternehmen und Behörden wie Städte und Gemeinden weltweit Ransomware-Angriffen zum Opfer. So auch New Bedford im US-Bundesstaat Massachusetts: Dort nistete sich in der vergangenen Woche der Schädling “Ryuk” im Netz von Stadtverwaltung und städtischen Behörden ein.

Klassische Antiviren-Lösungen sind hier machtlos. Daher ist einer Kombination aus Pre- und Post-Infektion, sowie weiteren automatisierten Endpoint Security Maßnahmen in einem integralen Ansatz zu empfehlen.

Mobiles und flexibles Arbeiten muss sicher sein!

Bereits heute arbeiten in Deutschland rund 39 Prozent der Beschäftigten zumindest teilweise von zuhause aus. Flexibles Arbeiten macht Spaß und ist produktiv, solange es auch sicher ist!

Aus Angst vor Produktivitätsverlusten lösen viele Unternehmen das Sicherheitsproblem bei mobilen Arbeitsplätzen so, dass sie den Mitarbeitern zum Beispiel lokal administrative Rechte gewähren. Besser wäre es, den modernen Arbeitsplatz aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und ihn insgesamt deutlich sicherer zu gestalten. Zum Beispiel, indem die Administratoren die IT-Systeme aus der Ferne warten und sicherer machen. Auch gilt es, entsprechende Sicherheitsmaßnahmen wie Festplatten- und Datenverschlüsselung, erhöhten Malware-Schutz sowie Zugriffskontrollen und -protokolle verpflichtend einzuführen. Bevor ein Mitarbeiter von unterwegs oder im Homeoffice auf unternehmenseigene Anwendungen und Daten zugreifen darf, muss er idealerweise eine automatisierte Authentifizierung und Prüfung der vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen durchlaufen.

Der moderne Arbeitsplatz an sich stellt aber nicht generell ein Risiko dar – wenn zuvor ein klares Sicherheitskonzept aufgesetzt und daraus resultierende Maßnahmen abgeleitet und implementiert werden. Hierbei ist es ratsam, vor der Realisierung neuer Arbeitsplatzmodelle die Arbeitsweisen und Datenbewegungen transparent zu machen, nachvollziehbar zu gestalten und von Zeit zu Zeit neu zu überprüfen.

Das schwächste Glied in der IT-Security Kette: Passwörter!

Sicherheitsforscher entlockten dem Passwortmanager LastPass Kennwörter – dennoch sind Password Manager deutlich sicherer als durch Menschen verwaltete Passwörter.

Hoffentlich setzen Sie keine Passwörter ein wie Passwort123. Aber auch komplexere selbst ausgedachte Passwörter können geknackt werden. Das sicherste Passwort ist das, welches man selbst nicht kennt.

Man kann versuchen zu erklären wie Passwörter sicher werden oder man nutzt am besten einen Password Manager. Denn die sichersten Passwörter sind die, welche durch Computer per Zufall und hoher Komplexität erstellt wurden.

Wir hätten Edward Snowden aufhalten können 😉

Whistleblower Snowden schmuggelte Daten mit einer im Zauberwürfeln versteckten SD Card raus.

Wussten Sie, dass dies mit EgoSecure Data Protection verhindert werden kann?

Mit Access Control hätte die NSA den Zugriff auf fremde Datenträger blockiert, mit DLP sensible Daten vor dem ungewollten Abfluss geschützt, mit Insight und Intellact, sowie Audit auf den Vorfall aufmerksam gemacht und weitere Workflow Aktionen durchgeführt, sowie mit der Removable Device Encryption verschlüsselt.

Schützen auch Sie sich vor Angriffen von Innen und Außen!

Wenn ein Lieferdienst zu viel ausliefert…

Das Lieferdienstunternehmen Delivery Hero muss wegen Datenschutzverstößen ein Bußgeld in Höhe von 195.000 Euro zahlen. Unter anderem hatte die Firma Auskunfts-, Lösch- und Widerspruchsrechte missachtet.

Das teilt die Berliner Datenschutzbehörde Ende September in einer Pressemitteilung mit. Die Entscheidung ist rechtskräftig.

In diesem Fall hat die EU-Datenschutzgrundverordnung seine Wirksamkeit deutlich gezeigt und schützt somit die Bürger und Unternehmen der EU-Zone.

Hackerangriff auf Wikipedia

Dieser Angriff beweist mal wieder, dass Hauptangriffsziele die sogenannten Endpoints sind. In diesem Fall war es ein IoT Gerät, über welches der Angriff erfolgreich durchgeführt wurde und für Wikipedia zu einem großen Schaden führte. Was lernen wir daraus? In einem IT Security Konzept müssen sämtliche Endgeräte betrachtet werden!

Hätte Wikipedia auch für IoT Systeme beispielsweise eine Anwendungskontrolle und Post-Infection Maßnahmen, sowie Anomalien-Erkennung mit Verbindung zu einer Network-Access-Control- und SIEM-Lösung eingesetzt, dann hätte die Hackertruppe „UkDrillas“ es zumindest an der Stelle nicht so einfach gehabt – und der Vorfall wäre sofort blockiert und gemeldet worden.

Peinlich, wenn man sich mit längst bekannten Hacks profilieren möchte…

Angeblich knackte Crown Sterling einen RSA-Schlüssel, um die Effizienz ihres Verfahrens zu zeigen.

Allerdings darf RSA 256 nicht mit AES 256 verwechselt werden! AES 256 wird vom BSI als sicheren Verschlüsselungs-Algorithmus empfohlen – RSA 256 wurde hingegen bereits in den 90er geknackt.

Wir von Matrix42 setzen in EgoSecure Data Protection u.a. AES 256 in Kombination mit RSA 4096 ein und präsentieren zur it-sa 2019 einer der ersten Post-Quantum Encryption Lösungen.

Veröffentlichungen:

#threatdetection #apple #iphone #Sicherheitslücke #Sicherheitsupdate #Whatsapp #GPSTracking #Google #ProjectZero #SecureDigitalWorkspace #Ryuk #emotet #PasswordManager #UnsicherePasswörter #myEgoSecure #EgoSecure #Matrix42 #DataProtection #EdwardSnowden #Whistleblower #NSA #DSP #AccessConrol #Encryption #Anomalienerkennung #LastPass #EDR #PreInfection #PostInfection #Malware #DSGVO #Datenschutzgrundverordnung #GDPR #UkDrillas #Wikipedia #Hackerangriff #AES #RSA #PostQuantumEncryption #CrownSterling #EndpointDetectionResponse #MalwareDefense #365xDSGVO #365TageDSGVO

Daniel Döring VonDaniel Döring

l+f: Crypto-Startup knackt angeblich RSA – und wird zur Lachnummer

Angeblich knackte Crown Sterling einen RSA-Schlüssel, um die Effizienz ihres Verfahrens zu zeigen.

Allerdings darf RSA 256 nicht mit AES 256 verwechselt werden. AES 256 wird vom BSI als sicheren Verschlüsselungs-Algorithmus empfohlen – RSA 256 wurde hingegen bereits in den 90er geknackt.

Wir von Matrix42 setzen in EgoSecure Data Protection u.a. AES 256 in Kombination mit RSA 4096 ein und präsentieren zur it-sa 2019 einer der ersten Post-Quantum Encryption Lösungen.

https://www.heise.de/security/meldung/l-f-Crypto-Startup-knackt-angeblich-RSA-und-wird-zur-Lachnummer-4536268.html

Daniel Döring VonDaniel Döring

Warum Automated Endpoint Protection so wichtig ist

Alle Daten sind verschwunden, sensible Kundendokumente gestohlen und das System-Backup gelöscht: Der Alptraum für moderne Unternehmen spielt sich zunehmend im digitalen Bereich ab. Hacker verstehen es meisterhaft, sich neuen Sicherheitsmaßnahmen wie Chamäleons anzupassen und die Digitalisierung für sich zu nutzen.

Es ist bekannt, dass Malware-Attacken gerne an den Endpoints stattfinden – wie genau diese Angriffe erfolgen ist allerdings nicht unbedingt offenbar. So ist vielen Mitarbeitern nicht klar, wie Hacker sie im Visier haben. Beispielsweise finden Angriffe immer häufiger über manipulierte USB-Geräte statt, also Sticks, Ladekabel, Netzwerkadapter oder Gadgets. Zwar warnen Sicherheitsforscher bereits seit Jahren vor Schwachstellen im Zusammenhang mit ‚BadUSB‘, aber viele User setzen entsprechende Hardware immer noch sehr unbedarft ein.

Hackerangriffe über USB-Schnittstellen funktionieren perfider weise bereits mit einem leeren Stick und benötigen dafür noch nicht einmal eine verseuchte Datei. Wird das USB-Gerät angeschlossen, startet die Malware sofort und weder Virenscanner noch Firewall können den Angriff registrieren oder verhindern. Die Folgen sind: Hacker simulieren die Tastatureingabe, hören den Netzwerkverkehr ab oder leiten ihn um, sie deaktivieren Sicherheitsrichtlinien oder starten Remote-Zugriffe. So kommen Kriminelle schnell und bequem an Daten, können gezielten Schaden anrichten oder weitere Attacken vorbereiten. Die Notwendigkeit, erst aufwendig eine Firewall zu knacken, ist passé. Die Frage ist: Wie kann sich ein Unternehmen davor schützen?

Weiterlesen:

https://www.security-insider.de/warum-automated-endpoint-protection-so-wichtig-ist-a-864687/

Daniel Döring VonDaniel Döring

Whistleblower Edward Snowden schmuggelte Daten mit einer im Zauberwürfeln versteckten SD Card raus

Wussten Sie, dass dies mit EgoSecure Data Protection verhindert werden kann? Mit Access Control hätte die NSA den Zugriff auf fremde Datenträger blockiert, mit DLP sensible Daten vor dem ungewollten Abfluss geschützt, mit Insight und Intellact, sowie Audit auf den Vorfall aufmerksam gemacht und weitere Workflow Aktionen durchgeführt, sowie mit der Removable Device Encryption verschlüsselt. Schützen auch Sie sich vor Angriffen von Innen und Außen – die Matrix42 hilft Ihnen gerne! https://www.heise.de/newsticker/meldung/Whistleblower-Snowden-schmuggelte-Daten-mit-Zauberwuerfeln-raus-4523238.htm
Daniel Döring VonDaniel Döring

Security-Insider: Sicherheit und Produktivität am mobilen Arbeitsplatz

Aus Angst vor Produktivitätsverlusten lösen viele Unternehmen das Sicherheitsproblem bei mobilen Arbeitsplätzen so, dass sie den Mitarbeitern zum Beispiel lokal administrative Rechte gewähren. Besser wäre es, den modernen Arbeitsplatz aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und ihn insgesamt deutlich sicherer zu gestalten.

https://www.security-insider.de/sicherheit-und-produktivitaet-am-mobilen-arbeitsplatz-a-853067/

Daniel Döring VonDaniel Döring

Lesetipp: Wie Malware-Schutz automatisiert wird

Empfehlung: Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von IT Director meinen Fachartikel “Wie Malware-Schutz automatisiert wird”. Matrix42 bietet Ihnen die besten Lösungen zum Schutz Ihrer Daten und vor Malware Angriffen. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – August 2019

Themen im August 2019:

  • Mentalist + IT Devices = IT Security Paranoia
  • Wenn ein Atomkraftwerk zum Bitcoin-Mining missbraucht wird…
  • Achtung: Emotet hat keine Sommerferien mehr!
  • Auch die Schweiz ist zurzeit mehrfach durch Hackerangriffe betroffen…
  • Sicherheitslücke in Bluetooth-Technologie seit rund 20 Jahren
  • Sommerzeit = Malware-Zeit
  • Veröffentlichungen

Mentalist + IT Devices = IT Security Paranoia

Es gibt einige Dinge, welche einem länger zu denken geben. Bei mir ist es immer noch das Gespräch mit Madou Mann, welcher mir aufzeigte, wie schnell man fremde Passwörter und PIN Codes als Mentalist erraten kann. Und 3 Tage später zeigt auch noch die Sendung des deutschen Magiers Farid einen Chris Ramsey aus Montreal, der auf YouTube über 3 Millionen Abonnenten mit seinem Können begeistert. Das Multitalent hat neun Jahre in Deutschland gelebt. Seine Spezialität: er kommt geheimen Informationen von Fremden auf die Schliche – er kann zum Beispiel ihren Pin-Code vom Handy bloß durch mentale Fähigkeiten herausfinden.

Da stellt mir sich die Frage, wie sicher meine Daten bzw. ich bin, wenn ich durch „Brain-Hacking“ so einfach manipuliert bzw. austrickst werden kann. Bin ich wirklich sicher, wenn ich mein eigenes Passwort oder den PIN-Code kenne? Kann man auch als Mentalist an meine Passwörter kommen? Klar, denn unbewusste Reaktionen und Körpersprache kann einiges verraten. Daher ist es besser, wenn ich mein Zugangsdaten selbst nicht komplett kenne.

Wie kann man Zugangsdaten nutzen, ohne sie selbst zu kennen? Ganz einfach! Zum einen gibt es Password Manager, welche hoch komplexe Passwörter generieren und an jeweilige Anmeldungen übergeben können. Hierbei ist natürlich zu beachten, dass man seine geschützten Passwörter immer bei sich trägt. Zum Beispiel mit einem verschlüsselten Passwort-Container, welcher sich an allen erforderlichen IT Systemen (Windows, MacOS, iOS, Android) öffnen lässt. Zum anderen gibt es aber auch Geräte wie Yubikey’s. Hier werden Anmeldungen mittels Zertifikaten, On-Time-Passwörtern, etc..

Mit einer dieser beiden Maßnahmen kann auch ein Mentalist meine PINs und Passwörter nicht mehr so einfach erraten!

Wenn ein Atomkraftwerk zum Bitcoin-Mining missbraucht wird…

Ermittler des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SGE) durchsuchten am 10. Juli das Kernkraftwerk Jushnoukrainsk. Während der Durchsuchungen wurden zwei maßgeschneiderte Hardware-Rigs für den das „Mining“ von Kryptowährung aus dem Büro 104 im Verwaltungstrakt des Werks beschlagnahmt, ebenso wie Glasfaser- und Netzwerkkabel.

Gut – es gibt in diesem Fall zwar keine Malware-Gefahr oder das Risiko für Datenverluste an sich, aber das Mining kostet nicht nur Strom, sondern auch CPU-Performance, was zu weiteren Problemen führen kann. Anwendungskontrolle, Post-Infektionsschutz und Kommunikationskontrolle können solche unansehnlichen Aktivitäten verhindern.

Achtung: Emotet hat keine Sommerferien mehr!

Es war relativ ruhig die letzten Monate gewesen – aber Emotet ist aus den Sommerferien zurück! Seit einigen Tagen ist die Anfang Juni abgeschaltete C&C-Infrastruktur von Emotet wieder online und liefert Module an noch infizierte Clients aus. Schützen Sie sich vor der Bedrohung durch Data Protection und Post-Infection Protection.

Emotet hatte Anfang des Jahres seine Aktivitäten stark ausgeweitet. Mit gut gemachten Phishing-Mails gelang es dem Schädling immer wieder, in Unternehmen einzudringen. In vielen Fällen wurden dort danach wichtige Daten verschlüsselt und Lösegeld erpresst. Zu den Opfern zählen neben unzähligen kleineren mittelständischen Unternehmen auch Stadtverwaltungen und Krankenhäuser, bei denen dann oft tage- und wochenlang gar nichts mehr ging. Auch Heise.de hatte einen Emotet-Vorfall.

Emotet gilt laut dem deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als eine der größten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit!

Auch die Schweiz ist zurzeit mehrfach durch Hackerangriffe betroffen…

Das Gebäudetechnik-Unternehmen Meier Tobler AG agiert nach einem Malware-Befall vorbildlich und bietet seinen Kunden und Lieferanten Transparenz zu den aktuellen Geschehnissen. Die IT-Infrastruktur wurde durch Hacker-Angriffe lahmgelegt und musste nach dem Ransomware-Befall sukzessive wiederaufgebaut werden. Diese Risiken bestehen besonders bei Firmen, welche sich „nur“ durch Antivirus und Firewall schützen. Ein heutiges erforderliches IT Security Konzept beinhaltet deutlich mehr.

Dieser Vorfall hätte sich unter anderem durch Post-Infection, Application Control, Anomaly-Detection, Data Protection Maßnahmen und co. verhindern lassen können.

Nach der Meier Tobler AG trifft es nun auch die IT Firma Crealogix. Die Firma Crealogix entwickelt IT-Systeme für Banken, nun wurde sie Opfer von Hackern. Es warnt die Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani), dass mehrere namhafte Unternehmen betroffen seien. «Seit Anfang Juli wurden vermehrt Cyber-Angriffe vermeldet, bei denen die Angreifer eine neue Vorgehensweise gewählt haben. Dabei werden Schweizer Unternehmen gezielt mittels schädlicher E-Mails angegriffen.» Sichern Sie sich durch verschiedene Cybersecurity Maßnahmen besser ab. Die meisten Angriffe werden auf den Endpoints vorgenommen.

Hier hilft unter anderem Malware Protection und Data Protection um die Risiken und Folgen dieser Bedrohungen deutlich zu minimieren.

Sicherheitslücke in Bluetooth-Technologie seit rund 20 Jahren

Auf der Usenix-Sicherheitskonferenz in Santa Clara präsentierten Forscher der Universitäten Singapur, Oxford und des Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit in Saarbrücken einen KNOB Angriff auf Blueooth (Key Negotiation Of Bluetooth). Der Angriff basiert auf einer gravierenden konzeptionellen Schwäche der Bluetooth-Spezifikation, die seit dem alten Bluetooth 1.0 – also seit rund 20 Jahren – in allen Versionen des Lokalradios unverändert geblieben ist.

Angreifer könnten damit z.B. Eingaben von Bluetooth-Tastaturen aufzeichnen oder den Internetverkehr von Laptops lesen, die über Bluetooth-Tethering mit Smartphones verbunden sind. Dazu manipulieren sie den Kopplungsprozess, den sie selbst initiieren können Diese Schwachstelle ist sehr schockierend, da sie es Hackern noch einfacher macht, direkt auf Daten, Kommunikation und Anwendungen auf den Endpunkten der Benutzer zuzugreifen. So wäre beispielsweise die Eingabe von Passwörtern hörbar, Internetverbindungen könnten ausspioniert werden und das Eindringen von Malware wäre einfacher.

Sichern Sie sich bestmöglich gegen diese Schwachstellen, indem Sie den Bedarf an Bluetooth untersuchen und nach dem Whitelist-Verfahren gezielte Releases von Bluetooth-Geräten & -Funktionen definieren.

Sommerzeit = Malware-Zeit

Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz warnt vor Malware Befall in der Sommerzeit. Die Sommerferien sind noch in einigen Bundesländern, es herrscht Personalmangel und neue Auszubildende beginnen in Unternehmen. Dies führt zu höheren Risiken in der Cybersecurity. Warum? Ungeschultes oder auch gestresstes Personal ist häufiger ein Opfer von erfolgreichen Malware Infektionen.

Und genau in dieser Sommerzeit warnt CERT-Bund (das Notfallteam des BSI) aktuell vor einer besonders perfiden Ransomware-Variante. GermanWiper zerstört das wichtigste Gut der digitalen Welt – Ihre Daten! Das Zahlen von Lösegeld bringt nichts, da im Gegensatz zu CryptoTrojanern eine Wipeware keine Entschlüsselungsmöglichkeit bietet. In diesem Fall werden Dateien inhaltlich mit Nullen überschrieben und anschließend die Dateiendungen geändert. Warten Sie nicht ab, bis es auch Sie erwischt hat.

Schützen Sie sich durch bessere und automatisierte IT-Security!

Veröffentlichungen

Daniel Döring VonDaniel Döring

Malware und unsichere Passwörter

Hacker im Nahen Osten haben Berichten zufolge versucht, Unternehmen mit kritischer Infrastruktur zu hacken, manchmal mit Tabellenkalkulationen, die die beliebte Liste der “schlechtesten Passwörter” zu enthalten schienen, über die wir alle gerne lachen.

Mit den Worten von Alanis Morrisette: Ist das nicht ironisch?

Das Cybersicherheitsunternehmen Dell Secureworks hat Anfang Mai dieses Jahres in einem Blogbeitrag eine Spionagekampagne geschildert, die sich auf Ziele im Nahen Osten konzentrierte. In diesem Fall sagten Sicherheitsforscher, dass sie nicht genügend Beweise hätten, um mit dem Finger auf eine bekannte Hackergruppe zu zeigen, aber sie sagten, dass die Hacker mit APT33 oder APT34 in Verbindung gebracht werden könnten, von denen angenommen wird, dass sie Gruppen sind, die für die iranische Regierung arbeiten.

Die Hacker in dieser Kampagne verwendeten Techniken wie Password Spraying mit gängigen Passwörtern, in der Hoffnung, es richtig zu erraten und sich in die Konten der Opfer zu hacken. Sie verwenden dann die gehackten Konten, um Phishing-E-Mails mit bösartigen Anhängen an andere Personen in der gehackten Organisation zu senden, so Secureworks.

In einem Fall im Jahr 2018 verwendeten die Hacker eine Tabellenkalkulation, die Sicherheitstipps zu enthalten schien, die die Benutzer aufforderten, einen Virenschutz und sichere Passwörter zu verwenden. Eine weitere infizierte Tabelle enthielt eine Liste von “The Worst 25 Passwords of 2017″ sowie eingebettete Malware, so Secureworks.”

Es ist ein brillantes Stück Social Engineering, das eine der schlimmsten Tendenzen von Sicherheitsexperten nutzt: sich über Sicherheitsmängel zu freuen”, sagte Wendy Nather, die Leiterin des beratenden Chief Information Security Officers der Cybersicherheitsfirma Duo, in einem Online-Chat.

Touche, Hacker.

Hacker nutzen die menschliche Schwachstelle in Malware aus. In diesem Beispiel wird die Tatsache verwendet, dass Passwörter unsicher sind. Vom Menschen generierte Passwörter sind neben Standardpasswörtern oft recht einfach zu knacken. Application Control, Post-Infection-Protection und Password Manager helfen bei der Bekämpfung dieser Sicherheitslücken. Matrix42 bietet Ihnen die besten Lösungen zum Schutz Ihrer Daten.

Daniel Döring VonDaniel Döring

Michael Waidner: “Ein bisschen Angst schadet nicht”

Michael Waidner denkt ähnlich wie Matrix42: “IT-Sicherheit ist ja ein Bereich, der permanent in Bewegung ist. Was vor einem Jahr noch sicher war, ist heute hoffnungslos unsicher. Aber man kann es zumindest so sehen: Obwohl alles digitalisiert wird, ist noch nicht furchtbar viel passiert – die Welt ist noch nicht untergegangen. Aber man darf natürlich nie stehenbleiben und den Kopf in den Sand stecken, die IT-Sicherheit muss laufend weiterentwickelt werden.”

https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2019-08/michael-waidner-it-sicherheit-technologie-kamera-mikrofon/seite-2

Daniel Döring VonDaniel Döring

Mitarbeiter in Atomkraftwerk schürfen Bitcoins

Die Ukraine (SGE) hat das Kernkraftwerk Juschnoukrainsk am 10. Juli durchsucht. Während der Überfälle wurden zwei maßgeschneiderte Hardware-Rigs für den Kryptowährungsbergbau aus dem Büro 104 im Verwaltungstrakt des Werks beschlagnahmt, ebenso wie Glasfaser- und Netzwerkkabel.

Anwendungskontrolle, Post-Infektionsschutz und Kommunikationskontrolle können solche unansehnlichen Aktivitäten verhindern. Matrix42 bietet die richtigen Antworten auf diese Themen.

https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/ukraine-mitarbeiter-schuerften-bitcoins-im-atomkraftwerk-a-1283488.html

Daniel Döring VonDaniel Döring

Emotet ist aus den Sommerferien zurück!

Seit einigen Stunden ist die Anfang Juni abgeschaltete C&C-Infrastruktur von Emotet wieder online und liefert Module an noch infizierte Clients aus. Schützen Sie sich vor der Bedrohung durch Data Protection und Post-Infection Protection. Matrix42 bietet Ihnen die besten Lösungen. https://www.heise.de/security/meldung/Sommerferien-vorbei-Emotet-ist-zurueck-4503467.html
Daniel Döring VonDaniel Döring

Auch die Schweiz ist zurzeit mehrfach durch Hackerangriffe betroffen!

Es warnt die Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani), dass mehrere namhafte Unternehmen betroffen seien.

«Seit Anfang Juli wurden vermehrt Cyber-Angriffe vermeldet, bei denen die Angreifer eine neue Vorgehensweise gewählt haben. Dabei werden Schweizer Unternehmen gezielt mittels schädlicher E-Mails angegriffen.»

Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani)

Sichern Sie sich durch verschiedene Cybersecurity Maßnahmen besser ab. Die meisten Angriffe werden auf den Endpoints vorgenommen.

Hier hilft unter anderem Malware Protection und Data Protection um die Risiken und Folgen dieser Bedrohungen deutlich zu minimieren.

Matrix42 hilft gerne weiter!

https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/zuercher-itfirma-von-hackerangriff-betroffen-attacke-weitet-sich-aus/story/17670298

Daniel Döring VonDaniel Döring

KNOB-Attack: Schwerer Konzeptfehler in Bluetooth

Laut einem Forscher-Trio lässt sich die Verschlüsselung von vermutlich allen Bluetooth-Geräten knacken, darunter auch von Tastaturen und Smartphones.

Forscher der Universitäten Singapur, Oxford und des Saarbrücker Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit haben auf der Security-Konferenz Usenix in Santa Clara einen KNOB genannten Angriff auf Blueooth vorgestellt (Key Negotiation Of Bluetooth). Die Attacke gründet auf einer gravierenden konzeptionellen Schwachstelle in der Bluetooth-Spezifikation, die seit dem Uralt-Bluetooth 1.0 in allen Versionen des Nahfunks unverändert vorhanden ist – also seit rund 20 Jahren. Angreifer könnten sie nutzen, um etwa Eingaben von Bluetooth-Tastaturen mitzuschneiden oder um den Internet-Verkehr von zum Beispiel Laptops auszulesen, die per Bluetooth-Tethering an Smartphones angebunden sind. Dafür manipulieren sie den Kopplungsvorgang, den sie selbst nach Belieben anstoßen können.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/KNOB-Attack-Schwerer-Konzeptfehler-in-Bluetooth-4499499.html

Diese Sicherheitslücke ist sehr schockierend, da Hacker nun noch einfacher direkt auf die Daten, Kommunikationen und Anwendungen auf Endgeräte der Anwender zugreifen können. Somit wäre beispielsweise das Eintippen von Passwörtern ab hörbar, Internetverbindungen können ausgespäht werden und das Einschleusen von Malware einfacher. Sichern Sie sich Best möglich gegen diese Schwachstellen, in dem Sie zum Beispiel den Bedarf von Bluetooth eruieren und gezielte Freigaben von Bluetooth-Geräten und -Funktionen nach dem Whitelist Verfahren definieren.

Matrix42 hilft natürlich gerne weiter 😉

Daniel Döring VonDaniel Döring

OMG-Cable: Zum Angriffswerkzeug manipuliertes Apple-Kabel geht in Produktion | heise online

Alle Teilnehmer der im Mai und Juni statt gefundenen Matrix42 Experience Days kennen bereits schon dieses Angriffsszenario. Während meiner Live-Hacking Präsentation habe ich den ein oder anderen Zuschauer geschockt, wie einfach man Malware über USB Ladekabel per BadUSB Funktion ausführen kann.

https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/OMG-Cable-Manipuliertes-Apple-Kabel-geht-in-Produktion-4495043.html

Daniel Döring VonDaniel Döring

Hackerangriffe über Drucker vermeiden – Netzpalaver

Microsoft warnt aktuell vor Hackerangriffen, die über Drucker Zugang zu den IT-Systemen finden: Wie Unternehmen solche Sicherheitslücken am besten vermeiden, erläutert Daniel Döring, Technical Director Security and Strategic Alliances bei Matrix42.

„Das aktuelle Szenario, in dem russische Hacker Unternehmen über Drucker angreifen, zeigt aus meiner Sicht einmal mehr, dass IT-Security-Konzepte zwingend einen gesamtheitlichen und mehrschichtigen Ansatz verfolgen müssen, um erfolgreich zu sein. Firewalls und Antivirus greifen hier zu kurz”.

Lesen Sie weiter unter:

https://netzpalaver.de/2019/08/09/hackerangriffe-ueber-drucker-vermeiden/

Daniel Döring VonDaniel Döring

Apple-Hacker Patrick Wardle: Ein Mac ist leicht zu hacken – SPIEGEL ONLINE

Wir schützen nicht nur Windows Rechner, sondern unter anderem auch macOS gegen Malware, Datenklau und Co. Auch Sie sollten sich schützen, denn: “Traditionell war Windows leichter zu hacken”, “aber heute ist Windows viel sicherer als macOS – auch wenn sich das Sicherheitsniveau in den vergangenen Jahren insgesamt deutlich erhöht hat.”
Matrix42 schützt Ihr wichtigstes Gut – Ihre digitalen Daten!

https://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/apple-hacker-patrick-wardle-ein-mac-ist-leicht-zu-hacken-a-1281361.html

Daniel Döring VonDaniel Döring

Das CERT-Bund bzw Notfallteam des BSI warnt vor GermanWiper

CERT-Bund, das Notfallteam des BSI, warnt aktuell vor einer besonders perfiden Ransomware-Variante.
GermanWiper zerstört das wichtigste Gut der digitalen Welt – Ihre Daten!

Das Zahlen von Lösegeld bringt nichts, da im Gegensatz zu CryptoTrojanern eine Wipeware keine Entschlüsselungsmöglichkeit bietet. In diesem Fall werden Dateien inhaltlich mit Nullen überschrieben und anschließend die Dateiendungen geändert.

Warten Sie nicht ab, bis es auch Sie erwischt hat. Schützen Sie durch automatisierte Pre- und Post-Infection Maßnahmen. Wir zeigen Ihnen gerne wie!

https://www.heise.de/security/meldung/Erpressungstrojaner-GermanWiper-loescht-Daten-4487825.html

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Landeskriminalamt Rheinland Pfalz: Achtung vor Malware in der Sommerzeit!

Das Landeskriminalamt Rheinland Pfalz warnt vor Malware Befall in der Sommerzeit. Die Sommerferien beginnen, es herrscht Personalmangel und neue Auszubildende beginnen in Unternehmen. Dies führt zu höheren Risiken in der Cybersecurity.

Warum? Ungeschultes oder auch gestresstes Personal ist häufiger ein Opfer von erfolgreichen Malware Infektionen. Schützen Sie sich durch bessere und automatisierte IT-Security!

https://www.mimikama.at/allgemein/warnung-schadsoftware-erpressung/

Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – Juli 2019

Daniel Döring – Technical Director Security & Strategic Alliances – Matrix42 AG / EgoSecure GmbH
Daniel Döring – Technical Director Security & Strategic Alliances – Matrix42 AG / EgoSecure GmbH

Themen im Juli 2019:

  • Gefahren werden oft falsch eingeschätzt!
  • Die explodierende Anzahl der Malware-Angriffe
  • Wenn ein Förster die Bundeswehr hackt…
  • Wenn Tastaturen und Mäuse zu Sicherheitsrisiken werden
  • Frank Thelen und die (i)Cloud
  • Studie von Ernst & Young: IT-Sicherheit von Unternehmen eher mau
  • Wenn das Küchenpersonal einen Malware-Befall entdeckt, ist es zu spät!
  • Veröffentlichungen

Gefahren werden oft falsch eingeschätzt!

In sehr vielen Gesprächen (zum Beispiel auf der heise Cyber Security Challenge 2019) musste ich feststellen, dass sich sehr viele Menschen mehr Gedanken über IT Security Bedrohungen machen. Finde ich sehr gut! Schade fande ich aber, dass es mal wieder sehr stark nur in eine Richtung ging – Malware Angriffe! Ja, Malware Angriffe sind heute eines der größten und schmerzhaftesten Bedrohungen. Aber die Frage ist auch, ob Malware nicht einfach Mittel zum Zweck ist? Die Malware ist “nur” die Waffe!

Wenn ein Hacker heutzutage ein Unternehmen ausspionieren oder schädigen möchte, dann macht er sich nicht immer das Leben schwer und versucht Firewall und Co. zu knacken. Er nutzt die Unwissenheit vieler Anwender aus. Heißt, dass gerne auch Angriffe mehrstufig platziert werden. Zum Beispiel wird einfach einem Mitarbeiter über die Schulter geschaut und nach dem verräterischen Hinweis eine Antiviren-Tray-Icon (das Symbol neben der Uhr) geprüft. Dann kenne ich schon einmal meinen größten Feind für einen Malware Angriff. Nun schreibt sich der Hacker eine Malware oder besorgt sich diese aus dem Internet und sucht sich das Opfer. Gerne mal ein Geschäftsführer mit einem Lightweight-Notebook oder Tablet-PC – denn die kommen meist an die meisten Daten. Nun muss man nur noch dem Opfer ein Geschenk mit einem Gerät machen, dass dieser gerne gebrauchen kann. Das Opfer weiß aber dann nicht, dass es sich um manipulierte USB Sticks, USB Netzwerk-Adapter oder Ladekabel handelt. Und schon ist man drin… Aber nicht nur hierüber gelingen heutzutage erfolgreiche Angriffe. Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, ob Sie im Zug, Hotel oder Café wirklich in dem richtigen WLAN surfen? WiFi Hijacking ist nicht unüblich und ermöglicht den Angreifern einiges…

In Den Haag hat die HagaZiekenhuis eine GDPR-Strafe für den Verlust von Patientendaten erhalten. Dies ist das Ergebnis von Untersuchungen der niederländischen Datenschutzbehörde (AP). Die Untersuchung wurde eingeleitet, als dutzende Mitarbeiter des Krankenhauspersonals die Barbie-Krankenakte ohne Berechtigung gesehen hatten. Damit muss das Krankenhaus nun eine Strafe von 460.000 Euro zahlen.

Was lernen wir daraus? Die größte Gefahr ist ein nicht ausreichend geschulter und ungeschützte Anwender!

Die explodierende Anzahl der Malware Angriffe

Diesen Monat hatte es wieder einige Opfer von Malware Angriffen gegeben. Derzeit sind weltweit rund 800 Millionen Malwareprogramme im Umlauf. Dazu zählen neben Viren beispielsweise Trojaner, Spyware, Adware und Ransomware. Schließlich entstehen rund 70 Prozent aller Malware-Angriffe direkt am Endpoint. Rund 60 Prozent werden überhaupt nicht erkannt. Demzufolge gelangen sie direkt ins Netzwerk und breiten sich dort aus.

Zum Beispiel sind Attacken mit Erpresser-Software ein ständiges Problem. Im Juni 2019 hat es mit Wempe eine traditionsreiche deutsche Juwelierkette getroffen. Im aktuellen Fall von British Airways sehen wir, dass keine Antivirenlösung diesen Vorfall erkannt hat. Das modifizierte Skimming-Skript durchlief die wahrscheinlich hohen Sicherheitsvorkehrungen von British Airways. Gegen solche unerwünschten Skripte und Anwendungen helfen vor allem Post-Infektionsmaßnahmen, die das Verhalten von Prozessen und Aktivitäten im Speicher und auf der Festplatte überwachen und bösartigen Code verhindern, dateilose und speicherinterne Angriffe.

Die Malware Varianten von Winnti zeigen, dass hinter den meisten Angriffen organisierte Hackergruppen stecken. Zuerst wurde Winnti nur in der Computerspiele-Welt eingesetzt, um sich virtuell zu bereichern. Danach hat anscheinend eine weitere Gruppierung Winnti zur Industriespionage genutzt. Betroffen sind Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Sie alle haben eines gemeinsam: Der vorhandene Schutz wurde umgangen und die Beseitigung kostete den Unternehmen enorm viel Geld.

Wie geht Winnti vor? Hat die Schadsoftware einen Computer infiziert, verhält sie sich zunächst passiv und wartet auf Steuerbefehle. Danach greifen die Hacker aus der Ferne auf die betroffenen IT-Systeme und -Netzwerke zu und spionieren die Unternehmen auf Dauer gezielt aus.

Was hilft gegen solche Angriffe? Nur eine gesamtheitliche IT-Security Strategie! Zum Beispiel durch ApplicationControl, Data Monitoring, Datenverschlüsselungen, DLP-Maßnahmen, Endpoint Detection & Response, Firewall, NetworkMonitoring, NextGEN Antivirus, Patch-Management, Post-Infection Protection.

Wenn ein Förster die Bundeswehr hackt…

Dass ein Notebook mit als Verschlusssache klassifizierten Daten nicht verschlüsselt ist, ist extrem unschön und fahrlässig.

Aber wie der Förster an das Passwort kam, hat mich extrem geschockt. Es wurde tatsächlich der Benutzername als Passwort verwendet… Das muss man erst einmal erraten – Respekt Herr Förster!

Aber: Nicht nur VS-NfD und personenbezogene Daten müssen verschlüsselt und sicher gelöscht werden. Auch Passwörter müssen sicher sein. Mit einfachen Maßnahmen hätte diese Datenschutz Verletzung nicht stattgefunden.

Wenn Tastaturen und Mäuse zu Sicherheitsrisiken werden

Laut c’t magazine sind nach USB-Moderatoren nun auch Logitech-Tastaturen und -Mäuse anfällig für umfangreiche Angriffe. Das Risiko betrifft jedoch nicht nur Logitech-Geräte.

Empfehlung: Unternehmen sollten kabelgebundene Mäuse und Tastaturen kaufen.

Das Problem ist jedoch, dass die Mitarbeiter ihre eigenen Eingabegeräte (HIDs) im Unternehmen verwenden können. Um dieses Risiko zu vermeiden, wird der BadUSB-Schutz empfohlen. Denn der Einsatz von Tastaturen und Mäusen kann gezielt gesteuert werden, so dass fremde HID-Geräte erst zugelassen werden müssen oder gesperrt werden.

Frank Thelen und die (i)Cloud

Frank Thelen verrät “Ich habe persönliche Foto’s in der (i)Cloud […] Ich speichere meine Daten bei einem zuverlässigen Anbieter mit 2-Wege-Authentifizierung […]”.

Besser hätte ich es gefunden, wenn er sagen könnte: “Ich habe meine persönlichen Foto’s in der Cloud… !Aber!: Ich verschlüssele meine Daten zuverlässig mit einem Schlüssel, welchen nur ich besitze”.

Ich erkläre gerne wie das geht und wie der Vorteil weiterhin besteht, dass man von allen Geräten an seine verschlüsselten Cloud-Daten kommt. 🙂

Achso! Den Zugriff auf die verschlüsselten Cloud-Speicher kann man noch zusätzlich mit einer 2-Faktor-Authentifizierung schützen.

PS: Habe acht vor “Geklaut in der Cloud”! Der seriöseste Cloud-Anbieter kann irgendwann von Hackern angegriffen werden. Daher muss man zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen berücksichten.

Studie von Ernst & Young: IT-Sicherheit von Unternehmen eher mau

Wie kann es sein, dass trotz automatisieren IT-Security Lösungen in Zeiten von Datenverlusten, Malware und Cyberkriminalität so viele Unternehmen sich nicht ausreichend schützen?

Geht man bereitwillig ein, dass Malware, Hacker und DSGVO Strafen zu erheblichen finanziellen Schäden und Ausfällen führen?

Ändern Sie etwas an dieser Situation. Wir beraten Sie gerne!

Wenn das Küchenpersonal einen Malware-Befall entdeckt, ist es zu spät!

Wenn das Küchenpersonal einen Malware-Befall entdeckt, ist es zu spät! Ein ganzer Krankenhausverbund des Deutschen Roten Kreuz (DRK) ist durch eine Malware lahmgelegt worden.

Die komplette IT Landschaft musste abgeschalten werden, damit die Malware sich nicht weiter verbereitet. Aufgefallen ist es, als Mitarbeiter der Küche ihr IT System nicht hochfahren konnten. Auch der Domain Controller (sozusagen das Herzstück der IT) war von dem Angriff auf alle 11 Krankenhäuser und 4 Altenheime betroffen gewesen. Das LKA Saarland hat die Ermittlungen aufgenommen.

Verhindert hätte dieser Vorfall durch Pre- und Post-Infection Maßnahmen werden können. Bei der Masse an täglich neuen Malware Arten, ist ein klassischer NextGen Antivirus alleine auf neue Angriffstechnologien am ersten Tag der Bedrohung machtlos. Gute Post-Infection Maßnahmen erkennen Verhaltensanomalien und blockieren diese, ohne dass die Malware vorher bekannt sein muss.

Veröffentlichungen:

Daniel Döring VonDaniel Döring

DATENSCHUTZ: Apple hört durch Siri Drogengeschäfte und Sex mit!

Der Spion in Ihrer Tasche: Durch Siri und co. werden laut einer internen Quelle des Guardian oft private Momente aufgenommen – beim Sex, bei Geschäften und beim Gespräch mit dem Arzt.

Ein Versicherungskonzern hat mit EgoSecure Data Protection sichergestellt, dass keine Kundengespräche ungewollt mitgehört werden können. Erhöhen auch Sie Ihre Datensicherheit und den Datenschutz ohne unnötig den gewohnten Arbeitsfluss zu stören. Die Matrix42 und EgoSecure zeigt Ihnen gerne wie!

https://www.golem.de/news/datenschutz-apple-hoert-durch-siri-drogengeschaefte-und-sex-mit-1907-142817.html

Daniel Döring VonDaniel Döring

Neue loader-type Malware mit ähnlicher Technik wie Process Doppelgänging

TL;DR: Eine neue loader-type Malware hat eine ähnliche Technik wie Process Doppelgänging übernommen und sich in den letzten anderthalb Jahren wie ein Lauffeuer verbreitet. Dieser Loader ist eine große Bedrohung, abgesehen von GandCrab, der Anfang des Jahres seinen Betrieb eingestellt hat, liefert er über ein Dutzend weiterer Payloads wie FormBook, LokiBot, SmokeLoader, AZORult, NetWire, njRat und Pony Stealer.

Während einer Analyse, die der Matrix42 Automated Endpoint Security Partner enSilo während der Verfolgung von GandCrab Ransomware, einer der bekanntesten Malware-Familien in den Jahren 2018 und 2019, durchführte, bemerkte enSilo ein interessantes Verhalten. In einigen Fällen schien es, Process Hollowing als Teil der Angriffskette zu verwenden.

Ein kurzer Blick zeigte, dass es sich nicht um eine einfache Process Hollowing Implementierung handelt, sondern um eine hybride Variante mit Process Doppelgänging.

https://blog.ensilo.com/txhollower-process-doppelganging

Übrigens: Obwohl Malware nicht lustig ist, gefällt mir das Wort “Doppelgänging” (ursprünglich deutsch) sehr gut auf Englisch 🙂

Daniel Döring VonDaniel Döring

Wenn das Küchenpersonal einen Malware-Befall entedeckt, ist es zu spät!

Ein ganzer Krankenhausverbund des Deutschen Roten Kreuz (DRK) ist durch eine Malware lahmgelegt.

https://winfuture.mobi/news/110126

Die komplette IT Landschaft musste abgeschalten werden, damit die Malware sich nicht weiter verbereitet. Aufgefallen ist es, als Mitarbeiter der Küche ihr IT System nicht hochfahren konnten. Auch der Domain Controller (sozusagen das Herzstück der IT) war von dem Angriff auf alle 11 Krankenhäuser und 4 Altenheime betroffen gewesen.

Das LKA Saarland hat die Ermittlungen aufgenommen. Verhindert hätte dieser Vorfall durch ausgereifte Pre- und Post-Infection Maßnahmen werden können. Bei der Masse an täglich neuen Malware Arten, ist ein klassischer NextGen Antivirus alleine auf neue Angriffstechnologien am ersten Tag der Bedrohung machtlos.

Gute Post-Infection Maßnahmen erkennen Verhaltensanomalien und blockieren diese, ohne dass die Malware vorher bekannt sein muss. Die Matrix42 Automated Endpoint Security powered by enSilo hat diese EDR Maßnahmen automatisiert und vereinfacht. Wir zeigen Ihnen gerne wie!

https://matrix42.com

Daniel Döring VonDaniel Döring

Interessante Aussagen des parlamentarischen Ausschusses zu Desjardins Datenschutzverletzung

Sehr interessante Aussagen nach dem Verlust der Daten von 2,7 Millionen Einzelpersonen und 173.000 Unternehmen.

Nach den schweren Datenschutzverletzungen bei der Desjardins Group möchte der parlamentarische Ausschuss das Risiko für die Kanadier minimieren. Es gibt mehrere Optionen für die Regierung, welche sie nun eruiren wollen. Wie Edward Snowden bereits schon nach dem Whistleblowing empfohlen hatte, ist der Verschlüsselung von Daten unumgänglich. Empfehlenswert sind Verschlüsselungsmaßnahmen, welche die Produktivität und Arbeitsweise der Mitarbeiter nicht stört.

Wenn Sie wissen wollen, wie diese und weitere Datenschutzmaßnahmen umgesetzt und automatisiert werden können, hilft die Matrix42 gerne weiter.

Klicken Sie hier, um die Aussagen des kanadischen Ausschusses zu hören

Klicken Sie hier, um Antworten auf die Fragen der Datenschutzmaßnahmen zu erhalten.

Daniel Döring VonDaniel Döring

Die deutschen Banken haben ein IT-Problem | Gründerszene

Nicht nur deutsche Banken haben mit veralteten IT Systemen und unzureichender IT Security ein Problem. Auch viele Unternehmen und Behörden. Dabei ist das Thema IT Change Management so einfach umsetzbar und kann genauso wie viele IT Security Maßnahmen automatisiert werden, ohne dass die Produktivität darunter leidet. Sie fragen sich wie?

Matrix42 hilft mit Unified Endpoint Management, Service Management, Software Asset Management und Endpoint Security gerne weiter!

Wir unterstützen bereits schon über 5.000 Kunden wie Behörden, Kliniken, Banken, Versicherungen, Automobilhersteller und -zulieferer, Handelsunternehmen, uvm..

https://www.gruenderszene.de/business/deutsche-banken-it-problem

Daniel Döring VonDaniel Döring

enSilo Endpoint Security Platform 3.1 Product Review | SC Media

Matrix42 ist sehr stolz auf das Ergebnis der Experten Tests des SC Magazin. 5 Sterne für unsere Automated Endpoint Security powered by enSilo. Überzeugen auch Sie sich von der Matrix42 Lösung zum Schutz vor zero day Malware und co..

Und dank Matrix42 wird die beschriebene Schwäche des fehlenden Patch Management gelöst, denn Dank des Ecosystems der Matrix42 Produkte profitieren Sie von Endpoint Security, Unified Endpoint Management, Service Management und Software Asset Management.

https://www.scmagazine.com/review/ensilo-endpoint-security-platform-3-1/

Daniel Döring VonDaniel Döring

Matrix42 Blog: Keine Chance für Malware Attacken

Derzeit sind weltweit rund 800 Millionen Malwareprogramme im Umlauf. Dazu zählen neben Viren beispielsweise Trojaner, Spyware, Adware und Ransomware. Schließlich entstehen rund 70 Prozent aller Malware-Angriffe direkt am Endpoint. Rund 60 Prozent werden überhaupt nicht erkannt. Demzufolge gelangen sie direkt ins Netzwerk und breiten sich dort aus.

Weiterlesen:

https://www.matrix42.com/blog/de/2019/07/04/keine-chance-fuer-malware-endpoints-vor-cyberattacken-schuetzen/

Daniel Döring VonDaniel Döring

Frank Thelen und die Cloud

Frank Thelen verrät ”

Ich habe persönliche Foto’s in der (i)Cloud […] Ich speichere meine Daten bei einem zuverlässigen Anbieter mit 2-Wege-Authentifizierung […]”.

Besser hätte ich es gefunden, wenn er sagen könnte:
“Ich habe meine persönlichen Foto’s in der Cloud… !Aber!: Ich verschlüssele meine Daten zuverlässig mit einem Schlüssel, welchen nur ich besitze”.

Ich erkläre gerne wie das geht und wie der Vorteil weiterhin besteht, dass man von allen Geräten an seine verschlüsselten Cloud-Daten kommt. 🙂

Achso! Den Zugriff auf die verschlüsselten Cloud-Speicher kann man noch zusätzlich mit einer 2-Faktor-Authentifizierung schützen.

PS: Habe acht vor “Geklaut in der Cloud”! Der seriöseste Cloud-Anbieter kann irgendwann von Hackern angegriffen werden. Daher muss man zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen berücksichten.

Zum Interview: https://lnkd.in/dpauSWJ

https://myEgoSecure.com

Daniel Döring VonDaniel Döring

Wenn ein Förster die Bundeswehr hackt…

Dass ein Notebook mit als Verschlusssache klassifizierten Daten nicht verschlüsselt ist, ist extrem unschön und fahrlässig.

Aber wie der Förster an das Passwort kam, hat mich extrem geschockt. Es wurde tatsächlich der Benutzername als Passwort verwendet… Das muss man erst einmal erraten – Respekt Herr Förster!

Aber: Nicht nur VS-NfD und personenbezogene Daten müssen verschlüsselt und sicher gelöscht werden. Auch Passwörter müssen sicher sein. Mit einfachen Maßnahmen hätte diese Datenschutz Verletzung nicht stattgefunden.

Matrix42 schützt Ihre Daten zuverlässig und ohne Produktivitätsverlust. Wir zeigen Ihnen gerne wie!

https://lnkd.in/d-WRjRE

Daniel Döring VonDaniel Döring

Cyberkriminelle erpressen die Juwelierkette Wempe

Attacken mit Erpresser-Software sind ein ständiges Problem. Jetzt hat es mit Wempe eine traditionsreiche deutsche Juwelierkette getroffen. Wenn Sie sich gegen diese Bedrohungen schützen wollen, hilft Ihnen die Matrix42 gerne weiter!

https://www-spiegel-de.cdn.ampproject.org/c/s/www.spiegel.de/netzwelt/web/wempe-cyberkriminelle-erpressten-juwelierkette-mit-ransomware-a-1275379-amp.html

Daniel Döring VonDaniel Döring

All About Security Interview mit dem Spaßvogel Davor Kolaric

Wenn man bewirkt, dass wichtige Themen durch provokante Einleitung mehr Aufmerksamkeit erhalten, bin ich nicht abgeneigt. Ab und zu sind auch schräge Vögel die, welche auf andere Weise überzeugen können als die typischen Phrasen Klopfer. Über IT Security muss mehr sensibilisiert werden und da bin ich bei Davor Kolaric gerne dabei zu unterstützen.

Hören oder lesen Sie das spannende Interview, bei dem Sie verstehen, warum auch ein schräger Vogel einen Schritt den anderen voraus ist. 🙂

https://www.all-about-security.de/unter4ohren/single/egosecure-as-a-service-oder-die-kunst-sich-neu-zu-erfinden/

Daniel Döring VonDaniel Döring

Matrix42 Webinar – Der Arbeitsplatz in der Cloud – Erfolgsfaktoren und Strategien

Erfahren Sie spannende Informationen zum Arbeitsplatz aus der Cloud. Die Agenda der Webinar Aufzeichnung:

  • Mobile First! Cloud First! Warum?
  • Wieso müssen Sie umdenken?
  • Herausforderungen für Anwender, IT und das Unternehmen
  • IT Security in der Cloud
  • Ihr Weg zum Cloud Arbeitsplatz

Sprecher:
Daniel Döring | Technical Director Security & Strategic Alliances | Matrix42 AG
Markus Schäfer | Senior Product Manager Cloud & Mobile | Matrix42 AG

Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – Juni 2019

Daniel Döring – Technical Director Security & Strategic Alliances – Matrix42 AG / EgoSecure GmbH
Daniel Döring – Technical Director Security & Strategic Alliances – Matrix42 AG / EgoSecure GmbH

Themen im Juni 2019:

  • Im Juni meist diskutiert: MSSP, SECaaS & Co.
  • Heise fängt sich Emotet ein – Schaden von weit über 50.000 EUR
  • IT Security muss auch vor Innentäter schützen
  • Unterschätztes Risiko: Mobile Datenträger
  • Silex nutzt die gleiche Schwachstelle wie Stuxnet

Im Juni meist diskutiert: MSSP, SECaaS & Co.

Diesen Monat war jede Woche das Thema MSSP und SECaaS in meinen Gesprächen. Angefangen auf dem Kingston Cognate Influencer Huddle ging die Diskussion nach der Frage “What concerns companies the most?” sehr schnell in Richtung SOC. Ebenfalls wurde in einem weltweit führenden IT Marktforschungs- und Beratungsunternehmen positiv gesehen, dass die Matrix42 sich ebenfalls in Richtung MSP / MSSP Unterstützung ausrichtet. Auf dem “Managed Security Services Forum” in München, sowie auch bei meinem Besuch eines weltweit agierenden CyberSecurity “Experts as a Service” Unternehmen muss ich nicht erwähnen, um was es ging 😉

Warum MSSP / SECaaS?

Die IT Infrastrukturen werden immer komplexer, da die Anzahl der digitalisierten Daten, sowie Art der Gerätetypen rasant steigt. Früher war lediglich die Absicherung von Netzwerken, Server und klassischen Computern des Unternehmens erforderlich. Heute sind die Gefahren durch Smartphones, Tablet-PCs, Notebooks, Home-Office Nutzung, IoT, etc. deutlich höher. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass IT-Security Hersteller ihre Lösungen mehr und mehr automatisieren und vernetzen. Dennoch ist es aber wichtig, dass neben künstlicher Intelligenz auch weiterhin viele Maßnahmen durch den Menschen unterstützt werden. Denn ein Security Vorfall muss sofort erkannt, forensisch analysiert, bewertet, gemeldet und gemildert werden.

Hierzu fehlt es jedoch an Fachkräften. Nicht jedes Unternehmen kann sich zum Beispiel ein eigenes Security Operation Center (SOC) Team leisten. Kompetenz sollte am Besten gebündelt werden. Und hier kommen die Managed Security Service Provider (MSSP) ins Spiel.

Managed Security Service Provider bieten je nach Service Level eine starke Unterstützung im Kampf gegen zum Beispiel Hacker Angriffe, Datenschutz Verletzungen und Malware Infektionen. Da die meisten Services auf von außen erreichbaren Maßnahmen der Unternehmen zurückgreifen, ist es empfehlenswert, wenn Lösungen eingesetzt werden, welche unter anderem Mandanten- und Managed-Service-fähig sind. Hier bieten Hersteller zum Beispiel auch eine gute Ergänzung durch “Security as a Service” (SECaaS) bzw. “Software as a Service” (SaaS) Modellen, auf welche der MSSP bzw. MSP seine Mehrwerte platziert. Allerdings ist zu erwähnen, dass S(EC)aaS und M(S)SPs stärker auf deren Sicherheit geprüft werden müssen. Denn wird ein solcher Anbieter gehackt oder durch Malware befallen, ist der Schaden sehr schnell nicht nur in einem Unternehmen vorhanden. Ein Anbieter muss der beste Kunde von sich selbst sein!

Heise fängt sich Emotet ein – Schaden von weit über 50.000 EUR

Auch die IT-Experten der Heise Medien GmbH & Co. KG sind nicht mehr vor Malware sicher. Der Trojaner Emotet* hat bei heise Schäden von weit über 50.000 Euro verursacht. Auch das Unternehmensimage leidet unter solchen Vorfällen.

*Emotet gilt laut dem deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als eine der größten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit!

Wie kam es zu dem Malware Vorfall? Ein Mitarbeiter erhielt eine E-Mail eines anscheinenden Geschäftspartners. Nach dem Öffnen der angehängten Microsoft Word Datei wurde eine gefälschte Fehlermeldung angezeigt. Der Mitarbeiter kam der Aufforderung nach „Enable Editing“ anzuklicken – und das Unheil nahm seinen Lauf.

Nachdem erste Emotet Alerts seitens IT Abteilung bearbeitet wurden, war ersichtlich, dass sehr viele Firewall Logs auf bekannte Emotet-Server verwiesen. Einer der Administratoren entdeckte, dass es bereits höchst verdächtige Zugriffe auf den Domain Controller des Active Directory gab. Die Administratoren versuchten, die Kommunikation mit der Emotet-Kommandoinfrastruktur zu unterbinden. Dieses “Hase-und-Igel-Rennen” war nicht zu gewinnen, da ständig neue Emotet-Verbindungen hinzu kamen.Zu diesem Zeitpunkt wurde entschieden, dass die Internet-Verbindung für alle betroffenen Netze komplett gekappt werden.

IT Security muss auch vor Innentäter schützen

Bis zu 100.000 Fotos von USA-Reisenden und Autokennzeichen sind nach einem Hack eines Dienstleisters der US-Grenzbehörde CBP (Customs and Border Protection) von Unbekannten kopiert worden.

Seit Jahren zeigen die IT Security Experten der EgoSecure GmbH (ein Matrix42 -Unternehmen), dass Hacker nicht nur außerhalb des Netzwerks, sondern auch innerhalb von Unternehmen und Behörden angreifen. Wenn der Schutz sensibler Daten nur nach extern hin (z.B. durch Antivirus und Firewall) erfolgt, ist er nicht ausreichend. Eine der einfachsten Maßnahmen ist die Verschlüsselung und Überwachung. Dies wird auch im Rahmen der EU-GDPR empfohlen.

Unterschätztes Risiko: Mobile Datenträger!

Welche Gefahren bestehen im Umgang mit mobilen Datenträger bezüglich Compliance- und Cybersecurity-Risiken? Sind die Datenträger nicht ausreichend geschützt, kann ein Verlust einer einzigen sensiblen Information auf einem verlorenen oder gestohlenen Datenträger zu immensen Image-Schäden, Verlust des Wettbewerbsvorsprungs und potentiellen Geldstrafen (Stichwort DSGVO) führen. Folgende 5 Maßnahmen sind daher zwingend erforderlich:

1.     Beschaffung sicherer Hardware: „Bring your own devices“ birgt auch bei USB Geräten ein großes Sicherheitsrisiko. Nicht nur, dass potentiell ungewünschte Daten wie Raubkopien, Malware und sicherheitskritische Anwendungen in Unternehmen gelangen können, sondern auch Hardware zuvor manipuliert wurde. Heutzutage gibt es sehr viele Geräte, welche aussehen wie ein USB Stick, Ladekabel, Netzwerkadapter – jedoch als Bad-USB agieren und IT Systeme mittels emulierter Tastatureingabe von Scripten und Schadcode oder „Man-In-The-Middle“ Angriffe attackieren. Hier sind Antiviren und Firewall Lösungen meist machtlos. Setzen Sie daher auf USB Geräte, welche Ihren Mitarbeitern ausreichende Sicherheitsmerkmale aufzeigen.

2.     Standardisierung von USB Geräten: Wenn Sie ein Gebäude betreten, möchten Sie nicht jedes Mal prüfen müssen, ob dies von einem Einsturz gefährdet ist. Ihre Mitarbeiter müssen das gleiche auch im Umgang mit USB Geräten haben. Somit müssen IT Geräte im Unternehmen standardisiert werden, von welchen auszugehen ist, dass sie beste Sicherheit gewähren.

3.     Kontrollierter Umgang mit Datenträgern: Auch wenn Sie Ihren Mitarbeitern einen Datenträger der Firma zur Verfügung stellen, besteht das Risiko, dass fremde Datenträger an Ihren IT Systemen angesteckt werden können. Hierbei ist es wichtig, dass Sie sicherstellen können, dass der Zugriff auf fremde Datenträger zum Beispiel nur lesend, nur auf bestimmte Datentypen oder -inhalten, beziehungsweise gar nicht gewährt wird. Beachten Sie bei der Auswahl von Lösungen auf den vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik definierten „Mindeststandard des BSI für Schnittstellenkontrollen“ nach § 8 Absatz 1 Satz 1 BSIG.

4.     Protokollierung des Datentransfers: Die Artikel 30, 33 und 34 der EU-DSGVO verpflichtet zu verschiedenen Protokollierungsmaßnahmen im Zuge von Datenübertragungen. Ebenfalls beschreibt der Absatz SSK.10. „Audidaten“ der „Mindeststandard des BSI für Schnittstellenkontrollen“ erforderliche Protokollierungsmaßnahmen.

Die Protokollierung muss sich von berechtigten Personen abschalten, pseudonymisieren und feingranular konfigurieren lassen. Die Schnittstellenkontrolle muss entweder die Protokollierungsfunktionen des Betriebssystems nutzen oder die Protokolle strukturiert an einen zentralisierten Protokollierungsspeicher zur Auswertung übertragen können. Eine darüberhinausgehende Protokollierung muss per Konfiguration festlegbar sein.

5.     Angriffe durch Datenverschlüsselung verhindern: Zum Schutz der Daten auf dem Transportweg ist die Verschlüsselung diese unumgänglich. Jeder Verlust von nicht verschlüsselten Daten sorgt für Image-Schäden, Know-How Verlust und ggf. Geldstrafen bei Personenbezogenen Daten. Die Verschlüsselung ist somit der wichtigste Bestandteil im Umgang mit digitalisierten Informationen.

Silex nutzt die gleiche Schwachstelle wie Stuxnet

Was wurde 2010 aus Stuxnet gelernt? Anscheinend nichts… Sonst wäre nicht schon wieder eine Malware mit Verwendung von Standard Passwörtern erfolgreich!

Ein Sicherheitsforscher hat eine Malware namens Silex entdeckt, die derzeit schlecht gesicherte Geräte im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) angreift. Sie versucht, sich via Telnet und unter Verwendung bekannter Default-Login-Daten Zugriff auf die Geräte zu verschaffen, um diese anschließend schrittweise unbrauchbar zu machen. Potenzielle Angrifssziele für Silex sollen alle Geräte mit UNIX-artigem Betriebssystem sein. Der angerichtete Schaden lässt sich nur durch eine Neuinstallation der Firmware beheben.

Was lernen wir aus Silex? Nutzt sichere Passwörter und IoT-fähige Malware Protection!


Daniel Döring VonDaniel Döring

Handelsblatt / Trend Report: Interview zu “Datenbewegungen und Manipulationen erkennen”

Die TREND-REPORT-Redaktion sprach mit Daniel Döring, Technical Director Security & Strategic Alliances bei der Matrix42 AG, über Data-Loss-Prevention-Lösungen und Datensicherheit.

Lesen Sie die Antworten zu folgenden Fragen:

Herr Döring, hundertprozentige IT-Sicherheit gibt es nicht – wie können Unternehmen zeitgemäß auf die neusten Bedrohungspotenziale reagieren?

Wenn es passiert ist: Welche technischen Möglichkeiten gibt es, um Ausfallzeiten zu minimieren?

Warum lohnt es sich, Data-Loss-Prevention-Lösungen zum Einsatz zu bringen?

Inwieweit kann der Schutz vor Datenverlust in den Arbeitsalltag integriert werden?

Zum Interview:

Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – Mai 2019

Daniel’s Themen im Mai 2019:

  • Happy Birthday GDPR – Die DSGVO ist ein Jahr alt!
  • IT-Security geht über den Tellerrand hinaus
  • Österreichischer Baukonzern Porr von Cyberangriff getroffen
  • Video-Tipp: Angriffsszenario mit USB Ladekabel
  • Matrix-Ransomware MegaCortex wird durch Matrix42 blockiert

Happy Birthday GDPR – die DSGVO ist ein Jahr alt!

Data Breach, Data Breach – wer hat einen Data Breach? Ich glaube, dass die Veröffentlichung von Datenverlusten seit einem Jahr das spürbarste der EU Datenschutzgrundverordnung (kurz DSGVO; engl. GDPR) ist. Finde ich teilweise sehr gut. Warum nur teilweise?

Das Thema Datenschutz und deren Auswirkungen ist nun (dank der DSGVO) in vielen Köpfen präsenter – schon einmal gut… Leider ist es aber doch nicht so präsent, dass viele Unternehmen und Behörden immer noch nicht ausreichende technische und organisatorische Maßnahmen (kurz TOM) umgesetzt haben. Es gibt eher das Gefühl, dass es manche Unternehmen darauf anlegen lieber zu warten als proaktiv zu handeln – wird schon nichts passieren… Das muss sich ändern! Wir müssen also weiterhin starke Aufklärungsarbeit in Sachen Datenschutz / Datensicherheit betreiben.

Lasst es uns anpacken: Verschlüsselt Eure Daten! Sensibilisiert Eure Mitarbeiter! Führt Zugriffs- und Zugangskontrollen, sowie Protokollierungen ein! Sorgt für ausreichend gepatchte IT-Systeme! Sichert Eure Daten! Verhindert Malware-Befall!

Ihr denkt jetzt, dass diese Themen zu aufwändig und teuer sind? NEIN, sind sie nicht. Falls es Bedenken gibt, fragt nach. Es muss eines klar sein: Wenn nur eine falsche Information in falsche Hände gelangt oder manipuliert wird, kann es das Unternehmen i.S. Firmen-Image, Produktivität, Finanzen, Wettbewerbsvorteile, etc. stark schädigen. Also schützt Euer teuerstes Gut – Eure Daten!

IT-Security geht über

den Tellerrand hinaus

IT-Security ist ein MUSS in Unternehmen. Wenn ein Unternehmen nicht ausreichend geschützt ist, ist es in der heutigen Digitalen Arbeitswelt grob fahrlässig. In vielen Schutzkonzepten besteht daher, dass das gesamte Unternehmensnetzwerk sicher werden muss. Hier gibt es aber nicht nur seit Bring Your Own Device (BYOD) das Problem, dass es nicht mehr ausreicht, dass “nur” das eigene Unternehmensnetzwerk gesichert wird. Dank der DSGVO haben wir nun den Vorteil, dass man auch seine Geschäftspartner nach der Auftragsdatenverarbeitung fragen kann – und somit nach technisch / organisatorischen Maßnahmen im Zuge des Datenschutzes.

Aber haben auch eigene Mitarbeiter an privaten Geräten, Freelancer oder kleine Unternehmen auch ausreichende Schutzmaßnahmen? Wie sieht es im Unternehmen mit “Stand-Alone-Systemen” aus? Gerade im Umgang der Mitnahme und Weiterverarbeitung von Daten muss das Schutzkonzept auch diese schwächsten Glieder betrachten. Somit ist es wichtig, zu erruieren, wohin Daten fließen können und ob sie dort auch sicher sind. Z.B. durch Malware-Protection (z.B. Antivirus + Application Control), Verschlüsselung und Co.. Wenn man in Suchmaschinen nach dem Wort Verschlüsselung sucht, findet man für “Stand-Alone-Systeme” oder Privatanwender kaum Lösungen. Schützen Sie Ihre Daten des Unternehmens auch an diesen Systemen! Wenn Sie Fragen haben, gerne fragen – denn Fragen kostet nichts! 😉

Österreichischer Baukonzern Porr von Cyberangriff getroffen

Porr hatte das Glück, dass die Unternehmensdaten nicht von der Malware angegriffen wurden. Dennoch sind Schäden entstanden – nicht nur technologisch, sondern auch im Hinblick auf den Imageverlust des Unternehmens. Dieses Beispiel zeigt, wie verletzlich Unternehmen sind.

Schützen Sie sich gezielter vor Malware-Angriffen. Z.B. durch Post-Infektionsschutz – dies verhindert den Ausbruch, wenn Pre-Infection-Maßnahmen wie NextGenAV und AV das Risiko nicht erkennen und beseitigen konnten.

Video-Tipp: Angriffsszenario mit USB Ladekabel

Auf den Matrix42 Experience Days habe ich in meiner Live Hacking Session gezeigt, wie einfach über ein vermeindliches USB Ladekabel ein IT System mit Malware infiziert werden kann. Das dazugehörige Video befindet sich hier: https://youtu.be/I0NR42XOAgc

Matrix-Ransomware MegaCortex wird durch Matrix42 blockiert

Die Anfang Mai erschienene Ransomware namens MegaCortex richtet sich auf Unternehmensnetzwerke und deren IT-Systemen aus. Sobald die Malware im Netzwerk ist, infizieren die Angreifer das gesamte Netzwerk, indem sie die Ransomware über den Windows Domain Controller verteilen. Wie das Netzwerk der Unternehmen infiltriert wird und welcher Verschlüsselungsalgorithmus verwendet wird, ist derzeit nicht bekannt. Interessant ist, dass in den durch MegaCortex infizierten Netzwerken ebenfalls die Malware Varianten von Emotet* oder Qakbot zu finden waren.

*Emotet gilt laut dem deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als eine der größten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit!

Vorgehen der Infizierung: Auf dem Domänencontroller der betroffenen Netzwerke wird ein Cobolt Strike ausgeführt, um eine Reverse Shell zurück zum Host eines Angreifers zu erstellen. Mit dieser Shell erhalten die Angreifer aus der Ferne Zugriff auf den Domänencontroller und konfigurieren ihn so, dass er eine Kopie von PsExec, der wichtigsten ausführbaren Malware-Datei und eine Batch-Datei an alle Computer im Netzwerk verteilt. Anschließend wird die Batchdatei über PsExec remote ausgeführt. Anschließend werden alle Prozesse und Dienste gestoppt, welche der Malware oder Dateien am verschlüsseln hintern könnte.

Durch die Ransomware verschlüsselte Dateien erhalten eine Erweiterung der Dateiendung. Zum Schluss erstellt die Ransomware eine Lösegeldaufforderung mit dem Namen !!!!_READ_ME_!!!.txt, welche Informationen darüber enthält, was passiert ist, und E-Mail-Adressen, mit denen die Angreifer kontaktiert werden können. Die E-Mail-Adressen lauten derzeit anderssperry6654818@mail.com und shawhart1542925@mail.com. Hier wird mit den E-Mail-Adressen und Zitaten bezug auf den SciFi-Klassiger Matrix genommen.

Die meisten Angriffe durch MegaCortex sind derzeit in den USA, Kanada, Deutschland Frankreich, Italien, Niederlande und Irland.

Matrix-Ransomware MegaCortex – Matrix42 ist die Antwort!
Matrix42 sichert Ihre Endgeräte mit einem Agenten ab. Die Software unterstützt bei der Abwehr von Ransomware und unbekannter Angriffe mithilfe eines mehrstufigen Abwehrsystems. Die Lösung mit hochentwickelten maschinellen Lerntechnologien und Verhaltensanalysen maximiert den Schutz und minimiert Falschmeldungen (False Positives). Das z.B. hilft Ihnen Zero-Day-Angriffe zu blockieren, die speicherbasierte Sicherheitslücken in gängigen Anwendungen ausnutzen.

Wie man auch wieder bei MegaCortex feststellen muss, ist das Eindringen von Schadsoftware nicht immer zu verhindern. Die Software sichert die Ausgangspunkte gegen unautorisierten Datentransfer. Die Matrix42 Automated Endpoint Security hält die Angreife wie MegaCortex auf, bevor Daten verschlüsselt werden können. Es arbeitet auf der Ebene des Betriebssystems (Kerneltreiber) und ist damit die einzige Universallösung. Die Lösung warnt Sie, nachdem es eine schädliche Out-bound-Kommunikation, Datenmanipulation oder unautorisierte Verschlüsselung unterbunden hat. Das verschafft Ihrer IT genügend Zeit, die Eingangstore auf mögliche Sicherheitslücken zu analysieren und Gegenstrategien zu entwickeln.

Daniel Döring VonDaniel Döring

On-demand Webinar zur DSGVO

Erfahren Sie mehr über die EU Datenschutzgrundverordnung und genießen das gemeinsame On-Demand Webinar von Matrix42 und Kingston Technology.

https://event.on24.com/wcc/r/1995161/B2A0902812548A958CE2750772CB80EB?partnerref=matrix42FB

Daniel Döring VonDaniel Döring

Hat sich MegaCortex schon bei Ihnen vorgestellt?

Kommentar von Daniel Döring, Technical Director Security and Strategic Alliances zum Virus MegaCortex:

Ich gehe davon aus, dass die neue Ransomware MegaCortex in kürzester Zeit auch in Deutschland riesige Probleme machen wird.

Weiterlesen: https://www.all-about-security.de/kolumnen/unternehmen-im-fokus/egosecure/aktuelles/artikel/hat-sich-megacortex-schon-bei-ihnen-vorgestellt/

Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – April 2019

Daniel Döring - Technical Director Security & Strategic Alliances - Matrix42 AG / EgoSecure GmbH

Daniel Döring – Technical Director Security & Strategic Alliances – Matrix42 AG / EgoSecure GmbH

Themen im April 2019:

  • Viren, Würmer, Trojaner- Das waren noch Zeiten …
  • Windows 10 1809: USB-Sticks müssen nicht mehr sicher entfernt werden
  • Wenn ein US Secret Service Agent zu schnell handelt
  • Der Mitarbeiter und die IT Risiken

Viren, Würmer, Trojaner- Das waren noch Zeiten …

In den letzten Wochen dachte ich gerne an die Zeit zurück, als Viren noch hauptsächlich Scherzprogramme waren. Damals konnten einfache Antivirenlösungen noch sehr viel gegen diese unschönen Progrämmchen vornehmen. Heute sieht das anders aus! Gruppierungen aus Terroristen, Kriminellen und Regierungen schreiben die katastrophalsten Malware Varianten. Aber auch Leute, die sich einfach nur Bereichern möchten, können ganz einfach im Darknet „Malware-as-a-Service“ bestellen. Das alles führt dazu, dass täglich unzählige neue Bedrohungen, sowie deren Modifikationen entstehen und verbreitet werden.

Jeder wurde zum Angriffsziel – viele Experten bezeichnen diese weltweite Situation schon als Cyberkrieg.

Am Meisten habe ich im April 2019 die Verbreitung von Emotet erwähnt bekommen. Emotet gilt laut dem deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als eine der größten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit und verursacht auch in Deutschland aktuell hohe Schäden. Das BSI warnt ebenfalls vor gezielten Ransomware-Angriffen auf Unternehmen. Mit den Methoden staatlicher Elite-Hacker erpressen Cyberkriminelle immer mehr deutsche Unternehmen; es drohen “existenzbedrohende Datenverluste”.

Daher ist es wichtig, dass man heutzutage über Pre- und Post-Infection-Protection nachdenkt. Pre-Infection-Protection in Form von NextGen AV und Post-Infection-Protection in Form von Überwachung bösartiger Aktivitäten im File-System, Arbeitsspeicher und Co..

Windows 10 1809: USB-Sticks müssen nicht mehr sicher entfernt werden

USB Sticks müssen in Windows 10 nicht mehr sicher entfernt werden.

Schön, dass Microsoft es endlich nach ca. 20 Jahren gelöst hat. Eines ist aber “sicher”: Stellen Sie “sicher”, dass Ihre Daten wirklich sicher auf USB Geräten abgelegt werden. Ganz sicher macht dies die Verschlüsselung von USB Sticks und externen Festplatten. Wir zeigen Ihnen gerne wie!

Der US Secret Service Agent und der USB Stick

Es hört sich wie ein schlechter Witz an: Steckt der Secret Service Agent einen USB Stick an…

Lustig ist die Realität jedoch nicht! Der USB Stick der chinesischen Besitzerin war mit Malware verseucht – und danach auch der Computer des US Secret Service. Es benötigt keine Hacker um Firewalls zu durchbrechen – wenn die größten Schwachstellen durch die eigenen Mitarbeiter entstehen. Daher ist es wichtig, dass Mitarbeiter aufgeklärt werden und Security Maßnahmen wie Zugriffskontrolle und Anwendungskontrolle eingesetzt wird. Des Weiteren ist es wichtig nicht nur auf Antivirus, sondern auch Anti-Malware Maßnahmen zu setzen. Matrix42 bietet hierzu mehrschichtige Schutzmaßnahmen an. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Der Mitarbeiter und die IT Risiken

Ich stelle immer wieder fest, dass viele Unternehmen weder technisch noch organisatorisch ausreichend Maßnahmen zur IT Security und DSGVO umsetzen. In diesem Artikel unseres Partners mod-IT (https://www.it-mod.de/von-viren-wuermern-und-trojanern-koennen-sich-unternehmen-vor-malware-schuetzen/) steht sehr gut, was in einer Anwenderschulung aufgezeigt werden sollte.

Der erste Schritt zu mehr IT-Sicherheit wäre beispielsweise, dass Ausschnitte aus eines Datenschutz-Artikels den Mitarbeitern des Unternehmens als Infobrief ausgehändigt werden.

Der zweite Schritt wäre eine generelle Anwenderschulung, was auch im Zuge der DSGVO verargumentiert werden kann.

Der dritte Schritt wäre dann das Aufzeigen gefundener IT Security Ereignisse.

Diese Fakten zum Aufzeigen von Informationen zu Schwachstellen und Risiken liefern unter anderem die Data Protection Monitoring Lösung namens Insight von EgoSecure, sowie die EDR von enSilo der Matrix42.

Daniel Döring VonDaniel Döring

WEBINAR: Malware im Arbeitsalltag – arbeitest Du noch oder ist Dein Rechner schon tot?

Mitarbeiter sind immer raffinierteren Malware-Angriffen ausgesetzt. Der Klassiker sind E-Mails mit speziell präparierten Anhang. Ein unbeabsichtigter Klick des Mitarbeiters und der Trojaner ist drin. Attacken dieser Art sind leider immer wieder aufs Neue erfolgreich. Wenig erfolgreich sind die Security-Strategien gegen Malware. Kleine Unternehmen setzen auf einen herkömmlichen Anti-Virus.

Große Unternehmen mit kostspieligen SOC Teams verarbeiten tonnenweise Informationen und „False Positives“. Die Frage der Fragen lautet immer wieder: Mit welchen Strategien kann ich IT Security im Tagesgeschäft wirtschaftlich betreiben und gleichzeitig ein höheres Schutzniveau gegen Malware erzielen?

Antworten und Lösungsansätze auf diese Frage geben Ihnen Stefan Goerres, Geschäftsführer bei ujima, und Daniel Döring, Director Security bei Matrix42. Freuen Sie sich auf 60 Minuten spannende Diskussion zu folgenden Themen:

• AV, ATP, NGAV, ATP und EDR – Schluss mit dem Begriffs-Wirrwarr

• Was unterscheidet den Betrieb von Anti-Viren-Lösungen gestern und heute

• Post Infection Protection – was es ist und wie funktioniert es wirklich

• Security Policies und Regel-Sets – wissen was wirklich passiert und auch schützt

• Eventhandling und IT-Betrieb – mit diesen Strategien bewältigen Sie die Informationsflut

• Nur „entdecken“ reicht nicht – so automatisieren Sie die Auslösung von Schutzmaßnahmen und die Beseitigung

Auf den Anhang oder Link klicken oder wegbleiben? Mitarbeiter fühlen sich zunehmend überfordert, wie Sie eine Entscheidung in diesen Momenten treffen sollen. Nehmen Sie Ihnen diese Entscheidung ab und reduzieren Sie das Risiko!

Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – März 2019

Themen im März 2019:

  • Der Monat der Verschlüsselung
  • Logitech Funktastaturen werden zu Hacker-Tools (BadUSB)
  • Geklaut in der Cloud? Oder Sieger von morgen?
  • Der Streichelzoo der Hacker

Der Monat der Verschlüsselung

Diesen Monat habe ich gespürt, dass sehr viel Aufmerksamkeit auf das Thema der Datenverschlüsselung besteht. Nach meinen Präsentationen und Webinaren wurde verstärkt die Notwendigkeit von Verschlüsselung angesprochen. Viele meiner Gesprächspartner waren überrascht, wie einfach eine Verschlüsselung von Daten im Unternehmen umgesetzt werden kann. Sei es auf USB, CD/DVD, Cloud, lokalen Ordnern, Netzwerk-Ordnern, Festplatten oder auch bei E-Mail.

Nicht erst seit der EU-DSGVO ist die Verschlüsselung von sensiblen Informationen zwingend erforderlich! Auch Edward Snowden hatte schon vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass Daten das Öl der Zukunft sind und diese verschlüsselt werden müssen.

Gute Verschlüsselungslösungen behindern nicht – ganz im Gegenteil, sie können sogar einiges vereinfachen und erleichtern. Beispielsweise habe ich mit einem Klinikum zusammen umgesetzt, dass die Prozesse der sicheren Ablage von Patientendaten im Zuge der Notfallpläne vereinfacht werden. Ebenfalls konnten wir dort den Prozess der Berichtswesen an die jeweiligen Krebsregister sicher, unkompliziert und kostensparend gestalten. Bei Handelsketten haben wir sichergestellt, dass die Kassen-PCs verschlüsselt und somit vor Datendiebstahl geschützt werden – auch nach dem Austausch dieser IT-Systeme. Ebenfalls unterstützen wir bei der sicheren Ablage von Forschungsdaten im Bereich “Autonomes Fahren”. Es gibt noch einiges mehr an Vorteilen im Zuge der transparenten on-the-fly Verschlüsselung zu erzählen. Wir unterstützen Sie gerne bei Fragen und Anregungen zu Verschlüsselungen und Co..

Logitech Funktastaturen werden zu Hacker-Tools (BadUSB)

Eine Logitech-Software zum Konfigurieren von Eingabegeräten ist aus dem Internet angreifbar. Googles renommierter Sicherheitsforscher Tavis Ormandy empfiehlt, die Windows-Konfigurationssoftware Options für Mäuse und Tastaturen von Logitech zu deaktivieren. Als Grund dafür führt er eine Schwachstelle an: Aufgrund einer fehlenden Prüfung nimmt die Software Befehle von beliebigen Websites entgegen und führt Kommandos aus. Auf diesem Weg könnten entfernte Angreifer zum Beispiel Tastaturen fernsteuern und so quasi direkt Schadcode in bedrohte Systeme eingeben.

Eine gepatchte Version ist seitens Logitech verfügbar. Sorgen Sie mit Patch Management dafür, dass Ihre Systeme durch neueste Updates vor Schwachstellen geschützt sind.

Die Matrix42 bietet Patch Management im Bereich UEM, sowie BadUSB Schutz in der Endpoint Security Lösung namens EgoSecure Data Protection.

Geklaut in der Cloud? Oder Sieger von morgen?

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung habe ich einen sehr spannenden Kommentar zum Thema Cloud gefunden. Hier wird folgendes gesagt:” Seine Unternehmensdaten in die Cloud eines Tech-Konzerns zu laden, eröffnet ungeahnte Möglichkeiten. Das Vorgehen birgt aber auch ein Risiko.” Seien auch Sie ein Sieger von morgen – aber schützen Sie bitte Ihre Daten. Gehören Sie nicht zu den vielen Unternehmen, die gar nicht wissen, „was für Schätze sie aus ihren Daten zutage fördern könnten“.

Bevor Sie Cloud Services nutzen, sollten Sie vorab ein Sicherheitskonzept erstellen. Welche Daten werden wir in der Cloud gespeichert bzw. verarbeitet. Welche Risiken können dadurch entstehen? Wie können Sie Ihre Daten in der Cloud schützen – ist eine Verschlüsselung möglich und wenn ja, wie? Erst, wenn Sie wirklich sicherstellen können, dass Sie alle Anforderungen der DSGVO & Co umsetzen können, sollten Sie auch wirklich erst die Cloud Services in Verwendung neben. Wir zeigen Ihnen gerne wie Sie sicher in die Cloud gelangen!

Der Streichelzoo der Hacker

Wenn man die Produktnamen der neuesten Hacker Gadgets liest, denkt man an einen Streichelzoo. Hier fallen Begriffe wie Häschen, Entchen, Schildkröte. Es kommt aber auch ein Ninja vor. Was der im Zoo verloren hat, weiß ich nicht – eventuell geklaute Daten ;).

Aber Scherz bei Seite. Bei BadUSB hat jeder das typische Aussehen der RubberDucky vor Augen. Es gibt aber auch Geräte, die sehen gar nicht wie ein solcher USB Stick aus. Diese Geräte haben zum Beispiel die Bauform eines USB Netzwerkadapter, WiFi Router, USB Ladekabel und so weiter. Für den normalen Anwender sind die Geräte überhaupt nicht zu erkennen, dass es Hacker-Werkzeug ist.

Ich habe mir einige dieser Geräte für Vorführzwecke bezogen. Alles recht einfach, nur beim deutschen Zoll musste bestätigt werden, dass ich es für Präsentationen nutzen werde. Geschockt hat mich der USB-Ninja. Dieses Gerät hat eine erweiterte BadUSB Funktion und kann nun auch Schadcode per Funk infiltrieren bzw. Daten exfiltrieren. Somit sind noch mehr weitere Angriffsmöglichkeiten recht einfach umsetzbar. Ich würde behaupten, dass das dem Hersteller-Kabel ähnlich entsprechende Kabel von Angriffsopfern nicht enttarnt wird bzw. ohne Zweifel weiterverwendet wird. Einzige Lösung: Erweiterte Schnittstellenkontrolle mit der Verwaltung von USB Netzwerkadapter, WiFi, Bluetooth / NFC und Tastatur / Maus.

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Quellen:

  • heise.de
  • FAZ
  • CyberAndResistant.de
Daniel Döring VonDaniel Döring

PREMIUM WEBINAR – Albtraum Datenspionage – keine Chance für Datendiebe!

Sehen Sie das von EgoSecure, Matrix42 und Kingston geführte PREMIUM WEBINAR lbtraum Datenspionage – keine Chance für Datendiebe!

Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts. Und dennoch ist Datenspionage geradezu ein Kinderspiel! Spezielle Tools wie USBs, Key Grabbers oder LAN Adapter machen fiese Angriffe auf Computer und Netze erschreckend einfach. Ob unsichtbare Hintertüren in Intranets, WLANs angreifen oder Tastatureingaben abfangen; es genügen wenige Befehle, um im Rechner gespeicherte Daten (oder auch Passwörter) direkt auf einen Stick zu kopieren.
Daniel Döring (Matrix42) und Pasi Siukonen (KINGSTON Technology) präsentieren Ihnen Schutzmaßnahmen gegen Datenspionage, wie Sie unerwünschte „Datenstaubsauger” gar nicht erst zulassen und USBs sicher verwenden. Themen sind:

– Rubber Ducky, Bash Bunny und Co. – so einfach geht Datenabfluss via USB
– Pro und Kontra möglicher Schutzkonzepte – von Device Management bis zum Whitelistverfahren
– Wenn es doch einmal knallt – die Post-Infection-Protection als Notbremse
– Sicher Arbeiten mit USB I – Freigabeverfahren als Self Service
– Sicher Arbeiten mit USB II – der personalisierte und verschlüsselte USB Stick

Schützen Sie Ihre Computer und Netze vor fiesen Datenstaubsaugern!

Daniel Döring VonDaniel Döring

Anwenderbericht: Avira, EgoSecure und Matrix42 -Die perfekte Kombination!

„Die Kombination aus Matrix42 Workspace Management und der Integration von EgoSecure und Avira in einem zentralisierten Verwaltungsverbund sorgt für eine Lösung, die viel effektiver ist als alle anderen, die ich bisher gesehen habe.“ Peter Henning, IT-Administrator, KWM WEISSHAAR

In Bezug auf die Kombination der Lösungen von Matrix42, EgoSecure und Avira zieht Peter Henning folgendes Fazit: „Wir haben uns immer eine zentralisierte Verwaltung von Avira gewünscht, und ich war begeistert, als ich erkannte, dass EgoSecure uns das ermöglicht hatte. Dank der zusätzlichen Funktionalität, die wir durch Access Control, Application Control und Audit erhalten haben, können wir nun den Schutz unserer Infrastruktur proaktiv in die Hand nehmen. Jetzt, da EgoSecure ein Unternehmen von Matrix42 ist, freue ich mich auf eine noch engere Integration zwischen all diesen Lösungen.”

Lesen Sie den ausführlichen Anwenderbericht unter: https://matrix42.showpad.com/share/NOjXVfLfm57BxLrmttILF

Daniel Döring VonDaniel Döring

Webinar: Make IT smarter – Service Management automatisiert Datensicherheit

Nur ein verwalteter Arbeitsplatz ist ein sicherer Arbeitsplatz. Security Operations wird zu einem ergänzenden Teil Ihres Service-Managements. IT-Abteilungen profitieren von weniger Risiko, weniger Arbeit und gleichzeitiger Erfüllung der DSGVO-Vorschriften. Daniel Döring und Klaus Ziegerhofer präsentieren Anwendungsfälle, die zeigen, wie Sie Datensicherheit in Ihr Service-Management integrieren können: – Automatisierter Rollout der Festplattenverschlüsselung über den Servicekatalog – Rollout von USB-Sticks inklusive Zugriffskontrolle und Verschlüsselung – Automatische Erstellung von Vorfällen, wenn schädlicher Code ausgeführt wird – Genehmigung von Anträgen Mit der Matrix42 Endpoint Security wird die Datensicherheit zu einem integralen Bestandteil des Matrix42 Service- und Geräte-Managements. Geräte und Software werden standardmäßig mit allen Datenschutzfunktionen bereitgestellt – einschließlich Geräte- und Anwendungssteuerung, Daten- und Geräteverschlüsselung.

Daniel Döring VonDaniel Döring

Daniel’s Data Protection Monat – Februar 2019

Themen im Februar 2019:

  • Thunderclap: Angriff auf Mac- und PC per Thunderbolt-Gerät
  • 59.000 Datenverletzungen gemeldet, 91 Geldbußen seit der DSGVO verhängt
  • Neues USB-Ladekabel ermöglicht Remote-Angriffe über WLAN
  • Studie „DSGVO-Index“: Unternehmen in Deutschland haben Nachholbedarf
  • Risiko: Datendiebstahl über NFC-Kommunikationen

Thunderclap: Angriff auf Mac- und PC per Thunderbolt-Gerät

Die Schnittstelle Thunderbolt bietet einige Vorteile und wird auf neuen Windows, MacOS und Linux Systemen unterstützt. Die Stärke der schnellen Schnittstelle Thunderbolt 3 gegenüber USB ist die Unterstützung von PCI Express. Ebenfalls wird sogar der Zugriff auf den Systemspeicher ermöglicht (DMA genannt). Das ermöglicht die Nutzung von externen Grafikkarten oder leistungsfähigen Speicherlösungen. Nach Meinung von Sicherheitsspezialisten führt dies allerdings auch dazu, dass sich das System gegenüber den Peripheriegeräten verwundbar macht: Schließt eine Dritter ein präpariertes Thunderbolt-Gerät an, sind verschiedene Angriffe denkbar – wie das Auslesen des Arbeitsspeichers und Installieren von Software.

Forscher der Universität Cambridge haben in den letzten Jahren mehrere Angriffsmethoden untersucht und ihre Ergebnisse während des Network and Distributed Systems Security Symposium vorgestellt – den betroffenen Firmen wie Apple und Microsoft wurden die Informationen teilweise schon vor Jahren bereitgestellt.

Grundlage der Angriffe ist, dass ein Thunderbolt-Gerät im laufenden Betrieb eingebunden werden kann und direkten Zugriff auf den Speicher des Gerätes erhält, Direct Memory Access genannt. Durch diesen Zugriff kann ein Angriff Daten auslesen, etwa Arbeitsdaten oder Passwörter. Auch das Ausführen von Code, etwa die Installation einer Spyware, ist möglich.

Angriffe per DMA sind nicht neu, schon über die Schnittstelle Firewire gab es zahlreiche Angriffsmethoden. Aktuelle Betriebssysteme beinhalten deshalb eine Schutzfunktion namens IOMMUSs, die den Speicherzugriff von externen Geräten limitiert. Bei macOS ist diese Schutzfunktion seit MacOS 10.8.2 aktiv. Bei Windows und Linux sind sie dagegen als Standard meist deaktiviert – sie reduziert nämlich die Thunderbolt-Performance ein wenig. Vor allem vor 2018 ausgelieferte Rechner mit Windows Pro und Home-Versionen waren gegen DMA-Angriffe völlig ungeschützt und der Zugriff auf den kompletten Arbeitsspeicher ist möglich. Bei Geräten, die ab 2018 ausgeliefert wurden (Ab Windows 1803), gibt es eine Schutzfunktion gegen DMA-Angriffe per Firmware. Bei Geräten, die ab 2018 ausgeliefert wurden, hat Windows die Schutzfunktion (docs.microsoft.com/en-us/windows/security/information-protection/kernel-dma-protection-for-thunderbolt):Windows 10 Kernel DMA Protection ergänzt. Bei älteren Geräten muss der Schutz allerdings per Firmwareupdate aktiviert werden. EgoSecure bietet im Modul Access Control die Verwaltung von Thunderbolt und Firewire.

59.000 Datenverletzungen gemeldet, 91 Geldbußen seit der DSGVO verhängt

Eine erschreckende Bilanz zeigt ein Bericht der globalen Anwaltskanzlei DLA Piper ! Seit der Verabschiedung der DSGVO der EU am 25. Mai 2018 wurden Datenschutzbehörden in ganz Europa mehr als 59.000 Benachrichtigungen über Verstöße gegen Datenverstöße gemeldet. Die DS-GVO ist eine Datenschutzrichtlinie für Nutzer und Datenschutz, die am 25. Mai in der Europäischen Union in Kraft getreten ist und den Datenschutz von EU-Bürgern sowie den Export personenbezogener Daten außerhalb der EU- und EWR-Gebiete zum Gegenstand hat. Die Niederlande, Deutschland und das Vereinigte Königreich führen die Rangliste mit rund 15.400, 12.600 und 10.600 gemeldeten Verstößen an.

Schützen Sie sich vor Datenverlust und verhindern Sie den Befall von Malware. Die Matrix42 bietet Endpoint Security Maßnahmen ohne Produktivitätsverluste. Ihre Mitarbeiter arbeiten trotz DLP, Encryption und Co. wie gewohnt – nur sicher.

Neues USB-Ladekabel ermöglicht Remote-Angriffe über WLAN

Wie in Szenen aus einem James Bond- oder Mission Impossible-Filmen könnte ein neues, an einen Computer angeschlossenes USB-Kabel Angreifern ermöglichen, Befehle und Scahdcode über WLAN auszuführen. Das Kabel kann z.B. wie ein typisches Apple Ladekabel aussehen und verbildlicht somit dem Opfer nicht auf den ersten Blick eine Gefahr.

Da HID-Geräte von einem Betriebssystem als Eingabegeräte betrachtet werden, können sie zur Eingabe von Befehlen verwendet werden, als würden sie auf einer Tastatur eingegeben. Dieses Vorgehen nennt man BadUSB Angriff. Solche Angriffe lassen sich heutzutage recht gut vermeiden. Im Access Control von EgoSecure befindet sich z.B. eine Maßnahmen namens BadUSB-Schutz. Diese Maßnahme ermöglicht, dass Tastatur- oder Maus-ähnliche Geräte erkannt und entweder bei unbekannten Geräten gesperrt oder um Erlaubnis gefragt werden. Dies ist neben Application Control und Post-Infection Protection einer der effizientesten Schutzmaßnahmen gegen solche Hackerangriffe.

Studie „DSGVO-Index“: Unternehmen in Deutschland haben Nachholbedarf

Laut der Studie „DSGVO-Index“ des Marktforschungsunternehmens techconsult haben 18 Prozent der 259 befragten Unternehmen aus Deutschland noch nicht angefangen, die Inhalte der DSGVO umzusetzen.

Bis heute haben nicht alle Unternehmen in Deutschland die DSGVO-Vorgaben umgesetzt. Einige Branchen weisen sogar erhebliche Defizite auf. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie.

EINE GROSSE HERAUSFORDERUNG? NEIN! Erreichen Sie Konformität ohne Effizenzverlust.

Möchten Sie weitere Informationen zu EgoSecure Data Protection im Umfeld des EU-DSGVO? Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung!

Risiko: Datendiebstahl über NFC-Kommunikationen

Ursprünglich wurde NFC für das kontaktlose Bezahlen per Handy entwickelt. Inzwischen zeigt die Nahfunktechnik ihre Stärken auch beim schnellen Koppeln von Büro- und Heim-Geräten.

NFC ist eine drahtlose Technologie auf Induktionsbasis. Mit dieser Technologie sollen auf naher Distanz (in der Regel 2 – 10 cm) Daten zwischen Endgeräten ausgetauscht werden.

NFC benötigt kein Pairing und kann für Datei-Übertragungen genutzt werden! Es wird zwischen aktiven und passiven NFC-Geräten unterschieden. Die aktiven Lesegeräte können Daten sowohl senden als auch auslesen, während die passiven Lesegeräte nur senden können. Hierin liegt auch der wesentliche Unterschied zur RFID-Technik (radio-frequency identification / Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen), auf der die Funktionsweise von NFC basiert. Während bei RFID klar zwischen Sender und Empfänger – also aktiv und passiv – differenziert wird, ist bei NFC sowohl die Paarung aktiv – passiv als auch aktiv – aktiv möglich.

Dies bietet das Risiko von ungewollten bzw. unerlaubten Datenabfluss bzw. Befall von Schadcode. Kontrollieren Sie mittels daher die Verwendung von NFC Adapter. Wir unterstützen Sie gerne!


Quellen:

  • BleepingComputer
  • MacWelt
  • techconsult
  • Cancom
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