Monatsarchiv 23. Januar 2020

Der Fall Buchbinder: Größtes Datenleck in der Geschichte der Bundesrepublik

Es ist wohl eines der größten Datenlecks in der Geschichte der Bundesrepublik: Persönliche Daten von drei Millionen Kunden der Autovermietung Buchbinder standen wochenlang ungeschützt im Netz.

Ursache des Lecks war ein Konfigurationsfehler bei einem Backup-Server. Es stand der Port 445 offen, der Zugriffe über das Netzwerkprotokoll SMB erlaubt. Deshalb konnte jeder Internet-Nutzer die von Buchbinder auf dem Server abgelegten Dateien herunterladen – insgesamt über 10 Terabyte. Ein Passwort war dafür nicht nötig. Man musste lediglich die IP-Adresse des Servers im Windows-Datei-Explorer eingeben, große Festplatten und ein paar Stunden Zeit zum Download investieren.

Wären die Daten vor dem Backup oder zumindest das Backup selbst verschlüsselt worden, wäre es nicht zu dem Datendiebstahl in diesem Ausmaß gekommen! Daher empfiehlt Matrix42 den Einsatz von Verschlüsselungen auf allen Datenwegen und -ablagen!

https://www.heise.de/ct/artikel/Daten-Leak-bei-Autovermietung-Buchbinder-3-Millionen-Kundendaten-offen-im-Netz-4643015.html

Hacker legen belgischen Maschinenbauer Picanol lahm

Hacker haben den Webmaschinenhersteller Picanol aus Belgien mit einem Cyberangriff lahmgelegt und fordern Lösegeld.

Ihre 1500 Arbeitnehmer an den belgischen Standorten habe die Firma in Kurzarbeit wegen höherer Gewalt geschickt, meldete Belga. Die Firma tut nach eigenen Angaben alles, um eine Lösung zu finden. «Auf Basis der heutigen Situation rechnet Picanol Group jedoch damit, dass diese Woche nicht mehr produziert wird», teilte das Unternehmen mit.

Das Jahr 2020 ist das Jahr der Cyber Resilience. Dies bedeutet, dass Organisationen davon ausgehen müssen, dass ein Cyber Angriff früher oder später auch das eigene Unternehmen betreffen kann. Neben entsprechenden Schutzmaßnahmen zur Abwehr von Hacker- und Malware-Angriffen ist es auch wichtig, dass Schäden proaktiv verhindert oder gemindert werden und schnellst die IT Infrastruktur in den Normalbetrieb zurück kommt.

Entsprechende Maßnahmen sind zum Beispiel (neben Firewall und Co.) Pre- und Post-Infection Protection, so dass bekannte Bedrohungen blockiert und unbekannte Bedrohungen anhand der Aktivitäten erkannt und verhindert werden. Daten welche sensible Informationen beinhalten, sollten generell verschlüsselt werde, damit Hacker nichts mit deren Inhalt anfangen können. Backups sollten zeitnah wieder hergestellt werden und Systeme bzw. Anwendungen zeitnah und automatisiert reinstalliert werden.

Matrix42 bietet ein integrales Portfolio, welches die Maßnahmen der Endpoint Security, Unified Endpoint Management, Service Management und Asset Management effizient vereint.

Quelle: https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/netzwelt/article205005230/Hacker-legen-belgischen-Maschinenbauer-lahm.html

Schwachstelle in Citrix ermöglicht Zugriffe auf Server-Daten

Mehr als 2.000 Server von Behörden, Unternehmen und Krankenhäusern in Deutschland weisen laut einem Bericht eine gefährliche Sicherheitslücke auf. Wie der SWR berichtet, soll seit dem Wochenende ein Code für Schadprogramme im Umlauf sein, die eine Schwachstelle in Software des Netzwerkdienstleisters Citrix ausnützen könnten. Dem Bericht zufolge besteht die Gefahr, dass Hacker sensible Daten stehlen oder manipulieren.

Schützen Sie Ihre Daten vor Datendiebstahl und Manipulation, dann können selbst Hacker nichts mit den gestohlenen Daten etwas anfangen. Sie fragen sich wie? Ganz einfach, durch Verschlüsselung! Aber auch neue Schadprogramme lassen sich durch Anwendungskontrolle und Post-Infection Protection blockieren. Matrix42 hilft Ihnen jederzeit gerne weiter.

https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2020-01/it-sicherheit-citrix-sicherheitsluecke-behoerden-firmen

China Überholmanöver bei der Quantenkryptografie

Prisco zufolge verfolgt Peking einen “heute ernten, morgen lesen”-Ansatz. Das Land versuche, so viele verschlüsselte Daten wie möglich zu sammeln, selbst wenn diese heute nicht lesbar seien. In Zukunft erwarte man, es dennoch zu können.

Nicht nur China verfolgt die Strategie heute verschlüsselte Daten zu sammeln und in Zeiten von Quanten-Computern zu knacken.

Wer sich heute schon schützen möchte, der sollte seine Daten mit einer Post-Quantum resistenten Encryption verschlüsseln. Das geht heute schon mit ganz normalen Computern. Matrix42 zeigt Ihnen mit der EgoSecure Data Protection wie es geht!

https://www.heise.de/tr/artikel/China-Ueberholmanoever-bei-der-Quantenkryptografie-4623639.html

«c’t»: Zehntausende Bürgerdaten auf SSD-Speicher bei eBay entdeckt

Ein SSD-Speichermedium mit zehntausenden Bürgerdaten aus der Kfz-Zulassungsstelle und dem Jugendamt der Stadt Coburg ist auf der Online-Plattform eBay zum Kauf angeboten worden. Den Recherchen zufolge war das Speichermedium nach technischen Problemen im Sommer an einen IT-Dienstleister gegangen, der auch eine Löschbescheinigung für die defekte SSD ausgegeben habe. Es habe sich aber herausgestellt, dass das Löschverfahren zwar für magnetische Speicher, aber nicht für SSDs geeignet gewesen sei. In der Folge seien zahlreiche Daten auf verschiedenen Sektoren unberührt geblieben.

Besser wäre es gewesen von Anfang an auf Sicherheit der Daten auf der SSD zu achten – nicht nur im Zuge der DSGVO. Und dabei ist es so einfach! Denn mit Festplattenverschlüsselung erreichen Sie, dass Daten Unberechtigten nicht zugänglich sind. Um den Schutz der Festplattenverschlüsselung zu erhöhen, empfiehlt sich eine PreBoot Authentifizierung einzusetzen. Diese und viele weitere Datensicherheitsmaßnahmen bietet die EgoSecure Data Protection der Matrix42. Für eine große Handelskette haben wir zum Beispiel umgesetzt, dass die Schlüssel der Festplattenverschlüsselung auf Basis von Hardware-Eigenschaften erstellt werden. Somit kann nach Ausbau der Festplatte niemand mehr an die Daten heran kommen.

Hacker erpressen deutschen Werzeughersteller Einhell

Es ist ein besonders dreistes Vorgehen: Seit einigen Wochen erpresst die Hacker-Gruppe Maze Unternehmen und öffentliche Institutionen damit, dass sie Daten im großen Stil absaugt und die Veröffentlichung androht.

Bislang waren sie vor allem in Amerika und Italien aktiv. Jetzt hat es erstmals ein deutsches Unternehmen getroffen.

Am Besten schützen Sie sich vor diesen Bedrohungen durch Datenverschlüsselungen, Zugriffskontrollen, Protokollierung, Anomalie Erkennung, Data Loss Prevention und Endpoint Detection & Response. Der Schutz kann jedoch nur bestens erreicht werden, wenn die Lösungen integral aufeinander abgestimmt sind. Matrix42 bietet Ihnen ein umfangreiches Lösungsangebot.

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand/cyberkriminalitaet-hacker-erpressen-deutschen-werkzeug-hersteller-einhell/25376266.html

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